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Allgemein

2013
09
Mai

gecoEs gibt Anzeichen für einen „verhaltenen Projektmarkt“, so kommentiert Günter Hilger, Vorstand der Geco-Gruppe, die Ergebnisse des Geco-Index 2013. Der Geco-Index für Freiberufler misst Stundensätze, Projektanfragen und Laufzeiten von Projekten.

Im Vergleich zum Vorquartal sank der Index im ersten Quartal 2013 um 15 Prozent. Rückläufige Projektlaufzeiten und ein schlechterer Projetindex waren ausschlaggebend für dieses Ergebnis.

Im ersten Quartal 2013 sind die Stundensätze für IT-Experten und Berater trotz eines leichten Rückgangs relativ stabil geblieben. Die Honorare befinden sich insgesamt weiterhin auf hohem Niveau.

Ein deutlicher Abwärtstrend ist bei den Projektlaufzeiten zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorquartal sind diese um knapp 31 Prozent zurückgegangen. Ähnliche Ergebnisse zeigt der Projektindex. Er gibt das Verhältnis von angebotenen zu realisierten Projekten an. „Es ist schwieriger geworden Angebote in Projekte umzuwandeln“, so Hilger, allerdings sei diese Zurückhaltung zu Jahresbeginn typisch.

Spätestens ab dem dritten Quartal rechnet Hilger wieder mit einem Aufschwung. Ausschreibungen und größere Projekte sind schon vergeben und starten Mitte des Jahres. Von einer schlechten Stimmung auf dem Markt mag Hilger deswegen nicht sprechen.

Trotz der leicht verhaltenen Stimmung am Markt bleibt Hilger optimistisch. IT-Experten sind nach wie vor sehr gefragt und die Stundensätze bleiben relativ stabil. Es bleibt also abzuwarten, wie sich der Markt 2013 weiter entwickelt.

Quellen: computerwoche.de, geco-group.de

2013
20
Apr

Freelancer aus der IT-Branche sind aktuell bei Unternehmen sehr begehrt und können steigende Löhne erwarten. Der Fachkräftemangel war auch Thema bei einer Podiumsdiskussion auf der CeBIT 2013. Mit diskutiert haben Vertreter aus der IT-Branche und Hans Königes, Redakteur der Computerwocheweb.

Welche Skills sind besonders gefragt?

Hier orientiert sich die Nachfrage an Experten an den allgemeinen Trends. Schwerpunkte sind dabei die Themen Cloud Computing, Virtualisierung und Security. Für Unternehmen ist Cloud Computing ein attraktives Konzept: über das Internet können sie je nach Bedarf auf IT-Ressourcen zugreifen. Die Vorteile sind geringere Kosten durch eine verbrauchsgerechte Abrechnung, mehr Flexibilität in der Verfügbarkeit von IT-Ressourcen sowie eine bessere Auslastung der Hardware.

Weiterhin werden Softwareentwickler bei deutschen Unternehmen dringend gesucht. Auch in Zukunft können Fachkräfte, die hier punkten, mit steigenden Stundensätzen rechnen.

 

Quelle: computerwoche.de

2013
10
Apr

Die Kassen des Personaldienstleisters Retaux sind leer, Ende März meldete das Unternehmen Insolvenz an. Zur Retaux-Gruppe gehören drei Unternehmen, die alle gleichermaßen von der Insolvenz betroffen sind: Retaux AG, Retaux Temp GmbH und Lenroxx GmbH.

Damit bleiben vor allem für die rund 1000 IT-Freelancern viele Fragen offen, denn sie haben keinen Anspruch auf das 3-monatige Insolvenzgeld, das nur Festangestellten zusteht.

Für den Insolvenzverwalter Tobias Wahl ist dieser Fall eine besondere „logistische Herausforderung. Mit allgemeinen Informationen ist den Freelancern auch nicht geholfen, da sie individuelle Verträge und Vereinbarungen haben.“ Je nach Zahlungsvereinbarung haben manche der betroffenen Freiberufler schon seit Januar kein Honorar mehr bekommen. Eine Frage drängt sich jedoch allen Betroffenen in gleicher Weise auf: Werden ausstehende Honorare überhaupt bezahlt und wenn ja, in welchem Umfang?

