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Marktmonitor

2013
09
Mrz

Hamburg, 09.03.2013. Seit Mai 2012 bietet projektwerk seinen Mitgliedern an neben den Projekten für freiberufliche Mitarbeit auch feste Jobs sowie Werkverträge auszuschreiben. Grund: Die Vertragsform verliert zunehmend an Bedeutung, vielen Auftraggebern ist inzwischen wichtiger, gesuchte Professionals zu gewinnen. Innerhalb der Branchen gibt es jedoch Unterschiede.

Auf projektwerk IT ist Angebot und Nachfrage für Freie und Feste Projekte recht ausgeglichen. Werkverträge werden kaum veröffentlicht, obwohl gut ein Viertel der Experten bereit wäre, ein Projekt zum Festpreis durchzuführen.

Im Consulting spielen Werkverträge keine Rolle. 80% der freiberuflichen Experten arbeiten lieber auf Basis freier Mitarbeit. Das spiegelt die Gepflogenheiten der Branche wider. Bei Festanstellungen ist das Verhältnis relativ ausgeglichen.

Auf projektwerk creative spielt Festanstellung eine untergeordnete Rolle: Lediglich in 8% der ausgeschriebenen Jobs und 16 % der Profile wurde diese ausgewählt.
Freelance-Projekte und -Profile halten sich auf einem hohen Niveau die Waage. Werkverträge werden, im Unterschied zum Consulting, von Auftraggebern häufiger angefragt, als von Freelancern angeboten. Auch dies ist branchenüblich.

Auf projektwerk Engineering ist „Freie Mitarbeit“ für die Projektvergabe die am häufigsten angegebene Vertragsart. Freelancer bevorzugen Werkverträge. Eine feste Zusammenarbeit spielt im Engineering eine untergeordnete Rolle.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auf projektwerk medical ab: Freie Mitarbeit wird von den Projektanbietern deutlich häufiger gewünscht als von Professionals angeboten. Diese würden (auch) Werkverträge akzeptieren.
Das Angebot und die Nachfrage nach Festanstellungen ist ausgeglichen. Im Vergleich aller projektwerk Plattformen ist der Anteil hier am höchsten.

„Aus unserer Historie ist der Anteil an freien Arbeitsverhältnissen auf projektwerk noch deutlich höher. Wir sehen aber einen deutlichen Trend der Zunahme von festen Jobs. Auch auf Seiten der Freelancer besteht eine zunehmende Bereitschaft, zumindest temporär, feste Arbeitsverhältnisse einzugehen.“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk

Modernes Arbeiten: Auf projektwerk finden Unternehmen und Fach- und Führungskräfte direkt zueinander. Für die über 80.000 Mitglieder ist projektwerk seit über 14 Jahren eine zentrale Anlaufstelle für modernes Arbeiten – freiberuflich oder zur Festanstellung. projektwerk betreibt spezialisierte Job- und Projektbörsen für die Branchen Consulting, Creative, Engineering, Fashion, IT und Medical. Die eigens entwickelte Matching-Technologie bringt Unternehmen und passende Professionals unmittelbar zusammen.

2012
28
Okt

Nordrhein-Westfalen und Bayern dominieren das Ranking der Profile – aber die Stadtstaaten Hamburg und Berlin holen auf.

Hamburg, 28. Oktober 2012. Nordrhein-Westfalen und Bayern beherrschen mit großem Abstand das Bundesländer-Ranking der Profile auf projektwerk.com. Dass die beiden einwohnerstärksten Länder vorne liegen und auch das Ranking der Profile auf den verschiedenen Plattformen IT, consulting, creative, engineering und medical anführen, ist keine Überraschung.

Baden-Württemberg jedoch, das bei den Einwohnerzahlen Platz 3 belegt, findet sich auf projektwerk auf Platz 6 wieder. Lediglich auf projektwerk engineering belegt das Autoland Baden-Württemberg den zu erwartenden 2. Platz. Besonders interessant ist der Vergleich zum Vorjahr: Hier belegte Baden-Württemberg noch einen soliden 3. Platz vor Hamburg, Hessen und Berlin.

