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It-Freiberufler

2013
15
Apr

Foto_Ralph_Günther_exaliEin Gastbeitrag von Ralph Günther, Fachautor, Versicherungsexperte und Gründer sowie Geschäftsführer der exali GmbH

24-Stunden-Überwachung, Notstrom, Klimatisierung, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und moderne Löschanlagen: Die Gründe, warum viele Unternehmen ihre Hardware ins Rechenzentrum outsourcen, liegen auf der Hand. Dass sich jedoch genau diese Sicherheitsvorteile plötzlich zum Sicherheitsrisiko entwickeln können, daran würde wohl Niemand denken. So auch nicht ein IT-Freiberufler, der für einen Kunden dessen Hardware betreute: Durch die Verkettung unglücklicher Umstände multiplizierte sich ein kleiner Schwelbrand zum ausgewachsenen Schaden, an dessen Ende elf Festplatten zerstört waren. Mit allen unangenehmen Konsequenzen.

Schadenexperte Ralph Günther und Gründer des Versicherungsportals exali schildert den Fall, der zum teuren Sachschaden mutierte – und der zeigt, dass IT-Freiberufler immer auch an den undenkbaren Fall denken sollten.

Schwelbrand: Festplatten halten Druck der Stickstoff-Löschanlage nicht Stand

Und so kam es zu dem kuriosen Schaden im Rechenzentrum: Wie viele Andere hatte ein Unternehmen seine Hardware in der „artgerechten“ Umgebung eines Rechenzentrums mit Hilfe eines freiberuflichen IT-Experten outgesourced. Die Serverhardware gehört dem Unternehmen, das Rechenzentrum stellt lediglich die „Infrastruktur“ und Hochverfügbarkeitsanbindung an das Internet zur Verfügung (so genanntes Housing). Nach dem Umzug war der Freiberufler weiterhin per Dienstvertrag mit der Wartung des Serverclusters betraut.

Business as usual. Den offensichtlichen Vorteilen eines Rechenzentrums machte jedoch ein kleines elektrisches Bauteil einen Strich durch die Rechnung.

Dessen Überlastung (es war für den Einsatz unterdimensioniert) verursachte nämlich einen Schwelbrand, wodurch die Stickstoff-Löschanlage im Rechenzentrum ausgelöst wurde. Sie entwickelte sehr schnell hohen Druck, wodurch die Festplatten des Kunden sowie Festplatten anderer Rechenzentrumskunden in umliegenden Racks zerstört wurden (Headcrash).

Die Konsequenz: Ein Sachschaden im 5-stelligen Bereich für beschädigte Hardware sowie Kosten für die Nachbefüllung der Löschanlage. Hinzu kamen Folgeschäden (Sachfolgeschaden) in Form von Arbeitszeit und Fahrtkosten für den Austausch der Festplatten, Datenübernahme und Systemtests.

Glücklicherweise fielen die Systeme des Kunden des IT-Freiberuflers und der Leidtragenden anderen Rechenzentrumskunden, die Webshops und andere Anwendungen im Rechenzentrum betrieben, nicht komplett aus. Denn dann wäre durch Umsatzausfälle sicherlich ein weit höherer Schaden entstanden.

Systeme offline: Umsatzausfall von täglich mehreren 100.000 Euro read-more

2013
10
Apr

Die Kassen des Personaldienstleisters Retaux sind leer, Ende März meldete das Unternehmen Insolvenz an. Zur Retaux-Gruppe gehören drei Unternehmen, die alle gleichermaßen von der Insolvenz betroffen sind: Retaux AG, Retaux Temp GmbH und Lenroxx GmbH.

Damit bleiben vor allem für die rund 1000 IT-Freelancern viele Fragen offen, denn sie haben keinen Anspruch auf das 3-monatige Insolvenzgeld, das nur Festangestellten zusteht.

Für den Insolvenzverwalter Tobias Wahl ist dieser Fall eine besondere „logistische Herausforderung. Mit allgemeinen Informationen ist den Freelancern auch nicht geholfen, da sie individuelle Verträge und Vereinbarungen haben.“ Je nach Zahlungsvereinbarung haben manche der betroffenen Freiberufler schon seit Januar kein Honorar mehr bekommen. Eine Frage drängt sich jedoch allen Betroffenen in gleicher Weise auf: Werden ausstehende Honorare überhaupt bezahlt und wenn ja, in welchem Umfang?

Positive Rückmeldungen von Retaux-Kunden stimmen Insolvenzverwalter Wahl aber zuversichtlich: „Die wesentlichen Kunden nehmen die Personaldienstleistungen von Reutax weiter in Anspruch. In Einzelfällen haben wir schon Zahlungsvereinbarungen getroffen, wonach die Kunden vor Fälligkeit bezahlen. Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Unternehmen retten können." Betroffene Freelancer von Retaux organisieren sich währenddessen auf der Netzwerk-Plattform Xing in der Gruppe 4freelance.

