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	<title>projektwerk medical &#187; Ärzte</title>
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		<title>Studie: K&#252;nftiger Mangel an &#196;rzten und Pflegern bedeutend</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 12:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2030 werden in Deutschland rund 400.000 Fachkr&#228;fte im Gesundheits- und Pflegewesen fehlen – zu diesem Ergebnis kommt die Studie „112 – und niemand hilft" der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers der „Welt“ zufolge. W&#228;hrend 2020 bereits 33.000 Vollzeitstellen in den medizinischen Berufen unbesetzt bleiben w&#252;rden, sei die Situation bei den Pflegekr&#228;ften weit dramatischer. Hier w&#252;rden der Wirtschaftspr&#252;fungs- und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>2030 werden in Deutschland rund 400.000 Fachkr&#228;fte im Gesundheits- und Pflegewesen fehlen – zu diesem Ergebnis kommt die Studie „112 – und niemand hilft" der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers der „Welt“ zufolge.</p>
<p>W&#228;hrend 2020 bereits 33.000 Vollzeitstellen in den medizinischen Berufen unbesetzt bleiben w&#252;rden, sei die Situation bei den Pflegekr&#228;ften weit dramatischer. Hier w&#252;rden der Wirtschaftspr&#252;fungs- und Beratungsgesellschaft PwC zufolge im Jahr 2020 rund 212.000 Vollzeitkr&#228;fte fehlen.</p>
<p>Besonders betroffen seien Randlagen: In Brandenburg und Rheinland-Pfalz k&#246;nnten 2030 knapp 30 Prozent der Stellen nicht besetzt werden – in Rheinland-Pfalz beispielsweise sei die demographische Entwicklung besonders ung&#252;nstig. Der Anteil der Bev&#246;lkerung &#252;ber 65 Jahren werde, so die Studie, bis 2030 um 64 Prozent zunehmen (im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 32 Prozent).</p>
<p>Ursache f&#252;r das Problem und Grund f&#252;r den eklatanten Fachkr&#228;ftemangel seien die unattraktiven Arbeitsbedingungen, die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die k&#246;rperliche und physische Belastung. Hier m&#252;sse man ansetzen, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Bessere und flexible Kinderbetreuung – gerade auch bei Schichtdienst - m&#252;sse gew&#228;hrleistet und der Arztberuf in Krankenh&#228;usern sowie die Bezahlung von Pflegekr&#228;ften attraktiver gestaltet werden.</p>
<p>W&#252;rde die Zahl der Vollzeitstellen um mindestens 10 Prozent steigen, das Renteneintrittsalter und die Netto-Arbeitszeit erh&#246;ht, so die Studie,  sei ein fast ausgeglichenes Verh&#228;ltnis von Fachkr&#228;fteangebot und –nachfrage im Jahr 2030 durchaus m&#246;glich.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article109597726/2030-fehlen-Deutschland-ueber-300-000-Pflegekraefte.html" target="_blank">welt.de</a></p>
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		<title>BSG: Einzelpraxen keine GmbH</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 09:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Ärztezeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zulassung von Einzelpraxen als GmbH oder andere Kapitalgesellschaften ist gesetzlich ausgeschlossen, entschied jetzt das Bundessozialgericht. Damit ist ein Vergleich von Einzelpraxen mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ausgeschlossen. Hintergrund ist die Klage eines Psychotherapeuten, der auf Anraten seines Steuerberaters eine Kapitalgesellschaft – eine britische Limited – gegr&#252;ndet hatte. Nachdem der Antrag des Therapeuten von den Zulassungsgremien [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zulassung von Einzelpraxen als GmbH oder andere Kapitalgesellschaften ist gesetzlich ausgeschlossen, entschied jetzt das Bundessozialgericht. Damit ist ein Vergleich von Einzelpraxen mit Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ausgeschlossen.</strong></p>
