SUCHE   
  

Social Media

2012
15
Feb

Pinterest: Warum so erfolgreich?

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Die Invite-only Plattform Pinterest entwickelt sich erstaunlich schnell zu einer Social Network-Größe.

Betrachtet man den Referral Traffic, hat Pinterest laut einer Studie von Shareaholic mit 3,6 Prozent schon Branchen-Größen wie Google+ oder LinkedIn souverän überholt und nähert sich allmählich Twitter und Co. Zum Vergleich: Noch im Juli 2011 lag der Anteil am Referral Traffic bei 0,17 Prozent.

Laut TechCrunch hat Pinterest im Januar die Marke von 10 Millionen US-Besuchern pro Monat (unique monthly visitors) erreicht – schneller als jede andere eigenständige Webseite.
Auch die Werbung entdeckt Pinterest, wie zum Beispiel die Online Shopping-Seite Etsy, deren Brand Page bereits über 44.000 Follower zählt.

Dieser Erfolg ist besonders beachtlich in Zeiten, in denen immer wieder über Social Media Müdigkeit geschrieben wird. Vielleicht liegt der große Erfolg darin begründet, dass es bei Pinterest eben nicht um Selbstdarstellung geht (bezeichnend dafür ist das Stichwort #humblebrag, ein für Twitter erfundenes Oxymoron, das inzwischen in der englischen Umgangssprache angekommen ist), sondern um tatsächliche Interessen: Man teilt, was einen interessiert und nicht, was einen interessant macht. Es wird sich jedoch noch zeigen müssen, was sich ändert, wenn Pinterest ein immer größeres Publikum erreicht.

Der Name Pinterest taucht immer häufiger im Netz auf – aber worum geht es eigentlich bei Pinterest?

Pinterest ist eine one-stop Seite, auf der die Mitglieder alles organisieren können, worauf sie im Internet stoßen – jedes Bild kann auf der eigenen Pinnwand geteilt werden. Wie bei anderen Networks kann man anderen Mitgliedern followen oder sich so auf die Suche nach Spannendem machen.

Ich stehe seit heute auf der Warteliste - sind Sie schon Mitglied bei Pinterest?

Quelle Statistik: digitaltrends.com

2012
02
Feb

Ein Gastartikel von RA Andrés Heyn, spezialisiert auf Urheberrecht und Datenschutzrecht.

Viele Online-Händler loben Rabatte gegen positive Kommentare in einem Bewertungsportal oder einen Klick auf den "Gefällt mir"-Button auf Facebook aus. Geldwerte Vorteile versprechen auch manche iPhone- und Android-Entwickler in den App Stores.

Das kann rechtliche Folgen haben, wie ein aktuelles Urteil des OLG Hamm zeigt. Das Anbieten von Rabatten, Gutscheinen oder sonstigen Vergünstigungen gegen eine positive Bewertung kann einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht darstellen. Dieses Verhalten kann durch Konkurrenten oder Verbände abgemahnt werden, wenn in dem Portal nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es sich um gekaufte Nutzermeinungen handelt. Ein solcher Hinweis ist natürlich kontraproduktiv und wird regelmäßig fehlen.

In dem Fall warb ein Internet-Händler für Druckerzubehör und in seinem Newsletter mit einem Sonderrabatt von bis zu 25 Prozent, wenn der Kunde eine Bewertung auf einem Meinungsportal abgeben würde. Diese Werbung ließ eine Mitbewerberin wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht abmahnen.

Das OLG Hamm (23.11.2010, Az. I-4 U 136/10)  hat entschieden, dass die Werbung mit Rabatten für Kundenbewertungen eine Irreführung (§ 5 Abs. 1 S. 1, S. 2 Nr. 1 UWG) darstellt, so dass die Mitbewerberin Unterlassung verlangen kann. Die Kunden, die auf dem Bewertungsportal ihre Meinung zu der Qualität der Waren der Online-Shops äußerten, waren bei ihrem Urteil nicht frei und unbeeinflusst. Es handele sich um wettbewerbswidrig bezahlte Empfehlungen.

