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Studie

2013
07
Jun

Einer Studie der Online-Plattform Elance zufolge (Elance Annual Impact Report 2013) arbeiten Freelancer mehrheitlich in zwei oder mehreren Jobs gleichzeitig. In der Umfrage des global aufgestellten Vermittlers zwischen Unternehmen und Freelancern wurden 1 013 Freiberufler, 199 Kunden und 78 Mitarbeiter von Elance befragt.

Die meisten Jobs für Freelancer gibt es demnach in den Bereichen Programmieren, Design und Texten - weniger gefragt sind freie Mitarbeiter im Marketing, in der Administration oder in beratender Funktion. Nur 18 Prozent der Freiberufler, die als sogenannte Elancer bei der Plattform gemeldet sind, können sich ausschließlich über Jobs von Elance finanzieren. 66 Prozent sind in zwei oder mehr Jobs gleichzeitig beschäftigt. Mehr als die Hälfte der Befragten (67 Prozent) verdient über freiberufliche Tätigkeiten bei Elance nur rund 10 Prozent des Gesamteinkommens. Für knapp die Hälfte der Freelancer sind freiberufliche Jobs die hauptsächliche Einnahmequelle.

Mit Blick auf die finanzielle Situation blicken die Befragten mehrheitlich positiv in die Zukunft: 67 Prozent erwarten, dass sich ihr Einkommen im nächsten Jahr verbessern wird. Die meisten Aufträge an Freelancer vergeben Unternehmen aus der IT-Branche, gefolgt von Verlagen und Medienunternehmen. Mit 90 Prozent sind die Auftraggeber zum überwiegenden Teil kleine Unternehmen. Nach eigenen Angaben sparen diese mit der Beschäftigung von Freelancern geschätzte 38 Prozent an Kosten ein. Rund die Hälfte der Auftraggeber findet über Elance externe Mitarbeiter mit dem gewünschten Know-How, das vor Ort nicht vorhanden ist.

Die Studie untersuchte auch umweltspezifische Fragen. Da viele Freelancer von zuhause aus arbeiten und sich den täglichen Weg zur Arbeit sparen, könne eine große Menge an CO2-Ausstoß vermieden werden. Einer Schätzung zufolge werden dadurch insgesamt für alle Elancer 4,8 Milliarden kg an CO2-Ausstoß pro Jahr eingespart.

Quelle: elance.com

2012
08
Nov

Hoch qualifizierte Fachkräfte beklagen mangelnde Förderung durch die Unternehmen und sind sich ihres Wertes für die Unternehmen bewusst. Das ergab eine Studie des Personaldienstleisters Hays.

300 fest angestellte und freiberuflich tätige Wissensarbeiter wurden für die Studie „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“ zu ihren Erfahrungen, ihrem Selbstverständnis und ihren Bedürfnissen befragt.

Drei Viertel der Befragten erwarten hohe Gestaltungsfreiräume und flexible Arbeitszeitmodelle. Dabei ist ihnen Anerkennung und Förderung wichtig, aber nur jeder Zweite fühlt sich von seinem Unternehmen ausreichend gefördert. Dabei sei der Wunsch nach persönlicher und fachlicher Weiterentwicklung stärker als der Wunsch nach einem hohen Einkommen.

Auch die Work-Life-Balance ist entscheidend für die Zufriedenheit der Wissensarbeiter: Mehr als 90 Prozent der Befragten äußerten den Wunsch, ihr Unternehmen würde sich hier um Ausgeglichenheit bemühen, aber nur 29 Prozent konnten bestätigen, dass die Unternehmen dies tatsächlich umsetzen würden – und das trotz der verstärkten Aufmerksamkeit, die das Thema in der letzten Zeit erhalten hat. „Die Bedeutung von Wissensarbeit für einen Hochlohn- und Innovationsstandort wie Deutschland ist mittlerweile unumstritten. Doch noch immer haben viele Unternehmen die sich daraus ergebenden notwendigen Konsequenzen noch nicht gezogen, um wertvolle Wissensarbeiter zu gewinnen, zu halten und zu fördern“, kommentiert Gabriele Vollmar, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Wissensmanagement, die Ergebnisse.

