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Die 10 besten Bankkonten für Freelancer

Nachdem Sie als Freelancer die ersten Aufträge an Land gezogen haben, stellt sich die Frage: Wohin mit dem Geld? Oder: Auf welches Konto soll Ihr Verdienst eigentlich fließen?

Wenn Ihnen auf diese Frage eine Antwort fehlt, kommt nun eine gute Nachricht: Wir haben uns für Sie auf die Suche nach dem perfekten Konto für Freelancer gemacht.

Inhaltsverzeichnis


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Warum ist ein separates Konto für Freelancer empfehlenswert?

Anfangs kann natürlich auch Ihr Privatkonto für die Abwicklung der Tätigkeit als Freelancer genutzt werden.

Wir empfehlen aufgrund der Übersichtlichkeit und der Buchführung trotzdem ein separates Konto neben dem eigenen Privatkonto zu führen.

Einige Banken bieten z.B. auch ein Konto für Freiberufler und Selbstständige an, bei dem die Kontoführung komplett kostenfrei ist.

Was muss ich bei der Eröffnung eines Business-Bankkontos beachten?

Oben liegt Geld. Unten steht der Text: Bankkonten für Freelancer im Vergleich
Bankkonten für Freelancer im Vergleich

Kontoführungsgebühren: Wenn Sie Freelancer sind und ein Geschäftskonto eröffnen möchten, sollten Sie sich gut informieren. Viele Banken verlangen für bestimmte Transaktionen hohe Gebühren. Informieren Sie sich also ausführlich und achten Sie auf versteckte Kosten.

Dispokredit: Als Freelancer kann es hilfreich sein, wenn Sie zu Beginn die Möglichkeit für einen geringen Dispokredit haben. Auch wenn Sie diesen gar nicht nutzen, gibt er Ihnen eventuell ein sicheres Gefühl, keine lästigen Rücklastschriften zu haben.

• Bargeldeinzahlungen: Wenn Sie absehen können, dass Sie viele Einzahlungen tätigen werden, ist eine Filialbank definitiv die bessere Wahl. Falls das nicht der Fall ist, empfehlen wir Ihnen eine Onlinebank – im besten Fall mit App, über die Sie Ihre Finanzen kontrollieren können.

• Zinsen: Schauen Sie sich die verschiedenen Zinssätze genau an. Die meisten Banken haben überhaupt keine Zinssätze für Geschäftskonten. Es ist daher sinnvoll, die Entscheidung nicht zu überstürzen und einen Vergleich zu machen.

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Welche Bankkonten kommen für Freelancer infrage?

1. Holvi – Starter

Das FinTech Holvi ist ein Finanzdienstleister mit eigener Lizenz als Zahlungsinstitut.

Mit dem Starter-Konto wird ein spezielles Konto für Selbstständige und Freelancer angeboten. Kontoführungsgebühren fallen beim Starter-Konto nicht an.

Eine Mastercard können Sie für 3 € pro Monat zusätzlich hinzubuchen.

Bei Auszahlungen fallen Gebühren in Höhe von 2,5 % auf den abgehobenen Betrag an. Beleglose Buchungen sind für Sie kostenlos.

Vorteile des Starter-Kontos von Holvi

  • Automatisierung der Buchhaltung mittels integrativem Buchhaltungs-Tool
  • Möglichkeit zur Integration eines Online-Stores
  • Schneller Support mit vielen Video-Tutorials
  • Dreimonatige, kostenlose Rechtsberatung von unabhängigen Anwälten über eine Anwalts-Hotline
  • Konto-Wechselservice

Nachteile des Starter-Kontos von Holvi

  • Möglichkeit zur Bareinzahlung nur kostenpflichtig über Fremdbank
  • Keine Möglichkeit für beleghafte Buchungen
  • Fehlende Einlagensicherung
  • Keine Möglichkeit für Dispokredit

2. Kontist – Basis

Das FinTech Kontist wurde 2016 in Berlin gegründet und arbeitet mit der Solarisbank zusammen.

Bei dem Basis-Geschäftskonto inklusive virtueller Business Debitkarte fallen keine Gebühren für die Kontoführung an.

