SUCHE   
  

Tipps

2010
04
Nov

Ihnen liegt eine tolle Projektanfrage auf dem Tisch? Der Termin mit dem Auftraggeber steht schon, in dem Sie jetzt „Nägel mit Köpfen“ machen und den Auftrag an Land ziehen möchten? Damit Sie von Anfang an mit Ihrem Projekt auf Erfolgskurs gehen, empfehlen Ihnen die Karriereexperten von Karriere² einige Fragen, die es sich vor Vertragsabschluss zu stellen lohnt.

Klären Sie genau die Ausgangssituation:
• Was genau ist das Thema oder Problem?
• Was wurde bereits zur Lösung des Problems unternommen und mit welchem Erfolg?

Klären Sie die Interessenlage:
• Wer hat mit Ihnen von Aufraggeberseite Kontakt aufgenommen? Und warum?
• Wem nützt ein erfolgreicher Projektabschluss? Und wer hat ggf. kein Interesse daran, dass das Projekt gut läuft?
• Wer ist der eigentliche Auftraggeber? Was formuliert der Auftraggeber als Auftrag? Welche Erwartungen hat der Auftraggeber ggf. darüber hinaus?
• Wer ist außerdem beteiligt und mit welchen Erwartungen/mit welchem Interesse?

Klären Sie das Ziels des Auftrags:
• Was genau ist das Ziel des Auftrages?
• Was genau ist erreicht, wenn das Ziel erfüllt ist? Woran macht der Auftraggeber fest, dass der Auftrag erfolgreich erledigt wurde?
• Was sollte keinesfalls passieren?
• Was passiert, wenn nichts passiert? Was sind die Vorteile des Status Quo?

Klären Sie die Rahmenbedingungen:
• Bis wann soll das Ziel erreicht sein?
• Wer ist für was verantwortlich? Wer übernimmt welche Rolle?
• Wer kann was entscheiden? Wer ist einzubeziehen (ggf. Betriebsrat, Führungskräfte etc.)
• Welche Ressourcen (Mitarbeiter, finanzielle Mittel) stehen für die anstehenden Aufgaben zur Verfügung?
read-more

2010
07
Okt

FührungsKRAFT neu entwickeln

Beitrag von Meike / Kategorie: Markt

Durch stark angesteigende Anforderungen an Führungskräfte und Unternehmer, blockieren sich diese häufig selbst und haben keine guten Zugriffsmöglichkeiten mehr zu ihren eigenen Ressourcen. Nicht nur, dass Just-in-Time-Problemlösungen gefordert werden, sondern es steigt parallel auch der Zeit- und Erfolgsdruck.

Um Führungskräfte und Unternehmer aus diesem Teufelkreislauf zu verhelfen gibt es wirkungsvolle Methoden, die sich in den Business-Alltag gut integrieren lassen.

Wie Christoph Trinkl auf der Seite www.Unternehmer.de meint, gehören u.a. Methoden, wie die Prozessorientierte Energetische Psychologie (PEP) und Emotional Freedom Techniques (EFT) dazu.

Gerade in Zeiten der zunehmenden Burnout-Diagnosen, hilft die PEP besonders gegen Angst und Wut und unterstützt so die Klienten, wieder aktiv zu werden und auf die eigenen Ressourcen zugreifen zu können.

Wie funktioniert das genau?
Zu Beginn klopft man mit dem Zeigefinger ganz locker auf sein eigenes Kinn. Dabei ist es sehr wichtig, dass man die Emotionen, die man nicht haben und die man sich nicht zugestehen möchte, doch bewusst erlebt und sich ihnen stellt. Dazu spricht man, laut Trinkl, folgenden Satz: „Auch wenn ich gerade (Emotion benennen, z.B. "ängstlich bin"), akzeptiere ich mich voll und ganz und gebe mir die Chance hier und jetzt das Beste daraus zu machen.“

Als nächste Punkt klopft man dann mit den Fingern der Hand auf Höhe der Rippen. Zudem sollte man vor Beginn der Übung auf einer Skala von 1-10 die Belastung der Emotion bewerten.
Nach dem Klopfen überprüft man, inwiefern man sich besser fühlt und möglicherweise neue Kräfte verspürt und bewertet auf dieser Skala die Belastung durch die Emotionen neu.

