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Startup Zahlen steigen 2019 wieder – die Finanzierung bleibt eine der wichtigsten Fragen!

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Startups zählen zu den beliebtesten Möglichkeiten, eine eigene Idee umzusetzen.

Wer seinen Traum der Selbstständigkeit verwirklichen möchte, denkt in der Regel schnell darüber nach, ein Startup auf die Beine zu stellen.

In der Regel handelt es sich dabei um Dienstleistungen oder Produkte, die es in dieser Art und Weise noch nicht auf dem Markt gibt.

Nicht selten ist mit einem Startup etwas revolutionäres Verbunden, dass die Menschen begeistern soll.

Bevor es dazu kommt, ist jedoch in den meisten Fällen eine Finanzierung notwendig. Viele Gründerinnen und Gründer von Startups starten zunächst mit ihrem Eigenkapital, um ihre Idee voranzubringen und umzusetzen.

Häufig reicht das eigene Kapital jedoch nicht aus, so dass über eine Startup Finanzierung nachgedacht wird. Diese unterscheidet sich deutlich von klassischen Bankkrediten und sollte im Vorfeld genauer durchleuchtet werden.

Was sind die besonderen Merkmale einer Startup-Finanzierung?

Der große Unterschied zwischen einer Startup-Finanzierung und der Finanzierung eines etablierten Unternehmens besteht darin, dass das Startup komplett neu am Markt agiert und eine in der Regel komplett neue Idee umsetzen möchte.

Für die Geldgeber bedeutet dies ein erhebliches Wagnis, denn Chancen und Risiken können nur schwer prognostiziert werden.

Neben klassischen Bankkrediten eignen sich auch private Geldgeber für die Finanzierung eines Startups. Darüber hinaus können auch KfW Kredite beantragt werden.

Zudem können die Startups über die KfW an einem Gründerprogramm teilnehmen und somit von zusätzlichem Know-How profitieren.

Alternativ können auf Vermittler von Startup-Finanzierungen kontaktiert werden. COMPEON gilt in diesem Bereich als etabliert und erfolgreich.

Wie viele Startups werden in Deutschland jedes Jahr gegründet?

Die Zahl der Startups ist in Deutschland generell auf einem hohen Niveau.

Während in den frühen 2000er Jahren teilweise über 1 Millionen Startups jedes Jahr gegründet worden sind, liegen die aktuellen zahlen bei etwa 60.000 bis 80.000 Gründungen pro Jahr.

Im Jahr 2019 ist die Zahl der Gründungen erstmals seit einiger Zeit wieder gestiegen.

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Ratgeber Startup-Finanzierungen – wie findet das Startup die richtigen Geldgelber?

Die Suche nach einem Geldgeber ist gar nicht so leicht. Das Team von Kreditvergleich.net hat in einer umfangreichen Infografik zur Startup-Finanzierung bildlich dargestellt, welche Wege gegangen werden können, um das eigene Vorhaben in die Tat umsetzen zu können und dabei auch die notwendige Liquidität zu erhalten.

Bankkredite stellen häufig ein Problem dar, weil die entsprechenden Sicherheiten fehlen. Materielle Dinge mit einem gewissen Gegenwert wie z.B. Gebäude, Fahrzeuge oder Maschinen sind bei einem Startup in der Regel nicht vorhanden. Dies führt dazu, dass die Kreditvergabe häufig verweigert wird.

  • Klassische Bankkredite stellen sich oft als problematisch dar, da entsprechende Sicherheiten (z.B. materielle Dinge) fehlen
  • Staatliche Förderungen (z.B. KfW Kredite) können helfen, Unternehmen zu finanzieren und den Start in die Selbstständigkeit zu realisieren
  • Familien sowie das Eigenkapital sind in der ersten Finanzierungsgrunde häufig gefragt
  • Investoren können gegen Firmenanteile als Business Angel und Geldgeber fungieren
  • Das Crowdfunding stellt für viele Startups eine willkommene Finanzierungsmöglichkeit ohne Mitspracherecht der Investoren dar

Auf der Suche nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten muss geklärt werden, ob Firmenanteile vergeben werden können.

Ist dies nicht der Fall, sind es häufig private Geldgeber wie z.B. die Gründer des Unternehmens, oder aber auch deren Familien, die für die ersten Finanzierungsrunden aufkommen können.

Auch staatliche Förderprogramme, wie z.B. KfW Darlehen können genutzt werden. Sollte es möglich sein, Anteile des Unternehmens zu vergeben, bzw. Teilhaber zuzulassen, können diese entsprechende Finanzierungen stemmen.

Hinzu kommt, dass z.B. bei unternehmerisch aktiven Teilhabern auch auf das bereits vorhandene Know-How zur Finanzierung und Leitung einer Firma zurückgegriffen werden kann.

Somit profitieren die Gründerinnen und Gründer meist von einem umfangreichen Netzwerk, auf das sie zugreifen können, um ihr Startup auf gesunde Beine stellen zu können.

Die Frage des Mitspracherechts muss bei einer Teilhaberschaft immer geklärt werden und ist unter anderem davon abhängig, wie groß der Anteil eines Investors am Unternehmen ist.

Sofern dieser einen großen Teil zur Finanzierung einbringt, kann er z.B. als Business Angel fungieren und mit einem Wissen dazu beitragen, dass das Startup die richtigen Wege geht.

Alternativ ist es auch möglich, dass über z.B. das Crowdfunding dafür gesorgt wird, dass Gelder von Investoren ohne Mitspracherecht an Land gezogen werden können. Die Anzahl der Plattformen, über die Crowdinvesting Möglichkeiten zur Verfügung stehen, ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auch was die Sicherheit angeht, haben sich die Plattformen deutlich verbessert.

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