SUCHE   
  

Freiberufler

2013
22
Mai

Die Preisverleihung findet statt am

  • 3. Juni 2013
  • Um 19:30 Uhr
  • Im Eden Hotel Wolff Arnulfstraße 4 80335 München (direkt am Hauptbahnhof)

Den Rahmen bildet eine Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Informatik. Der Eintritt ist frei.

Nach der Preisverleihung können Sie an dem Vortrag "Software Entwicklung in Indien - Vorurteile und Tatsachen 2013" mit Johannes Kreckel, teilnehmen.

Vor Veranstaltungsbeginn kann im Saal Essen bestellt werden.

Lernen Sie die Preisträger und den IT Freelancer Wettbewerb kennen und nehmen Sie hilfreiche Tipps für die eigene Präsentation mit.

2013
09
Mai

gecoEs gibt Anzeichen für einen „verhaltenen Projektmarkt“, so kommentiert Günter Hilger, Vorstand der Geco-Gruppe, die Ergebnisse des Geco-Index 2013. Der Geco-Index für Freiberufler misst Stundensätze, Projektanfragen und Laufzeiten von Projekten.

Im Vergleich zum Vorquartal sank der Index im ersten Quartal 2013 um 15 Prozent. Rückläufige Projektlaufzeiten und ein schlechterer Projetindex waren ausschlaggebend für dieses Ergebnis.

Im ersten Quartal 2013 sind die Stundensätze für IT-Experten und Berater trotz eines leichten Rückgangs relativ stabil geblieben. Die Honorare befinden sich insgesamt weiterhin auf hohem Niveau.

Ein deutlicher Abwärtstrend ist bei den Projektlaufzeiten zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorquartal sind diese um knapp 31 Prozent zurückgegangen. Ähnliche Ergebnisse zeigt der Projektindex. Er gibt das Verhältnis von angebotenen zu realisierten Projekten an. „Es ist schwieriger geworden Angebote in Projekte umzuwandeln“, so Hilger, allerdings sei diese Zurückhaltung zu Jahresbeginn typisch.

Spätestens ab dem dritten Quartal rechnet Hilger wieder mit einem Aufschwung. Ausschreibungen und größere Projekte sind schon vergeben und starten Mitte des Jahres. Von einer schlechten Stimmung auf dem Markt mag Hilger deswegen nicht sprechen.

Trotz der leicht verhaltenen Stimmung am Markt bleibt Hilger optimistisch. IT-Experten sind nach wie vor sehr gefragt und die Stundensätze bleiben relativ stabil. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Markt 2013 weiter entwickelt.

Quellen: computerwoche.de, geco-group.de

2013
20
Apr

Freelancer aus der IT-Branche sind aktuell bei Unternehmen sehr begehrt und können steigende Löhne erwarten. Der Fachkräftemangel war auch Thema bei einer Podiumsdiskussion auf der CeBIT 2013. Mit diskutiert haben Vertreter aus der IT-Branche und Hans Königes, Redakteur der Computerwocheweb.

Welche Skills sind besonders gefragt?

Hier orientiert sich die Nachfrage an Experten an den allgemeinen Trends. Schwerpunkte sind dabei die Themen Cloud Computing, Virtualisierung und Security. Für Unternehmen ist Cloud Computing ein attraktives Konzept: über das Internet können sie je nach Bedarf auf IT-Ressourcen zugreifen. Die Vorteile sind geringere Kosten durch eine verbrauchsgerechte Abrechnung, mehr Flexibilität in der Verfügbarkeit von IT-Ressourcen sowie eine bessere Auslastung der Hardware.

Weiterhin werden Softwareentwickler bei deutschen Unternehmen dringend gesucht. Auch in Zukunft können Fachkräfte, die hier punkten, mit steigenden Stundensätzen rechnen.

 

Quelle: computerwoche.de

2013
10
Apr

Die Kassen des Personaldienstleisters Retaux sind leer, Ende März meldete das Unternehmen Insolvenz an. Zur Retaux-Gruppe gehören drei Unternehmen, die alle gleichermaßen von der Insolvenz betroffen sind: Retaux AG, Retaux Temp GmbH und Lenroxx GmbH.

Damit bleiben vor allem für die rund 1000 IT-Freelancern viele Fragen offen, denn sie haben keinen Anspruch auf das 3-monatige Insolvenzgeld, das nur Festangestellten zusteht.

