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Freiberufler

2013
15
Mai

Krankenschwester freiberuflichVerhalten optimistisch bewerten Freiberufler ihre berufliche Zukunft. Das ergab eine aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts für Freie Berufe (IFB), deren Ergebnisse Anfang Mai vom Bundesverband der Freien Berufe (BFB) herausgegeben wurden.

Zur derzeitigen Geschäftslage äußerten sich die Befragten mehrheitlich zufrieden - nur 15,6 Prozent bewerten ihre Lage als schlecht. Unter den Heilberufen waren insgesamt 83 Prozent mit ihrer aktuellen beruflichen Situation zufrieden, unter den Freiberufler aus den Bereichen Steuerrecht und Wirtschaftsberatung schätzen sogar 91,2 Prozent ihre Situation als befriedigend oder gut ein. Ähnlich positiv äußerten sich die Befragten aus den technisch-naturwissenschaftlichen freien Berufen.

Bei der Einschätzung ihrer beruflichen Zukunft war die Stimmung unter den Heilberuflern eher verhalten optimistisch. 11,5 Prozent gehen von einer günstigeren Entwicklung aus, 70,7 Prozent prognostizieren eine gleichbleibend gute Geschäftslage und 17,8 Prozent beurteilen die Zukunft als ungünstiger.

Finanziell meist gut gestellt

Finanziell ist die große Mehrheit der Freiberufler gut gestellt. Sie stehen nach Aussage von BFB-Präsident Rolf Koschorrek auf einem „stabilen finanziellen Fundament“.Eine große Mehrheit von 80,9 Prozent der Studienteilnehmer mussten in den letzten fünf Jahren keinen Kredit aufnehmen. Einen einmaligen Kredit nahmen 15,2 Prozent in Anspruch und lediglich 3,9 Prozent griffen mehrmals auf einen Kredit zurück. Insgesamt bewerten Freiberufler ihre Erfahrungen mit den Banken als positiv. So bewilligten Banken in neun von zehn Fällen die Kreditanträge von Freiberuflern.

Freiberufler sind verlässliche Arbeitgeber

Koschorrek bewertet die freien Berufe mit Blick auf die Konjunkturumfrage außerdem als „verlässliche Arbeitgeber“. Nur 8,9 Prozent rechnen damit in Zukunft Stellen abbauen zu müssen. Dem gegenüber wollen 76,1 Prozent der Befragten ihren Mitarbeiterstamm stabil halten und 15 Prozent planen in Zukunft zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

Quellen: freie-berufe.de, up-aktuell.de

2012
24
Sep

Drastische Einschnitte bei der Altersvorsorge: Ärzte und Apotheker, aber auch Anwälte und Steuerberater müssen dem Magazin Capital zufolge mit deutlichen Kürzungen ihrer Altersvorsorge rechnen.

Der Grund: Die deutschen Staatsanleihen, die traditionell die Basis der Vermögensanlagen bilden, werfen derzeit nur rund 1,3 Prozent ab. Das bringt viele Versorgungswerke in finanzielle Schwierigkeiten. Da die Rentenkassen nicht verpflichtet sind, Rechenschaft über ihre Finanzen abzulegen, und auch weder von der Bundesbank noch der Finanzaufsicht kontrolliert werden, nimmt die Sorge der Betroffenen zu. Auch viele Experten rechnen damit, dass die Lage vieler Versorgungswerke bereits jetzt angespannt sei und sich dies bei anhaltender Niedrigzins-Phase weiter verschärfen wird. "Nach meinen Informationen wackeln einige Versorgungswerke", sagte Anette Kramme, Renten-Expertin der SPD im Bundestag gegenüber Capital.

Haftungsfrage ungeklärt

Besonders prekär erscheint die Lage vor dem Hintergrund, dass es keine staatliche Garantie für die eingezahlten Beiträge gibt. Dem Magazin Capital zufolge sei die Haftungsfrage bei der Pleite eines Versorgungswerkes rechtlich nicht geklärt. Was also mit den Renten der betroffenen Freiberufler im Falle einer Insolvenz geschehe, sei ungewiss.

Lesen Sie den Artikel hier

2012
19
Jan

Dies ergab die aktuelle Stimmungsumfrage des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB). Bei der Vergabe von Schulnoten, die die eigene wirtschaftliche Situation der Freiberufler verdeutlichen sollen, vergaben die Heilberufler eine Durchschnittsnote von 3,65, während der Gesamtdurchschnitt aller Befragten bei 3,17 lag. Insgesamt hat sich die Stimmung zwar im Vergleich zum Sommer 2011 leicht verschlechtert, sie liege aber, so BFB-Hauptgeschäftsführer Arno Metzler, über dem Wert des Jahres 2010 von 3,32.