Ein weiterer Schritt ist die Lösungsfokkusierung. Nicht immer nur negativ denken („ Das kann ich nicht“), sondern Positives sehen lernen („Das kann eine Chance sein“).
Hierzu gilt es, sich zu hinterfragen, wofür man selbst verantwortlich ist und was man zu einer Änderung der Situation beitragen kann.
Hierbei wird natürlich auch gefragt, inwiefern sich Veränderungen nur auf sich selbst oder möglicherweise auch auf die Abteilung beziehen (sollten).
Wer hat Vor- bzw- Nachteile durch die Veränderungen? Was könnte es für Probleme geben? Was würde sich dann für mich verändern?

Christoph Trinkl empfiehlt zudem das „Meister-Prinzip“. Will heißen, dass man als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen sollte. „Ein Meister geht voraus, zeigt wie es geht, gesteht Schwächen ein. Er sagt klar, was ihm wichtig ist und welche Ergebnisse erreicht werden müssen. Und er macht mit!“

Viel Erfolg!

2010
17
Sep

Sie sind auf der Suche nach dem Traumjob? Damit Sie sich im „Bewerbungsdschungel“ besser zurecht finden, bieten die Karriereexperten von Karriere² Ihnen „Erste-Hilfe-Strategien“ und sagen Ihnen, worauf Personaler achten und worauf es für Sie zu achten gilt, um mit Ihrem Lebenslauf zu überzeugen.

Tipp 1: Um mit Ihren Bewerbungen mehr Erfolg zu haben, verdeutlichen Sie sich im Vorfeld worauf es dem Unternehmen ankommt. Versetzen Sie sich in die Rolle eines Personalentscheiders und übernehmen Sie seine Perspektive. Fragen Sie sich, welche Kriterien für den potenziellen Arbeitgeber entscheidend sein könnten.

Tipp 2: Sie selbst sind das Produkt, welches Sie verkaufen. Ein brillianter Verkäufer sollte sich mit seinem Produkt hervorragend auskennen.
Wie gut kennen Sie sich mit Ihrem Leistungsangebot aus? Denn genau das erwartet ein Personalentscheider von Ihnen. Darum: Gehen Sie auf Entdeckungsreise und beschäftigen Sie sich zunächst mit sich selbst!

Nehmen Sie eine individuelle Standortbestimmung vor und führen Sie eine persönliche Kompetenz-Inventur durch. Hierbei kann Sie ein Coach effektiv unterstützen. Untersuchen Sie genau Ihre Aufgaben, Ihre Verantwortungsbereiche, Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten, Erfolge und Ergebnisse.

  • Über welche Erfahrungen verfügen Sie?
  • Was zeichnet Sie aus?
  • Worin liegen Ihre Stärken?

Nur mit einem klaren Profil heben Sie sich im Bewerbungsprozess von anderen Bewerbern positiv ab.

Tipp 3: Ein wesentlicher Aspekt bei Personalentscheidungen ist die Passgenauigkeit zwischen den Qualifikationen und Kompetenzen des Bewerbers und den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle. Denken Sie daran und gleichen Sie das Anforderungsprofil der betreffenden Position mit Ihrem persönlichen Qualifikationsprofil ab. Überlegen Sie, welche Anforderungskriterien für Ihren potentiellen Arbeitgeber vorrangig sind und welche wesentlichen Erfahrungen, Stärken und Fähigkeiten Sie mitbringen. Stellen Sie diese Aspekte als Verkaufsargumente gezielt in den Vordergrund.

Tipp 4: Die Personalabteilung wird Ihren Lebenslauf genau lesen und analysieren. D.h. Ihre beruflichen Aufwärts- und Abwärtsbewegungen werden unter die Lupe genommen. Wichtig ist, dass sich ein roter Faden und eine gezielte berufliche Planung erkennen lassen.

Tipp 5: Ihr Lebenslauf wird zudem einer Zeitanalyse und einer formalen Analyse unterzogen. Idealerweise ist ihr Lebenslauf lückenlos und Stellenwechsel erfolgten erst nach mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen. Falls Sie mehrere oder größere Lücken vorzuweisen haben, wählen Sie ein funktionales Lebenslaufformat. Beim funktionalen Format werden Ihre Berufserfahrungen mit Fokus auf verschiedene Funktionsbereiche wie z.B. Marketing, Vertrieb oder Organisation aufgelistet. Vorteil: So wird der Blick auf Ihre berufliche Entwicklung gelenkt und die exakten Zeitangaben für Ihre beruflichen Stationen treten eher in den Hintergrund. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Bewerbungsunterlagen professionell und fehlerfrei sind.