Stellen sich Unternehmen nicht auf die Wünsche der hoch qualifizierten Fachkräfte ein, riskieren sie, sie zu verlieren – ein hohes Risiko in Zeiten des Fachkräftemangels. Rund drei Viertel der Befragten gab an, sie seien nur schwer ersetzbar, und 58 Prozent seien bereit, das Unternehmen zu wechseln, um sich weiterentwickeln zu können. 40 Prozent der Wissensarbeiter können sich auch vorstellen, und zwar ganz konkret, sich selbstständig zu machen.

Zusammenarbeit zwischen Festangestellten und Freiberuflern

Ein Teil der Studie beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit der Festangestellten mit Freiberuflern. Die Mehrheit der Befragten äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit, empfindet sie als produktivitätssteigernd und gaben an, sie würden vom Wissen der Freiberufler profitieren. Auch sahen die Festangestellten die Freiberufler nicht als Konkurrenten an.

Die Freiberufler

Ergänzend wurden Freiberufler befragt. Der größte Unterschied zu den Aussagen der Festangestellten ist sicherlich, dass die Freiberufler die strategische Bedeutung von Wissen geringer einschätzen: Nur 42 Prozent fanden, Wissen sei eine wichtige strategische Ressource und werde auch so behandelt – während 71 Prozent der Festangestellten dieser Aussage zustimmten. Ein möglicher Grund dafür sei, dass Externe einen schärferen Blick hätten, so Frank Schabel, Senior Manager bei Hays in Mannheim.

Ebenfalls interessant: Nur 20 Prozent der befragten Freiberufler würden mit ihren festangestellten Kollegen tauschen. Denn flexible Beschäftigungsverhältnisse werden von der Mehrheit der Befragten bewusst gewählt und nicht als vorübergehende Lösung empfunden. Auch die Work-Life-Balance scheint bei den Freiberuflern ausgewogener zu sein. Und das, obwohl sie im Vergleich zu den Festangestellten scheinbar weniger selbstbestimmt arbeiten, wenn sie in einem Projekt sind: 60 Prozent der Festangestellten gaben an, Arbeitszeit und Arbeitsort selbst wählen zu können, im Vergleich zu 42 Prozent bei den Freiberuflern. Home Office ist bei Festangestellten weiter verbreitet als bei Externen – aber die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Freiberufler stärker in die Projekte eingebunden werden möchten. Eine bessere Integration der Freiberufler ist also ein wichtiger Schritt für Unternehmen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen den Unternehmen also Wege auf, wie sie die hoch qualifizierten Wissensarbeiter – ob Festangestellte oder Freiberufler – an sich binden können.

Die Studie ist auf 2 Jahre angelegt – die bisherigen Ergebnisse finden Sie als Download hier:  wissensarbeiter-studie.de

2012
02
Aug

Wachstumsmotor Freiberufler

Beitrag von Maike / Kategorie: Freiberufler, Markt

IT-Freelancer sind im Projektgeschäft unersetzbar geworden – das belegt auch eine Studie von Lünendonk.

Die IT-Branche genießt die Vorteile eines starken Wachstums und konnte der schwächelnden Konjunktur Europas bisher trotzen. Zweistellige Wachstumsraten von durchschnittlich 11,2 Prozent konnten die 25 führenden IT-Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes mit IT-Beratung und Systemintegration machen, der Studie zufolge im Jahr 2011 verzeichnen. Die Top 10 der Unternehmen, die sich mit Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung der Freiberufler beschäftigen, konnten im Durchschnitt sogar ein Wachstum von 29,1 Prozent verzeichnen.

Damit wurden die Umsatzzuwächse von 2010 (6,5 Prozent beziehungsweise 26,3 Prozent) trotz des geringeren Wirtschaftswachstums noch übertroffen.

Obwohl die gesamte IT-Branche von einem starken Wachstum profitiert, zeigt die Studie deutlich, dass der Einsatz von Freelancern für die Entwicklung der Branche immer wichtiger geworden ist – nicht nur, um Lücken zu schließen, sondern auch, um die unternehmerische Flexibilität zu stärken.

Quelle: cio.de

2012
11
Jul

Macht Geld glücklich?

