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2010
26
Jan

10 Schritte für mehr Freude an der Arbeit

Beitrag von Caroline / Kategorie: Tipps

Generell sollte man annehmen, dass Freiberufler von Grund aus zufriedener mit Ihrer Arbeit sind, denn sie sind ja häufig in der Situation sich Ihr Betätigungsfeld nach ihren Interessen ausgewählt zu haben.

Eine amerikanische Studie (Gallup Healthways) unterstützt diese These: Sie kommt zu dem Schluss, dass das allgemeine Wohlbefinden von einem Freiberufler gegenüber den anderen zehn betrachteten Berufsgruppen durchweg erhöht ist.
Der Studie zufolge finden sich Fachpersonal und Manager auf dem zweiten bzw. dritten Platz der „Wohlbefinden-Skala“ wieder. Auf dem vierten Platz lagen überraschenderweise Personen, die in der Agrar- und Forstwirtschaft arbeiten, obwohl diese im Vergleich das geringste Einkommen der untersuchten Berufe hatten.
Das legt nun nahe, dass das Wohlbefinden im Beruf maßgeblich mit dem empfundenen Grad der Selbstständigkeit und dem Gefühl des Einflusses zu tun hat.

Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard Business School, schlussfolgert daraus, dass Leitung zu übernehmen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Dabei ist es gleich, ob diese Leitung sich auf einen selber, Projekte oder klassische Führungstätigkeiten bezieht. Weitergehend beschreibt sie, dass Freude an der Arbeit dadurch zu erreichen ist, dass man sich ein, für einen selbst bedeutsames, Ziel setzt und sich dann durch einzelne Schritte diesem stetig nähert.

Dementsprechend sieht Prof. Moss Kanters recht abstrakte 10-Punkte-Liste auf dem Weg zu mehr Freude an der Arbeit aus:

10. Identifizieren Sie ein langfristiges persönliches Ziel. Schreiben Sie ein persönliches Leitbild und nehmen dieses immer wieder zur Hand.

9. Seien Sie ein „Unternehmer“. Stellen Sie sich ein Projekt vor, dass Ihr Umfeld oder Ihren Arbeitsplatz verbessern würde.

8. Diskutieren Sie die Idee im Kleinen und sehen Sie, dass andere ähnlich denken.

7. Finden Sie einen treffenden „Titel“ für Ihr Projekt, um zu unterstützen, dass Sie es wirklich umsetzen.

6. Vernachlässigen Sie andere Verpflichtungen nicht gänzlich, aber halten Sie diese gering.

5. Finden Sie für jeden, der Ihre Idee unterstützt eine kleine Aufgabe, um beitragen zu können.

4. Erweitern Sie den Kreis der informierten Personen.

3. Bleiben Sie der Idee gegenüber positiv eingestellt.

2. Wenn die Dinge ins Rollen geraten, kommunizieren und koordinieren sie weiter.

1. Genießen Sie jeden noch so kleinen Erfolgsmoment.

Festzuhalten bleibt auf jeden Fall, dass das Gefühl sein „eigener Herr“ zu sein und autonom entscheiden zu können, die Gefühle der Nützlichkeit und Selbstständigkeit erhöht und somit positiv auf das allgemeine Wohlbefinden zu wirken scheint.

Der Weg hin zu diesem genannten Gefühl der Autonomie und damit der Freude an der Arbeit mag jedoch sehr variabel sein: Für den einen nur über eine tatsächliche Selbstständigkeit zu erreichen, für den anderen schon durch ein kleines Projekt neben oder eingebettet in die Angestelltentätigkeit.

Wie sieht das bei Ihnen aus?
Erhöht die Autonomie über Ihre Aufgaben die Freude an eben diesen?

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