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2013
15
Mai

Krankenschwester freiberuflichVerhalten optimistisch bewerten Freiberufler ihre berufliche Zukunft. Das ergab eine aktuelle Konjunkturumfrage des Instituts für Freie Berufe (IFB), deren Ergebnisse Anfang Mai vom Bundesverband der Freien Berufe (BFB) herausgegeben wurden.

Zur derzeitigen Geschäftslage äußerten sich die Befragten mehrheitlich zufrieden - nur 15,6 Prozent bewerten ihre Lage als schlecht. Unter den Heilberufen waren insgesamt 83 Prozent mit ihrer aktuellen beruflichen Situation zufrieden, unter den Freiberufler aus den Bereichen Steuerrecht und Wirtschaftsberatung schätzen sogar 91,2 Prozent ihre Situation als befriedigend oder gut ein. Ähnlich positiv äußerten sich die Befragten aus den technisch-naturwissenschaftlichen freien Berufen.

Bei der Einschätzung ihrer beruflichen Zukunft war die Stimmung unter den Heilberuflern eher verhalten optimistisch. 11,5 Prozent gehen von einer günstigeren Entwicklung aus, 70,7 Prozent prognostizieren eine gleichbleibend gute Geschäftslage und 17,8 Prozent beurteilen die Zukunft als ungünstiger.

Finanziell meist gut gestellt

Finanziell ist die große Mehrheit der Freiberufler gut gestellt. Sie stehen nach Aussage von BFB-Präsident Rolf Koschorrek auf einem „stabilen finanziellen Fundament“.Eine große Mehrheit von 80,9 Prozent der Studienteilnehmer mussten in den letzten fünf Jahren keinen Kredit aufnehmen. Einen einmaligen Kredit nahmen 15,2 Prozent in Anspruch und lediglich 3,9 Prozent griffen mehrmals auf einen Kredit zurück. Insgesamt bewerten Freiberufler ihre Erfahrungen mit den Banken als positiv. So bewilligten Banken in neun von zehn Fällen die Kreditanträge von Freiberuflern.

Freiberufler sind verlässliche Arbeitgeber

Koschorrek bewertet die freien Berufe mit Blick auf die Konjunkturumfrage außerdem als „verlässliche Arbeitgeber“. Nur 8,9 Prozent rechnen damit in Zukunft Stellen abbauen zu müssen. Dem gegenüber wollen 76,1 Prozent der Befragten ihren Mitarbeiterstamm stabil halten und 15 Prozent planen in Zukunft zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.

Quellen: freie-berufe.de, up-aktuell.de

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2013
04
Mai

Male doctor write medical reportsEine Mehrheit der Mediziner sieht Vorteile in der Nutzung von Gesundheits-IT. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Accenture, für die Ärzte aus acht Ländern befragt wurden, darunter auch Deutschland. Die deutschen Ärzte sind im Vergleich zu ihren internationalen Kollegen sogar überdurchschnittlich positiv gegenüber IT-Lösungen eingestellt.

Informationstechnologie in der Medizin betrifft sowohl die Behandlung als auch die Versorgung von Patienten. Beispiele für den Einsatz von IT in der Gesundheitsversorgung sind u. a. die elektronische Patientenakte oder der elektronische Austausch von Daten. Die Studie ergab, dass gerade junge Ärzte unter 50 Jahren den neuen Technologien aufgeschlossen gegenüberstehen. So sind mehr als 72 Prozent der Mediziner unter 50 Jahren davon überzeugt, dass die elektronische Patientenakte und der elektronische Austausch an Information einen Vorteil für das Gesundheitssystem bringen. Ältere Kollegen sehen die Nutzung von IT dagegen skeptischer.

Darüber hinaus sehen nicht alle Ärzte ein Verbesserungspotential in der medizinischen Versorgung durch den Einsatz von IT. Mit Blick auf die Vermeidung unnötiger Untersuchungen sind über 43 Prozent der befragten Ärzte in Deutschland nicht sicher, ob der Einsatz von IT einen Nutzen bringt.

Bei der Verbesserung von Organisation und Koordination ist die große Mehrheit der in Deutschland befragten Ärzte vom Vorteil des Einsatzes von IT überzeugt. Auch für die klinische Forschung sieht eine Mehrheit von über 68 Prozent das Potential der Gesundheits-IT, die den Zugang zu Daten erleichtern soll.

