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Experten

2013
03
Mai

Fachtagung Social Media in Berlin

Beitrag von margarete / Kategorie: Events, Experten, Trends

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Am 13. und 14. Juni dreht sich auf der Fachtagung Social Media in Berlin alles um die Trends von Social Media sowie deren Nutzen für Unternehmen. Die Veranstaltung richtet sich an Verantwortliche und Berater im Bereich Kommunikation und PR.

Veranstalter ist die Deutsche Presseakademie in Berlin. Themen in den Vorträgen und Workshops sind unter vielen anderen „Social Media ist mehr als Facebook – Corporate Blogging als sinnvolle Alternative?“ oder „Social Media-Guidelines: – 10 Fehler, die Unternehmen vermeiden sollten“  ein. Details zum Programm gibt es auf der Homepage der Veranstaltung.

Referenten sind u. a. Matthias Eberle (Leiter Unternehmenskommunikation Lufthansa Cargo AG), Britta Meyer (Chefredakteurin Online und Social Media, Audi AG) und der als Blogger bekannt gewordene Sascha Lobo.

Weitere Informationen und Details zum Programm und zur Teilnahme unter: http://www.tagung-socialmedia.de/ oder http://www.depak.de/tagungen.

Der Frühbucherrabatt gilt noch bis zum 16.Mai.

2013
20
Apr

Freelancer aus der IT-Branche sind aktuell bei Unternehmen sehr begehrt und können steigende Löhne erwarten. Der Fachkräftemangel war auch Thema bei einer Podiumsdiskussion auf der CeBIT 2013. Mit diskutiert haben Vertreter aus der IT-Branche und Hans Königes, Redakteur der Computerwocheweb.

Welche Skills sind besonders gefragt?

Hier orientiert sich die Nachfrage an Experten an den allgemeinen Trends. Schwerpunkte sind dabei die Themen Cloud Computing, Virtualisierung und Security. Für Unternehmen ist Cloud Computing ein attraktives Konzept: über das Internet können sie je nach Bedarf auf IT-Ressourcen zugreifen. Die Vorteile sind geringere Kosten durch eine verbrauchsgerechte Abrechnung, mehr Flexibilität in der Verfügbarkeit von IT-Ressourcen sowie eine bessere Auslastung der Hardware.

Weiterhin werden Softwareentwickler bei deutschen Unternehmen dringend gesucht. Auch in Zukunft können Fachkräfte, die hier punkten, mit steigenden Stundensätzen rechnen.

 

Quelle: computerwoche.de

2013
20
Mrz

Geringere Kosten, bessere Leistung und weniger Aufwand bei der Einstellung – das sind einer Studie zufolge die Vorteile von Selbständigen für Unternehmen aus der IT-Branche. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt scheinen sich diese Vorteile zu bestätigen: Unternehmen, wie Hewlett Packard oder IBM bauen feste Stellen ab und stellen lieber selbständige Mitarbeiter ein.

Die Ergebnisse der Studie des Personaldienstleisters Etengo in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Ludwigshafen sprechen von einer größeren Entwicklung innerhalb der IT-Branche. Projekte werden zunehmend extern ausgeschrieben und Festangestellte durch Selbständige ersetzt. Rund 20 Prozent der Stellen in der IT werden an freelancer vergeben, bisher gingen Arbeitsmarktforscher von lediglich 10 Prozent aus.

Mehr Produktivität, weniger Kostenetengo-grafik

Dabei sind kurzfristig gesehen freie Mitarbeiter für die Unternehmen nicht nur billiger, sondern auch produktiver. Im Kosten-Nutzen-Vergleich kommt der Freiberufler dem Unternehmen günstiger, wenn das Arbeitsverhältnis kürzer als 26 Monate andauert. Das liegt insbesondere an den hohen Kosten, die bei der Suche und Einstellung von festen Mitarbeitern entstehen – Kosten, die bei freiberuflich tätigen Mitarbeitern wegfallen. Zudem ging aus der Studie hervor, dass freie Mitarbeiter schneller produktiv arbeiten. Eine mögliche Erklärung dafür ist der höhere Leistungsdruck, der bei unsicheren Beschäftigungsverhältnissen auf den Fachkräften lastet und dadurch zu mehr Produktivität anspornt.

Höhere Bruttolöhne für Freiberufler

Vergleicht man jedoch die durchschnittlichen Bruttolöhne von Stammmitarbeitern und Freiberuflern, sind letztere finanziell besser gestellt: 10.000 Euro bekommen freiberuflich tätige IT-Experten monatlich. Das Bruttogehalt ihrer festangestellten Kollegen liegt im Durchschnitt nur bei 4.200 Euro im Monat. Dafür kommen auf Selbständige weitere Kosten für Versicherung und Altersvorsorge zu. Außerdem tragen sie das unternehmerische Risiko selbst und müssen für teure Fort- und Weiterbildungen innerhalb der sehr innovativen Branche selbst aufkommen.