Auszahlungen kosten 2 € pro Abhebung. Beleglose Buchungen sind für Sie kostenlos.

Die virtuelle Mastercard ist kostenfrei, die physische Karte kostet pro Jahr € 29.

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Vorteile des Basis-Kontos von Kontist

  • Taxator zur Berechnung der Steuern und Sozialabgaben
  • Mobile App zum Abrufen der Finanzen
  • Keine Anfrage bei der Schufa
  • Kontoumzugsservice

Nachteile des Basis-Kontos von Kontist

  • Möglichkeit zur Bareinzahlung nur kostenpflichtig über Fremdbank
  • Keine Möglichkeit für beleghafte Buchungen
  • Keine Möglichkeit für Dispokredit

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3. N26 – Business

Im Vergleich zur klassischen Hausbank sticht N26 mit einigen hilfreichen Innovationen und Funktionen heraus.

Die Direktbank bietet ein kostenfreies Konto für Geschäftszwecke an.

Die Einzahlung von Bargeld ist monatlich jedoch nur bis 100 € gebührenfrei. Danach fallen 1,5 % auf den Mehrbetrag an.

Das Abheben von Bargeld mit der Mastercard ist bis zu fünf Mal im Monat kostenlos, wenn Sie Ihr Konto als Hauptkonto nutzen. Beleglose Buchungen sind kostenlos.

Vorteile des Business-Kontos von N26

  • Mobile App zur Abwicklung von Krediten oder Investmentgeschäften
  • Automatische Kategorisierung Ihrer Ausgaben
  • 10 Unterkonten für Sparziele und Reiseversicherung
  • Verlängerte Garantie auf Einkäufe
  • Möglichkeit der Bareinzahlung bei Vertragspartnern (z.B. REWE, Penny)

Nachteile des Business-Kontos von N26

  • Eingeschränkter Kundenservice
  • Keine Möglichkeit für beleghafte Buchungen
  • Smartphone zur Kontoeröffnung und -führung notwendig
  • Hohe Zinsen für Dispokredit (8,9%)

4. Fidor – Smart

Die Fidor Bank AG ist eine Direktbank mit Sitz in München. Das FinTech bietet seit 2010 ein Konto für Privat- und Geschäftskunden an.

Das Fidor Smart Konto kostet 5 € pro Monat. Wenn das Konto aber aktiv ist und 11 Buchungen pro Monat erreicht, dann erhalten Sie einen Aktivitätsbonus von ebenfalls 5 €, sodass das Konto letztlich kostenlos ist.

Fidor Smart Konten haben je eine kostenfreie Kreditkarte inklusive. Auch Bargeld können Sie kostenfrei bis zu 100 € im Monat einzahlen.

Wollen Sie mehr Bargeld an einem der 7.000 „Fidor Cash“-Stellen einzahlen, fallen dafür Gebühren in Höhe von 1,99 % an. Bargeldabhebungen an Automaten kosten 3 € pro Abhebung. Beleglose Buchungen sind auch bei diesem Konto kostenfrei.

Vorteile des Smart-Kontos von Fidor

  • Möglichkeit zum Handel mit Edelmetallen
  • Möglichkeit zur direkten Aufladung von Prepaid-Handyguthaben
  • Integration eines E-Commerce-Shops
  • Guter Support mit der Fidor Smart Community
  • Möglichkeit zur Kontoeröffnung auch mit schlechter Bonität
  • Keine Gebühren für beleglose Buchungen

Nachteile des Smart-Kontos von Fidor

  • Keine EC-Karte im Angebot
  • Beleghafte Buchungen sind nicht möglich

5. Qonto – Solo

Qonto ist eine französische Neobank unter der Aufsicht der Banque de France.

Das Solo-Konto für Freelancer kostet 10,71 € pro Monat. Auch Abhebungen am Geldautomaten sind nicht inklusive und schlagen mit 1 € per Abhebung zu Buche.

Beleglose Buchungen kosten ebenfalls 0,56 €. Dafür erhalten Sie 2 physische und virtuelle Mastercards kostenlos.

