Das Bild zeigt einen Mann am PC, der seine Termine koordiniert, nachdem er einige Projektzusagen durch den positiven Einfluss seines Lebenslauf erhalten hat.

Sind Bewerbung, Lebenslauf & Co. wichtig für Freiberufler?

Eine Bewerbung ist eine echte Herausforderung. Man möchte sich mit Lebenslauf und Co. gut präsentieren. Doch wie bewerben sich eigentlich Freiberufler?

Müssen Freiberufler eine Bewerbung schreiben? Drei Tipps für Lebenslauf & Co.

Das Schreiben einer Bewerbung stellt für so gut wie jeden Menschen eine große Herausforderung dar: Jedes Detail der beruflichen und privaten Karriere muss bedacht werden und je nach gewünschter Arbeitsstelle richtig platziert, korrekt angegeben und vorteilhaft vorgestellt werden.

Als Freiberufler ist man jedoch in einer etwas anderen Situation. Während Angestellte auf eine Festanstellung hoffen, gilt es für Freelancer und Freiberufler, neue Projekte und Kunden zu gewinnen.

Müssen Freiberufler dafür nun auch eine Bewerbung mit Lebenslauf schreiben oder gelten hier andere Regeln? Mit drei wertvollen Tipps gelingt Freiberuflern mit ihrer Bewerbung eine erfolgreiche Kundengewinnung.


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Was müssen Freiberufler beachten?

Für die Bewerbung von Freiberuflern gilt erst einmal genau wie für Angestellte: Der erste Eindruck zählt.

Doch wo sich Angestellte eine Festanstellung erhoffen, möchten Freiberufler und Freelancer neue Projekte und Kunden für sich gewinnen.

Sie benötigen neue Aufträge in Bereichen, die sie anbieten: Sei es der Bereich Technik, IT, Gestaltung oder Text. Meist sind Freelancer gesuchte Spezialisten in ihrem Geschäftszweig und verdienen mit diesen Aufträgen ihr Geld.

Um aber an neue Auftraggeber zu gelangen, gehört Akquise zum täglichen Geschäft des Freiberuflers. Viele vertrauen mehr auf Empfehlungen oder zufällige Gelegenheiten. Doch grundsätzlich kann man durch aktive Bewerbungen auch als Freiberufler neue Jobs und damit Kunden gewinnen.

Wie sieht die Freiberufler-Bewerbung aus?

Genau wie bei der Bewerbung auf eine Festanstellung verhält es sich auch bei einer Bewerbung auf ein Projekt.

Da die Verantwortlichen meist wenig Zeit haben, müssen Lebenslauf und Anschreiben alles Wissenswerte übersichtlich auf den Punkt bringen. Kurz und prägnant werden alle Daten vorgestellt. Denn kein Auftraggeber möchte sich durch seitenlange Romane arbeiten müssen, um einen Freiberufler einzustellen.

Eine Lebenslauf-Vorlage kann an dieser Stelle hilfreich für eine erste Orientierung sein. Weiter müssen natürlich Schreibweisen und Rechtschreibung korrekt und einheitlich sein. Auch die Gestaltung sollte den Leser ansprechen, zur Branche passen und nicht überfordern. Weniger ist bei dem Layout für eine Bewerbung oft mehr.

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Eine gute Recherche ist die Grundlage

Bei der Bewerbung um einen Auftrag geht es darum, auf den ersten Blick zu überzeugen. Da ein Auftraggeber auch nur ein Mensch ist, geht die Tendenz häufig dahin, sich bei der Einschätzung zur Kompetenz des Bewerbers auf das Bauchgefühl zu verlassen.

Umgekehrt gilt allerdings dasselbe. Auch ein Freiberufler muss sich auf sein Gefühl verlassen können. Es bringt nichts, wenn ein Projekt beginnt und man von Anfang an weiß: Wir passen eigentlich nicht zusammen.

Eine gute Recherche ist daher für jeden Freiberufler unumgänglich, um zu ermitteln, welche Unternehmen als Kunden wirklich infrage kommen können.

Online Projektbörsen wie projektwerk.com können sowohl Freiberuflern als auch Unternehmen helfen, zueinander zu finden.

Ist ein passendes Projekt oder das richtige Unternehmen gefunden, bewirbt sich ein Freiberufler mit seiner Person, seinen Kenntnissen und seinen Referenzen für dieses Vorhaben auf Zeit. Deshalb ist es wichtig, in der Bewerbung genau den Anforderungen des Projekts gerecht zu werden.

Der Auftraggeber benötigt einen Spezialisten, der zu einem kalkulierbaren Preis in angemessener Zeit einen Auftrag erledigt beziehungsweise ein Problem löst.

Drei wertvolle Tipps für Lebenslauf und Co

Wenn alles passt, ist es an der Zeit, den Auftraggeber von der Expertise des Freiberuflers zu überzeugen. Drei wertvolle Tipps helfen dabei:

1. Das Anschreiben

Das Anschreiben ist sozusagen das Versprechen an den Auftraggeber: „Ich bin genau die richtige Person, um mit meinen Fähigkeiten diese Aufgabe zu lösen.“

Daher ist es wichtig, detailliert auf das Projekt einzugehen und die entsprechenden Qualitäten bereits kurz und knapp hervorzuheben.

2. Der Lebenslauf

Alle Stationen des beruflichen Werdegangs als Freiberufler sollten aufgezeigt werden. Alle anderen Informationen sind zwar wichtig, sollten aber in den Hintergrund treten.

So erkennt der Kunde gleich, welche wichtigen Qualifikationen der Freiberufler für dieses Projekt mitbringt. Die wesentlichsten Projekte sollten mit kurzer Beschreibung dargestellt werden.

Auch das Hinzufügen von aussagekräftigen Arbeitsproben kann angebracht sein.

3. Die Website

Ohne geht es nicht mehr: Wer sich heutzutage als Freiberufler auf ein Projekt oder einen Auftrag bewirbt, kommt nicht mehr um eine aktuelle und moderne Website herum.

Natürlich spielen Visitenkarten, Flyer und Imagebroschüre als Werbemittel auch eine Rolle. Ein eigener Webauftritt und eine Präsentation in einem beruflichen Netzwerk sind allerdings für jeden Auftraggeber ein Zeichen, dass der Freiberufler seriös, modern und gut ist.

Werbung in eigener Sache

Die beste Situation für einen Freiberufler ergibt sich jedoch, wenn er selbst gar nicht erst auf die Suche nach neuen Projekten gehen muss. Damit die Auftraggeber aufmerksam werden und genau diesen Freelancer für ihr Projekt einstellen wollen, ist Werbung in eigener Sache unumgänglich.

Zu den Basics gehören dabei Visitenkarten, Flyer und natürlich die bereits beschriebene Website. Das kostet zwar Geld, doch ein professioneller Außenauftritt kommt bei den Kunden an. Es wirkt seriös, die Expertise kann hervorgehoben und vorgestellt werden und das Beste: Potenzielle Neukunden können sich einfach und unkompliziert bereits im Vorfeld über das Angebot informieren.

Im nächsten Schritt gilt es dann, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Einträge in Datenbanken – wie zum Beispiel projektwerk – erleichtert es Unternehmen, die passenden Freiberufler zu finden.

Auch Social Media-Auftritte können für die Werbung in eigener Sache genutzt werden. Doch Obacht: Hier sollte ein genauer Plan dahinterstehen, um den Nutzern einen echten Mehrwert zu bieten und zudem keinen Boden für unangemessene Kommentare zu bieten.

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