„Bewerben – heißt immer für sich selbst werben“ betont Karriere²-Coach Sonja I. Chinwuba aus Köln.

Mehr Informationen zu den Coachingangeboten unter www.karriere2-coaching.de

read-more

2010
23
Aug

Diese Frage beantwortete Regina Kern, Produktmanagerin für Projektmanagement von der Haufe Akademie, in einem interessanten Interview, und gibt auch einige Tipps und Tricks.

Hier sind ein paar Auszüge, denen wir uns ebenfalls anschließen können

Optimale Voraussetzungen für den Projektstart

  • Chefetage und Topmanagement sollten hundertprozentig hinter der Projektarbeit stehen
  • Jeder Mitarbeiter sollte wissen, worum es bei einer Projektarbeit wirklich geht
  • Projekte müssen mit den notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet sein
  • Der Projektleiter sollte zum frühsten möglichen Zeitpunkt benannt werden
  • Externe Projektmanager haben Vorteile, aber auch Nachteile, Vorteil: Sie haben den Blick von außen und müssen weniger „politische“ Rücksichten nehmen. Nachteil: Die Integration in das Team muss gelingen
  • Teammitglieder sollten immer die Mitarbeiter sein, die über eine hohe Fachkompetenz verfügen, eigenverantwortlich arbeiten können und die Spielregeln der Kommunikation beherrschen
  • Teamfähigkeit steht an erster Stelle
  • Schon zu Beginn des Projektes sollten Ziele klar definiert werden. Man sollte sich immer im Klaren sein, was man erreichen will und kann

So laufen Projekte rund

  • Ein Projekt sollte Vorrang vor dem Alltagsgeschäft genießen
  • Projektleiter sind Manager. Entsprechend müssen sie über Kompetenzen verfügen - sowohl soziale als auch fachliche
  • Jedes Mitglied der Projektarbeit ist gleichberechtigt und untersteht nur dem Projektleiter
  • Sollten Konflikte im Projekt entstehen, sollten sie auch hier wieder gelöst werden
  • Man sollte sich an einer Projektmanagementmethode orientieren und Projektprozesse standardisieren. Sie sollten individuell angepasst sein und schriftlich festgehalten werden.
  • Nicht zu vernachlässigen sind Dokumentation, ein kontinuierliches Projektcontrolling (Soll-Ist-Analyse) inklusive Risiko- und Changemanagement
  • Der Projektleiter sollte stets über Aktuelles informieren

read-more

2010
15
Jul

Als Geschäftsführer eines Unternehmens ist man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Businessziele zu erreichen und dabei kosten zu sparen. Eine Strategie, die Ihnen hilft, Geld, Zeit und Nerven zu sparen, ist, so viele Aufgaben wie möglich an externe Experten, also Freiberufler, auszulagern – Outsourcing, mit anderen Worten. elance.com hat die besten Tipps zusammengetragen, basierend auf Kunden-Interviews:

1. Definieren Sie den Umfang und Zeitplan Ihres Projektes
Es mag Ihnen selbstverständlich vorkommen, aber jedes erfolgreiche Projekt, bei dem Sie mit Outsourcing arbeiten, fängt mit einer genauen Planung und Formulierung Ihrer Ziele an. Freelancer sind angewiesen auf genaue, vollständige Informationen, um Ihnen ein realistisches Angebot zu machen und Ihnen eine genaue Preisvorstellung zu geben.

2. Beurteilen Sie einen Freelancer, wie Sie einen potentiellen Festangestellten beurteilen würden.
Haben Sie keine Angst, Fragen zu stellen, wenn Sie mit einem Freelancer verhandeln. Einen Freelancer für ein Projekt auszuwählen erfordert ebenso viel Fingerspitzengefühl wie die Auswahl eines Angestellten. Auch ein Freelancer sollte in Ihr Team passen und verlässlich sein.