Für den Insolvenzverwalter Tobias Wahl ist dieser Fall eine besondere „logistische Herausforderung. Mit allgemeinen Informationen ist den Freelancern auch nicht geholfen, da sie individuelle Verträge und Vereinbarungen haben.“ Je nach Zahlungsvereinbarung haben manche der betroffenen Freiberufler schon seit Januar kein Honorar mehr bekommen. Eine Frage drängt sich jedoch allen Betroffenen in gleicher Weise auf: Werden ausstehende Honorare überhaupt bezahlt und wenn ja, in welchem Umfang?

Positive Rückmeldungen von Retaux-Kunden stimmen Insolvenzverwalter Wahl aber zuversichtlich: „Die wesentlichen Kunden nehmen die Personaldienstleistungen von Reutax weiter in Anspruch. In Einzelfällen haben wir schon Zahlungsvereinbarungen getroffen, wonach die Kunden vor Fälligkeit bezahlen. Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Unternehmen retten können." Betroffene Freelancer von Retaux organisieren sich währenddessen auf der Netzwerk-Plattform Xing in der Gruppe 4freelance.

Die Insolvenz von Retaux kam überraschend. Noch vor zwei Jahren galt Retaux als drittgrößter Vermittler von freiberuflichen IT- und Engineering-Experten mit einem Jahresumsatz von 170 Millionen Euro. Warum das Unternehmen nun Insolvenz anmelden muss, ist nicht ganz klar. Es gibt jedoch Spekulationen über den Gründer von Retaux Ghaemian, der einen luxuriösen Lebensstil pflegen soll.

Quellen: computerwoche.de, gulp.de

2013
20
Mrz

Geringere Kosten, bessere Leistung und weniger Aufwand bei der Einstellung – das sind einer Studie zufolge die Vorteile von Selbständigen für Unternehmen aus der IT-Branche. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt scheinen sich diese Vorteile zu bestätigen: Unternehmen, wie Hewlett Packard oder IBM bauen feste Stellen ab und stellen lieber selbständige Mitarbeiter ein.

Die Ergebnisse der Studie des Personaldienstleisters Etengo in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Ludwigshafen sprechen von einer größeren Entwicklung innerhalb der IT-Branche. Projekte werden zunehmend extern ausgeschrieben und Festangestellte durch Selbständige ersetzt. Rund 20 Prozent der Stellen in der IT werden an freelancer vergeben, bisher gingen Arbeitsmarktforscher von lediglich 10 Prozent aus.

Mehr Produktivität, weniger Kostenetengo-grafik

Dabei sind kurzfristig gesehen freie Mitarbeiter für die Unternehmen nicht nur billiger, sondern auch produktiver. Im Kosten-Nutzen-Vergleich kommt der Freiberufler dem Unternehmen günstiger, wenn das Arbeitsverhältnis kürzer als 26 Monate andauert. Das liegt insbesondere an den hohen Kosten, die bei der Suche und Einstellung von festen Mitarbeitern entstehen – Kosten, die bei freiberuflich tätigen Mitarbeitern wegfallen. Zudem ging aus der Studie hervor, dass freie Mitarbeiter schneller produktiv arbeiten. Eine mögliche Erklärung dafür ist der höhere Leistungsdruck, der bei unsicheren Beschäftigungsverhältnissen auf den Fachkräften lastet und dadurch zu mehr Produktivität anspornt.

Höhere Bruttolöhne für Freiberufler

Vergleicht man jedoch die durchschnittlichen Bruttolöhne von Stammmitarbeitern und Freiberuflern, sind letztere finanziell besser gestellt: 10.000 Euro bekommen freiberuflich tätige IT-Experten monatlich. Das Bruttogehalt ihrer festangestellten Kollegen liegt im Durchschnitt nur bei 4.200 Euro im Monat. Dafür kommen auf Selbständige weitere Kosten für Versicherung und Altersvorsorge zu. Außerdem tragen sie das unternehmerische Risiko selbst und müssen für teure Fort- und Weiterbildungen innerhalb der sehr innovativen Branche selbst aufkommen.

Höhere Belastungen, steigende gesundheitliche Risiken

Mehr Leistungsdruck, eine unsichere Beschäftigungssituation und das Tragen des unternehmerischen Risikos – all das sind Faktoren, die zu gesundheitlichen Problemen wie Burn-Out beitragen können. In der IT-Branche haben insbesondere für freie Mitarbeiter die Belastungen zugenommen, wie eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) und der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahr 2010 festgestellt hat.

Quellen: zeit.de, computerwoche.de

Bildquelle: 4freelance.de

2013
15
Feb

axelspringer_pnp-logo-tagline

Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Startup-Investor Plug and Play Tech Center aus dem Silicon Valley gründet der Axel Springer Verlag ein Förderprogramm, das junge Unternehmen und Startups bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen unterstützen will.

