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2010
11
Feb

Die Namensfindung bei einer Gründung ist eine Grundsatzentscheidung.
Ein treffender und eingängiger Name kann erfolgsbestimmend sein – gerade auch bei internetbasierten Geschäftsmodellen.
Doch wie treffe ich hier die richtige Entscheidung?

namestorm bspw. stellt eine Checkliste zur Namensfindung zur Verfügung und empfiehlt sich zu allererst über Alleinstellungsmerkmal, Zielgruppe und zukünftige Entwicklungswege des Start-Ups bewusst zu werden.

Auf www.deutsche-startups.de gibt der studierte Medienberater Gideon Lehmann allgemeine Tipps zur Namensfindung für Unternehmensgründungen oder Produktneueinführungen:

1. Prioritäten setzen
Neben Prägnanz, Einzigartigkeit und Aussagekraft des Namens, spielt bspw. auch die Verfügbarkeit der .de und .com Domains eine Rolle. Die Liste von Anforderungen kann schier unendlich sein… Also gilt es gezielt Prioritäten innerhalb dieser zu setzen. Welche Kriterien sollte der Name zwangsläufig erfüllen und welche wären entbehrlich.

2. Wortfelder bestimmen
Falls der Wunschname schon vergeben ist, macht man sich auf die Suche nach verwandten Wortfeldern oder auch Begriffen, mit denen ihr Geschäft im weitesten Sinne in Verbindung gebracht werden soll.3. Namensfindungs-Workshop
Da bekanntlich viele Augen, mehr sehen als nur zwei, empfiehlt es sich einen kleinen Namensfindungs-Workshop mit Geschäftsfreunden, Team-Mitglieder und weiteren Personen zu starten. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, aber es sollte alles sorgfältig festgehalten werden.

4. Kreativitätstechniken
Auch die Nutzung von Kreativitätstechniken kann einem die Namensfindung erleichtern. Gideon Lehmann nennt hier eine Kreativitätstechnik des Brainstormings, bei der ein Zettel mit Ideen reihum gereicht wird und jeder diese Ideen weiterführt.

5. Deskriptiver Name oder Kunstname
Sowohl ein prägnanter beschreibender Name, als auch ein fiktiver Name hat Vor- wie Nachteile. Bspw. fürs Verständnis potentieller Kunden, aber auch fürs Suchmaschinen Ranking eignet sich ein beschreibender Name. Fiktive Namen hingegen sind meist leichter verfügbar und gegebenenfalls einprägsamer. Grundsätzlich sollte die Passgenauigkeit mit dem Unternehmen im Vordergrund stehen.

6. Name und Claim
Wichtig ist auch das Zusammenspiel von Name und Claim: So kann ein beschreibender Name durch einen guten Claim an Emotionalität gewinnen oder ein fiktiver Name durch einen beschreibenden Claim für eine einfachere Verständlichkeit sorgen.

7. Domain und Markencheck
Unbedingt sollte geprüft werden, ob die Domain verfügbar ist und ob der Name markenrechtlich geschützt ist. Hierzu eignen sich online Domainchecker und Markendatenbanken. Hiermit steht und fällt schließlich die Entscheidung für einen Namen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Namensfindungsprozess in jedem Falle eben ein Prozess ist. Nur selten kommt es vor, dass einem ein geeigneter Name einfach in den Schoß fällt.

Oder?
Wie sind Ihre Erfahrungen hiermit?
Haben Sie den passenden Namen gefunden?
Sind Sie noch auf der Suche nach einem?
Oder haben Sie evtl. besonders positive oder negative Erlebnisse mit einem gewählten Namen gemacht?

Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen!

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2 Antworten zu "Tipps für die Namensentscheidung bei Neugründungen"

Jede Menge Tipps zur Namensfindung haben wir noch auf unserer Seite zusammengestellt:
http://www.namerobot.de/Namensfindung.html

Ich würde noch einen weiteren Artikel mit den Tipps und Grundregeln der Namensfindung empfehlen:
http://www.designenlassen.de/namensfindung-unternehmen-produkt

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