Schlagwort-Archive: Start-Up

Gründungszuschuss – Starthilfe in die Selbständigkeit

Was ist der Gründungszuschuss?

Der Gründungszuschuss ist eine Förderungsmöglichkeit für Menschen, die sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbständig machen. Er dient zur Sicherung des Lebensunterhaltes während der Existenzgründung. Wer sich hauptberuflich als Freelancer verdingen oder ein eigenes Unternehmen gründen will, kann den Gründungszuschuss bei Agentur für Arbeit beantragen.  Weiterlesen

Deutscher Startup Monitor 2015: Gründer sind zufrieden

Der Deutsche Startup Monitor wird vom Bundesverband Deutsche Startups in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin veröffentlicht. Seit 2013 erscheint die Studie jährlich und befasst sich – wie der Name schon verrät – mit den Entwicklungen der Startup-Szene. 1.000 Startups und mehr als 16.000 Startup-Mitarbeiter wurden dazu befragt.

Hier sind die wichtigsten Zahlen des aktuellen Startup Monitors kurz zusammengefasst:

  1. 17,6 Arbeitsplätze schafft ein Startup im Schnitt. In der Gründer-Hauptstadt Berlin sind es sogar 27,2.
  2. Deutsche Gründer sind zufrieden: 89,3 Prozent sind mit ihrer Geschäftsentwicklung zufrieden, 76 Prozent gehen von einer Verbesserung in den nächsten 6 Monaten aus.
  3. 8 neue Mitarbeiter werden Startups im nächsten Jahr einstellen – das sind insgesamt 50.000.
  4. 1 Milliarde Euro haben die befragten Startups im vergangenen Jahr erhalten.
  5. Fast 80 Prozent griffen auf eigenes Kapital zurück, nur 20 Prozent erhielten Kapital von Venture Capitalists. Die wichtigsten Kapitalquellen sind Business Angels mit 29,7 Prozent.
  6. Scheitern ist kein Beinbruch: 45 Prozent haben bereits einmal gegründet, rund ein Drittel ist schon einmal gescheitert. 80 Prozent würden sich wieder für die Gründung entscheiden, nachdem sie ihr jetziges Startup aufgegeben haben.
  7. Der Anteil an Frauen steigt wieder: Nachdem der Anteil an Frauen zwischen 2013 und 2014 gesunken war, ist er jetzt um 10,7 Prozent auf 13 Prozent aller Gründungen gestiegen.

Quelle: http://deutscherstartupmonitor.de

Die weltweit besten Städte für Start-ups – Berlin auf Platz 9.

Berlin

© Jörg Schubert flickr.com

Berlin hat es in der Rangliste der internationalen Top-Standorte für Startups erstmals unter die Top 10 geschafft. Das ergab eine Umfrage des Datenanalyst Compass aus San Francisco, bei der 11.000 Teilnehmer aus 40 Ländern befragt wurden. Die deutsche Hauptstadt hat im aktuellen „Global Startup Ecosystem Ranking 2015“ ihre Platzierung im Vergleich zur letzten Befragung um sechs Plätze verbessert und rangiert nun auf Platz 9. Der in der Studie zugrunde gelegte Wachstumsfaktor (der sich etwa aus Faktoren wie Finanzierung und Performance zusammensetzt) hat sich für Berlin seit 2012 verzwanzigfacht. Laut dem Report ist dieses vor allem auf die Börsengänge von Rocket Internet und Zalando zurückzuführen. Weiterlesen

50 Millionen Euro für Start-Ups: Gruner + Jahr

Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr lockt im Digitalgeschäft Gründer mit einem 50-Millionen-Euro-Fond. Der Verlag strebt Minderheitsbeteiligungen an Start-ups aus den Themenfeldern Living, Food, Parenting und digitale Vermarktung an.

Der Investitionsfond dient somit der Akquise und soll den Gründern in einem Teil bar zur Verfügung stehen, der andere Teil gibt es in Form von Medialeistungen. Das bedeutet, dass die Start-ups in Gruner + Jahr-Titeln Anzeigen schalten dürfen. Abhängig davon, wie sich die jungen Unternehmen entwickeln, sei auch in Einzelfällen eine Übernahme denkbar.

Digitalchef Stan Sugarman versprach bei einem Pressegespräch in Hamburg: „Bei uns bekommen die Gründer what money can’t buy.“ Das heißt wohl so viel wie eine enge Anbindung an ein Verlagshaus, das über seine Marken zielgruppengenau potenzielle Kunden erreicht. So könnten Start-ups aus der Foodszene auf eine Zusammenarbeit mit chefkoch.de schielen, etc.