<p>Hintergrund ist die Klage eines Psychotherapeuten, der auf Anraten seines Steuerberaters eine Kapitalgesellschaft – eine britische Limited – gegr&#252;ndet hatte.</p>
<p>Nachdem der Antrag des Therapeuten von den Zulassungsgremien abgelehnt worden war, klagte er, denn: Wenn MVZ als Genossenschaft oder GmbH betrieben werden d&#252;rften, m&#252;sse dies auch f&#252;r die einzelnen Praxen gelten.</p>
<p>Mit dieser Klage scheiterte er nun jedoch, da laut Sozialgesetzbuch "nur eine nat&#252;rliche Person zugelassen werden" k&#246;nne. Der Arzt m&#252;sse Mitglied seiner KV sein und deren "Disziplinargewalt" unterliegen.</p>
<p>Die Beschr&#228;nkung auf nat&#252;rliche Personen sei durch die Besonderheiten des Arzt-Patient-Verh&#228;ltnisses gerechtfertigt.</p>
<p>Quelle:  <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/819512/bundessozialgericht-schiebt-arzt-gmbh-riegel.html" target="_blank">aerztezeitung.de</a></p>
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		<title>Mangelt es in Deutschland bald an Medizinfachkr&#228;ften?</title>
		<link>http://www.projektwerk.com/de/blog/medical/allgemein/mangelt-es-in-deutschland-bald-an-medizinfachkraften.html</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jul 2012 12:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dominic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon jetzt fehlt es in einigen Teilen Deutschlands an Fachkr&#228;ften in verschiedenen Bereichen der Medizin. Vor allem in strukturschw&#228;cheren Bundesl&#228;ndern sowie in Regionen mit niedriger Bev&#246;lkerungsdichte mangelt es an &#196;rzten, wohingegen die gro&#223;en Ballungsgebiete mit &#196;rzten &#252;berversorgt sind. Aber auch an anderem medizinischen Personal, wie Pflegefachkr&#228;ften oder Sprachtherapeuten, die z.B. f&#252;r die Behandlung von LRS [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" alignleft" title="Fachkr&#228;fte gesucht" src="http://www.fair-news.de/pics/b_530/534540.jpg" alt="" width="361" height="222" /></p>
<p>Schon jetzt fehlt es in einigen Teilen Deutschlands an Fachkr&#228;ften in verschiedenen Bereichen der Medizin. Vor allem in strukturschw&#228;cheren Bundesl&#228;ndern sowie in Regionen mit niedriger Bev&#246;lkerungsdichte mangelt es an &#196;rzten, wohingegen die gro&#223;en Ballungsgebiete mit &#196;rzten &#252;berversorgt sind. Aber auch an anderem medizinischen Personal, wie Pflegefachkr&#228;ften oder Sprachtherapeuten, die z.B. f&#252;r die Behandlung von <a href="http://www.crealern.de/" target="_blank">LRS</a> zust&#228;ndig sind, wird es in der Bundesrepublik wegen des demographischen Wandels der Gesellschaft in Zukunft verst&#228;rkt mangeln.</p>
<h3><strong>Exodus von jungen Medizinern</strong></h3>
<p>Aufgrund fehlender Perspektiven sowie unattraktiver Arbeitsbedingungen in Deutschland zieht es immer mehr junge &#196;rzte ins Ausland. So waren es im Jahr 2010 knapp 3500, die dann durch ausl&#228;ndische Fachkr&#228;fte ersetzt werden mussten, was wiederum zu vermehrten Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen &#196;rzten und Patienten f&#252;hrte sowie zu Unklarheiten w&#228;hrend der Behandlung.</p>
<p>Doch auf Dauer ist ein kontinuierlicher Aderlass an medizinischem Fachpersonal f&#252;r das deutsche Gesundheitssystem auch durch diese Vorgehensweise nicht zu verkraften. Sch&#228;tzungen zufolge werden bei gleich bleibenden Verh&#228;ltnissen in 20 Jahren knapp 50000 &#196;rzte in deutschen Praxen und Krankenh&#228;usern fehlen.</p>
<h3><strong>Neue Pr&#228;mien sollen junge &#196;rzte aufs Land locken</strong></h3>
