„Apps müssen nicht nur ansprechend aussehen sondern auch intuitiv zu bedienen sein. Entwickler sollten wissen, wie sie die Programme in bestehende Geschäftsprozesse integrieren.“, meint Christian Walde-Sauer, Leiter des Competence Centers.
Ende 2009 begann Walde-Sauer das „Competence Center Mobile Application“ aufzubauen. Er hat erkannt, dass Apps immer wichtiger werden. Nicht nur im Spiele- sondern auch im Business-Bereich. Mitarbeiter sind in Zeiten der Globalisierung häufig unterwegs und wollen auf Reisen nicht auf Ihre Geschäftsdaten und -prozesse verzichten.
Die Entwicklungen im App-Geschäft zeigen, dass immer mehr Geschäftskunden Interesse daran haben, Business Applikationen mit mobilen Lösungen zu verknüpfen und in die bestehenden Geschäftsprozesse zu integrieren.
Momentan entwickelt seine Firma Applikationen für das iPhone, Android-Smartphones und Blackberrys. Der Blackberry sei für viele Geschäftskunden noch von hoher Relevanz. Kürzlich angestellte Recherchen ergaben jedoch, dass der Markt sich wohl in Zukunft auf zwei Richtungen beschränken wird: iPhone und Android, also: Apple gegen Google.
Der Bedarf an App-Entwicklern steige stetig. Besonders wichtig ist Walde-Sauer bei der Auswahl seiner Entwickler, ein gutes Händchen in der Oberflächengestaltung. Sie müssen das Design also fast wichtiger finden, als die eigentlichen Funktionen der Apps. Animation und Visualisierung sind angesagt! Im B-to-B-Umfeld müssen darüber hinaus Kenntnisse von branchenspezifischen Geschäftsprozessen und für die Anbindung von Server-Systemen zur Verfügung stehen.
Über die aktuelle Marktsituation der App-Entwickler sagt Walde-Sauer: Es ist etwas problematisch qualifizierte Anwärter zu finden, da viele IT-Profis noch nicht über genug Erfahrung in der App-Entwicklung verfügen - vor allem nicht bei der Integration der Apps in die Systemlandschaften von Unternehmen.
Dieses Interview wurde geführt von der deutschen Computerwoche.