3. Suchen Sie nach spezifischem Können und Erfahrung in dem gewünschten Bereich
Im Idealfall verfügt der Freelancer, den Sie engagieren, über Erfahrung in dem Bereich, in dem er bei Ihnen eingesetzt werden soll. Oder wollen Sie die Versuchsperson sein? Im Fall von komplexen technischen Projekten wie Softwareentwicklung ist Erfahrung besonders wichtig. Versichern Sie sich, dass der Freelancer bereits in diesem Bereich gearbeitet hat und zufriedene Kunden vorweisen kann.

read-more

2010
26
Apr

Es soll doch tatsächlich einige Selbständige geben, die völlig ohne Akquise auskommen. Wie ist so etwas möglich, werden Sie sich vielleicht fragen. Das Zauberwort heißt: „Empfehlung“.

Diese Selbständigen haben so zufriedene Kunden, dass diese sie nur zu gern weiterempfehlen, nach dem Motto: "Neue Empfehlungen braucht das Land". Um zufriedene Kunden zu bekommen, bieten einige Freelancer ihre Leistungen anfangs teilweise sogar unentgeltlich an und halten z.B. kostenlos Workshops oder überzeugen durch ihre ganz persönliche Art, sodass über sie gesprochen wird.

Wichtig ist, dass der Kunde Spaß hat mit ihnen zu arbeiten, positiv überrascht ist und einen Nutzen aus der gemeinsamen Zeit ziehen kann, sodass er sie gern weiterempfiehlt. Denn von Erlebnissen, die positiv im Gedächtnis bleiben, berichtet man natürlich im Freundes- , Bekannten-, und Kollegenkreis besonders gern.

Mein Mann ist zum Beispiel selbständiger Texter und hat gerade für diverse Personen aus der Marketingleitung eines großen Unternehmens sechs Textworkshops gegeben und hierdurch eine weitere Zusammenarbeit vorangebracht, da diese sechs Workshops so gut ankamen, dass dieses Unternehmen weiterhin mit ihm zusammenarbeiten möchte - und zwar nicht nur auf "Workshops-Ebene", sondern auch in anderen Bereichen.

read-more

2010
14
Apr

Als Freiberufler neue Aufträge zu akquirieren, kann sich manchmal als schwierig erweisen. Besonders in der Anfangsphase ist es wichtig, genug Auftraggeber zu finden, um das Geschäft anzutreiben und sich Anschlußprojekte zu sichern. Ein frisch gebackener Freiberufler kann da schnell mal verzweifeln. Auf Freelancefolder gab es ein paar Lösungsversuche hinsichtlich Möglichkeiten, um den Kundenstamm aufzubauen.

Simple Client Finding Tactics

Die richtige Taktik verhilft Ihnen und Ihrem Unternehmen zum Wachstum. Hier sind ein paar Tipps:

- Empfehlungen erleichtern Ihnen die Suche nach neuen Auftraggebern. Zufriedene Kunden empfehlen weiter. Vor allem Ihr erster Kunde kann zu Ihrem Aushängeschild werden. Geben Sie ihr Bestes.
- Nutzen Sie Ihr eigenes Netzwerk. Jeder kennt irgendwen und wenn Sie mal genau überlegen, haben auch Sie die eine oder andere Bekanntschaft, die Ihnen in Ihrem Business weiterhelfen kann. Warum nicht mal einen alten Arbeitgeber wissen lassen, das Sie nun im eigenen Geschäft durchstarten? Sie werden überrascht sein, wie hilfreich solche Menschen im hinblick auf potentielle Auftraggeber sein können.
- Jedes Unternehmen hat seine eigene Geschichte. Stellen Sie sicher, dass Ihre Webseite das wiedergibt, was Sie mit Ihrem Geschäft erreichen wollen. Es wird Ihre Kunden interessieren, wie Ihr Werdegang gewesen ist.
- Seien Sie organisiert. Halten Sie Ihre Kontakte immer auf dem neuesten Stand. Ältere Kontakte dürfen Sie ruhig wieder auffrischen. Marketing sollte einen großen Teil Ihres Business einnehmen.
- Ein guter Ruf ist wichtig. Achten Sie stets darauf, wie Sie mit den Kunden umgehen. Mit dem Ruf steigt und fällt Ihr Geschäft.

Was meinen Sie? Haben Sie auch ein paar hilfreiche Tipps für neue Freiberufler?

