Freelancer Design

Designer! – Freelancer: Gewerbe oder Freiberufler?

Du hast Dich dazu entschlossen als selbständiger Designer tätig zu werden? Dann kannst Du Deinen Job zukünftig auf zwei unterschiedliche Weg als Freelancer aus führen: Entweder Du bist freiberuflich tätig oder Gewerbetreibender.

Der Hauptunterschied zwischen einem Freelancer der freiberuflich tätig ist und einem gewerbetreibenden Freelancer, liegt in der steuerlichen Betrachtung.

Nachdem Du Deine Entscheidung getroffen hast, hast Du als Freelancer zwei unterschiedliche Wege vor Dir. Als Freiberufler machst Du zunächst eine Betriebseröffnung direkt beim Finanzamt, eine gewerbliche Tätigkeit meldest Du bei der jeweiligen Gemeinde an. Steuerlich hat dies Auswirkungen auf die Einkommens-, Gewerbe-, und Körperschaftssteuer.

Projekte und Jobs für Freelancer

Bei einem freiberuflich tätigen Freelancer fällt grundsätzlich keine Gewerbe- und Körperschaftssteuer an. Überschreitet der jährliche Umsatzt den Betrag von € 17.500, so kommt die Umsatzsteuer noch dazu.  Bei Gewerbetreibenden fällt eine Gewerbesteuer an. Die Höhe der Gewerbesteuer richtet sich nach dem erzielten Gewerbeertrag. Die Höhe der Körperschaftssteuer richtet sich nach der Höhe des Einkommens,welches aus der Unternehmung erzielt wird.

Aus rein steuerlicher Sicht betrachtet macht es, unter Berücksichtigungen dieser Fakten, also durchaus Sinn darüber nachzudenken sich als Freiberufler anerkennen zu lassen. Die Freelancer-Tätigkeit als Freiberufler muss dem zuständigen Finanzamt innerhalb des ersten Monats nach Beginn der Selbständigkeit mitgeteilt werden.  Zur sozialen Absicherung muss sich der freiberuflich tätige Freelancer außerdem um die Mitgliedschaft in der KSK bemühen.

Vor dem Schritt in Selbständigkeit empfehlen wir Die Dich umfassen zu Informieren. Allgemein gehörigen hierzu nicht nur die steurlichen Themen, sondern auch Aspekte rund um die Absicherung durch Versicherungen. Hierzu gehören die Krankenversicherung, die Altersvorsorge und das Thema Verdienstausfall bei Krankheit. Sinnvoll ist es sich an dieser Stelle auch tiefgehend beraten zu lassen und auf Basis dieser Beratungsgespräch eine Entscheidung zu treffen.

Viele weitere Informationen rund um das Thema Freelancing findest Du auch in unseren Artikeln:

Freiberufler werden – Darauf musst Du achten

Eine Frage der Definition: Freiberufler oder freier Mitarbeiter?

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2 Gedanken zu „Designer! – Freelancer: Gewerbe oder Freiberufler?

  1. Pingback: Bundesfinanzhof unterstützt Freiberufler der IT gegenüber dem Finanzamt » News und Tipps für Verbraucher

  2. Werner

    Ich finde diesen Artikel sehr interessant und gut erklärt. Die Überlegung ob man seine Tätigkeiten als Freiberufler oder als Gewerbetreibender anmeldet ist gar nicht so einfach. Es würde mich überhaupt nicht wundern wenn sich viele Menschen gar nicht bewusst sind das sie hierbei eventuell sogar wählen können. Die Voraussetzungen um sich als Freiberufler anzumelden sind leider nicht so ganz einfach zu verstehen. Wer die Möglichkeit hat sich zu entscheiden sollte auf jeden Fall die Vor- und Nachteile genau gegeneinander aufwiegen.

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