Unternehmen profitieren gleich mehrfach vom Einsatz von IT-Freelancern. Das belegt eine Studie der Universität der Bundeswehr München im Rahmen des interdisziplinären BMBF-Forschungsprojektes „Freelancer im Spannungsfeld von Flexibilisierung und Stabilisierung (FlinK)“ am Lehrstuhl von Prof. Stephan Kaiser in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fernuniversität Hagen.
Die wichtigsten Ergebnisse:
81 Prozent der Befragten auf der Unternehmensseite gaben an, dass IT-Freelancer als Experten ihres Fachs und als Vermittler dieser Expertise gelten – durch Zusammenarbeit und schriftliche Dokumentation.
Folgerichtig werden Freelancer auch als Coach für die Mitarbeiter eingesetzt. Hier ist die Kombination aus Fachwissen und so genannten Soft Skills ein Plus für Unternehmen wie für Freelancer.
Weiterhin gaben 88 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass gemischte Projektteams produktiver seien als rein interne Teams. Die Gründe hierfür seien, so die Studie, der Faktor „frischer Wind“ durch innovatives Denken und unvoreingenommenes Herangehen der Freelancer sowie der bereits genannte Wissenstransfer.
Ziel des Forschungsprojektes, für das sowohl Freelancer als auch Entscheidungsträger und Projektverantwortliche auf Unternehmensseite befragt wurden, ist es, anwendungsorientierte Konzepte und Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz von Freelancern zu entwickeln.
Die Studie "IT-Freelancer als Phänomen einer Arbeitswelt im Wandel – Einsatz im Unternehmen, Führung im Team und Wissensmanagement" können Sie hier kostenfrei downloaden.
(Quelle: Universität der Bundeswehr München)



