Was Gründer jetzt wissen müssen – Deutscher Startup-Monitor 2014

Auf Gründer- und Bundesebene herrscht Unstimmigkeit: Wer will was wo? Wer darf was? Wo gibt es Spielräume? Was fehlt sind belastbare Zahlen, Zuordnungen, und Statistiken. Der vom Bundesverband Deutsche Startups in Zusammenarbeit mit der KMPG AG herausgebende und in Kooperation mit der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht erarbeitete Deutsche Startup-Monitor (DSM), soll nun mehr Licht ins Dunkel bringen.

Die wichtigsten Ergebnisse gibt es hier zusammengefasst:

Im Gegensatz zum DSM aus dem Vorjahr, arbeitet der diesjährige Bericht noch feiner und enthält zusätzlich regionale Auswertungen für die Gründerszenen in Berlin, Hamburg, München und die Ruhr-Rhein-Region.

t3n.de hat die wichtigsten 8 Fakten aus dem 64-seitigen Bericht auf einen Blick zusammengefasst. Insgesamt ergibt sich ein divergentes Bild zwischen Gründer-Zuversicht in die Zukunft und Unverständnis über anhaltende Staats-Hürden. So ist einerseits der Ausblick auf die steigende Bereitschaft für die Beteiligungsmöglichkeiten auf Mitarbeiterseite durchaus positiv zu sehen. Auch die Bereitschaft der Startups, im Durchschnitt zehn neue Mitarbeiter im kommenden Jahr einzustellen zeugt laut t3n.de davon, „dass mit der hiesigen Szene als treibender Jobmotor in Zukunft zu rechnen sein wird.“ Andererseits sind jedoch der schwierige Zugang zu Kapital und die geringe Toleranz gegenüber dem Scheitern immer noch als kritische Hemmnisse bei der Neugründung von Unternehmen deutlich verbreitet.

Zeugnis für den Bund: Nachsitzen!

Die im DSM befragten Startups sollten die vom Bund initiierten Rahmenbedingungen für die deutsche Gründerszene in Schulnoten bewerten. Das Zeugnis auf Bundesebene fiel ernüchternd aus. Im Durchschnitt fällt die Note „Ungenügend“ oder „Mangelhaft“. Das heißt für den Bund: Nachsitzen in Sachen Zuhören und Kommunikation mit den Gründern.Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel zuversichtlich klingt und meint: „Mit dem Deutschen Startup Monitor haben wir das aktuelle Gründergeschehen und die Belange von Startups noch besser vor Augen.“

Auf Landesebene ist man dagegen etwas versöhnlicher gestimmt. Hier bewerten 25 Prozent der Startup-Gründer die Förderung des eigenen Bundeslandes als Gründungsstandort mit „Befriedigend“, weitere 25 Prozent mit „Gut“, und 17 Prozent sogar mit „Sehr gut“.

Bleiben wir also gespannt wie der DSM von der Bundesregierung aufgenommen wird und was dadurch Neues angestoßen wird.

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