Interesse bei Start-ups bereits geweckt

Pressesprecherin Suntka von Halen sagt: „ Die ersten Start-ups haben sich nach dem Pressegespräch bereits bei uns gemeldet.“ Dabei stehe jedoch noch nicht fest, ob sich die Start-ups bewerben können oder ob die Hüter des 50-Millionen-Euro-Topfes auf diese zugehen werden.

Ebenso gibt es auch noch keine interne Einigung über den Standort des Gruner + Jahr-Fonds — entweder wird es Hamburg oder Berlin. Die Geschäftsleitung teilte mit, dass sie einen Branchenexperten mit Medienerfahrung übernehmen werden. Wer das sein wird, wird in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Also seien wir gespannt ….

Ranking: Wo werden die meisten Start-ups gegründet?

Das aktuelle Regionen-Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung zeigt, in welchen Regionen am meisten Unternehmen gegründet werden. Und das Ergebnis ist überraschend: Nicht etwa die Metropolregionen Hamburg oder Berlin führen das Ranking an, sondern Offenburg mit über 500 Neugründungen pro 10.000 pro Bewohner im erwerbstätigen Alter.

Die Wissenschaftler des IfM haben dafür auch keine Erklärung, lediglich eine Vermutung, was hinter dem unternehmerischen Erfolg Offenbachs liegt – die Nähe zur Wirtschaftsmetropole Frankfurt. Dies könne den Vorsprung Offenbachs jedoch nicht vollends erklären, so IfM-Mitarbeiterin May-Strobl auf impulse.de.

Betrachtet man die Metropolen, gestaltet sich das Ranking so:

10. Frankfurt
14. München
17. Berlin
25. Hamburg
43. Köln

Die gesamte Studie findet Ihr hier.

Arbeitskräftebedarf bei Startups steigt

Innerhalb eines Jahres steig der Arbeitskräftebedarf bei Startups um rund 70 Prozent! Wer also derzeit auf der Suche nach einer neuen Stelle ist, hat gute Chancen hier zu landen. Eine Auswertung der Job-Suchmaschine Adzuna hat unter anderem ergeben, dass sich die innerdeutsche Nachfrage dezentralisiert. So fehlen nicht nur in Berlin, sondern auch besonders in München und Leipzig neue Startup-Talente.

Eine Reihe von regionalen Förderangeboten, passende Studiengänge sowie zahlreiche ansässige Risikokapitalgeber sind nur einige Punkte, die die Münchener Gründerszene gegenwärtig so attraktiv machen und die Berliner in Sachen offenen Startup-Stellen überholt. Des Weiteren zieht Leipzig im Städteranking an den klassischen Wirtschaftsstandorten wie Hamburg oder Frankfurt vorbei. Das Startup-Weekend ist nur ein Beispiel der internationalen Veranstaltungen der Szene, die zahlreiche Gründer in die aufstrebende und spannende Metropole locken. Weiterlesen

Wie finanzieren sich eigentlich Startups? Das Jahr 2014 in Zahlen

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts.

Gründer jeder Branche können davon ein Lied singen. Zwar kommen Ideen aus dem Kopf und die notwendige Leidenschaft aus dem Herzen, doch ist für die schlussendliche erfolgreiche Entwicklung eines Geschäftsmodells nicht zuletzt doch eines entscheidend: das Kapital.

Ob dieses Kapital vom Sparbuch, aus einem millionenschweren Investorenkoffer oder von einer Crowdfunding-Plattform kommt, hat die US-Crowdfunding-Plattfirm Fundable untersucht und in einer tollen Infografik übersichtlich zusammengefasst. Weiterlesen

Gründen mit Netz(werk) und doppeltem Boden – Die GRÜNDERWERFT stellt sich am 27.11.2014 vor

Der Markt für digitale Dienstleistungen und Produkte wächst und in vielen Köpfen schlummern vielversprechende Geschäftsideen, die nur auf ihre Umsetzung warten. Ein großer Teil dieser Ideen wird jedoch nie verwirklicht, denn was so manchen Gründer abschreckt ist das Risiko, viel Zeit, Arbeit und Geld zu investieren, um am Ende zu scheitern.

Doch was wäre, wenn man dieses Risiko minimieren könnte? Wenn man Freiraum, ein professionelles Netzwerk und finanzielle Unterstützung bekäme, um aus einer Idee ein tragfähiges Unternehmen zu formen?

