Schlagwort-Archive: Start-Up

Ranking: Wo werden die meisten Start-ups gegründet?

Das aktuelle Regionen-Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung zeigt, in welchen Regionen am meisten Unternehmen gegründet werden. Und das Ergebnis ist überraschend: Nicht etwa die Metropolregionen Hamburg oder Berlin führen das Ranking an, sondern Offenburg mit über 500 Neugründungen pro 10.000 pro Bewohner im erwerbstätigen Alter.

Die Wissenschaftler des IfM haben dafür auch keine Erklärung, lediglich eine Vermutung, was hinter dem unternehmerischen Erfolg Offenbachs liegt – die Nähe zur Wirtschaftsmetropole Frankfurt. Dies könne den Vorsprung Offenbachs jedoch nicht vollends erklären, so IfM-Mitarbeiterin May-Strobl auf impulse.de.

Betrachtet man die Metropolen, gestaltet sich das Ranking so:

10. Frankfurt
14. München
17. Berlin
25. Hamburg
43. Köln

Die gesamte Studie findet Ihr hier.

Arbeitskräftebedarf bei Startups steigt

Innerhalb eines Jahres steig der Arbeitskräftebedarf bei Startups um rund 70 Prozent! Wer also derzeit auf der Suche nach einer neuen Stelle ist, hat gute Chancen hier zu landen. Eine Auswertung der Job-Suchmaschine Adzuna hat unter anderem ergeben, dass sich die innerdeutsche Nachfrage dezentralisiert. So fehlen nicht nur in Berlin, sondern auch besonders in München und Leipzig neue Startup-Talente.

Eine Reihe von regionalen Förderangeboten, passende Studiengänge sowie zahlreiche ansässige Risikokapitalgeber sind nur einige Punkte, die die Münchener Gründerszene gegenwärtig so attraktiv machen und die Berliner in Sachen offenen Startup-Stellen überholt. Des Weiteren zieht Leipzig im Städteranking an den klassischen Wirtschaftsstandorten wie Hamburg oder Frankfurt vorbei. Das Startup-Weekend ist nur ein Beispiel der internationalen Veranstaltungen der Szene, die zahlreiche Gründer in die aufstrebende und spannende Metropole locken. Weiterlesen

Wie finanzieren sich eigentlich Startups? Das Jahr 2014 in Zahlen

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Gründer jeder Branche können davon ein Lied singen. Zwar kommen Ideen aus dem Kopf und die notwendige Leidenschaft aus dem Herzen, doch ist für die schlussendliche erfolgreiche Entwicklung eines Geschäftsmodells nicht zuletzt doch eines entscheidend: das Kapital.

Ob dieses Kapital vom Sparbuch, aus einem millionenschweren Investorenkoffer oder von einer Crowdfunding-Plattform kommt, hat die US-Crowdfunding-Plattfirm Fundable untersucht und in einer tollen Infografik übersichtlich zusammengefasst. Weiterlesen

Gründen mit Netz(werk) und doppeltem Boden – Die GRÜNDERWERFT stellt sich am 27.11.2014 vor

Der Markt für digitale Dienstleistungen und Produkte wächst und in vielen Köpfen schlummern vielversprechende Geschäftsideen, die nur auf ihre Umsetzung warten. Ein großer Teil dieser Ideen wird jedoch nie verwirklicht, denn was so manchen Gründer abschreckt ist das Risiko, viel Zeit, Arbeit und Geld zu investieren, um am Ende zu scheitern.

Doch was wäre, wenn man dieses Risiko minimieren könnte? Wenn man Freiraum, ein professionelles Netzwerk und finanzielle Unterstützung bekäme, um aus einer Idee ein tragfähiges Unternehmen zu formen?

Die Software Allianz Hamburg (SAH) bietet mit der GRÜNDERWERFT ab Frühjahr 2015 angehenden Jungunternehmern nicht nur Räumlichkeiten und Infrastruktur, sondern auch eine Festanstellungsgarantie im Falle des Scheiterns.

Weiterlesen

Was Gründer jetzt wissen müssen – Deutscher Startup-Monitor 2014

Auf Gründer- und Bundesebene herrscht Unstimmigkeit: Wer will was wo? Wer darf was? Wo gibt es Spielräume? Was fehlt sind belastbare Zahlen, Zuordnungen, und Statistiken. Der vom Bundesverband Deutsche Startups in Zusammenarbeit mit der KMPG AG herausgebende und in Kooperation mit der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht erarbeitete Deutsche Startup-Monitor (DSM), soll nun mehr Licht ins Dunkel bringen.

Die wichtigsten Ergebnisse gibt es hier zusammengefasst:

Im Gegensatz zum DSM aus dem Vorjahr, arbeitet der diesjährige Bericht noch feiner und enthält zusätzlich regionale Auswertungen für die Gründerszenen in Berlin, Hamburg, München und die Ruhr-Rhein-Region.

t3n.de hat die wichtigsten 8 Fakten aus dem 64-seitigen Bericht auf einen Blick zusammengefasst. Insgesamt ergibt sich ein divergentes Bild zwischen Gründer-Zuversicht in die Zukunft und Unverständnis über anhaltende Staats-Hürden. So ist einerseits der Ausblick auf die steigende Bereitschaft für die Beteiligungsmöglichkeiten auf Mitarbeiterseite durchaus positiv zu sehen. Auch die Bereitschaft der Startups, im Durchschnitt zehn neue Mitarbeiter im kommenden Jahr einzustellen zeugt laut t3n.de davon, „dass mit der hiesigen Szene als treibender Jobmotor in Zukunft zu rechnen sein wird.“ Andererseits sind jedoch der schwierige Zugang zu Kapital und die geringe Toleranz gegenüber dem Scheitern immer noch als kritische Hemmnisse bei der Neugründung von Unternehmen deutlich verbreitet.

Zeugnis für den Bund: Nachsitzen!

Die im DSM befragten Startups sollten die vom Bund initiierten Rahmenbedingungen für die deutsche Gründerszene in Schulnoten bewerten. Das Zeugnis auf Bundesebene fiel ernüchternd aus. Im Durchschnitt fällt die Note „Ungenügend“ oder „Mangelhaft“. Das heißt für den Bund: Nachsitzen in Sachen Zuhören und Kommunikation mit den Gründern.Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel zuversichtlich klingt und meint: „Mit dem Deutschen Startup Monitor haben wir das aktuelle Gründergeschehen und die Belange von Startups noch besser vor Augen.“

Auf Landesebene ist man dagegen etwas versöhnlicher gestimmt. Hier bewerten 25 Prozent der Startup-Gründer die Förderung des eigenen Bundeslandes als Gründungsstandort mit „Befriedigend“, weitere 25 Prozent mit „Gut“, und 17 Prozent sogar mit „Sehr gut“.

Bleiben wir also gespannt wie der DSM von der Bundesregierung aufgenommen wird und was dadurch Neues angestoßen wird.