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Berufsbegleitendes Studium für Freelancer – mögliche Studiengänge und Zugangsvoraussetzungen

Ein berufsbegleitendes Studium ist eine beliebte Möglichkeit, um sich weiterzubilden und zusätzliche Qualifikationen anzueignen.

Viele Menschen, die bereits fest im Berufsleben stehen, nutzen diese Gelegenheit, um in ihrer persönlichen Karriere weiterzukommen.

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In Österreich gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie sich so zum Beispiel ein Bachelorabschluss erlangen lässt. Diese Möglichkeit können Sie auch nutzen, wenn sie in Deutschland oder der Schweiz leben und arbeiten.

Ein berufsbegleitendes Studium hat bereits vielen Menschen dabei geholfen, ihrer Wunschqualifikation näherzukommen.

Häufig führt ein zusätzlicher Abschluss dazu, dass im beruflichen Umfeld neue Aufgaben übernommen werden können. Zudem wird ein berufsbegleitendes Studium häufig dazu genutzt, um in eine höhere Gehaltsklasse aufzusteigen und eine Umgruppierung zu realisieren.

Weiterbildung ist wichtig für Freelancer

Besonders bei den freien Mitarbeitern beziehungsweise Freelancern sind berufsbegleitende Studiengänge und Abschlüsse sehr gefragt.

Kein Wunder, denn wer bereits als Freelancer arbeitet, muss sich stets weiterbilden, um am Ball zu bleiben. Nur so können Kunden langfristig mit neuen Methoden und Techniken überzeugt werden und die Wertigkeit der eigenen Arbeit gesteigert werden.

Freelancer, die gut ausgebildet sind und sich aus eigenem Antrieb weiterbilden, haben zudem den großen Vorteil, von ihren Geschäftspartnern als Partner auf Augenhöhe mit Mehrwert wahrgenommen zu werden.

Durch Weiterbildung lassen sich außerdem zusätzliche Geschäftsfelder abdecken. Dadurch können zum Beispiel neue Kunden akquiriert werden, was in jedem Fall für den Erfolg und die eigene Entwicklung hilfreich ist.


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In welchen Bereichen werden gerne berufsbegleitende Studiengänge von Freelancern absolviert?

22 Universitäten, 21 Fachhochschulen und 13 Privatuniversitäten, genauso wie Bildungsinstitute, stehen in Österreich zur Wahl. Viele davon bieten heutzutage bereits berufsbegleitende Studien an. Daneben ist es möglich, sich mittels eines Fernstudiums weiterzubilden.

Wer einen Bachelorabschluss anstrebt, kann dies zum Beispiel in den Bereichen Psychologie oder Wirtschaftspsychologie tun. Viele Freelancer, die in dieser Sparte einen Abschluss anstreben, arbeiten später etwa als Coach für namhafte Unternehmen und Persönlichkeiten.

Wer sich hingegen für den Gesundheits- und Sozialbereich interessiert, sollte Studiengänge wie soziale Arbeit, Gesundheits-, Pflege- oder Sozialmanagement oder Pflegewissenschaft genauer unter die Lupe nehmen.

Menschen mit Organisationtalent und einem Händchen fürs Koordinieren und Führen haben im Bereich Management generell die Qual der Wahl – vom Logistikbereich über die Tourismussparte bis hin zum Feld der IT oder des Baus wird in Österreich einiges angeboten.

Ferner gibt es in den Feldern Ingenieurswesen und Technik passende Studienfächer. Egal, ob Maschinenbau, Mechatronik, Elektronik, Automatisierungstechnik, Medizintechnik oder Gebäudetechnik – passionierte Tüftler kommen in Österreich voll auf ihre Kosten.

Kreative Köpfe finden wiederum im Bereich Medien und Kommunikation, Marketing oder Produktdesign spannende Ausbildungsmöglichkeiten.

Auch die Sparten Wirtschaft und Controlling werden gut abgedeckt.

Welche Vorteile bietet ein berufsbegleitendes Studium für Freelancer?

Mit einem berufsbegleitenden Studium lässt sich die Tätigkeit als Freelancer jedenfalls bestens kombinieren – so gehen Arbeit und Weiterbildung Hand in Hand.

Informationen zum berufsbegleitenden Studium für Freelancer finden sich in der Regel bei den Bildungsinstituten oder Universitäten selbst. Hier werden auch Informationen zu den Zulassungskriterien gegeben.

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Welche Voraussetzungen muss ich für ein berufsbegleitendes Studium erfüllen?

Wer in Österreich ein Bachelorstudium beginnen möchte, muss die allgemeine Hochschulreife erworben haben. Diese wird in der Regel durch die Matura erlangt.

Zudem gibt es die Möglichkeit, durch einen gleichwertigen Schulabschluss oder eine Studienberechtigungsprüfung oder Berufsreifeprüfung Zugang zu einem Studium zu bekommen.

Für die Studienberechtigungsprüfung muss ein Antrag auf Zulassung zur jeweils ausgewählten Bildungsstätte gestellt werden.

Für die Berufsreifeprüfung ist hingegen eine abgeschlossene Berufsausbildung in Form einer Lehre, dreijährigen mittleren Schule, Meisterprüfung oder Ähnlichem vorzuweisen.

Es gibt jedoch auch noch andere Möglichkeiten, um in den Genuss eines Studienabschlusses zu kommen.

Das Studieren ohne Matura ist in Österreich zum Beispiel auch dann möglich, wenn man sich an die Auflagen des Hamburger Hochschulgesetzes hält.

Um an der Hamburger Fernhochschule (HFH) für ein Fernstudium aufgenommen zu werden, reichen beispielsweise eine abgeschlossene, staatlich anerkannte Berufsausbildung, eine Aufstiegsfortbildung oder mehrere Jahre Berufsausbildung aus.

Wie funktioniert die Eingangsprüfung?

Freelancer können an der Hamburger Fernhochschule auch mittels einer Gasthörerschaft ein Studium aufnehmen.

Dabei ist lediglich eine Einstiegsprüfung in zwei Modulen abzulegen, deren Inhalte sich an dem jeweiligen Studiengang orientieren. Das bedeutet zum Beispiel, dass man im Falle der Wirtschaftspsychologie eine Prüfung in den Bereichen Allgemeine Psychologie sowie im Bereich der Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre absolviert.

Wer hingegen Maschinenbau studieren möchte, muss die Prüfung in Mathematik und Werkstofftechnik ablegen, um zum Studium zugelassen zu werden.

Der Vorteil dieses Vorgehens mit ebendieser Eingangsprüfung besteht darin, dass man so direkt mit dem eigentlichen Studium beginnen kann.

Wer möchte, kann nach dem Bachelorstudium auch noch ein Masterstudium anhängen. Damit dieses begonnen werden darf, muss das erste Studium mit mindestens 180 ETCS abgeschlossen sein.

Grundsätzlich gilt es, je nach Studiengang, unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen. Das bedeutet, dass zum Beispiel bestimmte Module des Erststudiums bereits abgeschlossen sein müssen, damit das Masterstudium in Angriff genommen werden kann. Zum Teil ist es je nach Studiengang auch erforderlich, Erfahrungen aus der Praxis vorzuweisen.

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