Das Programm richtet sich speziell an Unternehmer und Geschäftsideen aus dem digitalen Bereich und startet im Mai 2013. Damit zieht der Verlag mit dem Medienkonzern ProSiebenSat.1 gleich: ProSiebenSat.1 unterhält bereits seit Anfang des Jahres ein ähnliches Förderprogramm für junge Unternehmer.

Neben einer finanziellen Unterstützung von 10.000 bis 50.000 Euro während der Startphase, bietet das Axel Springer Plug and Play Programm auch Geschäftsräume in Berlin für junge Unternehmer an. Eine beratende Hilfestellung durch Experten ist ebenfalls Teil des Förderprogramms. Im Gegenzug erhält Axel Springer Plug and Play fünf Prozent der Unternehmensanteile des Startups.

Startups können sich ab dem 15. März 2013 für das Förderprogramm bewerben (http://plugandplaytechcenter.com/).

Quelle: business-on.de

2012
08
Aug

Die Lünendonk-Marktsegmentstudie 2012 „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland“ belegt: IT-Freelancer sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für Unternehmen.

Besonders große Unternehmen und der gehobene Mittelstand haben erkannt, in welchem Ausmaß sie von dem Einsatz von Freelancern profitieren können. So machen große Unternehmen ab 5000 Mitarbeitern mit 43,9 Prozent der Umsätze der Befragten die größte Kundengruppe aus, gefolgt von großen Unternehmen mit mindestens 3000 Beschäftigten. Mit dieser Gruppe erzielen die Befragten 21,6 Prozent ihrer Umsätze.

Der gehobene Mittelstand ist mit 16,0 Prozent die drittgrößte Kundengruppe, während bei kleineren mittelständischen Unternehmen ein Aufholbedarf deutlich wird. Sie würden, so die Studie, eher regionale Systemhäuser beauftragen, die Komplettlösungen anbieten, oder gleichen personelle Engpässe mit dem persönlichen Netzwerk aus.

Den großen Anteil – und den großen Erfolg – der Zusammenarbeit großer Unternehmen mit Freelancern erklärt die Studie damit, dass die Unternehmen wichtige Flexibilität gewinnen würden.

Und genau da muss man sich die Frage stellen, wieso der Mittelstand weiterhin respektvollen Abstand zum Einsatz von Freelancern hält, denn: Besonders der Mittelstand kann von erhöhter Flexibilität und externem Know-how profitieren. Hier sind die finanziellen Spielräume meist kleiner, und Auftragsschwankungen haben oft einen unmittelbareren Effekt auf die Entwicklung der Unternehmen. Hinzu kommt, dass es aufgrund des Fachkräftemangels besonders für den Mittelstand immer schwerer wird, freie Positionen mit qualifiziertem Fachpersonal zu besetzen. Es sollte daher besonders für den Mittelstand selbstverständlich sein, diese erfolgreiche Möglichkeit, die eigene Flexibilität zu steigern, tatsächlich zu nutzen.

Quelle: luenendonk.de

2012
05
Jun

In einem Interview mit der Computerwoche sprechen die IT-Berater und Leiter des Projektmanagement Arbeitskreises des BVSI Norbert Zumbruch und Michael Grüne über die Wichtigkeit der sozialen Kompetenz – und mögliche Gründe dafür, dass es manchmal nicht so gut mit der Zusammenarbeit klappt. Denn, so Zumbruch: „Ohne kommunikative Fähigkeiten und Social Skills ist es heute nicht mehr möglich, Projekte professionell und erfolgreich durchzuführen.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.

2012
29
Mrz

Unternehmen profitieren gleich mehrfach vom Einsatz von IT-Freelancern. Das belegt eine Studie der Universität der Bundeswehr München im Rahmen des interdisziplinären BMBF-Forschungsprojektes „Freelancer im Spannungsfeld von Flexibilisierung und Stabilisierung (FlinK)“ am Lehrstuhl von Prof. Stephan Kaiser in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Fernuniversität Hagen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

81 Prozent der Befragten auf der Unternehmensseite gaben an, dass IT-Freelancer als Experten ihres Fachs und als Vermittler dieser Expertise gelten – durch Zusammenarbeit und schriftliche Dokumentation.

Folgerichtig werden Freelancer auch als Coach für die Mitarbeiter eingesetzt. Hier ist die Kombination aus Fachwissen und so genannten Soft Skills ein Plus für Unternehmen wie für Freelancer.