Hinweis: Das Urteil lässt sich auf Facebook- und andere Social Media Kampagnen übertragen. Auch bei Facebook werben viele Unternehmen mit Belohnungen für ihre Fans. Auch ein 'Like' stellt jedoch eine Kundenempfehlung dar, die nicht erkauft werden darf. Auf diese Weise möglichst viele Fans gewinnen zu wollen, kann also rechtlich durchaus riskant sein. Ähnlich sieht es bei iPhone-Apps aus. Wettbewerbswidrig sind auch (positive) Postings in Blogs, die von Unternehmen oder deren Agenturen stammen, solange dies nicht offen gelegt wird.  Man sollte also immer deutlich machen, dass für das Unternehmen geschrieben oder "geliked" wird, wenn von Mitarbeitern oder Agenturen im Netz, etwa bei Facebook oder einer App ein Kommentar hinterlassen wird. Ansonsten kann eine Abmahnung wegen des Wettbewerbsverstoßes durch einen Konkurrenten oder den Blog-Betreiber erfolgen.

Der Autor
Andrés Heyn ist seit 1989 als Rechtsanwalt in Hamburg zugelassen. Er berät Firmen und Privatpersonen aus den Bereichen Medien, IT, Werbung und Entertainment. Seine Spezialgebiete sind das Urheberrecht und das Datenschutzrecht. Im Jahr 2009 hat er mit Erfolg am Fachanwaltskurs der Deutschen Anwaltakademie für Urheber- und Medienrecht teilgenommen. Sie erreichen ihn unter http://www.andresheyn.de/ oder http://www.data-law.de/

2011
15
Dez

Mit dieser Fragestellung befasst sich die Studie "Social Media-Atlas 2011", für die 4.230 Internetnutzer zu ihrer Social Media-Nutzung  befragt wurden. Durchgeführt wurde die Studie im Auftrag der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforschungsunternehmen Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Der Nordosten beherbergt besonders viele Social Media-Verweigerer – in Mecklenburg-Vorpommern nutzt lediglich jeder Zweite der Internetuser Social Media, womit das Land auf dem letzten Platz liegt. Den ersten Platz belegt Rheinland-Pfalz, wo 73% der Internetuser Social Media für sich entdeckt haben.

Im Vergleich: 64% der deutschen Internetnutzer nutzen mindestens ein Social Media-Angebot.

Wenig überraschend ist die Altersverteilung: So ist die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen mit 86% die aktivste Gruppe.

Was ist wichtig? 78% gaben an, dass Datenschutz und Privatsphäre der Social Media-Angebote für sie an erster Stelle stünden. Für knapp 40% der Social Media-Verweigerer ist die Angst um die Sicherheit der eigenen Daten ein wichtiger Grund dafür, die Angebote nicht zu nutzen.

Vertrauen: Nur 22% der Befragten vertrauen den Informationen von Unternehmen, etwa jeder 5. jedoch hat aufgrund von Internetwerbung schon mal einen Kauf getätigt.
Deutlich mehr Vertrauen bringen die Befragten ihrem persönlichen Netzwerk entgegen. 67% gaben an, Informationen ihrer Kontakte zu vertrauen.

Werbung: Über 50% beachten Onlinewerbung nicht oder versuchen dies zumindest. Etwa 40% gaben an, von Onlinewerbung genervt zu sein.

Fazit: Für Unternehmen sollte also das Hauptaugenmerk darauf liegen, so genannte Influencer und überzeugte Kunden zu gewinnen, die den Unternehmen im Social Media-Umfeld Glaubwürdigkeit verleihen.

