Globalisierung und internationale Zusammenarbeit

Trotz Brexit und drohender Handelsbarrieren seitens der USA, steht die Weltwirtschaft auch im Jahr 2017 nach wie vor unter dem Stern der Globalisierung. In diesem Zusammenhang spielt vor allem die Digitalisierung globaler Geschäftsabläufe eine entscheidende Rolle, sodass der Bedarf an spezialisiertes Fachwissen international rapide ansteigt. Doch warum ist das Zusammenwachsen der globalen Wirtschaft vor allem für Startups und speziell Freelancer interessant und wie finden diese Gruppen auf internationaler Ebene passende Geschäftspartner?

Warum ist eine landes- und kulturübergreifende Wirtschaft so wichtig und welche Chancen ergeben sich daraus?

Während ein großer Teil der Bevölkerung dem Begriff der Globalisierung noch eher skeptisch gegenübertritt, sehen viele Startups und Freelancer in der weltwirtschaftlichen Verflechtung ein lukratives Entwicklungspotenzial. So bietet die Zusammenarbeit mit Ländern im Ausland nicht nur einen vergrößerten Absatzmarkt, sondern der allgemeine Fachkräftemangel eröffnet freien Mitarbeitern ebenfalls lukrative Arbeitsmöglichkeiten. Einerseits können produzierende Unternehmen aus Deutschland im Ausland aufgrund niedriger Lohnkosten und steuerlicher Vorteile ihre wirtschaftliche Position entscheidend verbessern, andererseits werden hochqualifizierte Mitarbeiter aus Deutschland händeringend im Ausland gesucht.

Ein weiterer Faktor: In vielen aufstrebenden Wirtschaftsräumen wie beispielsweise Asien werden im Zuge des Wachstums massive Investitionen in die eigene Infrastruktur getätigt, wovon derzeit vor allem deutsche Unternehmen aus dem Automobil- und Maschinenbau sowie Softwarebereich profitieren. Weiterhin geht der Infrastrukturausbau in Entwicklungs- und Schwellenländer mit einem Wohlstandseffekt einher der bewirkt, dass die lokale Kaufkraft zusammen mit der Nachfrage nach westlichen Produkten sowie qualifizierten Fachkräften massiv ansteigt. Kein Wunder also, dass Deutschland laut Statista inzwischen zu den drei größeren Exportländern der Welt gehört.

Weshalb profitieren insbesondere Startups und Freelancer von der Globalisierung?

Da eine Vielzahl der Gründer und Freiberufler verhältnismäßig klein und ohne große Investoren in das Geschäft startet, ist das Kapital bei diesen Gruppen meist stark begrenzt. Aus diesem Grund müssen Gründer für den Durchbruch ihren Betrieb so effizient wie möglich gestalten, was häufig nur durch eine maximale Kostenreduzierung realisierbar ist. Hier können internationale Beziehungen der entscheidende Faktor sein, da sowohl die Ausgliederung von Arbeitsschritten als auch der Import von Produktionsgütern die eigenen Kosten signifikant senken kann.

Für Freelancer hat die Globalisierung den Vorteil, dass Experten mit Fachwissen wie beispielsweise hinsichtlich der Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf dem weltweiten Markt eine knappe Ressource darstellen und der Bedarf hier entsprechend groß ausfällt. Vor allem für das Ausfüllen von temporären Lücken stellt das Zurückgreifen auf Freiberufler für viele Unternehmen auf dem internationalen Markt eine essentielle Grundlage dar.

Was ist bei der „Partnerauswahl“ zu beachten und welche Fallstricke existieren?

Wer sein internationales Geschäft ausbauen möchte, kann dieses Vorhaben gleich auf mehreren Wegen in die Tat umsetzen. So bieten beispielsweise offizielle Stellen wie unter anderem die örtliche IHK Gründern in Bezug auf das Thema Außenwirtschaft eine umfangreiche Hilfestellung an. Neben öffentlichen Anlaufstellen, gibt es im Internet zudem spezielle Anbieter wie zum Beispiel IndustryStock, die Gründern eine passende und länderübergreifende Datenbank für die Firmensuche kostenlos zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe sich potenzielle Unternehmen schnell und effektiv akquirieren lassen. Weiterhin haben sich soziale Business-Netzwerke in den letzten Jahren als lohnen Plattformen erwiesen, die vor allem durch ihre unkomplizierten Kontaktmöglichkeiten punkten. Neben reinen Portalen für Business-Kontakte gibt es zudem spezielle Netzwerke wie beispielsweise projektwerk. Diese stellen mittlerweile für Freelancer eine der wichtigsten Plattformen für die Erschließung von Projekten und Auftraggebern dar.

Bei der Wahl der Kooperationspartner sollten junge Unternehmer und Freelancer auf keinen Fall überstürzt handeln und sich nicht nur von finanziellen Faktoren leiten lassen. Eine langfristig erfolgreiche Partnerschaft muss in erster Linie durch eine gegenseitige Zuverlässigkeit geprägt sein. So bringen lukrative Konditionen häufig nichts, wenn die Qualität der Waren oder die Arbeitsbedingungen nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Um dies zu verhindern, sollte vor jedem Abschluss einer Handels- oder Arbeitsbeziehung die Reputation des Partners umfangreich geprüft werden. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass Sprachbarrieren nicht die Kommunikation behindern und keine Missverständnisse entstehen.

Globalisierung auf dem Vormarsch

In der Gesamtbetrachtung wird schnell deutlich, dass internationale Arbeitsbeziehungen für Freiberufler auf dem globalen Markt immer wichtiger werden. Aus diesem Grund sollten insbesondere Startups und Freelancer in Deutschland nicht zögern, wenn es um die Knüpfung internationaler Geschäftsbeziehungen geht. Nur so kann man in vielen Branchen langfristig erfolgreich bleiben.

Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von IndustryStock.de.

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