Die Technologien für eine Vernetzung im Gesundheitswesen seien laut Hans Aubauer, Leiter des Bereichs Health bei Accenture in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bereits vorhanden. Allerdings: „Nachholbedarf besteht beim praktischen Einsatz“, so Aubauer. Wie die Studie ergeben hat, befürwortet die Mehrheit der Ärzte den Einsatz von IT in der Medizin. Aubauer betont jedoch, dass es für die Anwendung in der Praxis noch innovative Umsetzer brauche, sowohl im privaten wie auch im öffentlichen Bereich.

Informationen zur Studie:

Für die Umfrage wurden jeweils 500 Ärzte in den Ländern Australien, Deutschland, England, Frankreich, Kanada, Spanien und den USA befragt. In Singapur nahmen 200 Ärzte an der Studie teil. Die Interviews wurden im Zeitraum zwischen August und September 2011 geführt.

Zu den einzelnen Ergebnissen der Studie

Quelle: accenture.com

 

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2013
26
Apr

Pharma_Marketing_2013

inspirato veranstaltet die erste PHARMA MARKETING Konferenz. Der Fokus liegt dabei auf Themen rund um OTC sowie auf freiverkäuflichen Medikamenten. Denn: Pharma Marketing gewinnt an Bedeutung und wird komplexer. Pharma Marketing ist im Umbruch. Pharma Marketing ist alles – nur nicht langweilig.

Im exklusiven Ambiente der Villa Kennedy in Frankfurt werden sich am 25. und 26. Juni 2013 Geschäftsführer und Marketingleiter pharmazeutischer Hersteller und deren Dienstleister zum Thema „Pharma Marketing – In Search of Excellence“ austauschen und inspirieren lassen. Neben spannenden Vorträgen und Best Practices der Pharmabranche werden auch hochkarätige Marktexperten das Thema Marketing und Markenführung beleuchten.

Als Highlight wird erstmals die Verleihung des inspirato Pharma Marketing Award stattfinden.
Preise in folgenden Kategorien werden von einer hochkarätigen Jury vergeben:

  • OTC-Unternehmen des Jahres
  • OTC-Marke des Jahres
  • OTC-Neueinführung des Jahres
  • OTC-Kampagne des Jahres

Die neunköpfige Jury bestehend aus Top Managern von Google, GlaxoSmithKline, Vizeum, Vivesco, European Business School, Serviceplan , Nielsen, SEMPORA Consulting und der Publikation Healthcare Marketing werden nach einem objektiven Verfahren die Gewinner ermitteln. Zusätzlichwird, nach einer Vorauswahl der Jury, die OTC-Kampagne des Jahres von den Kongressteilnehmern vor Ort gewählt. Für diesen Publikumspreis sind noch Bewerbungen bis zum 20. Mai möglich.

Dabei sein ist alles, wenn sich nationale und internationale Vertreter der Pharmaindustrie sowie ihre Agenturen und Dienstleister in der Frankfurter Villa Kennedy zusammenfinden, um Spitzenleistungen und Erfolgsstories im Marketing von OTC-Produkten vorzustellen sowie aktuelle Trends und neue Facetten des Pharma Marketing zu beleuchten – immer „in search of excellence“.

Ausführliche Informationen zu Konferenz und Award unter: www.inspirato.de/pharma-marketing

Teilnahmegebühr: 1.795,- Euro (bis 15. Mai 2013: 300,- Euro Rabatt)

Kontakt: Stefanie Kurz, inspirato KONFERENZEN
Siemensstraße 27 - 61352 Bad Homburg
Tel. +49 6171 981 96 81 - E-Mail: s.kurz@inspirato.de

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2013
25
Apr

Gesundheitsmanagement im Unternehmen

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Trends

Yoga in der Mittagspause, gesundes Essen in der Kantine und dazu noch regelmäßige Gesundheitschecks: das Gesundheitsmanagement wird bei Unternehmen ein immer wichtigeres Thema und das aus gutem Grund.

Patient bei der PhysiotherapieEine aktuelle Forsa-Umfrage hat ergeben, dass jeder vierte Arbeitnehmer öfter an die Grenzen seiner Belastbarkeit kommt. Das Corporate Health Jahrbuch untersucht das Gesundheitsmanagement in deutschen Unternehmen. Der Bericht wurde am 22. April 2013 in Stuttgart vorgestellt. Die Studie wird seit 2005 in einer gemeinsamen Initiative von TÜV SÜD Life Service, Handelsblatt, Techniker Krankenkasse und EuPD Research erhoben.