Die Insolvenz von Retaux kam überraschend. Noch vor zwei Jahren galt Retaux als drittgrößter Vermittler von freiberuflichen IT- und Engineering-Experten mit einem Jahresumsatz von 170 Millionen Euro. Warum das Unternehmen nun Insolvenz anmelden muss, ist nicht ganz klar. Es gibt jedoch Spekulationen über den Gründer von Retaux Ghaemian, der einen luxuriösen Lebensstil pflegen soll.

Quellen: computerwoche.de, gulp.de

2012
05
Jun

In einem Interview mit der Computerwoche sprechen die IT-Berater und Leiter des Projektmanagement Arbeitskreises des BVSI Norbert Zumbruch und Michael Grüne über die Wichtigkeit der sozialen Kompetenz – und mögliche Gründe dafür, dass es manchmal nicht so gut mit der Zusammenarbeit klappt. Denn, so Zumbruch: „Ohne kommunikative Fähigkeiten und Social Skills ist es heute nicht mehr möglich, Projekte professionell und erfolgreich durchzuführen.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.

2010
14
Sep

alesio befragt IT Freiberufler

Beitrag von Administrator / Kategorie: Freiberufler

Der Projektdienstleister „alesio“ bietet seit 2004 professionelle Unterstützung bei der Besetzung von Projekten mit externen Spezialisten an. In diesem Jahr starteten sie eine Umfrage, bei der sie über 1000 IT-Freiberufler überzeugen konnten, mitzumachen und Fragen zu ihren Vorstellungen einer perfekten Zusammenarbeit zu beantworten.

Der IT-Freiberufler-/Projektmarkt unterliege einem permanenten Wandel und nicht dem Stillstand, von dem man jahrelang ausging. Freiberufliche Arbeit verbreite sich in immer mehr Branchen und es bilden sich immer wieder neue Serviceportfolios zur Projektsuche. Mit dem Ziel, sich selbst verbessern zu können und den Kundenwünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden, startete alesio also die Umfrage.

Hierbei geht es hauptsächliche um die Fragen, wie kommen Freiberufler zu ihren Projekten und was halten sie von Projektagenturen? Im ersten Teil handelt es sich um Projektportale - für projektwerk natürlich sehr interessant. Hier ein paar Auszüge der Umfrage:

Wie finden Sie überwiegend neue Projekteinsätze?
Lediglich 23% suchen in Projektportalen, 51% finden ihre Projektangebote über Projektagenturen und 26% betreiben Eigenakquise.

Ist Ihr Profil auf einem Projektportal einsehbar?
Ja 93% Nein 7%

Obwohl die 93% uns sehr freuen, fragen wir uns trotzdem, wo sind die restlichen 7%?

Natürlich kennt projektwerk auch andere Portale, die Projekte im Netz veröffentlichen, diese sind jedoch meistens teuer, nicht transparent und unflexibel.
Der zweite Teil der Umfrage befasst sich mehrheitlich mit Projektagenturen, zu denen projektwerk sich nicht zählt. Allerdings gibt es in Sachen Service etc. einige Ähnlichkeiten.

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2009
29
Okt

IT-Freiberufler ist nicht gleich IT-Freiberufler, so oder so ähnlich könnte man die Ergebnisse einer aktuellen Gulp Umfrage zusammenfassen. Entscheidend für die beruflichen Chancen ist vor allem auch die Spezialisierung in Bezug auf die Programmiersprache. Laut der Umfrage unter freiberuflichen IT-lern erzielen Java-Spezialisten den höchsten Stundensatz, C# - Spezialisten sehen sich am wenigsten Konkurrenz ausgesetzt und C++ liegt in beiden Bereichen im Mittelfeld.

Java-Experten verdienen am besten
Das aktuelle Bild zeigt, dass sich im Vergleich der Programmiersprachen mit Java-Know-how die höchsten Stundensätze erzielen lassen. Zwar sind die durchschnittlich von Java-Spezialisten geforderten 68 Euro / Std (August 2009) zwei Euro niedriger als der allgemeine IT-Freiberufler im Durchschnitt verlangt. Dennoch gehören sie zu den Besserverdienern im untersuchten Bereich.
C++ Experten verlangen im Schnitt drei Euro weniger (65 Euro) und im C# - Bereich werden durchschnittlich sogar fünf Euro weniger (63 Euro) verlangt.
Als Grund hierfür wird vermutet, dass es neben der vergleichsweise guten Auftragslage für Java-Experten auch an der Tatsache liegen könnte dass sich diese häufig weiter spezialisieren und somit höhere Stundensätze fordern können.

Lieber Leser! Decken sich diese Erkenntnisse mit Ihren Erfahrungen?
Uns interessiert Ihre Meinung zu diesem Thema!

Quelle: http://www.computerwoche.de