Positive Rückmeldungen von Retaux-Kunden stimmen Insolvenzverwalter Wahl aber zuversichtlich: „Die wesentlichen Kunden nehmen die Personaldienstleistungen von Reutax weiter in Anspruch. In Einzelfällen haben wir schon Zahlungsvereinbarungen getroffen, wonach die Kunden vor Fälligkeit bezahlen. Darum bin ich sehr zuversichtlich, dass wir das Unternehmen retten können." Betroffene Freelancer von Retaux organisieren sich währenddessen auf der Netzwerk-Plattform Xing in der Gruppe 4freelance.

Die Insolvenz von Retaux kam überraschend. Noch vor zwei Jahren galt Retaux als drittgrößter Vermittler von freiberuflichen IT- und Engineering-Experten mit einem Jahresumsatz von 170 Millionen Euro. Warum das Unternehmen nun Insolvenz anmelden muss, ist nicht ganz klar. Es gibt jedoch Spekulationen über den Gründer von Retaux Ghaemian, der einen luxuriösen Lebensstil pflegen soll.

Quellen: computerwoche.de, gulp.de

2013
20
Mrz

Geringere Kosten, bessere Leistung und weniger Aufwand bei der Einstellung – das sind einer Studie zufolge die Vorteile von Selbständigen für Unternehmen aus der IT-Branche. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt scheinen sich diese Vorteile zu bestätigen: Unternehmen, wie Hewlett Packard oder IBM bauen feste Stellen ab und stellen lieber selbständige Mitarbeiter ein.

Die Ergebnisse der Studie des Personaldienstleisters Etengo in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Ludwigshafen sprechen von einer größeren Entwicklung innerhalb der IT-Branche. Projekte werden zunehmend extern ausgeschrieben und Festangestellte durch Selbständige ersetzt. Rund 20 Prozent der Stellen in der IT werden an freelancer vergeben, bisher gingen Arbeitsmarktforscher von lediglich 10 Prozent aus.

Mehr Produktivität, weniger Kostenetengo-grafik

Dabei sind kurzfristig gesehen freie Mitarbeiter für die Unternehmen nicht nur billiger, sondern auch produktiver. Im Kosten-Nutzen-Vergleich kommt der Freiberufler dem Unternehmen günstiger, wenn das Arbeitsverhältnis kürzer als 26 Monate andauert. Das liegt insbesondere an den hohen Kosten, die bei der Suche und Einstellung von festen Mitarbeitern entstehen – Kosten, die bei freiberuflich tätigen Mitarbeitern wegfallen. Zudem ging aus der Studie hervor, dass freie Mitarbeiter schneller produktiv arbeiten. Eine mögliche Erklärung dafür ist der höhere Leistungsdruck, der bei unsicheren Beschäftigungsverhältnissen auf den Fachkräften lastet und dadurch zu mehr Produktivität anspornt.

Höhere Bruttolöhne für Freiberufler

Vergleicht man jedoch die durchschnittlichen Bruttolöhne von Stammmitarbeitern und Freiberuflern, sind letztere finanziell besser gestellt: 10.000 Euro bekommen freiberuflich tätige IT-Experten monatlich. Das Bruttogehalt ihrer festangestellten Kollegen liegt im Durchschnitt nur bei 4.200 Euro im Monat. Dafür kommen auf Selbständige weitere Kosten für Versicherung und Altersvorsorge zu. Außerdem tragen sie das unternehmerische Risiko selbst und müssen für teure Fort- und Weiterbildungen innerhalb der sehr innovativen Branche selbst aufkommen.

Höhere Belastungen, steigende gesundheitliche Risiken

Mehr Leistungsdruck, eine unsichere Beschäftigungssituation und das Tragen des unternehmerischen Risikos – all das sind Faktoren, die zu gesundheitlichen Problemen wie Burn-Out beitragen können. In der IT-Branche haben insbesondere für freie Mitarbeiter die Belastungen zugenommen, wie eine gemeinsame Studie des Instituts für Arbeit und Qualifikation (IAQ) und der Universität Duisburg-Essen aus dem Jahr 2010 festgestellt hat.

Quellen: zeit.de, computerwoche.de

Bildquelle: 4freelance.de

2013
22
Feb

Die kleinen und mittelstänMitarbeiter gesuchtdischen IT-Unternehmen in Deutschland blicken optimistisch in die Zukunft. Neun von zehn Unternehmen erwarten bis zur Jahreshälfte steigende oder unverändert gute Umsätze.