Ein Krankenstand von unter drei Prozent

Der mittelständische Maschinenbauer Trumpf steht beispielhaft für eine besonders engagierte betriebliche Gesundheitsförderung. Für das betriebsinterne Gesundheitszentrum gibt Trumpf jährlich 150.000 Euro aus. Das zahlt sich aus, wie Astrid Oellerer, Leiterin des Personal-und Sozialwesens bemerkt: „Trumpf hat insgesamt einen sehr niedrigen Krankenstand von unter drei Prozent.“

Unternehmen investieren seit Jahren mehr in die betriebliche Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter. Diese Tendenz bestätigte auch Oliver-Timo Henssler, Geschäftsführer von EuPD Research bei der Vorstellung des Berichts in Stuttgart: „Gesundheitsförderung ist kein Nebenthema mehr, sondern wird zunehmend Teil der Unternehmensstrategie.“ Doch obwohl zahlreiche Angebote da sind, nutzen diese viele Mitarbeiter nicht. Nur wenige Unternehmen, die an der Studie teilgenommen haben, konnten mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter mit Vorsorgekursen erreichen.

Motivation zur Gesundheitsvorsorge

Es kommt darauf an, was die Chefetage im Unternehmen vorlebt. Bei Trumpf ging die Initiative von der Führung aus. Der Wille für eine gesunde Atmosphäre am Arbeitsplatz muss sichtbar sein, so Arbeitsmedizinerin Monika Rieger von der Universität Tübingen. „Effektiv ist, wenn sich die Verhältnisse ändern.“

Quelle: impulse.de, corporate-health-award.de

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2013
10
Apr

Zukunft der Naturheilkunde

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Events, Tipps

Unter dem Motto „Naturheilkunde die Alternative – Lebensbegleitende Medizin“ findet der 46. Heilpraktiker-Kongressheilpraktiker am Wochenende vom 6./7. April 2013 in Baden-Baden statt, zu dem bis zu 1 500 Teilnehmer aus Deutschland und den Nachbarländern erwartet werden. Neben einem breiten Angebot von Fachvorträgen und Seminaren können sich Interessierte auch über die Ausbildung zum Heilpraktiker informieren und Kontakte zu über 160 Unternehmen und Organisationen aus der alternativen Medizin knüpfen.

Der Kongress stellt auch Fragen zu den Zukunftschancen der alternativen Medizin. Ein Impuls dafür kommt aus der Schweiz: in einer Volksabstimmung haben die Schweizer die Komplementärmedizin als Grundrecht neben der Schulmedizin in ihre Verfassung aufgenommen. Damit wird auch die Berufsbezeichnung des Heilpraktikers geschützt. Ähnliche Signale erhofft sich Dietmar Falkenberg, erster Vorsitzender des baden-württembergischen Heilpraktiker-Verbandes von der Politik in Deutschland: Er fordert „konkrete Antworten von der Landespolitik“ und betont, dass immer mehr Menschen der Naturheilkunde als „lebensbegleitende, humane Medizin“ vertrauen.

Das Programm und Informationen zur Teilnahme am 46. Heilpraktiker-Kongress unter http://www.kongressbadenbaden.de/2.html

Quelle: boulevard-baden.de

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2013
28
Mrz

Die 9. MedTech-Kommunikationskonferenz des Bundesverbands Medizintechnologie e. V.  am 3. /4. Juni 2013 in Berlin beschäftigt sich mit dem tiefgreifenden Wandel in der Kommunikation und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Medizinbranche. Der Kongress richtet sich an alle Vertreter aus der Gesundheitsbranche, die in den Bereichen Management, interne und externe Kommunikation, Marketing, Vertrieb und Beratung tätig sind.

4.1.1Die Konferenz setzt Schwerpunkte auf folgende Themen:

-       HWG-Novelle 2012 und Internetrecht

-       Ärzte und Patienten im Netz

-       Zukunft der Verlage und Fachzeitschriften

-       Guidelines für Social Media

-       Fachkräftemangel

Mit Hilfe von Expertenwissen und praktischen Fallstudien möchte die Veranstaltung mögliche Lösungen diskutieren und aufzeichnen, um dem Wandel aktiv zu begegnen und erfolgreich zu gestalten.