Die Aussichten der Befragten auf das Jahr 2012 seien Metzler zufolge leicht verhalten: "Gefragt nach ihren Erwartungen für 2012 rechnen die Freien Berufe mehrheitlich mit einem gleichbleibenden Umsatz- oder Geschäftsergebnis".

Wie schätzen Sie Ihre derzeitige Stimmungslage ein - und welche Erwartungen haben Sie für das Jahr 2012?

2012
17
Jan

Hier finden Sie den aktuellen Marktmonitor mit einem kurzen Rückblick auf die Themen, die für Freiberufler und den Projektmarkt im vergangenen Jahr besonders prägend waren.

2011
28
Nov

Ein möglicher Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist auch für die Bundesärztekammer nichts Neues. Bereits in einer Sitzung im Jahr 2008 wurde beschlossen, sich beim der darauf folgenden näher mit Maßnahmen zu beschäftigen, die dem drohenden Mangel an medizinischen Fachkräften entgegenwirken.

Entsprechend wurde 2010 festgehalten, dass mittelfristig die Gefahr besteht, das Aufgaben in der ambulanten Versorgung nicht mehr ausreichend bewerkstelligt werden können, da bis 2030 mit einem Rückgang den Beschäftigten auszugehen sei; aufgrund steigender Lebenserwartung und längerer Berufstätigkeit werden bis dahin ca. 700.000 Arbeitskräfte mehr im Gesundheitswesen gebraucht.


Quelle: Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., München 2008

Es wurden zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Qualität der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten angestoßen. Über Möglichkeiten, wie man Berufe im Gesundheitswesen für Freibrufler interessanter machen kann, wurde allerdings nicht debattiert. Dabei können gerade freie Mitarbeiter sowohl in Krankenhäusern als auch in Praxen Personalschwankungen flexibel abfedern.

Sicherlich ist es extrem wichtig, dass es gut ausgebildeten Nachwuchs gibt. Damit der Nachwuchs aber auch anschließend der Gesundheitsbranche treu bleibt und / oder nicht ins Ausland abwandert, weil die Bedingungen dort den eigenen Vorstellungen viel besser entsprechen, sollten auch in Deutschland flexible Arbeitsmodelle angeboten werden, so dass es beispielsweise auch problemlos möglich ist, als Freiberufler an unterschiedlichen Einsatzorten tätig zu sein.

2011
18
Okt

Ein Gastbeitrag von Dr. Hans-R. Hartweg, Leiter des Studiengangs Health Economics (Gesundheitsökonomie) am Hamburger Standort der Hochschule Fresenius

Es macht keinen Unterschied, ob Selbständige bei der routinemäßigen Prüfung ihrer Geschäftskonten oder aber Arbeitnehmer bei der Durchsicht ihrer Lohnabrechnung feststellen, dass kein kleiner Teil ihres erzielten Einkommens an die Kassen der Sozialversicherung geht. Nach herrschender Meinung werden diese Gelder viel zu häufig einer für Laien nicht überschaubaren Verwendung zugeführt. Im Mittelpunkt dieser Kritik stehen dabei neben den privatwirtschaftlich agierenden Krankenversicherungen, die auf dem bundesweiten Versicherungsmarkt für Krankenvollversicherungen aber eher eine Nebenrolle spielen, auch die Träger der gesetzlichen Krankenversicherung, die einen wesentlichen größeren Marktanteil von über 90 % der bundesdeutschen Krankenvollversicherungen auf sich vereinen. Grund genug dafür, dass sich Krankenkassenkunden in ihren unterschiedlichen Lebenslagen - sprichwörtlich von der Wiege bis zur Bahre - wesentlich häufiger mit der von ihnen vollzogenen Krankenkassenwahl auseinandersetzen, als dies bei der Altersversorgung, der Arbeitslosigkeit oder aber der Pflegebedürftigkeit, also bei den anderen Sozialversicherungsträgern, der Fall ist.

