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Medizintechnik

2012
30
Mai

Der Fachkräftemangel gefährdet die Stellung deutscher Medizintechnik-Unternehmen auf dem Weltmarkt.

Davor warnte laut Ärzte Zeitung Professor Jörg Vienken, Vizepräsident des BioSciences Department von Fresenius Medical Care Deutschland, auf der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft. Bereits in wenigen Jahren würden rund 100.000 Ingenieure fehlen – schlechte Nachrichten für die deutschen Medizintechnik-Unternehmen, deren Weltmarkt-Anteil laut Vienken derzeit noch bei 15 Prozent liegt.

Um diesen Marktanteil verteidigen zu können, seien die Unternehmen von einer gleichbleibend hohen Innovations-Geschwindigkeit abhängig – und die könne nur durch qualifiziertes Fachpersonal erreicht werden.

Vienken zufolge geht es jedoch nicht allein um die Stellung am Weltmarkt – Innovationen seien zukünftig auch in der Lage, Versorgungskosten zu senken, Stichwort Telemedizin.

2011
29
Jul

Mit der Hightech-Strategie 2020 möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF die Medizintechnik als Teil der Gesundheitswirtschaft fördern und ihre Wachstumspotenziale erschließen. Das Ziel des Strategieprozesses ist, die Basis für eine schlüssige Innovationspolitik für die Medizintechnik zu legen. Dabei spielen KMU eine besonders große Rolle.

Die Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Medizintechnik" zielt darauf ab, KMU aus der Bereich der Medizintechnik oder solche, die ihr Geschäftsfeld in diesem Bereich ausbauen möchten, zu unterstützen. Diese Unterstützung soll die KMU zu Forschung und Entwicklung sowie zu verstärkter Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen anregen. Denn, so das BMBF, „die mit Spitzenforschung verbundenen Risiken sind für KMU häufig schwer zu schultern.“.

Gegenstand der Förderung sind, so das BMBF, risikoreiche Vorhaben in der Forschung und der Entwicklung, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Dabei soll besonders die Position der KMU beim Übergang vom vorwettbewerblichen Bereich in die tatsächliche Anwendung in der Gesundheitswirtschaft gestärkt werden.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Relevant sind die wissenschaftlich-technische Qualität und die klinische Relevanz sowie der Beitrag zur Unternehmensentwicklung.

Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober. Erster Stichtag ist der 15.10.2011.
Für das Einreichen der Skizzen stellt das BMBF online ein übersichtliches Tool zur Verfügung.

Ansprechpartner: Dr. Nicola Steffan, Telefon: 0228/3821-1682
E-Mail: medtech@kmu-innovativ.de
Internet: www.bmbf.de/foerderungen/16587.php

 
 

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