2010
07
Apr

Frühjahrsputz für Freiberufler

Beitrag von Simone / Kategorie: Freiberufler, Tipps

Endlich ist es Frühling und somit wird es langsam Zeit für den Freiberufler-Frühjahrsputz. Nicht nur ihr Zuhause wird es Ihnen danken, sondern auch Ihr Business. Auf Freelancefolder.com gibt es einige Tipps, wie Sie es anfangen könnten:

1. Home Office
Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung Ihres Arbeitsplatzes. Räumen Sie Unterlagen weg, die schon lange herumliegen, sortieren Sie Ordner nach Relevanz. Eben alles, was einen ordentlichen Arbeitsplatz ausmacht und mehr Effektivität in Ihren Arbeitsalltag rein bringt.

2. Dateien auf dem PC
Hand aufs Herz, auch der Pc müsste mal wieder aufgeräumt werden. Das können Sie ebenfalls gleich in Angriff nehmen. Archivieren Sie alte Dateien, die Sie nicht mehr benötigen. Gleichzeitig können Sie Ihren Pc auch auf den neuesten Stand bringen. Checken Sie Ihre Datenbanken auf Aktualität.

3. Entstauben Sie Ihre Finanzunterlagen
Bald ist auch wieder die Steuererklärung fällig. Ein guter Grund um mal die Finanzunterlagen zu sortieren. So können Sie auch gleich Ihre Finanzsituation checken und eventuell anfallende Rechnungen bezahlen.

4. Marketing
Wenn Sie schon dabei sind, den ganzen Arbeits-Haushalt auf den Kopf zu stellen, schauen Sie doch gleich ob Ihre Marketingstrategien auch einen neuen Anstrich vertragen könnten.

read-more

2010
25
Mrz

E-Mails, Newsletter, Feeds, Tweets - Jeden Tag werden wir mit Informationen überhäuft. Sei es im Büro, Unterwegs oder zu Hause, der Computer oder das Handy meldet den Eingang einer Nachricht im Minutentakt. Sowas kann schnell stressen. Das Manager Magazin versucht anhand einiger Tipps, ein wenig Abhilfe zu verschaffen.

Eins davon ist die Auswahl durch Einschränkung, denn nicht jede Email oder Feed muss sofort gelesen oder beantwortet werden. Besser sei es die Informationen nach Dringlichkeit in z.B. Unterordner zu sortieren. "Wichtiges wird so von weniger Wichtigem unterschieden", sagt Michael Ziegelmayer vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) Außerdem seien viele Informationen schlichtweg überflüssig. Wer zu viel mitbekommen will, wird schnell überfordert. Man rät zur Gelassenheit, denn die konzentrierte Aufmerksamkeit sei ohnehin begrenzt. "Nur etwa ein Fünftel der am Monitor verfolgten Inhalte erreichen das Bewusstsein. Davon wiederum wird nur ein Bruchteil im Gedächtnis gespeichert."

Was das einrichten von Nutzungszeiten angeht, in denen erst dann Emails abgefragt und Feedreader aufgerufen werden, so gibt es gegensätzliche Meinungen. Medienpsychologin Sabine Trepte sagt, es sei "meist sinnvoll, sich an bestimmte Nutzungszeiten zu gewöhnen, zu denen man sich konzentriert den Inhalten widmet." Heiko Sill von der Beratungsagentur Intelligenz System Transfer (IST) behauptet jedoch: "Wer sich aber vornimmt, nur dreimal am Tag seine Mails abzurufen, setzt sich stark unter Druck." Er rät dagegen, die Informationen, die man erhalten will schon vorab sinnvoll zu filtern, wie z.B. die ganzen unwichtigen Benachrichtigungen aus den sozialen Netzwerken abzustellen.

Ein guter Tipp: Den Hinweiston der eingehenden Emails abzuschalten, denn er versetze in unnötige Alarmbereitschaft. "Höchstleistung durch Hemmung. Je mehr man ausblendet, desto mehr kognitive Fähigkeiten bleiben für eigentlich Wichtiges."

2010
18
Mrz

Tipps für erfolgreiches Crowdsourcing

Beitrag von Simone / Kategorie: Tipps

gefunden bei: deutsche-startups.de

projektmagazin

Hier könnte Ihre Anzeige stehen.
Kontaktieren
Sie uns!