Die Software Allianz Hamburg (SAH) bietet mit der GRÜNDERWERFT ab Frühjahr 2015 angehenden Jungunternehmern nicht nur Räumlichkeiten und Infrastruktur, sondern auch eine Festanstellungsgarantie im Falle des Scheiterns.

Weiterlesen

Was Gründer jetzt wissen müssen – Deutscher Startup-Monitor 2014

Auf Gründer- und Bundesebene herrscht Unstimmigkeit: Wer will was wo? Wer darf was? Wo gibt es Spielräume? Was fehlt sind belastbare Zahlen, Zuordnungen, und Statistiken. Der vom Bundesverband Deutsche Startups in Zusammenarbeit mit der KMPG AG herausgebende und in Kooperation mit der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht erarbeitete Deutsche Startup-Monitor (DSM), soll nun mehr Licht ins Dunkel bringen.

Die wichtigsten Ergebnisse gibt es hier zusammengefasst:

Im Gegensatz zum DSM aus dem Vorjahr, arbeitet der diesjährige Bericht noch feiner und enthält zusätzlich regionale Auswertungen für die Gründerszenen in Berlin, Hamburg, München und die Ruhr-Rhein-Region.

t3n.de hat die wichtigsten 8 Fakten aus dem 64-seitigen Bericht auf einen Blick zusammengefasst. Insgesamt ergibt sich ein divergentes Bild zwischen Gründer-Zuversicht in die Zukunft und Unverständnis über anhaltende Staats-Hürden. So ist einerseits der Ausblick auf die steigende Bereitschaft für die Beteiligungsmöglichkeiten auf Mitarbeiterseite durchaus positiv zu sehen. Auch die Bereitschaft der Startups, im Durchschnitt zehn neue Mitarbeiter im kommenden Jahr einzustellen zeugt laut t3n.de davon, „dass mit der hiesigen Szene als treibender Jobmotor in Zukunft zu rechnen sein wird.“ Andererseits sind jedoch der schwierige Zugang zu Kapital und die geringe Toleranz gegenüber dem Scheitern immer noch als kritische Hemmnisse bei der Neugründung von Unternehmen deutlich verbreitet.

Zeugnis für den Bund: Nachsitzen!

Die im DSM befragten Startups sollten die vom Bund initiierten Rahmenbedingungen für die deutsche Gründerszene in Schulnoten bewerten. Das Zeugnis auf Bundesebene fiel ernüchternd aus. Im Durchschnitt fällt die Note „Ungenügend“ oder „Mangelhaft“. Das heißt für den Bund: Nachsitzen in Sachen Zuhören und Kommunikation mit den Gründern.Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel zuversichtlich klingt und meint: „Mit dem Deutschen Startup Monitor haben wir das aktuelle Gründergeschehen und die Belange von Startups noch besser vor Augen.“

Auf Landesebene ist man dagegen etwas versöhnlicher gestimmt. Hier bewerten 25 Prozent der Startup-Gründer die Förderung des eigenen Bundeslandes als Gründungsstandort mit „Befriedigend“, weitere 25 Prozent mit „Gut“, und 17 Prozent sogar mit „Sehr gut“.

Bleiben wir also gespannt wie der DSM von der Bundesregierung aufgenommen wird und was dadurch Neues angestoßen wird.

So viele Start-Ups wie noch nie

Online-Marketing-Leitfaden für Neugründungen

Noch nie war die Anzahl der Gründungen von Start-Ups so hoch wie heute. Hürden werden immer kleiner, der Wunsch nach Unabhängigkeit immer größer. Es geht um die eine Idee: die Idee, die noch keiner hatte; die dir zum Durchbruch verhilft, dich auf einer Welle trägt, die nie bricht – die eine Idee, die schnell und effizient einen mutigen Gründer zum erfolgreichen Unternehmer macht.

Bei Neugründungen gibt es viel zu bedenken, viel zu arbeiten, viel zu probieren und zu riskieren – kontinuierlich. Der deutsche Industriemanager Rudolf von Bennigsen-Foerder postuliert: „Stillstand ist Rückschritt“.

Damit aus der Unternehmensgründung keine vorgezogene Insolvenz wird, braucht es mehr als einen durchdachten Geschäftsplan und finanzielles Potenzial. Entscheidend für den Erfolg ist ein „Hand-in-Hand-greifen“ von überzeugender Eigendarstellung und einer professionellen Vermarktung. internetworld hat diesbezüglich einen vierstufigen Plan mit Tipps für ein erfolgversprechendes Online-Marketing zusammengestellt.