Höhere Belastungen, steigende gesundheitliche Risiken

Mehr Leistungsdruck, eine unsichere Beschäftigungssituation und das Tragen des unternehmerischen Risikos – all das sind Faktoren, die zu gesundheitlichen Problemen wie Burn-Out beitragen können. In der IT-Branche haben insbesondere für freie Mitarbeiter die Belastungen zugenommen, wie eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) und der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahr 2010 festgestellt hat.

Quellen: zeit.de, computerwoche.de

Bildquelle: 4freelance.de

2012
08
Okt

Fünf Irrtümer, denen Informatiker unterliegen können

© 2012 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de

Es gibt etliche Themen die sowohl für Existenzgründer als auch gestandene in der Informatik tätige Berater von immenser Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit Ihres Unternehmes sind.

Gewerbesteuer entfällt durch Verrechnung

Falsch: In Abhängigkeit vom Hebesatz der Gemeinde und vom zu versteuernden Einkommen gibt es durchaus Fälle in denen durch Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Eınkommensteuer keine zu zahlende Gewerbesteuer übrigbleibt. Das ist aber ab einem Hebesatz von 380 % nicht mehr der Fall. Hinzu kommen die immer noch wenig bekannten finanziellen und zeitlichen Nachteile der IHK-Pflichtmitgliedschaft, Doppelter Buchführung, Bilanzierungspflicht und buchhalterischer Nachteile sowie ggf. Mitgliedschaft bei einer Berufsgenossenschaft.

Empfehlung: Eine Vorausberechnung der Gewerbesteuer sollte nicht nur die Gegenwart sondern auch die zukünftige prognostizierte finanzielle Entwicklung berücksichtigen.

Datenbankadministratoren sind zwingend Gewerbetreibende

Falsch: Ein neues Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln verunsichert zunehmend die Informatikszene. Es ist das erste Mal, dass ein Gewerbeamt die Gewerbeanmeldung eines vom Finanzamt als Freiberufler eingestuften Informatikers vor einem Verwaltungsgericht durchsetzt. Bislang haben sich die Gewerbeämter regelmässig an die Beurteilung der Finanzämter bzw. Finanzgerichte gehalten. Es ist zu befürchten, das in Zeiten leerer Kassen, eine Lawine ins Rollen kommt und die Gemeinden neue Wege für Steuereinnahmen entdecken. Aber es gibt auch noch andere Tätigkeitsfelder die gewerblich gefährdet sind. Diese gilt es mit dem eigenen Beratungsangebot abzugleichen.

Empfehlung: Die eigenen Beratungsfelder sollten kritisch hinterfragt werden.

Rückwirkende Anerkennung als Freiberufler ausgeschlossen

Falsch: Es ist ein Irrglaube, dass verfristete Steuerbescheide nicht mehr angreifbar sind. Kann ein Informatiker so genannte neue Tatsachen vortragen, so kann er Bescheide angreifen, die auf einer Steuerklärung beruhen, die vor 4 Jahren abgegeben wurde. Beispiel: Abgabe 2006 in 2008 = Erklärung neuer Tatsachen möglich bis 31.12.2012.

Empfehlung: Sofern Sie bereits Gewerbesteuer gezahlt haben, sollten Sie prüfen, ob Sie dies aufgrund neuer Tatsachen revidieren können.

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2012
05
Jun

In einem Interview mit der Computerwoche sprechen die IT-Berater und Leiter des Projektmanagement Arbeitskreises des BVSI Norbert Zumbruch und Michael Grüne über die Wichtigkeit der sozialen Kompetenz – und mögliche Gründe dafür, dass es manchmal nicht so gut mit der Zusammenarbeit klappt. Denn, so Zumbruch: „Ohne kommunikative Fähigkeiten und Social Skills ist es heute nicht mehr möglich, Projekte professionell und erfolgreich durchzuführen.“

Das gesamte Interview finden Sie hier.

2012
14
Feb

Gastartikel von Helga Trölenberg-Buchholz, E-Commerce- und Versandhandels-Expertin und Gründerin der Branchen-Projektbörse Vimen.

Ein Blick in die IT-Abteilungen zeigt es deutlich: Auch das IT-Personal kommt in die Jahre. Generationswechsel stehen an, nicht nur bei Softwarelösungen, sondern auch bei Mitarbeitern. Wer kein Internet-Start-up vor sich hat, erlebt Mit-Fünfziger und Ältere als IT-Leiter und wenig jüngere Mitarbeiter.

Die Veränderung der Altersstruktur macht auch vor den IT-Abteilungen bei Versandund Online-Händlern nicht Halt. Lag im Jahr 2000 die Erwerbsquote der 54 – 65 Jährigen bei nur 37 %, sind es 2009 schon 56 %, und der Anteil wird weiter steigen. Nach einer Rente mit 65 oder 67 Jahren werden immer mehr Ältere in die Selbständigkeit einsteigen.