Weiterhin gaben 88 Prozent der Unternehmensvertreter an, dass gemischte Projektteams produktiver seien als rein interne Teams. Die Gründe hierfür seien, so die Studie, der Faktor „frischer Wind“ durch innovatives Denken und unvoreingenommenes Herangehen der Freelancer sowie der bereits genannte Wissenstransfer.

Ziel des Forschungsprojektes, für das sowohl Freelancer als auch Entscheidungsträger und Projektverantwortliche auf Unternehmensseite befragt wurden, ist es, anwendungsorientierte Konzepte und Handlungsempfehlungen für den erfolgreichen Einsatz von Freelancern zu entwickeln.

Die Studie "IT-Freelancer als Phänomen einer Arbeitswelt im Wandel – Einsatz im Unternehmen, Führung im Team und Wissensmanagement" können Sie hier kostenfrei downloaden.

(Quelle: Universität der Bundeswehr München)

2012
16
Jan

Die IT-Branche bietet heute viele Möglichkeiten, sich beruflich zu entfalten – sowohl im Rahmen einer Beschäftigung wie auch als Freelancer. Speziell das Internet hat diesem Trend erheblichen Auftrieb verliehen. Wer sich im IT-Bereich für die Selbständigkeit entscheidet, steht allerdings nicht nur vor der beruflichen Herausforderung, sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen, auch der Vorsorgeaspekt gewinnt an Bedeutung.

Vorsorge für IT-Freelancer
Dabei muss zwischen verschiedenen Bereichen unterschieden werden. Auf der einen Seite steht hier der allgemeine, alltägliche Vorsorgeaspekt, dessen wesentliche Instrumentarien die Kranken- oder Gewerbeversicherung sind. Darüber hinaus sollte man als Freelancer aber immer auch ein Stück weiter denken und abstrakte Risiken im Auge behalten.
Die Altersvorsorge ist diesbezüglich bei den meisten Freiberuflern/Selbständigen präsent. Was passiert aber in der Zeit zwischen Berufseinstieg und Altersrente, wenn plötzlich – egal, aus welchem Grund – die eigene Arbeitskraft ausfällt? Leider unterschätzen nicht nur Beschäftigte dieses Risiko, auch IT-Freelancer vernachlässigen das Risiko der eigenen Arbeitsunfähigkeit.

Berufsunfähigkeit: Randerscheinung oder Alltagsphänomen
Dabei ist die Berufsunfähigkeit heute schon lange keine Randerscheinung im Arbeitsleben mehr, welche nur Einzelfälle betrifft. Im Gegenteil: Betracht man die Statistiken, kann jeder vierte Erwerbstätige bis zur Rente berufsunfähig werden. Und es sind schon längst nicht mehr klassische Berufe aus Baubranche oder Handwerker, die betroffen sind.
In den vergangenen Jahren haben sich auch die Ursachen für eine Berufsunfähigkeit verändert. Unfälle werden in den Statistiken nur noch rund zehn Prozent der Arbeitsunfähigkeit zugeordnet. Überdurchschnittlich oft sind dagegen psychische Leiden, Krebs sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden vertreten. Alles Diagnosebilder, die auch für IT-Freelancer zum Risiko Berufsunfähigkeit führen.

BU-Versicherung: Das private Instrument zur Vorsorge
Was bleibt, ist die Frage nach Sicherheit. Verbraucherexperten und Versicherungsfachleute sind sich in diesem Zusammenhang einig, dass nur die private Vorsorge für ein ausreichend dicht geknüpftes Sicherheitsnetz in Frage kommt. Denn seit vor einigen Jahren die Berufsunfähigkeit aus dem Kontext der gesetzlichen Rentenversicherung gestrichen wurde, ist die staatliche Unterstützung nicht mehr ausreichen.

Darüber hinaus ist das Potenzial der Rücklagen in den seltensten Fällen ausreichend, um einen über Jahre andauernden Ausfall der Arbeitskraft zu bewältigen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist damit gerade für IT-Freelancer eine der wenigen Möglichkeiten, um den Folgen der Arbeitsunfähigkeit wirksam entgegenzutreten.

Ein Gastbeitrag von:

Rene Petzold

Jetzt Gastautor werden!
Um Themengebiete wie diese, für die sich die Leser interessieren, anbieten zu können, möchten wir weiterhin anderen Bloggern die Möglichkeit geben, ihr Fachwissen mit unseren Lesern als Gastautoren teilen zu können. Voraussetzung ist lediglich, dass diese Artikel in den vorhanden Kategorien unserer Blogs untergebracht werden können. Interessierte melden sich gerne unter: feedback@projektwerk.de