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work 2.0

2008
12
Jun

TechCrunch meetup Berlin

Beitrag von Nina / Kategorie: Kooperationen

Als Sponsor angereist mit der halben projektwerk-Mannschaft haben wir uns gestern in den Räumlichkeiten von Imedo unters Volk gemischt. Unsere Mission: hab nette Gespräche, verteile fleißig Aufkleber und genieß den Abend. Hat funktioniert!

Mehr Impressionen gibt's hier:

http://www.flickr.com

http://projektwerk.off-the-record.de

http://blog.myspace.com

Oder hier:

 

2008
23
Mai

Da sind wir gespannt - Twidox organisiert in 48 Stunden das erste TechCrunch German Web 2.0 meet-up in Berlin am 11. Juni... klar sind wir als Sponsoren dabei.
Worum geht´s?
"The event is about getting the German web community together in a nice and relaxed setting in order to connect, put names tofaces, and maybe even create partnerships and discuss synergies. Peter Ha will be there from the US to represent TC/ CG, and Mike Butcher will also join to cover the event for TechCrunch UK. Both of them will give anyone the rare opportunity to speak with some great minds about the future of our industry and if you are lucky, even to pitch your business to them"

Neben projektwerk sponsorn noch Qype, Weblin , Gimahhot, Media Ventures, Sixgroups, Imedo, Xing, Allyve, Kyte, Plazes, Sevenload, Talicious, locr, Jimdo, twidox, mokono, hobnox und Toksta

2008
28
Apr

web 2.0 expo in San Francisco

Beitrag von Christiane / Kategorie: Allgemein

gerade zurück aus SFO - inspiriert von einer wirklich guten Konferenz - auch wenn es Stimmen gab, die im letzten Jahr alles besser fanden. Das das für mich die erste Teilnahme war, kann ich das nicht beurteilen.

Am spannendsten dort fand ich persönlich die anderen Konferenzteilnehmer, viele aus USA, Deutschland, aber auch Indien. In San Francisco scheint wirklich jeder an seinem eigenen Unternehmen zu basteln, auch wenn es noch einen "Brötchen-Job" gibt. Während in New York am liebsten jeder modeln möchte, ist man dort eben Entrepreneur.

Was an den Veranstaltungen auffiel (ok, es war immer ziemlich viel parallel, ich kann nur zu einem kleinen Ausschnitt etwas sagen): web 2.0 entdeckt die Statistik, aber um die Monetarisierung kümmert man sich nur, wenn es mit Advertising passieren soll. Und es gibt beeindruckende Zahlen, zB von WordPress, das wir auch für unseren Blog nutzen. Da sieht man Hockey Sticks ohne Ende, aber eben häufig noch ohne Revenue. Auch gern gehört: "Darüber (Businessmodell) können wir noch nicht sprechen, weil der Wettbewerb zu heiss ist". Bin gespannt, wie es weitergeht. Auf jeden Fall eine inspirierende Atmoshphäre, die mich auf viele neue Gedanken bringt..

2008
21
Mrz

Make or buy?

Beitrag von Christiane / Kategorie: Freiberufler, Tipps

"Make or buy?“ Diese Frage stellt sich zunehmend aufgrund steigender Anforderungen. Fast alle Unternehmen lagern Aufgaben, die nicht zum Kerngeschäft gehören, an spezialisierte Dienstleister oder Freiberufler aus. Damit möglichst wenig schiefgeht, sollte man ein paar einfache Grundregeln beachten:

Bevor man einen Spezialisten beauftragt, sollte man sich über die Zielsetzung Gedanken machen - Wenn das nicht klar ist, kann kein Spezialist eine zufriedenstellende Leistung abliefern. Daraus ergibt sich Umfang und Inhalt der Aufgabe für den externen Dienstleister.

Erfolgsentscheidend ist auch die Mitarbeit als Auftraggeber. In der Regel sind die Themen so komplex, dass ein Dienstleister auf Vorleistungen seitens der Kunden angweisen ist. Ein gutes Briefing ist dabei nur ein Beginn. Klare Verteilung von Verantwortlichkeiten sowie festgelegte Regeln zur Konfliktbearbeitung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, auch im Falle unerwartet auftretender Schwierigkeiten zu einer guten Lösung zu kommen und eine konstruktive Zusammenarbeit sicherzustellen.

Auch die Suche nach dem passenden Dienstleister ist entscheidend, es lohnt sich, Energie aufzuwenden für die Kombination aus der passenden Erfahrung und dem richtigen Know-how, und - nicht ganz zu vernachlässigen, ein bischen Herzblut wenn die Aufgabe es hergibt. Pflicht ist das Überprüfen von Referenzen.