Weitere Informationen zu Referenten, Programm und Anmeldung unter: http://www.bvmed.de/events/date/medinform040613.html

Quelle: bvmed.de

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2013
07
Mrz

Die Zukunft der Telemedizin

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Trends

Arzt arbeitet am RechnerDie Zukunft der Telemedizin stand auf der 8. Brandenburgischen Landeskonferenz „Telematik im Gesundheitswesen“ im Mittelpunkt. Innerhalb der Gesundheitsbranche zählt die Telemedizin zu einem schnell und stark wachsenden Wirtschaftsbereich mit großem Potenzial.

Was ist „Telemedizin“? Wenn Ärzte und Therapeuten mittels Telekommunikation über zeitliche und räumliche Distanzen hinweg Diagnosen stellen oder Patienten betreuen, wird dies als Telemedizin bezeichnet. Sie ist ein Teilbereich der Telematik (Verknüpfung der Bereiche Telekommunikation und Informatik). Die Telemedizin hat sich insbesondere in medizinisch unterversorgten Regionen bewährt. Aber auch in Regionen, die eine gute medizinische Versorgung bieten, kann eine persönliche Internet-Beratung beispielsweise eine Verbesserung der Versorgung ermöglichen. Die Vorteile: Patienten können jederzeit Werte wie den Blutdruck überprüfen lassen, sparen sich lange Anfahrtswege ins Krankenhaus oder in die Praxis und können unkompliziert eine zweite Expertenmeinung einholen.

Auf der Konferenz in Potsdam forderte Brandenburgs Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt einen bundesweiten Ausbau der Telemedizin. Der Fokus liege dabei auf ländlichen Regionen. In der Regelversorgung seien ihrer Ansicht nach telemedizinische Angebote bislang noch zu wenig vertreten. Die Verankerung der Telemedizin in der medizinischen Versorgung war deswegen ein Thema der Konferenz. Ein weiterer Schwerpunkt war die Versorgung der alternden Bevölkerung: Durch die Telemedizin könne möglichst lange ein selbständiges Leben in der vertrauten Umgebung ermöglicht werden. Außerdem erfordere der medizinische Fachkräftemangel auf dem Land den Ausbau alternativer Angebote in der medizinischen Versorgung, u. a. durch die Telemedizin.

Auch in anderen Bundesländern wird über die Möglichkeiten der Telemedizin diskutiert. „Die Telemedizin ist ein Bereich, der mir besonders am Herzen liegt“, sagte der bayerische Gesundheitsminister Marcel Huber zur Eröffnung des Ersten Bayerischen Tages der Telemedizin am 6. März in Ingolstadt. Auf der Tagung wurden einige Pilotprojekte vorgestellt; sowohl Therapeuten als auch Patienten kamen dabei zu Wort. Ein Projekt mit Parkinsonerkrankten, die über einen Laptop mit Sprachtherapeuten und Ärzten kommunizieren, zeigt bereits Erfolge. Auch für ältere Patienten waren die technischen Herausforderungen machbar. Huber forderte eine bessere Kooperation der Ärzte und Therapeuten: „Beginnen Sie damit, sich zu vernetzen, damit wir die Möglichkeiten der Telemedizin in Bayern noch besser nutzen können“, so sein Appell an die Kongressbesucher.

Quelle: aerzteblatt.de, telemed-initiative.de, donaukurier.de

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2013
28
Feb

Das menschliche Gehirn ist die komplexeste Maschine die wir kennen und paradoxerweise auch das unbekannteste Phänomen unseres Universums. Dies soll sich jetzt ändern. Die EU steckt über eine Milliarde Euro in ihr neues „Flagship“, das Human Brain Project, an dem über 80 Forschungseinrichtungen mitarbeiten und Licht in die Tiefen des menschlichen Gehirns bringen wollen.
Auch wenn wir immer tiefer in die Weiten des Universums vordringen, gilt immer noch: "Das größte unerforschte Gebiet auf der Welt ist der Raum zwischen den Ohren." (William O’Brian). Ein komplexes und transdisziplinäres Forscherteam versucht, in dem auf 10 Jahre angelegten Projekt, Computer zu entwickeln, die eigenständig und kreativ um die Ecke denken können -  so wie der Mensch. Das Ziel ist es, mit Hilfe eines noch nie dagewesenen Supercomputers, eine Simulation des menschlichen Gehirns zu erschaffen, die in den Neurowissenschaften, der Medizin und in den Computerwissenschaften eingesetzt werden soll und neue, innovative Entwicklungen garantieren soll.
Science head3

