Handys, Computer und Navigationsgeräte sind im Alltag des 21. Jahrhunderts selbstverständlich. Die technischen Helfer werden dem Menschen künftig immer ähnlicher. Das glaubt jedenfalls die Siegerin des Essay-Wettbewerbs "Welt der Zukunft".
Für ihren Essay sei die Studentin Sharmili Sritharan am vergangenen Dienstag, dem 10. November 2009, in Berlin mit dem ersten Preis des Wettbewerbs "Welt der Zukunft" ausgezeichnet worden, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Bei dem Wettbewerb sollten sich die Teilnehmer visionär mit dem Thema der Kommunikation zwischen Mensch und Maschine auseinandersetzen.
Maschinen werden menschlicher
In ihrem Beitrag beschreibe die 23-jährige Doktorandin aus Frankfurt am Main, wie Maschinen immer menschenähnlicher werden und künftig unser Alltagsbild prägen.
Bereits heute kassierten Roboter in Supermärkten, sammelten Müll auf den Straßen auf und arbeiteten in Forschungslaboren. Die Menschen sprächen mit der Computerstimme einer Kundenhotline oder säßen in einer Straßenbahn ohne Fahrer.
Künftig würden Maschinen in allen Bereichen mit Menschen zusammenarbeiten – ohne ein Gefühl der Befremdung hervorzurufen. Das kann laut Sritharan so aussehen: Wir kommen von der Arbeit nach Hause und ein Roboter hat gekocht, gebügelt und geputzt.
Roboter auf dem Richterstuhl?