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2008
13
Mrz

Nachlese CeBIT

Beitrag von Christiane / Kategorie: Allgemein

Glücklicherweise ist die CeBIT dieses Jahr verkürzt worden, wir waren auch nur 2 mal dort, nicht um neue Handys zu sehen oder Gadgets einzusammeln, sondern weil wir natürlich neugierig sind, wer welche Skills für welche Projekte sucht. Was wirklich dort fehlt, ist der Fokus auf dem Dienstleistungsanteil, der zumindest bei den meisten Softwareherstellern ein zentraler Teil des Geschäfts ist. Trotzdem findet man das nirgends so richtig wieder. Man hört, dass Personalverantwortliche inzwischen zur Standbesetzung gehören, falls jemand vorbeikommt, der einen Job sucht, aber so wirklich spürbar war das nicht.

Aber der HR Bereich wird immer größer, so gesehen scheint doch etwas dran zu sein am Fachkräftemangel. Wie immer sind die Veranstaltungen am interessantesten, um zu netzwerken und sich über neue Trends, Themen und Personalien auszutauschen. Interessant war der Convergator´s Award, der von Bitkom und anderen ausgerichtet wurde. Man kann den Preisträgern nur wünschen, dass ihre Antwendungen auch wirtschaftlich zum Erfolg werden. Aber das haben offenbar nicht alle so gesehen, denn es gab noch viel viel Platz an den Tischen...

gut gelaunt auf der Bitkom Executive Night

2008
01
Feb

Selbstvermarktung im Internet

Beitrag von Christiane / Kategorie: Freiberufler, projektwerk

Was viele unserer User nicht wissen - dass man unsere Plattform (andere natürlich auch) nicht nur dafür nutzen kann, sich bei Projekten zu bewerben oder selbst welche auszuschreiben, sondern eben auch sein Dienstleistungsangebot aktiv vermarkten kann. Die Kritik mancher User, projektwerk sei zu IT-Lastig, kann ich auf der Projekte-Seite unmittelbar nachvollziehen, aber auf der Dienstleister -Seite deutlich weniger. ein bischen davon sieht man in den Dienstleistungangeboten schon, dort ist die Mischung viel bunter.

Und wenn man in den Profilen stöbert, sieht man noch mehr davon. Allerdings ist das eben nicht so schnell sichtbar wie die Projekte.

Dass man sich vermarkten muss ist ja auch allen klar, die Vielzahl der Möglichkeiten sicher auch, aber wirklich präsent sind schon eher die klassischen Kanäle.

Wir haben im letzten Jahr mal unsere User befragt, welche Kanäle sie nutzen:

An erster Stelle stand das persönliche Netzwerk, es folgte Live Networking auf Veranstaltungen, Vermittlungsagenturen und die Nutzung von Internetplattormen wie projektwerk folgen. Allerdings nutzen unsere User ja mindestens projektwerk als Plattform, häufig zusätzlich auch noch andere, sind also von Natur aus Internet-affin. Interessant wäre es mal, das mal allgemein zu erheben...

2008
22
Jan

RPO – was ist das?

Beitrag von Christiane / Kategorie: Markt

Das Oursourcing Institute berichtet über RPO - Recruitment Process Outsourcing. Besonders Unternehmen aus dem Silicon Valley, die sehr spezialisiert und schnell wachsen, lagern Teile des Recruiting Prozesses aus. Steigende Recruiting Kosten bei gleichzeitiger Verknappung hochqualifizierter Spezialisten haben dazu geführt, dass man sich im Detail anschaut, welche Schritte in diesem Prozess am schwierigsten intern zu bewerkstelligen sind.

Je dynamischer der Arbeitsmarkt wird, desto komplexer werden auch die Recruiting -Prozesse. Der viel beschriebene "war of talents" lässt sich vielleicht noch für große Unternehmen führen, aber der Mittelstand und die Kleinunternehmen müssen anders punkten. Da hilft Kreativität in der Arbeits- und Vertragsgestaltung (warum nicht mal mit Freelancern arbeiten oder bestimmte Aufgaben an ein anderes kleines Unternehmen geben) ebenso wie die punktuelle Erprobung von BPO (oder genauer: RPO) Konzepten.

Allerdings scheint es, als sei das Konzept in Deutschland noch nicht so verbreitet..

2008
08
Jan

Die Mischung macht´s

Beitrag von Christiane / Kategorie: Markt

Vermutet haben wir es ja schon lange, dass es eine Menge Vorteile hat, wenn man sich externes Know How einkauft. Nun gibt es auch eine empirische Studie dazu. Laut einer Studie von Hays sind gemischte Teams vor allem produktiver als rein interne. Abgefragt wurden Faktoren wie Kooperationsbereitschaft, Wissensentwicklung und -Transfer. Mein Eindruck aus vielen Diskussionen, die ich geführt habe: Der (befürchtete) Abfluß von Wissen und Know How hindert immer noch viele daran, auf externe Experten zu setzen. Wenn man dagegen argumentiert, dass man als Auftraggeber ja auch einiges an wertvollem Know How dazubekommt, wird so mancher Kritiker nachdenklich. Vielleicht spielt die Gewohnheit auch eine Rolle? Oder sogar Misstrauen?