Beitrag von Steffanie / Kategorie: Forschung

Das Institut für Handelsforschung in Köln hat im Mai eine Umfrage zum Thema Gehalt durchgeführt. Wie die W&V in ihrem HRmarketingBlog vor Kurzem berichtete, brauchen der Umfrage nach 82% der Deutschen ein gutes Gehalt um sich von Ihrem Arbeitgeber wertgeschätzt zu fühlen. Bei der Umfrage wurden circa 3.000 Deutsche befragt, sodass die Umfrage als repräsentativ gilt. Und eines sagt die Stimme der Bevölkerung klar und deutlich: „Stimmt das Gehalt nicht, bin ich bereit den Arbeitgeber zu wechseln.“ (78% aller Stimmen).

Aber nur gut zu bezahlen scheint nicht alles zu sein  – schade liebe Arbeitgeber. Nur 69% der Befragten gaben an, dass sie mit Ihrem Job nur aufgrund des guten Gehalts zufrieden sind.

Dieser Trend sei vor allem bei nachwachsenden Generationen - also Jahrgänge ab 1980 - zu erkennen.  Insider sagen schon länger: Der Nachwuchs ist extrem wechselbereit. Das heißt, zahlt der eine zu wenig, gehe ich eben zum nächsten. Von Arbeitgeber-Loyalität ist hier nicht viel zu erkennen.

Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt gaben signifikant viele der Generation 1980+ (auch genannt Generation Y) an, den Arbeitgeber wechseln zu wollen, wenn die Bezahlung nicht stimmt. Hingegen bei der Einschätzung, wie wichtig das Gehalt für die Zufriedenheit im Job ist, lag die Generation Y unter dem Wichtigkeitsgrad der Einschätzung des Bevölkerungsdurchschnitts. Das heißt also im Klartext: Bei der Generation 1980+, spielt das Gehalt schon eine wichtige Rolle, bei der Arbeitgeberwahl, allerdings ist Geld kein Allheilmittel für die Zufriedenheit im Job.

Kommentar von Katharina Höing, Projektmanagerin am IFH Köln: „Unternehmen, die die Generation Y auch zukünftig, langfristig halten wollen, müssen Perspektiven jenseits des Gehalts bieten“

Bei der grundsätzlichen Frage, welche Kriterien denn nun bei der Arbeitgeberwahl ausschlaggebend seien, ermittelte das IFH folgende Top3:

  1. Tätigkeit/Arbeitsinhalte
  2. Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  3. Vergütung

Darauf folgen die Wirtschaftskraft des Unternehmens, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Arbeitsatmosphäre, Karriereperspektiven und Weiteres.

Nach Häufigkeit der Nennung sortiert, sieht das ganze wie folgt aus:

  1. Vergütung
  2. Arbeitsatmosphäre und Karriereperspektiven
  3. Die Tätigkeit / die Arbeitsinhalte, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Wirtschaftskraft des Unternehmens sowie die Arbeitsplatzsicherheit

Das IFH zieht entsprechend die Schlussfolgerung, dass die Arbeitsatmosphäre und Tätigkeit/Arbeitsinhalte die wichtigsten Kriterien für Absolventen mit Blick auf die Wahl eines Arbeitgebers sind.

Grafiken:

FOTO: IFH Köln


FOTO: IFH Köln

2010
09
Sep

Das zumindest besagt eine Studie über Freiberufler des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE). An der repräsentativen Studie "Mixed Teams - Treiber des Projekterfolgs?" beteiligten sich 489 Entscheider aus Großunternehmen und dem gehobenen Mittelstand.

Das Ergebnis zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten gemischte Teams aus fest Angestellten und Freelancer für effektiver halten, und zwar um 26,6%.

Die Vorteile rein interner, also fest angestellter Teams, seien die Identifikation mit dem Unternehmen, die Verfolgung strategischer Ziele sowie eine besserer Integration. Diesen traditionellen Vorteilen stehen jedoch Transfer von Methodenwissen, schnelle Problemerkennung, Wissensentwicklung im Projektverlauf und die Entwicklung von Lösungsalternativen entgegen.

Und das seien, so die Teilnehmer der Studie, wesentliche Vorteil auf dem immer flexibler werdenden Markt.
So stehen sich zwei Wertvorstellungen gegenüber – langfristige Bindung oder flexible Effektivität? Prof. Dr. Jutta Rump, Geschäftsführende Leiterin des IBE zieht folgende Erkenntnis aus der Studie: „Wir müssen uns verabschieden von der Vorstellung einer Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die über Jahrzehnte hinweg in unveränderter Weise andauert.“

Das sollten sich vor allem Vorstände und Geschäftsführer auf der Zunge zergehen lassen, denn noch stehen sie dem Trend zur Flexibilisierung wesentlich kritischer gegenüber als zum Beispiel Projektleiter, die zu 72% von gemischten Teams überzeugt sind – und näher am realen Projekt- und Arbeitsalltag sind als ihre Vorgesetzten.