Auch die starke Position der Stadtstaaten Hamburg und Berlin fällt auf: Die Hansestadt, die bei der Einwohnerzahl lediglich auf Platz 13 rangiert, belegt im Ranking von projektwerk den 3. Platz. Auf projektwerk creative erreicht die Medienstadt Hamburg gar den 2. Platz, nur Nordrhein-Westfalen ist hier stärker repräsentiert. Auch Berlin konnte Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorjahr überholen und belegt im Ranking auf projektwerk creative einen guten 3. Platz.

Dass Hamburg und auch Berlin im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl soweit vorne platziert sind,  ist auch darin begründet, dass Freelancer sich traditionell eher in den Großstädten finden – ein klarer Vorteil also für die Stadtstaaten.

Aber auch ihr Status als Medien- und Kreativ-Städte und somit Magnet für Freiberufler hat seinen Anteil an dem guten Abschneiden der beiden Städte.

Hinweis: Etwa jedes 5. Profil auf projektwerk enthält eine Ortsangabe. Profile ohne Ortsangabe konnten nicht ausgewertet werden.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehn Jahren Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen it.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.

 

2012
29
Aug

Hamburg, 29. August 2012. Auf projektwerk.com finden sich Projekte und Profile aus mehr als 45 Ländern. Landesübergreifende Projektarbeit innerhalb der deutschsprachigen Region ist inzwischen längst Alltag geworden. Projekte und Profile aus Ländern wie Malaysia, der Dominikanischen Republik oder Indien scheinen im Vergleich eher Ausnahmen zu sein – noch, denn das Bild verändert sich zurzeit spürbar. Internationalisierung war zwar bereits in den letzten Jahren ein Trend-Thema, durch die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt und die Tatsache, dass in beinahe allen Branchen immer mehr Experten als Freelancer tätig sind - allein in Deutschland erreichte die Zahl der Freiberufler 2012 ein Allzeithoch von 1,2 Millionen - verlieren Landesgrenzen und Entfernungen immer weiter an Bedeutung.

Angesichts der aktuellen Themen wie dem Fachkräftemangel, dem demographischem Wandel und der Blue Card, die die Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland vereinfachen soll, ist die Globalisierung des Projektmarktes nicht nur eine folgerichtige Entwicklung, sie stellt auch eine große Chance für die deutsche Ökonomie dar. „Im Gegensatz zu großen Unternehmen sind Globalisierung und das Anwerben von ausländischen Mitarbeitern für mittelständische Unternehmen Themen, die im Alltagsgeschäft noch keine große Rolle spielen. Das Arbeiten in Projekten über Landesgrenzen hinweg stellt jedoch eine große Chance dar. Dadurch können sie den Fachkräftemangel ausgleichen, ohne ein unüberschaubar erscheinendes Risiko eingehen zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist der Blick über den Tellerrand, denn jeder Freelancer und jedes internationale Projekt bringt neue Erfahrungen und Skills mit sich – sowohl fachlich als auch kulturell“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH.

Über projektwerk projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehn Jahren Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen it.projektwerk.de, engineering.projektwerk.de, consulting.projektwerk.de, creative.projektwerk.de, medical.projektwerk.de und fashion.projektwerk.de zum Einsatz kommt.

2012
07
Mrz

Top 5: Wo leben Freelancer?

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor, Presse

Hamburg, 07. März 2012. Hamburg, München, Berlin: Gäbe es eine Auszeichnung für die Stadt mit den meisten Freiberuflern, eine dieser Städte würde sie sicher erhalten. Dass die drei Städte bei der Auswertung der Zahl der Freelancern auf projektwerk vorne liegen würden, überrascht wenig. Nicht nur war dies bereits im vergangenen Jahr der Fall – die drei Städte zählen auch zu den urbansten Städten Deutschlands. Hier versammelt sich die Werbe- und Medienbranche, Coworking ist längst kein Fremdwort mehr, und eine Vielzahl von Freiberuflern, kleinen Agenturen und KMU baute sich hier in den letzten Jahren wertvolle Netzwerke auf. Neben dem Lifestyle-Aspekt handelt es sich bei den Top 5 der Städte mit den meisten Freelancern um starke Wirtschaftsstandorte, die ihren Schwerpunkt nicht auf traditionelle Industrie setzt, sondern auf Technologie, Forschung und Medien.

