Schlagwort-Archive: Start-Up

Coworking

Neues Coworking Space in Düsseldorf: Unser Interview mit allynet

Die Agentur für innovatives Arbeiten allynet hat nach München nun auch in Düsseldorf ein Coworking Space eröffnet. Hier sollen Unternehmen wie Freelancer unter dem Motto „Raum für Begeisterung“ ein Start-up-Gefühl bekommen, das Innovation und Kreativität fördert. Wir haben der Gründerin Pamela Kelbch ein paar Fragen zum Thema Coworking und ihrer Vision gestellt.

Wo seid Ihr zu finden?

Das Stadthaus von allynet liegt unglaublich zentral mitten in der Düsseldorfer Altstadt unweit der Heinrich-Heine-Allee in der schönen Fußgängerzone ‚Flinger Straße‘.

Wie – und wann – seid Ihr auf die Idee gekommen, ein Coworking Space zu eröffnen?

Wir haben in 2012 unser Work Loft in München eröffnet, um Unternehmer miteinander zu vernetzen, damit Partnerschaften entstehen (ally = der Partner), die dann ihr gemeinschaftliches Wissen anderen Unternehmungen zur Verfügung stellen. Weiterlesen

Gründungszuschuss – Starthilfe in die Selbständigkeit

Was ist der Gründungszuschuss?

Der Gründungszuschuss ist eine Förderungsmöglichkeit für Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen. Er dient zur Sicherung des Lebensunterhaltes während der Existenzgründung. Wer sich hauptberuflich als Freelancer verdingen oder ein eigenes Unternehmen gründen will, kann den Gründungszuschuss bei Agentur für Arbeit beantragen.  Weiterlesen

Deutscher Startup Monitor 2015: Gründer sind zufrieden

Der Deutsche Startup Monitor wird vom Bundesverband Deutsche Startups in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin veröffentlicht. Seit 2013 erscheint die Studie jährlich und befasst sich – wie der Name schon verrät – mit den Entwicklungen der Startup-Szene. 1.000 Startups und mehr als 16.000 Startup-Mitarbeiter wurden dazu befragt.

Hier sind die wichtigsten Zahlen des aktuellen Startup Monitors kurz zusammengefasst:

  1. 17,6 Arbeitsplätze schafft ein Startup im Schnitt. In der Gründer-Hauptstadt Berlin sind es sogar 27,2.
  2. Deutsche Gründer sind zufrieden: 89,3 Prozent sind mit ihrer Geschäftsentwicklung zufrieden, 76 Prozent gehen von einer Verbesserung in den nächsten 6 Monaten aus.
  3. 8 neue Mitarbeiter werden Startups im nächsten Jahr einstellen – das sind insgesamt 50.000.
  4. 1 Milliarde Euro haben die befragten Startups im vergangenen Jahr erhalten.
  5. Fast 80 Prozent griffen auf eigenes Kapital zurück, nur 20 Prozent erhielten Kapital von Venture Capitalists. Die wichtigsten Kapitalquellen sind Business Angels mit 29,7 Prozent.
  6. Scheitern ist kein Beinbruch: 45 Prozent haben bereits einmal gegründet, rund ein Drittel ist schon einmal gescheitert. 80 Prozent würden sich wieder für die Gründung entscheiden, nachdem sie ihr jetziges Startup aufgegeben haben.
  7. Der Anteil an Frauen steigt wieder: Nachdem der Anteil an Frauen zwischen 2013 und 2014 gesunken war, ist er jetzt um 10,7 Prozent auf 13 Prozent aller Gründungen gestiegen.

Quelle: http://deutscherstartupmonitor.de

Die weltweit besten Städte für Start-ups – Berlin auf Platz 9.

Berlin

© Jörg Schubert flickr.com

Berlin hat es in der Rangliste der internationalen Top-Standorte für Startups erstmals unter die Top 10 geschafft. Das ergab eine Umfrage des Datenanalyst Compass aus San Francisco, bei der 11.000 Teilnehmer aus 40 Ländern befragt wurden. Die deutsche Hauptstadt hat im aktuellen „Global Startup Ecosystem Ranking 2015“ ihre Platzierung im Vergleich zur letzten Befragung um sechs Plätze verbessert und rangiert nun auf Platz 9. Der in der Studie zugrunde gelegte Wachstumsfaktor (der sich etwa aus Faktoren wie Finanzierung und Performance zusammensetzt) hat sich für Berlin seit 2012 verzwanzigfacht. Laut dem Report ist dieses vor allem auf die Börsengänge von Rocket Internet und Zalando zurückzuführen. Weiterlesen

50 Millionen Euro für Start-Ups: Gruner + Jahr

Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr lockt im Digitalgeschäft Gründer mit einem 50-Millionen-Euro-Fond. Der Verlag strebt Minderheitsbeteiligungen an Start-ups aus den Themenfeldern Living, Food, Parenting und digitale Vermarktung an.

Der Investitionsfond dient somit der Akquise und soll den Gründern in einem Teil bar zur Verfügung stehen, der andere Teil gibt es in Form von Medialeistungen. Das bedeutet, dass die Start-ups in Gruner + Jahr-Titeln Anzeigen schalten dürfen. Abhängig davon, wie sich die jungen Unternehmen entwickeln, sei auch in Einzelfällen eine Übernahme denkbar.

Digitalchef Stan Sugarman versprach bei einem Pressegespräch in Hamburg: „Bei uns bekommen die Gründer what money can’t buy.“ Das heißt wohl so viel wie eine enge Anbindung an ein Verlagshaus, das über seine Marken zielgruppengenau potenzielle Kunden erreicht. So könnten Start-ups aus der Foodszene auf eine Zusammenarbeit mit chefkoch.de schielen, etc.

Interesse bei Start-ups bereits geweckt

Pressesprecherin Suntka von Halen sagt: „ Die ersten Start-ups haben sich nach dem Pressegespräch bereits bei uns gemeldet.“ Dabei stehe jedoch noch nicht fest, ob sich die Start-ups bewerben können oder ob die Hüter des 50-Millionen-Euro-Topfes auf diese zugehen werden.

Ebenso gibt es auch noch keine interne Einigung über den Standort des Gruner + Jahr-Fonds — entweder wird es Hamburg oder Berlin. Die Geschäftsleitung teilte mit, dass sie einen Branchenexperten mit Medienerfahrung übernehmen werden. Wer das sein wird, wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Also seien wir gespannt ….