2010
26
Jan

10 Schritte für mehr Freude an der Arbeit

Beitrag von Caroline / Kategorie: Tipps

Generell sollte man annehmen, dass Freiberufler von Grund aus zufriedener mit Ihrer Arbeit sind, denn sie sind ja häufig in der Situation sich Ihr Betätigungsfeld nach ihren Interessen ausgewählt zu haben.

Eine amerikanische Studie (Gallup Healthways) unterstützt diese These: Sie kommt zu dem Schluss, dass das allgemeine Wohlbefinden von einem Freiberufler gegenüber den anderen zehn betrachteten Berufsgruppen durchweg erhöht ist.
Der Studie zufolge finden sich Fachpersonal und Manager auf dem zweiten bzw. dritten Platz der „Wohlbefinden-Skala“ wieder. Auf dem vierten Platz lagen überraschenderweise Personen, die in der Agrar- und Forstwirtschaft arbeiten, obwohl diese im Vergleich das geringste Einkommen der untersuchten Berufe hatten.
Das legt nun nahe, dass das Wohlbefinden im Beruf maßgeblich mit dem empfundenen Grad der Selbstständigkeit und dem Gefühl des Einflusses zu tun hat.

Rosabeth Moss Kanter, Professorin an der Harvard Business School, schlussfolgert daraus, dass Leitung zu übernehmen einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Dabei ist es gleich, ob diese Leitung sich auf einen selber, Projekte oder klassische Führungstätigkeiten bezieht. Weitergehend beschreibt sie, dass Freude an der Arbeit dadurch zu erreichen ist, dass man sich ein, für einen selbst bedeutsames, Ziel setzt und sich dann durch einzelne Schritte diesem stetig nähert.

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2010
14
Jan

Seit 2008 befragen das Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians-Universität München und das Direktvertriebsunternehmen Amway zweimal im Jahr deutsche Angestellte zu ihrer Einstellung zur Selbstständigkeit.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie aus dem Herbst 2009 machen folgendes deutlich:

Nur 19% der Befragten können sich überhaupt vorstellen, selbstständig tätig zu sein. Rund 70% fürchten das finanzielle Risiko der Selbstständigkeit und 36% finden diese kompliziert umsetzbar. Dennoch, es scheint eine neue Gründergeneration heranzuwachsen: Von den 24-29 jährigen können sich überdurchschnittliche 28% eine Selbstständigkeit konkret ausmalen.

Besonders ein Einstieg über eine Gründung im Nebenerwerb scheint für die Befragten attraktiv: 80% können sich dieses vorstellen. 30% würden dann, nach einem erfolgreichen Start im Nebenerwerb ihre Idee als Haupterwerb ausbauen.

Des Weiteren ist die Bereitschaft zur Selbstständigkeit bei Männern (22%) deutlich höher als bei Frauen (15%). Beide Geschlechter führen eine flexiblere Zeitplanung und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wichtige Gründe für eine Selbstständigkeit an.

Die Schlussfolgerung die Prof. Dietmar Harhoff, der Vorstand und Direktor des LMU Entrepreneurship Centers, zieht, ist vor allem, dass Deutschland das Unternehmertum stärken müsse und dafür bspw. bürokratische und steuerliche Hürden abbauen sollte, um die Attraktivität des Selbstständigendaseins zu erhöhen.

Mehr Infos zur Studie unter:
http://www.zukunft-selbstaendigkeit.de/

Die Ergebnisse sind sicherlich nicht weiter verwunderlich, denn gerade unter den Angestellten, herrscht wahrscheinlich ein eher geringerer Drang sich selbstständig zu machen. Die erhöhte der Bereitschaft der 24-29 jährigen lässt sich wohl durch Lebensumstände (wie bspw. Ungebundenheit) erklären.

Was ist Ihre Meinung hierzu?
Und wie sind Sie zur Selbstständigkeit gekommen?
Wir freuen uns über eine angeregte Diskussion!