„Hamburg als Wirtschaftsstandort und Heimat von 20 staatlich anerkannten Hochschulen, Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut oder großen Werbeagenturen wie Jung von Matt zieht Freiberufler an – und das aus vielen verschiedenen Branchen“, weiß Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH. Immer mehr Consultants und Ingenieure aller Fachrichtungen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, was nicht nur an der guten Position dieser Spezialisten auf dem Markt liegt. Auch das steigende Bewusstsein für Work-Life-Balance, Individualität und die Angst vor dem Burnout machen sich bemerkbar. „Wir erwarten, dass der Anteil der Freiberufler weiter steigt, wobei es zu einer zunehmenden Diversifizierung kommen wird.“

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit dreizehnjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

2011
22
Jun

Der Marktmonitor der Projektbörse projektwerk zeigt, dass die wirtschaftsstarken Regionen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch in Sachen Freiberuflichkeit die Nase vorne haben

Hamburg, 23. Juni 2011. Hamburg, Berlin oder München sind die Städte, in denen man klassischerweise eine hohe Zahl an Freiberuflern erwartet. Doch wie sehen die Zahlen aus, wenn man sich die Verteilung der Freiberufler auf die Bundesländer genauer ansieht?

Für ihre aktuelle Auswertung ist die Projektbörse projektwerk dieser Frage nachgegangen. Es zeigt sich, dass in den wirtschaftsstarken Regionen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch die höchste Dichte an Freiberuflern vorherrscht. Während die einwohnerschwächeren Länder wie Schleswig-Holstein, das Saarland und Bremen erwartungsgemäß die letzten Positionen belegen, erreichen Hamburg und Berlin den 4. und 6. Platz im Vergleich der Bundesländer bezüglich der Anzahl der Freiberufler.

Ein anderes Bild ergibt sich, betrachtet man das Ranking der kreativen Freiberufler auf projektwerk creative und der selbstständigen Berater auf projektwerk consulting. Hier kann sich zumindest die Hansestadt Hamburg mit den großen Drei messen und unterstreicht so ihren Ruf als Stadt der Berater und Kreativen.

„Eine stabile Wirtschaft scheint auf Freiberufler eine ebenso große Anziehungskraft zu haben wie ein kreatives Umfeld. Das zeigt sich deutlich anhand der neuesten Zahlen“, so projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse. „Selbstverständlich muss hier auch in Betracht gezogen werden, dass die Zahl der Freiberufler in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg besonders hoch ist, da es sich um die einwohnerstärksten Bundesländer handelt. Niedersachsen jedoch, das von der Einwohnerzahl den vierten Platz belegt, findet sich in dem Ranking der regionalen Dichte der Freiberufler lediglich im Mittelfeld wieder.“

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

2011
21
Apr

Auch in diesem Monat haben wir die Zahlen auf unseren Branchen-Plattformen IT, Consulting, Creative und Engineering ausgewertet und die branchenspezifische Marktmonitore in den Branchen-Blogs veröffentlicht.

Der IT-Marktmonitor beschäftigt sich damit, dass der Trend zur Freiberuflichkeit weiter anhält, während das Thema des Consulting-Marktmonitors ist, welche Entwicklungen in der Consulting-Branche sich positiv auf die Situation der Freiberufler auswirkt. Im Engineering-Marktmonitor geht es darum, dass sich die Engineering-Branche im Aufwind befindet, und der Kreativmonitor analysiert die 8 wichtigsten Tätigkeiten bzw. Rollen auf projektwerk creative.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Informieren!