<p>Aus Angst vor Versorgungsl&#252;cken hat das Bundesgesundheitsministerium zusammen mit der Bundes&#228;rztekammer daher das neue Versorgungsgesetz, welches zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft trat, beschlossen. Dieses soll jungen &#196;rzten durch Pr&#228;mien Anreize bieten, sich auch wieder au&#223;erhalb der Ballungsr&#228;ume niederzulassen und so die immer gr&#246;&#223;er werdenden Versorgungsl&#252;cken auf dem Land zu schlie&#223;en oder zumindest nicht gr&#246;&#223;er werden zu lassen. In die gleiche Richtung zielt das umstrittene Vorhaben Praxen in medizinisch &#252;berversorgten Gebieten, die durch einen ausscheidenden Arzt frei werden, durch die kassen&#228;rztlichen Vereinigungen aufkaufen und nicht wiederbesetzen zu lassen, um so den dortigen &#196;rzte&#252;berschuss zu regulieren. Zudem sollen mehr Studienpl&#228;tze f&#252;r angehende Mediziner geschaffen werden, um zu gew&#228;hrleisten, dass der Mangel insgesamt nicht noch gr&#246;&#223;er wird.</p>
<p>Bildquelle: Fair-News.de</p>
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		<title>Besser &#196;rzteleistungen durch Social Media?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 09:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Behandlungsmethoden]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorgeformen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Besser informiert = Bessere &#196;rzteleistung? Auf ibusiness.de wurde am 29.06.12 dar&#252;ber berichtet, dass mittlerweile fast jeder f&#252;nfte Arzt Medikamente und Behandlungen verschreibt, auf die Patienten durch Recherche im Internet oder Tipps in sozialen Netzwerken sto&#223;en. Bei knapp 300 Befragten, die an einer Studie der Alpen-Adria-Universit&#228;t Klagenfurt und der GfK  teilgenommen haben, kam man allerdings [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: Besser informiert = Bessere &#196;rzteleistung?</p>
<p>Auf ibusiness.de wurde am 29.06.12 dar&#252;ber <a href="http://www.ibusiness.de/aktuell/db/782521jg.html" target="_blank">berichtet</a>, dass mittlerweile fast jeder f&#252;nfte Arzt Medikamente und Behandlungen verschreibt, auf die Patienten durch Recherche im Internet oder Tipps in sozialen Netzwerken sto&#223;en. Bei knapp 300 Befragten, die an einer Studie der Alpen-Adria-Universit&#228;t Klagenfurt und der GfK  teilgenommen haben, kam man allerdings auch zu dem Ergebnis (82,5%), dass Patienten durch das Internet h&#228;ufig falsch informiert sind und dadurch &#252;ber 70% der Befragten mit erh&#246;htem Beratungsaufwand rechnen.</p>
<p><a href="http://medical.projektwerk.com/de/"><img class="alignleft size-full wp-image-5564" style="float: left; margin-right: 10px;" title="&#196;rzte im Web" src="http://www.projektwerk.com/de/blog/medical/files/2012/06/Honorararzt.jpg" alt="" width="240" height="160" /></a>Auch bei der Wahl des Arztes scheinen Patienten zunehmend den Weg ins Internet zu gehen und auf Empfehlungen auf entsprechenden Plattformen zu vertrauen. &#196;rzte erkennen diesen Trend und sehen f&#252;r die Zukunft hier durchaus Potential (44% der Teilnehmer).</p>
<p>Inwiefern unterst&#252;tzen das Internet und Social Media also eine Entwicklung hin zu: Wer als Patient besser informiert ist, findet auch die besten &#196;rzte und erh&#228;lt die beste Behandlung? Und wie m&#252;ssen &#196;rzte auf diese Entwicklung reagieren?</p>
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		<title>Strafrechtliche Implikationen &#228;rztlicher Kooperationsformen</title>
		<link>http://www.projektwerk.com/de/blog/medical/partner-2/strafrechtliche-implikationen-arztlicher-kooperationsformen.html</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 08:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Bestechlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pharmaindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gastbeitrag von Dr. Hans-R. Hartweg (hartweg@hs-fresenius.de), Leiter des Studiengangs Health Economics (Gesundheits&#246;konomie) am Hamburger Standort der Hochschule Fresenius – Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 2012 zu Leistungen der Pharmaindustrie an &#196;rzte – Am vergangenen Freitag, dem 22. Juni 2012, vermeldete die Pressestelle des Bundesgerichtshofs mit der Pressemeldung Nr. 97 aus 2012, dass &#196;rzte, die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Dr. Hans-R. Hartweg (<a href="mailto:hartweg@hs-fresenius.de" target="_blank">hartweg@hs-fresenius.de</a>), Leiter des Studiengangs Health Economics (Gesundheits&#246;konomie) am <a href="http://hamburg.hs-fresenius.de/startseite.html" target="_blank">Hamburger Standort der Hochschule Fresenius</a></p>