War es in der Vergangenheit noch so, dass Krankenkassen eigene Beitragssätze festlegen konnten, um so ihren Finanzbedarf autonom zu regeln, so gelten ab 2009 die Regeln des so genannten Gesundheitsfonds. Der Gesundheitsfonds fungiert im System der gesetzlichen Krankenversicherung als Sammel- und Verteilstelle der benötigten Finanzmittel und entsprang einem gesundheitspolitischen Kompromiss. Mit der Einführung dieses Fonds hat sich die Wettbewerbssituation der Krankenkassen deutlich verschärft. Direkt von den Versicherten sind in den Fällen Zusatzbeiträge zu erheben, in denen die Krankenkassen mit den regelhaften Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds nicht (mehr) auskommen. Mit der Erhebung solcher Zusatzbeiträge müssen Krankenkassen Farbebekennen, dass die ihnen vom System zur Verfügung gestellten Mittel nicht (mehr) ausreichen. Damit wird der Wettbewerb innerhalb der Krankenkassenlandschaft zusätzlich beflügelt.

Wettbewerbspolitisch kann dabei unterschiedlich argumentiert werden. So sind durchaus Argumente geläufig, denen nach sich auch der Wettbewerb innerhalb des Krankenkassenmarktes im freien Spiel von Angebot und Nachfrage entwickeln möge. Andere Stimmen verlangen einen regulierenden, staatlichen Eingriff, um die Krankenkassenkunden nicht mit einer hohen Varianz unterschiedlicher Angebote zu überfordern. Diese Diskussionen werden auch von den unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen geleitet, mit denen die Wettbewerber innerhalb der Krankenkassenlandschaft umzugehen haben. So sind auch und gerade die Rahmenbedingungen zu diskutieren, denen nach Krankenkassen mit ihren unterschiedlichen Versichertenstrukturen (fast zwangsläufig) einen differenzierten Finanzbedarf verzeichnen (müssen).

Die sich stetig entwickelnde Diskussion solch gesundheitsökonomischer Themen wird nicht immer interessenfrei geführt. Der für die zukünftige Ausrichtung unseres Gesundheitssystems bedeutende Diskurs sollte aber nicht ohne Kenntnis der genauen Fakten erfolgen. Aus diesem Grund hat die Hochschule Fresenius Hamburg nicht nur mit Blick auf die von ihr angebotenen, innovativen Bachelor und Masterstudiengänge im Bereich der Gesundheitsökonomie eine interessante Vortragsreihe aufgelegt, in der aktuelle Themen von hochkarätigen Referenten beleuchtet werden sollen. Die Vorträge an der Hamburger Außenalster sind öffentlich und kostenlos.

Über die “Gesundheitsökonomische Vortragsreihe“ am Hamburger Standort der Hochschule Fresenius hinaus würden mich in diesem Blog ihre Wahrnehmung und vor allem ihre Gedanken zu diesem Thema interessieren. An welchen Stellen nehmen Sie eine ggf. nicht-adäquate Verwendung ihrer gezahlten Beiträge wahr? Können Sie eine deutliche Verschärfung des Wettbewerbs in der den Krankenkassenlandschafterkennen?

Dr. Hans-R. HARTWEG, Leiter des Studiengangs Health Economics (Gesundheitsökonomie) am Hamburger Standort der Hochschule Fresenius, Campus Rabenstraße, Alte Rabenstr. 1, Hamburg (hartweg@hs-fresenius.de)

2011
08
Jun

Bei der Praxisabgabe gibt es attraktivere Lösungen für Ärzte, die Wert auf freiberufliches Arbeiten legen, als das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum).

Bei einer bevorstehenden Praxisabgabe sei das Integrieren der eigenen Praxis in eine Kooperation eine interessante Option für jeden sechsten Arzt, so das Ergebnis einer Leserumfrage der „Ärzte Zeitung“ und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank apoBank.

Aber welche Möglichkeiten gibt es?

"Wer eine Kooperation eingehen will, hat seit Inkrafttreten des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes eine große Auswahl", so Carsten Burchartz, Abteilungsdirektor Gesundheitsmärkte und -politik der apoBank, in der „Ärzte Zeitung“.

Gemeinschaftspraxen seien besonders für diejenigen eine gute Alternative, denen freiberufliches Arbeiten und die dadurch entstehende Selbstbestimmung wichtig ist.

Weitere erfolgreiche Modelle seien Teilgemeinschaftspraxen, die Beschäftigung von Ärzten oder das Gründen eines Gesundheitszentrums.

Letzteres ermögliche es den Ärzten, die sich hier als Mieter oder Teilhaber zusammenschließen, die eigene Praxis freiberuflich weiterzuführen. Besonders die Teilhaberschaft böte den Ärzten viele Vorteile. So seien sie in der Lage, ihre Mitgestaltungsrechte zu wahren und an der Wertschöpfung des Gesundheitszentrums teilzuhaben. Außerdem sei hier die Möglichkeit vorhanden, dass die Ärzte bei nicht-medizinischen Tätigkeiten unterstützt werden könnten - in dem Umfang, in dem sie es wünschten. Ein weiterer Vorteil, so Burchartz, sei, dass dieses Modell das Zentrum für umliegende Kliniken als Kooperationspartner interessant mache.