Vorteile des Solo-Kontos von Qonto

  • Buchhaltungstools: CSV-Export, Transaktionsfilter, spezieller Buchhalterzugriff
  • Unbegrenzte Zurückverfolgung von Umsätzen und Ausgaben
  • Mobile App: Echtzeit-Information über Kontobewegungen via Push-Benachrichtigungen
  • Guter Kundenservice

Nachteile des Solo-Kontos von Qonto

  • Keine Möglichkeit für beleghafte Buchungen

Hier geht’s zur Kontoeröffnung bei Quonto.*

6. FYRST – BASE

Die Direktbank FYRST ist nicht nur eine Bank, sondern zugleich eine digitale Business-Plattform.

Hinter FYRST steht die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit ihren Marken Deutsche Bank und Postbank.

FYRST nutzt also die Infrastruktur dieser Banken und bietet Ihnen dadurch preisgekrönte Sicherheit beim Online-Banking, sowie hohe Sicherheitsstandards beim Datenschutz.

Beim BASE-Konto zahlen Sie keine Kontoführungsgebühren. Im Konto inbegriffen sind die Karte zum Konto, 50 kostenlose beleglose Buchungsposten, Auslandszahlungsverkehr, Kontokorrentkredit sowie Geschäftskredit.

Bargeldauszahlungen kosten 1,90 €. 50 Buchungsposten im Monat sind kostenlos. Ab der 51ten Buchung zahlen Sie pro Buchung 0,19 €.

Für beleglose Buchungen gibt es monatlich 50. Ab der 51ten Buchung entstehen kostne in Höhe von 0,19 € pro Buchung.

Beleghafte Buchungen sind möglich und kosten pro Stück 5 €.

Vorteile des BASE-Kontos von FYRST

  • Integrierte Buchhaltungssoftware
  • Hohe Sichherheitsstandards
  • Einrichten von Kontokorrent- und Geschäftskrediten per App oder digital
  • Kostenloser telefonischer Support
  • Kontowechselservice

Nachteile des BASE-Kontos von FYRST

  • Smartphone für Kontoeröffnung und -führung notwendig

Hier können Sie Ihr Konto bei FYRST BASE eröffnen.*

7. bunq – Business

bunq ist eine niederländische Direktbank, die sich auf die Kontoführung per Smartphone spezialisiert hat.

Das bunq Business-Konto kostet 9,99 € pro Monat.

Einzahlungen bis zu 100 € monatlich sind inklusive, ab dann fällt eine Gebühr von 0,99 € an. Die Auffüllung Ihres Kontos ist bis zu 500 € monatlich kostenlos.

Zum Konto gehören bei bunq Mastercard sowie MaestroCard, bereits im Preis inbegriffen. Zusätzliche Karten kosten 9 €. Beleglose Buchungen sind kostenlos.

Vorteile des Business-Kontos von bunq

  • Ethische Investitionen
  • Entscheidungsfreiheit über Geldanlegung
  • Erhalt von Zinsen auf Ihr Guthaben
  • Internationaler Kundenservice
  • Nutzung über iPhone, Android-Smartphone oder über den Webbrowser
  • Möglichkeit zur Verwaltung von Gruppenzahlungen
  • Verfügbarkeit von API

Nachteile des Business-Kontos von bunq

  • Keine Möglichkeit für beleghafte Buchungen

Hier Bunq Business abschließen!*

8. Deutsche Bank – Business Basic

Das Deutsche Bank Business Basic Konto kostet monatlich 8,90 €. Beleglose Online-Buchungen kosten 0,22€. Beleghafte Buchungen kosten 1,50 €.

Die Deutsche Bank Card ist inklusive. Mit der Karte ist deutschlandweit eine gebührenfreie Bargeldversorgung an den mehr als 9.000 Geldautomaten der Cash Group möglich.

Weltweit Bargeld ohne Kosten gibt es an den Geldautomaten der Deutsche Bank Gruppe sowie an rund 29.000 Geldautomaten entsprechender Kooperationspartner (u.a. Frankreich, Türkei, Australien).

Einzahlungen von Scheinen am Schalter kosten 0,22 €, an der Kasse 2,50 €.

