Experten stellen sich vor: Britta Rating

In unserem Experten-Interview stellt sich heute Frau Britta Rating vor, eine Filmproduzentin, die uns einen kleinen Einblick in ihre Arbeit an einem spannenden Dokumentarfilm fernab von Deutschland gewährt.

1. Wie lange sind Sie im Business – und mit welchem Projekt beschäftigen Sie sich aktuell?

Ich bin seit über zehn Jahren im TV-Business – Dokumentationen, Reportagen und Portraits sind meine Leidenschaft. Dabei haben mich immer Charaktere mit Brüchen in ihrer Biografie interessiert. „Die Story. Die vierte Tote“ im WDR und die ZDFinfo-Dokuserie „StreetUnivercity. Lernen von der Strasse.“ sind dafür zwei Beispiele.

Aktuell bereite ich einen sehr spannenden und aufwändigen Dokumentarfilm vor: „The Healing Story“.

2. Wovon handelt Ihr Dokumentarfilm „The Healing Story“?

Der Film beginnt dort, wo die Schulmedizin an ihre Grenzen stößt. Ich will mich auf eine Expedition zu den Ursprüngen des Heilwissens begeben. Ich nehme an einige Orte verschiedene Protagonisten mit, die als „unheilbar krank“ gelten oder auf der Suche nach dem großen Glück sind. Im Film kreuzen sich die Wege u.a. von  Burn-Out-Patienten, Hindupriester, Gurus und mächtigen Schamanen von Afrika bis zum Amazonas. Dabei wird das alte Heilungswissen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus den Bereichen Neurobiologie bis Epigenetik verlinkt.

3. Was dürfen die Zuschauer von Ihrem Film erwarten?

Hoffnung! Die Aufdeckung neuer bzw. Jahrtausende alter Methoden gesund zu werden und zu bleiben.

4. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Film zu diesem Thema zu drehen?

Ich litt 2007 an einem fürchterlichen Bandscheibenvorfall im Nackenbereich. Nach etlichen Packungen Schmerztabletten und Tranquillizern hatte ich mit meinem tauben Arm noch die Option auf eine OP.  Als ich dann für Galileo in Westafrika einen Beitrag drehte, besuchte ich einen Medizinmann.  Er war der Einzige, der mir dauerhaft helfen konnte.

5. Sie sahen sich sicher mit vielen Herausforderungen konfrontiert – was war oder ist an diesem Projekt besonders schwierig?

Die größte Herausforderung besteht darin mit Protagonisten zu arbeiten, die sich teilweise in schwerwiegenden Lebensumständen befinden. Und Schamanen, Yogis, Gurus und eine Qi-Großmeisterin, die noch nie vor einer Kamera standen. Da kann man nicht mit knapp kalkulierten Drehtagen arbeiten.

6. So ein Filmdreh ist sehr aufwändig, wie meistern Sie die Produktion und was ist Ihnen dabei eine Unterstützung?

Bisher befinden wir uns in der Entwicklungsphase. Das bedeutet, ich muss noch einige Locations abfliegen, um mich Vorort mit den entsprechenden Gegebenheiten vertraut zu machen.

Dann verfügen einige Schamanen weder über Telefon oder Internet und die Kommunikation ist teilweise schwierig. Das kostet viel Zeit und Geld. Deshalb habe ich das Projekt auf die Crowdfunding Plattform Indiegogo gestellt, um einen Teil des Budgets dort zu bekommen. Die Spender bekommen Belohnungen – so genannte Perks.
Wer also noch ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk sucht, kann für $100 einen exklusiven Einblick ins Online-Tagebuch von The Healing Story verschenken.
Das Projekt findet man hier: http://igg.me/p/546853

7. Gibt es eine Möglichkeit bei diesem Projekt mitzuwirken?

Ich bin über jede Verbreitung und Unterstützung des Projektes auf Indiegogo dankbar!  Und suche ab nächstem Jahr noch Dolmetscher, einen Onlineredakteur, einen jungen, versierten Mediengestalter (Film, Schnitt und Vertonung).

Möchten Sie sich auch mit einem Interview in unserem Blog vorstellen und Ihre Erfahrungen teilen?
Dann schreiben Sie uns einfach eine Email an feedback@projektwerk.de. Wir freuen uns auf Sie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.