2009
01
Sep

Virtuelle Welten haben keine Zukunft

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

Web-Professionals meinen, dass virtuelle Realitäten keine große Zukunft mehr haben. In einer Kooperationstudie, genannt 'Zwei.Null Trends', von Deutsche-Startups.de und dem Marktforscher Innofact sind 32% der Meinung, dass Online-Welten in den kommenden Jahren an Bedeutung verlieren werden und auch Bookmarking Dienste sind davon betroffen (22%). Business-Netzwerke werden im Gegensatz dazu wohl weiter an Bedeutung gewinnen, zumindest rechnen 64% damit.

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2009
28
Aug

Multitasking klappt nicht

Beitrag von Simone / Kategorie: Allgemein

In einer Studie der Stanford University, die an 262 College-Studenten durchgeführt wurde, kam heraus, dass wer regelmäßig gleichzeitig telefoniert, im Internet surft und mailt, bei einem Reaktionstest schlechter abschneidet, als solche, die nicht multitasken. Die Forscher ließen zwei Gruppen der Studenten bestimmte Wahrnehmungsaufgaben lösen, wobei einige der Probanden zahlreiche Medien wie z.B. E-Mail, Telefon, Tv und Radio gleichzeitig nutzen durften. Die andere Gruppe musste mit eingeschränkteren Mitteln auskommen.

Den Teilnehmern aus der Multitask-Gruppe fiel es deutlich schwerer, nicht so wichtige Einzelheiten aus einem weiten Informationsfluss herauszufiltern. Dabei war es nicht wichtig, woher diese Daten kamen, ob aus der Umwelt oder dem eigenen Gedächtnis. Auch ihre Reaktionszeit um zwischen den verschiedenen Aufgaben hin und her zu schalten, war schlechter als die der Gegengruppe.

Die Probanden wurden auch hinsichtlich verschiedener kognitiver Fähigkeiten in Standardtests untersucht. Ergebnis: Häufig-Multitasker erzielten schlechtere Ergebnisse. Dabei wird aber nicht geklärt, ob sich nur Menschen mit niedrigeren kognitiven Fähigkeiten eher dem Multitasking verschreiben oder ob Menschen mit höheren kognitiven Fähigkeiten aus einer gewissen Rationalität heraus, ein Vorgehen mit höherer Konzentration auf eine Aufgabe bevorzugen. Da sollte man als Freiberufler einen genauen Plan haben, was man zuerst macht.

Quelle: ibusiness.de

2009
26
Aug

Die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert ist seit vielen Jahren auf IT und Medien spezialisiert. Sie hat mehr als 20 Bücher für Freiberufler und Angestellte geschrieben, unter anderem „Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0“. Passend zur aktuellen Diskussion in den Medien gibt Svenja Hofert hier relevante Tipps zum Umgang mit Sozialen Netzwerken. So vermeiden Sie garantiert einen schlechten Internet-Ruf.

Wie Internet-Nutzer sich richtig präsentieren

Arbeitgeber schauen immer genauer hin, wie sich Bewerber im Internet präsentieren. Mehr als 25 Prozent aller Unternehmen durchleuchten systematisch die persönlichen Daten der Kandidaten in sozialen Netzwerken wie Facebook und Linkedin. Das ermittelte jetzt eine aktuelle dimap-Studie. Hobbys, persönliche Vorlieben und Meinungen der Anwärter kommen so ans Licht. Die Karriereberaterin Svenja Hofert, Autorin „Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0“, rät deshalb dazu, dass Bewerber ihr Profil im Web 2.0 strategisch aufbauen und vorsichtig sind mit privaten Daten.

Selbst wenn sie gerade nicht in einer aktiven Bewerbungsphase sind, denn das Netz vergisst nichts. Wenn also der aufstrebende Finanzexperte in einer Bierlaune ein Partyfoto mit verrutschtem Hemd ins Netz stellt, könnte ihn das möglicherweise sogar den nächsten Job kosten. Die Karriereberaterin: „Wenn Einträge ein ungünstiges Licht auf Sie werfen können, bitten Sie die Anbieter höflich, diese zu löschen. Die meisten Anbieter sind kooperativ“. Einen Anspruch auf Löschung haben die Urheber aber bei selbst verfassten Beiträgen nicht.

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