In der Studie wurden Entscheider befragt, die schon Erfahrung mit den gemischten Teams hatten. Das leuchtet ein, denn andere können ja gar kein Urteil abgeben. Das ist aber auch der einzige kleine Wermutstropfen, denn bestehende Vorurteile werden nur dann abgebaut, wenn die Studie an die "richtigen" Adressaten gerät.

Noch größere Relevanz bekommt das Thema durch die Prognose, dass bis zum Jahr 2020 der Anteil der flexiblen und befristeten Arbeitsverhältnisse auf 40% ansteigen wird. Ob die Zahlen so eintreffen, wird man sehen, in jedem Fall gilt: Es bleibt spannend.

2007
19
Dez

Weihnachten 2.0?

Beitrag von Christiane / Kategorie: Allgemein

Liebe Leser,

was das Internet seit einiger Zeit auszeichnet, dass der Konsument seine Rolle erweitert und auch zum Produzenten wird, gibt es zu Weihnachten schon seit vielen Jahren, immer in der gleichen Version.

Sicher wird viel konsumiert, auch wenn der Einzelhandel in diesem Jahr noch nicht so gaaanz zufrieden ist, aber das Fest an sich gestalten und produzieren die Konsumenten selbst: Eine leckere Weihnachtsgans (z.B. nach der 7-Stunden-im-Ofen-Methode, soll toll schmecken, probiere ich in diesem Jahr mal aus), den Tannenbaum schmücken und mehr oder wenig schön die Weihnachtslieder singen… um anschließend mehr oder weniger Geschenke zu konsumieren. Die Erwachsenen eher weniger oder gar nicht mehr und die Kinder eher mehr.

Auch was wir uns für das neue Jahr vornehmen, gestalten wir letztendlich selbst. Wir produzieren unsere eigenen Erwartungen und Ziele, nach denen wir handeln.

Der alte Diskurs über den freien Willen als Voraussetzung für Gestaltung gegen die Fremdbestimmung durch Umwelt oder Schicksal, bekommt neuen Wind: Web 2.0 spricht für Gestaltbarkeit durch Einzelne. Aber es geht noch weiter: Work 2.0 fordert Eigeninitiative und Selbstentwicklung geradezu.

Positiver Aspekt: Wenn man genau hinschaut, entdeckt man in vielen kleinen Situationen viel mehr Entscheidungsfreiheit als einem im Alltag bewusst ist.

Das macht Mut, Spaß, und ist für diejenigen, die sich nicht gern entscheiden, etwas anstrengend. „Ich kann mich gar nicht entscheiden, es ist alles so schön bunt hier!“ (Nina Hagen)

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein tolles 2008!

Ihre
Christiane Strasse

2007
10
Dez

Liebe Leser,

der Begriff des „web 2.0“ beschreibt eher vage eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Webs. Aus organisatorischer Sicht liegt das Hauptaugenmerk darauf, dass Inhalte nicht mehr zentralisiert von großen Medien erstellt und verteilt werden, sondern von einzelnen, unabhängigen Personen. Jeder kann mitmachen und neben der Konsumentenrolle gleichzeitig die Produzententrolle einnehmen.

Zwei zentrale, eher wenig beachtete Aspekte dabei sind: Es gibt zwar viel mehr Möglichkeiten, sich zu artikulieren und Aufmerksamkeit zu generieren, gleichzeitig aber steigen in demselben Maß die Anforderungen an die Qualität der Inhalte und an die Kommunikation mit anderen. Die Qualitätskontrolle erfolgt ebenfalls dezentralisiert und vor allen Dingen durch Viele. Damit einher geht die Verlagerung der Verantwortung von großen, anonymen Organisationen hin zum Einzelnen.

Ähnliche Tendenzen gibt es seit vielen Jahren in der Arbeitswelt, deshalb haben wir den Begriff „work 2.0“ geprägt.

Es herrscht eine immer größere Unsicherheit, Arbeitsinhalte und -plätze wandeln sich. Die durch die Flexibilisierung entstehenden Chancen wahrzunehmen, liegt bei jedem selbst, beim Einzelnen. Hier nenne ich als Stichworte „lebenslanges Lernen“ oder „Employability“. Die Anforderungen an die Flexibilität - sowohl von Unternehmen als auch die von Einzelpersonen – steigen. Last but not least: Die Quote von Selbständigen und kleinen Unternehmen hat stark zugenommen. In Deutschland und in der EU beträgt der Anteil der Unternehmen mit 1-10 Mitarbeitern heute mehr als 90 % der Gesamtzahl der Unternehmen. Auch stellen diese Unternehmen einen Großteil der Arbeitsplätze.

Die Merkmale dieser Entwicklung entsprechen denen von web 2.0:

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