Die Studie finden Sie hier

2011
08
Sep

Mit dem projektwerk Release am 23. August 2011 sind nicht nur die Social Media Funktionen und der vCard Download eingebunden worden, sondern auch eine Suchfunktion für die eigenen Profile und Projekte. Dabei haben wir besonders an unsere Projektanbieter gedacht, welche meist mehrere Projekte täglich veröffentlichen und teilweise über hundert Projekte in Ihren Accounts gespeichert haben. Der an uns herangetragene Wunsch nach einer Suchfunktion zur besseren Verwaltung der eigenen Projekte und Profile, war für uns gut nachvollziehbar. Mit der neu implementierten Funktion können Sie jetzt einfach einen Suchbegriff eingeben und alle Ihre Projekte oder Profile werden durchsucht. Dabei wird nicht nur der Titel durchsucht sondern auch die eingetragenen Kenntnisse und der Beschreibungstext.

Projektsuche im eigenen Account

Bitte beachten Sie: Die Suche ist ein Premium-Feature und funktioniert nur im eingeloggten Bereich. Es werden nur Ihre selbst angelegten Projekten oder Profilen durchsucht. Hier können Sie sich registrieren und Premium-Mitglied werden.

2011
07
Sep

Video Marketing im Trend

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Tipps

Der Trend zum Video Marketing scheint gekommen, um zu bleiben. Und wird sogar immer wichtiger.

Videos sind aus zwei Gründen wertvoll:

1.    Social Media
Ein Video macht Ihr Unternehmen, Start Up oder Ein-Mann-Unternehmen fühlbarer, erlebbarer – und bekannter. Mit einem kreativen Video können Sie die Dynamik der Social Media für sich nutzen.

2.    SEO (Search Engine Optimization)
Forrester Research zufolge haben Webseiten mit Videos bis zu 50 Prozent bessere Chancen, von Google hoch gerankt zu werden, als Seiten ohne Videos. Und eine Top-Platzierung bei Google kann einfach nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Aber Video ist nicht gleich Video. Es gibt zahlreiche Varianten, die sich besonders für Unternehmen eignen. Für Unternehmensvideos sollte aber grundsätzlich gelten: Die Qualität sollte gut sein. Um den Social Media Aspekt optimal zu nutzen, ist Kreativität und eine hohe Qualität, also ein Mehrwert, wichtig.

1.    Slideshows: Hier handelt es sich sozusagen um eine kostengünstige Einsteigervariante. Sie können zum Beispiel eine PowerPoint-Präsentation oder Fotos zu einem kleinen Film konvertieren. Diese Variante wird vermutlich nicht viral werden (es sei denn, Sie lassen sich etwas wirklich Aufsicht erweckendes einfallen), aber es wird Ihre Google-Sichtbarkeit erhöhen.

2.    Das Produkt im Fokus: Stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung vor. Mit genügend Einfallsreichtum könnte so eine Demonstration durchaus viral werden.

3.    Tutorials: Hier bieten Sie Ihren (potentiellen) Kunden einen Service an. Gleichzeitig können Sie sich als Experte in Ihrem Gebiet positionieren - im besten Fall auch abgehoben von Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung.

4.    Video Testimonials: Kundenbewertungen sind nach wie vor ein Thema, wie zahlreiche Produktbewertungsseiten im Netz zeigen. Indem Sie sie in Videoform veröffentlichen, stärken Sie Glaubwürdigkeit und Google-Ranking.

5.    Video Scribing: Nehmen Sie sich ein White Board und zeichnen Sie los. Das Wichtigste ist, dass die Geschichte, die Sie erzählen, kurz, knapp und interessant erzählt wird. Denken Sie an Strichmännchen und Daumenkino aus der Kindheit.

6.    Der Imagefilm: Hier ist Social Media im Fokus. Drehen Sie einen kleinen Imagefilm, und trauen Sie sich ruhig etwas. Ist das Video ungewöhnlich genug, wird es sich auch viral verbreiten – erinnern Sie sich noch an die Nike Werbung, in der Ronaldinho Ping Pong mit der Querlatte spielt? Eben.