Dieser Optimismus wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. 61 Prozent der IT-Unternehmen gaben bei einer Umfrage des BITKOM an, im Jahr 2013 neue Mitarbeiter einstellen zu wollen. Gerade mal 4 Prozent rechnen mit einem Stellenabbau. „Im Mittelstand sind die Jobaussichten hervorragend. Viele Unternehmen suchen bereits heute IT-Spezialisten, vor allem Software-Entwickler“, bemerkte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn.

Ein Wachstum ist insbesondere in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen zu erwarten. 88 bzw. 82 Prozent der Unternehmen gehen hier von besseren Geschäften in der Zukunft aus. So sieht Bonn den IT-Mittelstand als „Wachstumsmotor der Hightech-Branche und damit der gesamten deutschen Wirtschaft“. Nur jedes zehnte Unternehmen befürchtet für das laufende Jahr sinkende Erlöse. Der Mittelstand ist laut Bonn das "Rückgrat der Branche". Bei aktuell 18.000 offenen Stellen bei IT- und Telekommunikations-Unternehmen entfallen rund 80 Prozent auf mittelständische Firmen.

Die Ergebnisse der Umfrage unter BITKOM-Mittelstandsbarometer

Quelle: bitkom.org

2013
15
Feb

axelspringer_pnp-logo-tagline

Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Startup-Investor Plug and Play Tech Center aus dem Silicon Valley gründet der Axel Springer Verlag ein Förderprogramm, das junge Unternehmen und Startups bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen unterstützen will.

Das Programm richtet sich speziell an Unternehmer und Geschäftsideen aus dem digitalen Bereich und startet im Mai 2013. Damit zieht der Verlag mit dem Medienkonzern ProSiebenSat.1 gleich: ProSiebenSat.1 unterhält bereits seit Anfang des Jahres ein ähnliches Förderprogramm für junge Unternehmer.

Neben einer finanziellen Unterstützung von 10.000 bis 50.000 Euro während der Startphase, bietet das Axel Springer Plug and Play Programm auch Geschäftsräume in Berlin für junge Unternehmer an. Eine beratende Hilfestellung durch Experten ist ebenfalls Teil des Förderprogramms. Im Gegenzug erhält Axel Springer Plug and Play fünf Prozent der Unternehmensanteile des Startups.

Startups können sich ab dem 15. März 2013 für das Förderprogramm bewerben (http://plugandplaytechcenter.com/).

Quelle: business-on.de

2013
13
Feb

Libre Office 4.0, eine neue Community-Version von OpenOffice bietet neben einer überarbeiteten Oberfläche auch mehr Leistung und neue Enterprise-Funktionen.

Bild_LibreOffice4.0

Was ist neu?

- Möglichkeit der Integration verschiedener Content-Management-Systeme (u. a. Microsoft Sharepoint 2010, Alfresco, Nuxedo)

-Verbesserung beim Laden und Speichern von Dokumenten

- Neben Ubuntus Unity und Firefory Personas erleichtert LibreOffice 4.0 jetzt auch das Übersetzen, Ändern und Verbergen von Elementen über eine neue Widget-Layout-Technik. Das Programm baut auf Layouts statt auf codierte Oberflächen und vereinfacht so die Anpassung der Oberfläche beispielsweise für neue Usability-Designs.

- Der Download von LibreOffice 4.0 ist für Windows, Mac und die üblichen Linux-Distributionen unter http://www.libreoffice.org/#0 möglich.

 

Quelle: silicon.de

2012
13
Dez

Aktuelle BFH-Urteile eröffnen Freiberufler neue Chancen, an das Finanzamt gezahlte Steuern zurückzuerhalten – allerdings müssen Einsprüche bis zum 31. Dezember erfolgen.

In seinem Artikel gibt Peter Brenner, Sachverständiger im Bereich Informatik und Vorstandsmitglied des BVSI, Tipps rund um mögliche Steuererstattungen.

Interessant ist diese Möglichkeit für Freiberufler, die bisher Gewerbesteuer entrichten mussten. Sie haben jetzt die Chance, den Status als Freiberufler doch noch zu erhalten und zusätzlich zur Rückzahlung der Gewerbesteuer steuerfreie 6 Prozent Zinsen per anno zu bekommen.