<p><strong>– Urteil des Bundesgerichtshofs vom 22. Juni 2012 zu Leistungen der Pharmaindustrie an &#196;rzte –</strong></p>
<p>Am vergangenen Freitag, dem 22. Juni 2012, vermeldete die Pressestelle des Bundesgerichtshofs mit der Pressemeldung Nr. 97 aus 2012, dass &#196;rzte, die bspw. von der Pharmazeutischen Industrie Vorteile als Gegenleistung f&#252;r die Verordnung von Arzneimittel entgegennehmen, sich nicht wegen Bestechlichkeit nach den einschl&#228;gigen Paragraphen des Strafgesetzbuches strafbar machen. So k&#228;me nach Auffassung des obersten deutschen Gerichts f&#252;r Zivil- und Strafverfahren weder eine strafrechtliche Verfolgung wegen Bestechlichkeit nach § 332 SGB in Frage, noch k&#246;nne ein Arzt wegen Bestechlichkeit im gesch&#228;ftlichen Verkehr nach § 299 Abs. 1 StGB belangt werden. Ferner w&#252;rden sich auch nicht die Mitarbeiter der Industrie, die &#196;rzten solche Vorteile zukommen lie&#223;en, weder wegen Bestechung (§ 334 StGB) noch wegen Bestechung im gesch&#228;ftlichen Verkehr (§ 299 Abs. 2 StGB) strafbar machen.</p>
<p>Bei der Begr&#252;ndung dieses Urteils f&#252;hrte das letztinstanzlich entscheidende  Gericht aus, dass niedergelassene &#196;rzte bei der Wahrnehmung der ihnen &#252;bertragenen Aufgaben, insbesondere auch bei der Verordnung von Arzneimitteln, weder als Amtstr&#228;ger im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 2 StGB noch als Beauftragte der gesetzlichen Krankenkassen im Sinne des § 299 StGB zu w&#252;rdigen seien. Damit k&#246;nne weder den Vertrags&#228;rzten noch den Industrievertretern ein strafrechtlich zu ahndendes Verhalten nach dem geltenden Strafrecht zur Last gelegt werden.</p>
<p>Zum Verst&#228;ndnis dieses Urteils soll zun&#228;chst darauf verwiesen sein, dass sich die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur auf strafrechtlich relevanteSachverhalte bezieht. Damit werden wederdie Regeln des &#228;rztlichen Berufsrechts noch die der &#246;ffentlich-rechtlichen Normen des Vertragsarztrechts von diesem Urteil ber&#252;hrt. Dies ist deswegen besonders zu bemerken, da  beide Vorschriften nicht unerhebliche Sanktionsm&#246;glichkeiten beinhalten.</p>
<p>Dennoch zeigt dieses BGH-Urteil, dass der Gesundheitsmarkt &#252;ber die sozialrechtlichen Regelungen hinaus immer komplexer wird. Weit &#252;ber die unterschiedlichen Sozialgesetzb&#252;cher hinaus sind Normenzu beachten, die ebenso die Stellschrauben des Gesundheitssystems bewegen. Damit sind weitreichende Kenntnisse der Strukturen aber auch der Aktionsradien der in diesen Strukturen arbeitenden Protagonisten unabdingbar. Diese Kenntnisse sind besonders f&#252;r den Leistungsmarkt innerhalb des Gesundheitswesens zu reklamieren.</p>
<p>Mag es f&#252;r die vielen Teilnehmer auf diesem Teilmarkt schon schwierig genug sein, einen an Komplexit&#228;t st&#228;ndig zunehmenden, medizinischen Alltag zu meistern, so wird mit diesem Urteil klar, dass der Fokus nun auch noch st&#228;rker auf die Beherrschung der vielen Kern- und Unterst&#252;tzungsprozesse im Rahmen eingegangener Kooperationen zu richten ist. Diese Prozesse m&#252;ssen sich demzufolge auch in zunehmend gr&#246;&#223;erem Ma&#223;e juristischen Pr&#252;fungen stellen.</p>