Vorteile des Business-Basic-Kontos der Deutschen Bank

  • Optimaler Zugang zum Kundendienst per Telefon
  • Möglichkeit zum Online- und Mobile-Banking
  • App mit vielen digitalen Features, wie z.B. Multibanking-Funktion
  • Digitales Postfach für Bankunterlagen
  • Kontowechsel-Service
  • 50 % Rabatt für die Eröffnung eines neuen privaten Girokontos bei der Deutschen Bank

Nachteile des Business-Basic-Kontos der Deutschen Bank

  • Hohe Zinsen für Dispokredit (11-16%)

9. Postbank – Business Giro

Das Business Giro Konto der Postbank kostet ab einem Habensaldo von 5.000 €, 5,90 € pro Monat, sonst 9,90 €. Im Preis inbegriffen ist eine Kreditkarte.

Auszahlungen sind bei diesem Konto kostenlos. Einzahlungen kosten je angefangene 5.000 €, 3 €.

Beleghafte Buchungen kosten 2,50 €. Beleglose Buchungen sind hingegen kostenlos.

Vorteile des Business-Giro-Kontos der Postbank

  • Bargeld-Service an bundesweit mehr als 9.000 Geldautomaten
  • Möglichkeit zum Online- und Mobile-Banking
  • Service des Postbank Business Centers
  • Einrichten, Ändern und Löschen von Daueraufträgen
  • Online-Kontoauszüge in der Nachrichtenbox
  • Kostenfreier Buchhaltungsassistent
  • Keine Kontoführungsgebühr in den ersten sechs Monaten

Nachteile des Business-Giro-Kontos der Postbank

  • Abhängigkeit der Kontoführungsgebühren vom Guthaben

10. Penta – Advanced

Das FinTech Penta ist ein junges Start-Up und besitzt keine eigene Banklizenz. Penta arbeitet mit der Solarisbank zusammen.

Das Advanced-Konto von Penta kostet 9 € pro Monat. In diesem Preis sind zwei Business Visa Cards und 100 ausgehende Transaktionen pro Monat inklusive. Beleglose Buchungen sind ebenfalls kostenlos.

Auszahlungen kosten 2 % des Abhebebetrags, mindestens aber 2 €.

Vorteile des Advanced-Kontos von Penta

  • Buchhaltungssoftware
  • Budgetverwaltung
  • Möglichkeit zur Nutzung von zwei Personen
  • Echtzeit-Überwachung des Kontos
  • Guter Kundenservice

Nachteile des Advanced-Kontos von Penta

  • Wohn- bzw. Firmensitz in Deutschland nötig
  • Einzahlungen sind nur durch Überweisung von einem anderen Konto möglich
  • Keine Möglichkeit für Dispokredit
  • Beleghafte Buchungen sind nicht möglich

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4 Gedanken zu „Die 10 besten Bankkonten für Freelancer

  1. AvatarMarco

    Hallo Zusammen,

    was in diesem Beitrag leider (wie in vielen anderen Beiträgen zu Businesskonten) nicht erwähnt wird und Kunden der neuen FIN-tech Banken wie bspw. der N26 vor ein Problem stellt, ist die fehlende Möglichkeit der Anbindung an DATEV. Hier stellen die meisten FIN-Tech Banken die entsprechenden Schnittstellen nicht bereit, so dass häufig Umwege über Kontoauszüge oder CVS Dateien gegangen werden müssen.

    1. AvatarBeatrice Köhler

      Hallo Marco,

      vielen dank für den Hinweis. In der nächsten Überarbeitungsphase des Beitrages werden wir uns gern auch die von Ihnen angesprochen Punkte ansehen

  2. AvatarDr. Gunkel

    1.Mir fehlt bei dieser Liste vorneweg die Angabe der Kriterien nebst Gewichtung, um nachvollziehen zu können, wie es zu dieser Platzierung kam.
    2. Das Kriterium „Nachhaltigkeit“ scheint nicht enthalten zu sein, das halte ich für nicht mehr zeitgemäß.

    1. AvatarBeatrice Köhler

      Vielen Dank für den Hinweis Dr. Gunkel.

      Bei der Auflistung handelt es sich nicht um eine Platzierung. Wir listen lediglich auf welche Banken es gibt und welches Angebot sie machen ohne eine Wertung abzugeben.

      Das Thema Nachhaltigkeit sehen wir uns gern noch einmal genauer an.

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