2011
23
Aug

Mit dem projektwerk Release wurden einige neue Social Media Funktionen live geschaltet. Sie können ab sofort ganz einfach per Klick Ihren Freunden und Kollegen bei Twitter, Google+ oder Facebook spannende Projekte oder Profile empfehlen.

Finden können Sie die Buttons bei allen Profilen und Projekten auf projektwerk. In Kürze wird es  die Buttons auch in Ihrer persönlichen Matching-Liste geben.

Außerdem neu : Der projektwerk Twitter-Stream! Diesen finden Sie auf den Startseiten der projektwerk-Branchen-Plattformen und auf Ihrer persönlichen Home-Seite nach dem Login. Hier lesen Sie die neuesten Tweets mit spannenden Nachrichten aus Ihrer projektwerk Branche.

projektwerk wünscht viel Spaß beim sharen und freut sich auf ein reges Feedback!

2011
19
Mai

Hamburg, 19. Mai 2011. Internationalisierung ist einer der großen Trends des Jahres 2011. Auch der Projektmarkt hält sich nicht an Landesgrenzen. Der Siegeszug der Social Media hat maßgeblich dazu beigetragen, dass es heute auch für Freelancer keine Ausnahme mehr ist, wenn sich ein Team, das sich auf verschiedenen Kontinenten befindet, für ein Projekt zusammenschließt. Grafiker aus Dänemark, Projektmanager aus Australien und Programmierer aus Bulgarien arbeiten für einen Kunden in China – während dies in Großunternehmen bereits Alltag ist, könnte die Projektarbeit von morgen so auch für Freelancer aussehen.

Auch bei projektwerk ist die zunehmende Internationalisierung des Projektmarktes spürbar. Bereits jetzt beheimatet projektwerk Spezialisten aus 61 Ländern unter seinen rund 60.000 Mitgliedern. Die Top 10 der Länder außerhalb Deutschlands ist dementsprechend heterogen. Spitzenreiter sind hier Bulgarien, Dänemark und China.

"Trotz aller Veränderungen in der Struktur des Arbeitsmarktes ist es jedoch häufig nicht ganz unproblematisch, sich in einem fremden Markt zu positionieren. Hier kommt projektwerk ins Spiel, indem es mit seinen Projektbörsen Freiberuflern und Unternehmen ermöglicht, Kontakte zu ausländischen Unternehmen und anderen Freiberuflern zu knüpfen und so den Eintritt in neue Märkte erleichtert“, so Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

2011
19
Apr

Social Media im Unternehmen 2011

Beitrag von Simone / Kategorie: Kooperationen

Social Media Plattformen gehören zu den wichtigsten Kommunikationskanälen. Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Verkehr werden Kontakte und Empfehlungen über Netzwerke und Communities ausgetauscht und immer mehr Menschen nehmen weltweit an der (Echtzeit-)Kommunikation und den sozialen Interaktion teil. Die Nutzung dieser Medien für Unternehmenszwecke ist komplex und unterliegt schnellen Veränderungen. Was heute nur Insider kennen, verändert morgen Märkte. Diese Entwicklung zwingt nicht nur zum Umdenken. Sie setzt auch ständig aktualisiertes Wissen voraus, um die rechtzeitige Anpassung der Unternehmensaktivitäten sicherstellen zu können.

Auch die Personalgewinnung wird durch den Einsatz von Social Media revolutioniert. Die Karriereseiten der Unternehmen sind die Anlaufstelle für Stellensuchende. Für das Recruiting und Employer Branding mit Social Media Plattformen gilt: Mehr Möglichkeiten, mehr Verantwortung - und mehr Chancen als jemals zuvor. Diese hochaktullen Themen stehen daher im Mittelpunkt des Jahreskongress “Social Media im Unternehmen 2011”. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über Einsatzmöglichkeiten von Social Media im Unternehmen, über rechtliche Fallstricke und mögliche Strategien. Lernen Sie, rechtliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu analysieren und zu eliminieren! Loten Sie die noch bestehenden Möglichkeiten aus und umgehen Sie Haftungsfallen!

