Dieser Meinung ist nicht nur Ulf-Hendrik Schrader, Geschäftsführer der PR-Agentur Aufgesang Public Relations Relation. Er hat analysiert, wie und wo SEO und Online-PR zusammenkommen. Google wird immer besser darin, wirklich wichtige Seiten von denen zu unterscheiden, die Relevanz nur vortäuschen. Das ist Fakt. "Die letztlich einzige Lösung ist, tatsächlich relevant zu sein. Das bedeutet: Echte Links von Autoritätseiten, breit gestreute Sichtbarkeit im Netz und relevante, an den Nutzern ausgerichtete Inhalte. Und all das bietet gute Online-PR", erklärt er.
Online-PR will mit großer Reichweiter Botschaften an die Zielgruppen bringen und Images prägen. Die Suchmaschinen-Optimierung ist oft sehr auf die quantitative Erzeugung von Traffic und Absatzförderung beschränkt, während die Wirkungsebene der Online-PR hauptsächlich in der Bekanntheitsteigerung und Imagebildung liegt. 'Man kann nicht nicht kommunizieren' sagte schon der österreichische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Und genau das wendet Schrader auf das Zusammenspiel von SEO und Online-PR an: "Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, kann Effekte auf die Online-PR kaum ausschließen. Und wer Maßnahmen der Online-PR betreibt, tut immer auch etwas SEO-relevantes."