Finanzielle Risiken und Belastungen könnten durch erprobte Finanzierungsmodelle minimiert werden.

Laut Burchartz sähen immer mehr Ärzte die Vorteile dieses Kooperations-Modells, da die Struktur ihnen ermögliche, ihre unternehmerische Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

Quelle: www.aerztezeitung.de

2011
18
Mai

Vergangenes Jahr ist die Zahl der Freiberufler in Heilberufen erneut gestiegen. Laut einer Statistik des Bundesverbandes Freie Berufe (BFB) stieg die Zahl der Freiberufler im Allgemeinen um 2,24 Prozent, das ist mehr als noch 2009. Der Zuwachs der Freiberufler in Heilberufen beträgt 1,5 Prozent.

Factsheet:

Anzahl der Freiberufler im Allgemeinen 2009: 1,114 Mio.

Anzahl der Freiberufler im Allgemeinen 2011: 1,139 Mio.

Freiberufler in Heilberufen 2009: 335.000

Freiberufler in Heilberufen 2011: 340.000

Freiberufler essentiell für deutsche Wirtschaft

Obwohl der Zuwachs laut BFB nicht so massiv ausfiel, wie in den letzen sieben Jahren, seien die freien Berufe ein Wachstumssektor. Die Wichtigkeit der Freiberufler für die deutsche Wirtschaft hob der BFB Geschäftsführer Arno Metzler auch in einer Pressemitteilung hervor: „Sie untermauern ihre Position als wirtschaftliches, gesellschaftliches und damit politisches Schwergewicht, erwirtschaften sie doch jeden zehnten Euro.“ Hinzu kommt auch, dass es immer mehr Freiberufler gibt, die als Arbeitgeber in Erscheinung treten.

Die vier Säulen der freien Berufe

Die freien Heilberufe zogen zwar mit 1,5 Prozent am wenigsten an, doch die freien Berufe, die in Kammern organisiert sind, konnten nur ein Plus von 0,2 Prozent verzeichnen. Um 2,9 Prozent stiegen die Freien Kulturberufe, von 277.000 auf 285.000 und sind damit am stärksten gewachsen. Die freien technisch-naturwissenschaftlichen Berufe folgen mit einem Zuwachs von 2,5 Prozent. 2,3 Prozent mehr Freiberufler sind in den freien rechts-, wirtschafts- und Steuerberaterberufen tätig.

Metzler betonte trotz allem gegenüber der FAZ, dass ihm die Stagnation der Zahlen von Freiberuflern in Kammern sorgen bereite. Vie empfänden die Selbstständigkeit in der heutigen Zeit als risikoreich und wären lieber in einem Angestelltenverhältnis tätig. Doch die oben genannten Zahlen zeigen offenbar das Gegenteil. Deshalb müsse laut Metzler diskutiert werden, ob es nicht sinnvoll wäre, dass der Staat Freiberuflern weitere Aufgaben übertragen sollte, nämlich solche, die er bislang selbst übernimmt.

Quelle: http://www.up-aktuell.de/

2011
10
Mrz

projektwerk, die Projektbörse für Freiberufler und Unternehmen entwickelt eine spezialisierte Plattform für das Gesundheitswesen: projektwerk medical

projektwerk vernetzt freiberufliche Spezialisten und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte. Dafür haben wir eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die bereits auf den Plattformen it.projektwerk.com, consulting.projektwerk.com, creative.projektwerk.com, engineering.projektwerk.com und fashion.projektwerk.com erfolgreich zum Einsatz kommt.

Durch die fortschreitende Spezialisierung wurde uns klar, dass der Bedarf an hoch qualifizierten Freiberuflern auch in einer Branche wächst, von der man es nicht unmittelbar erwarten würde – der Gesundheitsbranche. Für immer mehr Ärzte wird die Freiberuflichkeit z.B. durch den Status als Honorararzt zu einer echten Alternative. Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung und Flexibilität beschränkt sich jedoch nicht auf den Arztberuf – auch bei Pflegekräften, Medical Advisors oder Managern scheint ein Umdenken stattzufinden.

Hier kommt projektwerk.medical ins Bild und bietet demnächst allen Spezialisten des Gesundheitswesens eine Plattform. Ob Ärzte, Pflegekräfte, Manager oder Medical Translators – hier finden Unternehmen Experten und Experten Projekte.

 
 

DerHonorararzt.de