IT-Trends

Die Zukunftstrends in der IT: Mit welchem Wissen ITler punkten

Dieser Artikel wurde uns im Rahmen unserer Kooperation mit exali.de zur Verfügung gestellt.

Eine “Jobgarantie“ für die Zukunft und nie wieder um den nächsten Auftrag sorgen? Wer diesen Luxus erreichen möchte, muss einen Blick auf die aktuellen Trend-Themen werfen, denn hier stecken die Aufträge von morgen!

Heute schon an morgen denken – das gilt auch für die IT-Branche. Welche Trends sollten ITler im Blick behalten?

Trend 1: Big Data

Big Data sind große Datenmengen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen und Quellen stammen, zum Beispiel: Internet, Mobilfunk, Finanz- und Energiewirtschaft, Kredit- und Kundenkarten, Assistenzgeräten etc. Aus diesen Daten ziehen Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft verschiedene Informationen, beispielsweise über Kunden, Märkte, Naturphänomene, Bevölkerungswachstum oder Kriminalität.

Big Data und Big Data Analytics sind keine neuen Trends, sie werden aber in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Und damit werden mehr Experten gesucht, die die Datenmassen auswerten können. Von Vorteil ist es für ITler, sich neben dem Wissen über Big Data und deren Analyse auch Knowhow für Branchen anzueignen, die besonders viele Daten auswerten.

Auch Business Intelligence, ein mit Big Data verwandtes Thema, wird weiterhin wichtig bleiben. Dabei werden Daten aus klassischen Datenbanken oder Tabellen gezogen. Auch hier werden Fachkräfte gebraucht, die Buiness-Intelligence-Lösungen, idealerweise in Kombination mit Big-Data-Analytics, beherrschen.

Trend 2: Internet der Dinge/Industrie 4.0

Das Internet der Dinge bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet und deren selbständige Kommunikation. Industrie 4.0 bedeutet, dass alle Komponenten eines Produktionsprozesses, vom Lager über das Werkstück und die Fertigungsstraße bis hin zur Logistik, miteinander kommunizieren. Der Produktionsprozess verselbständigt sich. So kann die Produktion individualisiert werden. Die Bedürfnisse und Wünsche einzelner Konsumenten werden wichtiger.

Die Industrie 4.0 eröffnet viele Chancen für ITler, aber auch neue Anforderungen. Experten raten ITlern sich zu spezialisieren, da die IT beim Thema Industrie 4.0 das verbindende Element sein wird, ohne das es nicht geht. Es wird sich lohnen, sich das nötige Wissen anzueignen und früh in der Praxis anzuwenden. Aber auch hier gilt: Über den Tellerrand schauen und die Branchen kennenlernen, die Industrie 4.0-Experten am dringendsten suchen, beispielsweise Elektrotechnik oder Maschinenbau. Da in diesem Zusammenhang auch Künstliche Intelligenz eine wichtige Rolle spielt, ist auch hier Fachwissen gefragt. Computer werden nicht mehr einfach programmiert, sondern trainiert, um selbständig zu lernen. Deren Überwachung und die Auswertung von Trainingsdaten ist Know-how, mit dem ITler punkten können.

Trend 3: IT Security

Erpressungs-Trojaner, Schadsoftware, Spyware… Cyberangriffe häufen sich. Die deutsche Industrie erleidet durch Hackerattacken einen Schaden von jährlich über 20 Milliarden Euro und hat deshalb großes Interesse daran, in IT-Sicherheit zu investieren. Selbst die Bundeswehr setzt auf eine eigene Cyber-Armee. Experten sind also gefragt! Aber nicht nur mit den nötigen fachlichen Qualifikationen, sondern auch mit entsprechenden Soft Skills. Denn Auftraggeber fordern, dass IT-Experten die Ergebnisse der Sicherheitsanalyse verständlich präsentieren und erläutern können, sowie in Workshops und Awareness-Trainings ihr Wissen an eigene Mitarbeiter weitergeben.

Trend 4: Cloud Computing

Gut ein Viertel aller Firmen nutzt in Deutschland Cloud Computing, vor allem Finanzdienstleister. Auch hier besteht ein hohes Job-Potenzial für ITler. In dem Bereich sind die klassischen IT-Jobs gefragt, zum Beispiel Anwendungsentwickler, Systemarchitekten und Analysten. Viele Unternehmen arbeiten mit einer Private Cloud, dann brauchen sie hauptsächlich Programmierer. Gefragt ist hier Kundenorientierung: Sich in den Anwender hineinversetzen können und dessen Anforderungen herausfinden, ist wichtig.

Fazit

Informatiker werden auch in Zukunft nicht so schnell arbeitslos werden. In der durchtechnisierten Welt, in der alles miteinander vernetzt ist, Roboter auf dem Vormarsch sind und die Herausforderung IT-Sicherheit immer größer wird, werden sie mehr denn je gebraucht. Aber es zeigt sich deutlicher: Spezialisierung und Expertenwissen ist gefragt – und Soft Skills. Und: ITler sollten über den Tellerrand schauen und sich branchenspezifisches Wissen erarbeiten.

Neue Trends und damit neue Herausforderungen in der IT bringen auch neue Risiken für IT-Experten. Fehler im Job können schnell die eigene Existenz kosten, wenn der Auftraggeber für Programmierfehler und andere berufliche Versehen des ITlers horrende Schadenersatzzahlungen fordert. Deshalb sollten IT-Experten auf eine gute Berufshaftpflichtversicherung achten, die speziell auf die Bedürfnisse ihrer Branche zugeschnitten ist und sich durch individuelle Leistungserweiterung ans eigene Business anpassen lässt.

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Über Ralph Günther

Ralph Günther von exali.de gilt als ausgewiesener Experte, wenn es um Risikomanagement und spezifische Haftpflichtversicherungen für freie Berufe, Dienstleister und mittelständische Unternehmen der IT-, Medien-, Consulting- und eCommerce-Branche geht. Als einer der Vorreiter im Online-Versicherungsbusiness hat er aktiv an der Verbesserung des Versicherungsschutzes für Freiberufler mitgewirkt und neue Leistungserweiterungen am Markt eingeführt. Sein Wissen gibt er regelmäßig als Autor in relevanten Fachmedien an seine Zielgruppe weiter.

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