Das menschliche Gehirn zeichnet sich durch seine Kreativität aus. Wir besitzen so etwas wie einen flexiblen und adaptiven Wissensspeicher, mit dem wir unser angesammeltes Wissen auf Probleme verschiedenster Bereiche anwenden können und so Probleme lösen, mit denen wir vorher vielleicht noch nie konfrontiert worden sind. Die Zukunft wird lösbar durch unsere Vergangenheit. Man spricht deshalb auch von einer adaptiven Intelligenz. Die derzeitigen Computer können dies nicht, sie arbeiten solide nach Befehl. Das Human Brain Project möchte verstehen, wie der Mensch fühlt, denkt, arbeitet und wahrnimmt, um diese Potentiale als Computersimulation optimal zu nutzen, auszureizen und bewusst einzusetzen.
In der Medizin kann man sich das so vorstellen, dass eine Art medizinische Informatikplattform klinische Informationen aus aller Welt bereitstellt und vereint, um z.B. eine objektive Diagnose von Gehirnkrankheiten, wie Demenz, zu ermöglichen. So soll in Zukunft auf Tier- oder Menschenversuche verzichtet werden können, da die Supercomputer mögliche Therapien oder den Einsatz von Medikamente und mögliche auftretende Nebenwirkungen im Vorfeld simulieren. Die Informationsbasis würde stetig gespeist, so dass eine Art flexibles Data-Mind entsteht und die Computersimlutaion zu einem interatktiven Instrument wird.

Forscher riefen das „century of the brain“ aus und lassen uns mit Spannung auf die Zukunft der Medizin schauen.

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2013
25
Feb

Foto Dirk BraunsSeit wann gibt es Chem2Market?

Die ersten Ideen gab es im September 2012. Wir hatten eine kurze Konzeptionsphase und schon am 14.11.2012 wurde Chem2Market im Hamburger Handelsregister eingetragen. Das war schon sehr schnell, aber die Idee ist auch sehr einfach.

Welche Idee stand hinter der Gründung?

Der Aufbau einer Datenbank für pharmazeutische und chemische Rohstoffe mit direkter Vergleichbarkeit der Produkte. So etwas war mir nicht bekannt. Hierbei sollen die Einkäufer der produzierenden Industrie den Vorteil haben, nicht mehr verschiedenste Portale besuchen zu müssen, um vergleichbare Spezifikationen zu bekommen.
Online-Portale ähnlicher Art sind alle ohne Vergleichsmöglichkeit der Produkte ausgestattet. Wir bieten als einzige einen direkten Vergleich der (Inhaltsstoffe der) Produkte und liefern  erst beim bezahlten Download den Anbieter bzw. den Lieferanten. Wir benennen das Produkt bis ins Detail und erst im letzten Schritt geben wir den Anbieter oder Lieferanten bekannt. Dann aber weiß der Einkäufer genau, dass er auch das richtige Produkt hat.

Was waren die größten Herausforderungen bei der Gründung?

Den Mut zu haben, Gründer zu werden. Die Gründung der GmbH hat nur funktioniert, weil ich einen guten Business Angel an meiner Seite habe und ein ständiger Austausch stattfindet. Beiderseitige langjährige Erfahrungen aus verschiedenen Branchen kommen hier zusammen. Gründungserfahrung im Onlinebusiness und meine Erfahrung aus der chemischen Industrie mit langjähriger Saleserfahrung, die ich mir auch in der Medizintechnik erworben habe, waren gute Voraussetzungen für die Gründung.

Was sind Ihre Top Tipps für Neugründer?

Eine genaue Marktanalyse ist extrem wichtig. Die Einschätzung, ob es wirtschaftlich ist oder nicht hängt nur davon ab, was man daraus macht.
Eine objektive Selbsteinschätzung ist mindestens genauso relevant: Ist man wirklich eine Gründerpersönlichkeit? Da sollte man sich wirklich hinterfragen: Kann man mit dem Risiko und mit Frustration umgehen?
 
Arbeiten Sie selbst mit Freiberuflern?

Ja wir haben gerade angefangen unsere Dateneingabe durch Freiberufler erstellen zu lassen.

Wodurch kann ein Freiberufler bei Ihnen punkten
?