Sorge um die Innovationskraft

Oft kommen mit den Mitarbeitern auch die Softwaresysteme in die Jahre, die von diesen Mitarbeitern betreut, weiterentwickelt und gewartet werden. Nun ist die IT wie kaum ein anderer Bereich starken technologischen Änderungen unterworfen. Das berechtigt zur Sorge: Kann meine IT-Abteilung mithalten? Wie nutze ich das Potential meiner älteren Mitarbeiter, die mit viel Engagement z.T. jahrzehntelang die IT verantwortet haben? Wie schaffe ich es dennoch, für Innovation zu sorgen, ein innovatives Klima in der IT zu schaffen, dass den wachsenden Ansprüchen des Marktes Rechnung trägt?

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2011
01
Sep

Interview mit dem BVSI-Vorstand und Sachverständigen/ Existenzgründungscoach Peter Brenner zu Gründung und Marketing für IT-Freiberufler

Wer kann IT-Freiberufler? Gibt es bestimmte Eigenschaften, über die selbständige ITFachleute
verfügen sollten?

Risikobereitschaft, Unternehmerqualitäten und Belastbarkeit fallen mir als erstes ein. Es gehört Mut dazu, aus einem relativ sicheren Angestelltenverhältnis in eine freie Mitarbeit zu wechseln, mit allen ihren Chancen, aber auch Risiken. Außerdem ist bei einem Einzelunternehmer natürlich unternehmerisches Denken und Handeln erforderlich. Der IT-Freiberufler muss ja nicht nur Woche für Woche optimale Beratungsleistungen, sondern auch die administrativen Aufgaben für das eigene Unternehmen erbringen. Hinzu kommen Marketing- und Akquisitionsaufgaben, die selbständige IT-Berater nicht unbedingt gern erledigen.

Sie betonen den unternehmerischen Aspekt bei der Tätigkeit von IT-Freiberuflern. Ist Selbstmarketing ein Thema für IT-Freiberufler?

Selbstverständlich. Woher sollen sonst zukünftige Aufträge generiert werden? Ein IT-Freiberufler sollte heutzutage nicht nur Networking betreiben, sondern auch die Möglichkeiten der Social Media nutzen. Das bedeutet Xing - Twitter - Facebook einzubeziehen, Kontakte aus der Angestelltenzeit zu pflegen und auszubauen, die Homepage ansprechend gestalten sowie die Mitgliedschaft in einem Berufsverband wie dem BVSI erwägen. Der BVSI bietet zusätzlich Patenschaften an. Die Existenzgründer werden dabei von den sehr erfahrenen IT-Beratern intensiv unterstützt.

Was sollten Existenzgründer in der IT beachten?

Sie sollten von Anfang auf eine strategisch ausgerichtete Positionierung im Beratermarkt achten:
Welche Themen kann und will der IT-Freiberufler beraten? Wie kann sich der Selbständige den Freiberuflerstatus sichern und die Scheinselbständigkeit bzw. Rentenversicherungspflicht verhindern? Wichtig ist auch das Thema der Vertragsgestaltung hinsichtlich Haftung und Kundenschutz.

Welche Gefahren lauern, wenn IT-Berater lange Jahre im Einsatz sind?

Das Szenario verläuft meist so: IT-Berater haben erwartungsgemäß eine hohe Auslastung und es fehlt ihnen vielleicht die Zeit, den Markt fortlaufend zu beobachten. So verpassen die Berater eventuell neue Trends. Sie schaffen es nicht mehr wie in jüngeren Jahren, sich kontinuierlich weiterzubilden und verlassen sich darauf, dass ihr Spezialgebiet weiterhin gefragt ist.
Wenn die eigene Fortbildung auf der Strecke bleibt, kann es irgendwann für den Senior ITFreiberufler sehr schwierig werden, neue Aufträge zu generieren. Denn der Projektmarkt hat sich im Laufe der Jahre natürlich verändert und der Freiberufler bemerkt dann zu spät, dass das eigene Wissen weniger gefragt ist als früher. Dies gilt es von Anfang an zu verhindern. Neue Technologien und Fortbildungsmöglichkeiten können die Erfüllung dieser Herausforderung trotz hoher zeitlicher Belastung erleichtern.

Zum Schluß eine persönliche Frage: Sie sind seit 24 Jahren freiberuflich tätig. Welches sind Ihre gravierenden Erfahrungen aus der eigenen Selbständigkeit?

Meine eigene Existenzgründung wäre seinerzeit effektiver verlaufen, wenn es die heutigen Fördermöglichkeiten gegeben hätte. Zu nennen ist z. B. der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur und das Gründercoaching der KfW. Damit hat der IT-Berater von Anfang an die Möglichkeit sein Existenzvorhaben erfolgreich und fehlerfrei zu gestalten. Die KfW unterstützt das Coaching mit einem Zuschuss von 50 % bzw. 90 % aus der Arbeitslosigkeit heraus.
Zum anderen ist es wichtig fachlich breiter aufgestellt zu sein. Es ist zwar nach wie vor Spezialistenwissen gefragt, aber ein IT-Berater sollte nicht nur ein Spezialthema abdecken, von dessen Nachfrage er oder sie dann auf Gedeih und Verderb abhängig ist. Das setzt aber einen Willen zur ständigen Weiterbildung voraus.

Berufsverband Selbständige in der Informatik www.bvsi.de
© 2011 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de