Seit es projektwerk gibt, ist die Qualität von Projekten und Profilen eines unserer wichtigsten Themen. Die ersten 7 Jahre haben wir (also meistens ich) jedes Projekt einzeln angeschaut, bewertet, manchmal Typos verbessert und  - wenn der Inhalt zu dürftig war - sehr oft beim Projektanbieter nachgefragt, was er denn eigentlich suche. Telefonisch. Was fast immer für  positive Überraschung sorgte, denn normalerweise wird man von Internetplattformen nicht angerufen. Die Standardantwort: "Die mit den richtigen Skills wissen schon was ich meine." Das stimmt zwar, aber besonders bei gefragten Freelancern macht eine dürftige Beschreibung ein Projekt nicht attraktiver. Irgendwann war die Plattform dann so groß, dass sie sich in weiten teilen selbst organisiert hat, also sich neue Projektanbieter an den guten Beschreibungen der schon vorhandenen orientiert haben. Bei Profilen gilt das gleiche.
In jeder Phase von projektwerk gab es Nutzer, die sich über Inhalte beschwert haben. Oft waren wir dafür sehr dankbar, vor allem wenn unseriöse Anbieter am Werk waren, aber manchmal waren die Begründungen auch sehr willkürlich und nicht immer nachvollziehbar. Daher haben wir schon sehr früh Nutzungsregeln aufgestellt, die dann eben für alle gelten, auch für uns. Es  gibt immer mal wieder Projekte, über die wir intern diskutieren, weil wir z.B. bestimmte Geschäftsmodelle nicht gutheißen. Wenn sie den Regeln entsprechen, bleiben sie auf der Plattform, alles andere wäre von unserer Seite willkürlich und würde uns sehr schnell unglaubwürdig machen.
Diese Regeln geben den Nutzern relativ viel Freiheit, solange es eine marktübliche Bezahlung gibt (also das Risiko nicht auf den Freelancer abgewälzt wird) und es keine Festanstellung ist. Für feste Jobs sind die Stepstones und Monsters dieser Welt völlig ausreichend. Mithilfe der Regeln können wir entscheiden, ob wir ein Projekt (oder auch Profil) öffentlich lassen oder deaktivieren. Transparent und fair für jeden, der projektwerk nutzt.
Hier sind sie nochmal: Nutzungsregeln projektwerk