Zurzeit muss ich mit einem geringen Budget auskommen. Aber Verlässlichkeit ist ganz wichtig. Die Flexibilität der Freiberufler und gute Kommunikation ist ebenfalls sehr relevant.

Welche Eigenschaften zeichnen Ihr Traumteam aus?

Das Traumteam zeichnet eine optimale Ergänzung aller Fähigkeiten aus, bei der alle auf einem gleichen, hohen Niveau und für das Team arbeiten.

Wie lange sind Sie im Business?

Seit 14 Jahren bin ich im Business, und habe viel Erfahrung gesammelt; in kleinen Firmen mit 10 Kollegen bis hin zum Konzern mit etwa 260.000 Mitarbeitern. Die Erfahrung, mit unterschiedlichen Strukturen in den verschiedensten Unternehmen umzugehen, ist eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung der Chem2Market.

Wie oft haben Sie das Fachgebiet gewechselt?

Da ich ursprünglich aus der Medizintechnik komme und dann in die Rohstoffindustrie für kosmetische Produkte gewechselt bin, muss ich wohl einmal sagen. Allerdings hängt die Kosmetik doch wieder ganz eng an der Medizin bzw. Dermatologie. Eigentlich ist es eine Weiterentwicklung in der Fachrichtung; ich hatte aber in beiden Bereichen Service- und Vertriebsverantwortung.

Wie sieht Chem2Market in 10 Jahren aus?

Mit Chem2Market gebe ich einen neuen Impuls in einer Industrie, die einen neuen Ansatz braucht. Chem2Market ist zurzeit Vorreiter mit der Vergleichbarkeit der Rohstoffe. Im  Internetbusiness sind 10 Jahre etwa so lange wie die Familiengeschichte der Hamburger Kosmetikfirma mit den blauen Dosen. Ich kann nicht sagen wo Chem2Market ist: Wir wollen mit diesem Portal einen Wandel der Rohstoffindustrie erreichen und die ersten Feedbacks aus dem Markt sind sehr ermutigend. Lieferengpässe, kürzere Lieferwege, übersichtlichere Warenbeschaffungen - kurz gesagt, ökonomischere und ökologischere Lieferprozesse sind mit Chem2Market möglich. Das jetzige Setting ist sicherlich nicht die Endversion, es werden neue Funktionen und Ideen die Entwicklung beeinflussen. Ich bin zuversichtlich, dass sich die Idee durchsetzt.

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2013
13
Feb

Wachstumsmarkt Medizin

Beitrag von margarete / Kategorie: Markt

Was verbindet die Medizin- mit der IT-Branche? Letztere sieht im medizinischen Bereich ein enormes Wachstumspotential. Laut Jürgen Eils, Datenmanager des Deutschen Krebsforschungszentrums, bietet der medizinische Markt Computer- und Softwareunternehmen zahlreiche Chancen. So könnten zum Beispiel Krebspatienten von neuen Datenverarbeitungsprogrammen profitieren: diese erfassen das Erbgut und unterstützen Ärzte in der zielgerichteten Behandlung mit Arzneimitteln. „Personalisierte Medizin“ ist das Stichwort für Therapien, die genau auf den Patienten zugeschnitten sind.

Neben vielen WettbeweConfident mature female nurse standing with a smilerbern arbeiten auch die Größen der IT-Branche SAP und IBM an neuen Lösungen, um die riesigen Datenmengen in Zukunft besser speichern, verarbeiten und visualisieren zu können. Rund 2000 Gigabyte sind für die Speicherung eines einzelnen menschlichen Genoms nötig, so Eils. Eine Weiterentwicklung der Datenkompression könnte die Speichergröße um den Faktor 160 reduzieren.

Um die Behandlung von Patienten zu optimieren wird auch im Bereich Diagnose weitergedacht. Es geht um eine schnelle Erfassung, beispielsweise von Gehirnströmen und einen verbesserten Zugang zu solchen Daten für die behandelnden Ärzte. Denkbar wäre eine Art Minilabor für Bluttests oder ein Blutzuckermessgerät, dessen Messdaten von einer App weiterverarbeitet werden.

Die Entwicklung einer „smart pill“ vom Schweizer Konzern Novartis verspricht eine verbesserte Dosierung von Medikamenten. Wie das geht? Daten aus dem Körper des Patienten werden direkt gesendet und so die Dosierung angepasst. In den USA ist die Pille bereits zugelassen.

Quelle: faz.net

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