Der Kongress findet am 02/03. Mai 2011 in München statt. Jetzt unter www.conferencegroup.de/smu11 anmelden und 100 Euro sparen.

2011
07
Feb

Internet World auf Wachstumskurs

Beitrag von Simone / Kategorie: Koops + Events

Social Media, E-Commerce Trends, Mobile und Conversion Optimierung sind die vier Schwerpunktthemen der Internet World Fachmesse & Kongress 2011, die am 12.-13. April im ICM München stattfindet. Mehr als 5.000 Fachmessebesucher, 1.000 Kongressteilnehmer und 170 Aussteller erwartet der Veranstalter in 2011 und wächst damit auf die doppelte Ausstellungsfläche im Vergleich zum Vorjahr.

Im parallel zur Fachmesse stattfindenden Kongress zeigen mehr als 100 Referenten aus der Praxis auf, welche Trends, u.a. Social Media Strategie, Einsatz von Location Based Services oder Multichannel im E-Commerce, tatsächlich praxisrelevant sind und wie sie sich in die Unternehmenspraxis integrieren lassen.

Die Ausstellungsschwerpunkte der Internet World liegen auf Services und Produkten im Online Marketing und E-Commerce, E-Payment, Usability und Web-Analyse. Auch finden sich in der Messe Anbieter von Mobile Apps, Bewegtbild, Web-Infrastruktur oder Logistik. Das Zwei-Tages-Kongressticket gibt es bis zum 3. März zum Frühbucherpreis von 790,- EUR zzgl. MwSt. Der Besuch der Fachmesse ohne Kongress ist nach Vorabregistrierung kostenfrei. Mehr Infos und Anmeldung unter www.internetworld-messe.de

2009
30
Dez

Sechs Social Media Trends für 2010

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

2009 ist Social Media exponentiell gewachsen. Alleine Twitter wuchs rapide an, vorallem in den USA, wo mittlerweile über 7 Milllionen User registriert sind, und Facebook ließ Myspace hinter sich. Wie wird Social Media also in 2010 aussehen? Da wird Social Media noch beliebter, mobiler und exclusiver, das zumindest wird vermutet. Was könnten kurzfristige Trends sein?

1. Social Media wird weniger 'social'
Gruppen, Listen und Netzwerke werden immer beliebter und werden gefühlt 'exclusiver'. Nicht jeder wird auf die neu erstellte Twitterliste kommen und hyperaktive Schreiberlinge werden eher ignoriert. Das mag nicht unbedingt weniger 'social' sein, aber doch selektiv, denn wichtiges wird von unwichtigen eher herausgefiltert.

2. Firmen machen es vor
Bisher gab es wenig Firmen, die Social Media für das Marketing entdeckt haben. Die Mitarbeiter von Best Buy's Twelpforce, zum Beispiel, bieten über Twitter einen Kunden-Support an. Durch ein System sehen die Mitarbeiter genau, wer an dem Support teilnimmt. Das könnte ein Beispiel für ein Trend im neuen Jahr sein, dass mehr Firmen, um Kosten einzusparen, auf solche findigen 'Social' Techniken zugreifen.

3. Social Business wird ernsthafter
Relativ neue Netze wie Foursquare fokussieren auf lokales Networking und bietet es auch für das Handy an. Dabei hat es einen spiele ähnlichen Charakter, der den Wettkämpfer im User wecken soll. Die Teilnehmer werden angeteasert und mit hohen Bewertungen 'belohnt'. Die Push-Technologie sorgt dafür, dass der User immer weiß, wer gerade dabei ist, seine Führungsposition zu übernehmen, so dass der Wettkampf immer am laufen bleibt. Unternehmen versuchen durch nette Anreize auch in ihren Netzwerken für aktive Benutzung zu sorgen.

read-more