<p>Wie die gerade in den letzten Jahren gesundheitspolitisch stark forcierten Bem&#252;hungen, die einzelnen Akteure in unterschiedlichsten Kooperationsformen zusammenzuf&#252;hren, verdeutlichen, erhalten die um Leistungs- und Ergebnisdifferenzierungen bem&#252;hten Akteure mit diesem Urteil einen wichtigen Hinweis, &#252;ber die ohnehin im Leistungsmarkt schon nicht immer leicht zu &#252;ber- und durchschauenden Rahmen- und Randbedingungen hinaus auch auf angrenzende Rechtsgebiete eingehender zu achten. Auch wenn dieses Urteil zun&#228;chst keine direkten Folgen f&#252;r das “Versorgungsmanagement“ mit sich bringt, so geht von dieser Rechtsprechung doch ein deutliches Signal aus.</p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/84208e459acb4bcdb270cbc0ff81f63e" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		</item>
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		<title>Freiberufliche T&#228;tigkeit: Welche Form der Kooperation ist die richtige f&#252;r &#196;rzte?</title>
		<link>http://www.projektwerk.com/de/blog/medical/freiberufler/freiberufliche-tatigkeit-welche-form-der-kooperation-ist-die-richtige-fur-arzte.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 13:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[freiberuflich]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaftspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[MVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Praxisabgabe gibt es attraktivere L&#246;sungen f&#252;r &#196;rzte, die Wert auf freiberufliches Arbeiten legen, als das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum). Bei einer bevorstehenden Praxisabgabe sei das Integrieren der eigenen Praxis in eine Kooperation eine interessante Option f&#252;r jeden sechsten Arzt, so das Ergebnis einer Leserumfrage der „&#196;rzte Zeitung“ und der Deutschen Apotheker- und &#196;rztebank apoBank. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei der Praxisabgabe gibt es attraktivere L&#246;sungen f&#252;r &#196;rzte, die Wert auf freiberufliches Arbeiten legen, als das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum). </strong></p>
<p>Bei einer bevorstehenden Praxisabgabe sei das Integrieren der eigenen Praxis in eine Kooperation eine interessante Option f&#252;r jeden sechsten Arzt, so das Ergebnis einer Leserumfrage der „&#196;rzte Zeitung“ und der Deutschen Apotheker- und &#196;rztebank apoBank.</p>
<p><strong>Aber welche M&#246;glichkeiten gibt es?</strong></p>
<p>"Wer eine Kooperation eingehen will, hat seit Inkrafttreten des Vertragsarztrechts&#228;nderungsgesetzes eine gro&#223;e Auswahl", so Carsten Burchartz, Abteilungsdirektor Gesundheitsm&#228;rkte und -politik der apoBank, in der „&#196;rzte Zeitung“.</p>
<p>Gemeinschaftspraxen seien besonders f&#252;r diejenigen eine gute Alternative, denen freiberufliches Arbeiten und die dadurch entstehende Selbstbestimmung wichtig ist.</p>
<p>Weitere erfolgreiche Modelle seien Teilgemeinschaftspraxen, die Besch&#228;ftigung von &#196;rzten oder das Gr&#252;nden eines Gesundheitszentrums.</p>
<p>Letzteres erm&#246;gliche es den &#196;rzten, die sich hier als Mieter oder Teilhaber zusammenschlie&#223;en, die eigene Praxis freiberuflich weiterzuf&#252;hren. Besonders die Teilhaberschaft b&#246;te den &#196;rzten viele Vorteile. So seien sie in der Lage, ihre Mitgestaltungsrechte zu wahren und an der Wertsch&#246;pfung des Gesundheitszentrums teilzuhaben. Au&#223;erdem sei hier die M&#246;glichkeit vorhanden, dass die &#196;rzte bei nicht-medizinischen T&#228;tigkeiten unterst&#252;tzt werden k&#246;nnten - in dem Umfang, in dem sie es w&#252;nschten. Ein weiterer Vorteil, so Burchartz, sei, dass dieses Modell das Zentrum f&#252;r umliegende Kliniken als Kooperationspartner interessant mache.</p>
<p>Finanzielle Risiken und Belastungen k&#246;nnten durch erprobte Finanzierungsmodelle minimiert werden.</p>
<p>Laut Burchartz s&#228;hen immer mehr &#196;rzte die Vorteile dieses Kooperations-Modells, da die Struktur ihnen erm&#246;gliche, ihre unternehmerische Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.aerztezeitung.de/news/article/657183/muss-nicht-gleich-mvz.html" target="_blank">www.aerztezeitung.de</a></p>
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