Voraussetzung dafür, einen bestandskräftigen Bescheid des Finanzamtes zu ändern oder aufzuheben ist, „neue Tatsachen“ vortragen zu können.

Wie das geht? Das verrät Peter Brenner hier.

2012
06
Dez

Mittelständische Unternehmen der IT-Branche sind besonders vom Fachkräftemangel betroffen: Mit 14.500 unbesetzten Stellen entfallen rund 80% aller offenen Stellen auf den Mittelstand. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Verbandes BITKOM, die Ende November veröffentlicht wurde. Insgesamt würden in Deutschland 43.000 IT-Experten fehlen, davon 18.000 in der IT-Branche. Fast 30% der mittelständischen Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten hat aktuell 6 oder mehr Stellen zu besetzen.

Besonders gefragt sind Software-Entwickler: 94% der Mittelständler, die auf der Suche nach Experten sind, suchen nach Entwicklern mit Qualifikationen in den Bereichen Social Media, Cloud Computing und Mobile. Beinahe jedes Dritte der Unternehmen mit zu besetzenden Stellen suchen nach Cloud Computing-Spezialisten. Bei kleineren Unternehmen, also Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten, suchen sogar fast 63% Cloud-Spezialisten.

Beinahe 30% der größeren mittelständischen Unternehmen mit freien Stellen sind auf der Suche nach Social Media-Experten, die gleiche Zahl sucht App-Spezialisten.

„Die Analyse der gesuchten Profile zeigt deutlich, welche Effekte Innovationen in der IT-Branche auslösen. Sind sie einmal im Mittelstand angelangt, erzeugen sie einen massiven Bedarf am Arbeitsmarkt“, kommentierte BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn die Ergebnisse der Studie.

Quelle: bitkom.de

2012
07
Nov

43.000 unbesetzte Stellen in der IT-Branche – laut BITKOM ist die Zahl der offenen Stellen in diesem Jahr alleine um 13 Prozent gestiegen. In den letzen drei Jahren hat sich diese Zahl sogar mehr als verdoppelt.

Das hat eine BITKOM-Umfrage unter 1500 Firmenvertretern ergeben. "Der Bedarf an IT-Fachkräften ist erneut kräftig gestiegen", so Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Die "etwas eingetrübten Wachstumsaussichten" für die Gesamtwirtschaft hätten noch keine Auswirkungen auf die IT-Branche – der Fachkräftemangel jedoch sei ein großes Problem.

Die Hälfte der Unternehmen gab an, dass ein Mangel an IT-Experten herrsche, und dass eine weitere Verschärfung des Problems erwartet werde.

Zum ersten Mal hat der BITKOM auch untersucht, welche Aufgabenbereiche besonders vom Fachkräftemangel betroffen sind. Die betriebswirtschaftlichen Anwendungen stehen mit 31 Prozent ganz oben, gefolgt von IT-Sicherheit (28 Prozent) und Cloud Computing (27 Prozent).  Beinahe 80 Prozent der ITK-Anwenderunternehmen mit unbesetzten Stellen suchen Administratoren und Anwendungsbetreuer.

Hohe Gehälter

Im Branchen-Vergleich schneidet die ITK-Branche einer Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge bei den Gehältern sehr gut ab. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von rund 59.000 Euro liegen Vollzeitbeschäftigte der Branche noch vor Festangestellten aus den Bereichen Fahrzeugbau, chemische Industrie und Maschinenbau.

Kampf dem Fachkräftemangel

Der BITKOM spricht von einer Drei-Säulen-Strategie gegen den Fachkräftemangel: Die Reform des Bildungssystems, z.B. durch die Einführung des Pflichtfachs Informatik ab der Sekundarstufe I und eine ausreichende Ausstattung der Hochschulen sowie eine Modernisierung der Lehre, eine Qualifizierungsoffensive mit Fokus auf der Qualifizierung weiblicher Fachkräfte und, last but not least, eine verstärkte Zuwanderung. Die „Blaue Karte EU“, die seit dem 1. August die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften vereinfachen soll, sei vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen von entscheidender Bedeutung, so BITKOM-Präsident Kempf.

Quelle: bitkom.org