2011
18
Feb

Nach dem Relaunch im vergangenen Jahr startet projektwerk jetzt mit den brandneuen Marktmonitoren. Sie sollen einen branchenspezifischen Überblick über geforderte Skills und aktuelle Entwicklungen auf dem jeweiligen Projektmarkt liefern.

Auf unseren Branchen-Blogs können Sie seit gestern den aktuellen Marktmonitor für die IT-Branche mit den IT-Trends 2011 lesen. Im Consulting Marktmonitor geht es um Themen wie Human Resources und Prozessoptimierung. Der Marktmonitor der Engineering-Projektbörse befasst sich mit den Top Skills für Ingenieure.

In Kürze erscheint hier auch ein Überblick für die Kreativbranche.

Viel Spaß beim Entdecken!

2011
06
Jan

Wo leben deutsche Freiberufler?

Beitrag von Maike / Kategorie: Marktmonitor, Presse

Hamburg, 06. Januar 2011. Dem projektwerk Marktmonitor vom Dezember zufolge liegt Hamburg im Ranking der Projektdichte auf dem ersten Platz. Aber wie verteilt sich die Zahl der Freelancer auf die deutschen Städte? Dieser Frage geht der aktuelle Marktmonitor von projektwerk nach.

Wenig überraschend belegt hier Hamburg ebenfalls die Spitzenposition, gefolgt von München und Berlin. Im Gegensatz zu der Projektdichte liegt Berlin bei der Zahl der Freiberufler jedoch auf dem dritten Platz, während die Top 7 ansonsten analog mit dem Ranking der Projektdichte einhergeht. Überraschend jedoch ist, dass Wiesbaden im Gegensatz zur Projektdichte bei der Zahl der Freelancer Hannover, Nürnberg und Bonn übertrifft.

Besonders in Städten mit einer hohen Zahl an Freiberuflern gewinnt das Netzwerk immer mehr an Bedeutung. Während besonders IT-Freiberufler oft noch Einzelkämpfer sind, verändert sich der Markt und verlangt zunehmend nach gut vernetzten Spezialisten. Bei der Vernetzung hilft neben Social Networks auch die Projektbörse projektwerk. Eine weitere gute Idee, die sich immer mehr durchsetzt, sind Coworking Spaces. Nicht umsonst schießen derzeit neue Coworking Spaces wie Pilze aus dem Boden. Und das nicht nur in Städten mit hoher Freiberuflerdichte wie Hamburg, München und Berlin, sondern inzwischen auch in kleineren Städten.

„Coworking ist ein Konzept, das im Leben der Freiberufler eine immer größere Relevanz erhält. Denn beim Networking zählt nicht mehr Quantität in Form von möglichst vielen Facebook-Freunden, sondern inhaltlicher Austausch und tatsächliche Zusammenarbeit als Ausdruck von Qualität“, so Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin von projektwerk.

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit elfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen it.projektwerk.com, engineering.projektwerk.com, fashion.projektwerk.com, consulting.projektwerk.com und creative.projektwerk.com zum Einsatz kommt.

2009
06
Mai

IT-Markt schiebt Riesenberg von Projekten vor sich her

Hamburg, 5. Mai 2009. Der heute zum 13. Mal veröffentlichte Marktmonitor der Hamburger Projektbörse projektwerk.de zeigt, dass die krisenbedingte Investitionszurückhaltung das IT-Projektgeschäft weiter dämpft. Gegenüber dem Vormonat ist der Bedarf an IT-Experten in allen Bereichen weiter gesunken. Im April betrifft dies auch die Nachfrage nach SAP-Spezialisten. Nach einem guten Jahresauftakt für SAP-Projekte, der sich mit saisonal bedingtem Bedarf erklären lässt, fielen die bei projektwerk ausgeschriebenen Projekte für SAP-Experten von März auf April um ca. 30 Prozent.

Dazu SAP-Berater Michael Blankertz aus Raubling, der seit über 15 Jahren vorwiegend mittelständische Unternehmen berät: „Die Unternehmen denken zu kurzfristig. Viele Projekte, die Entwicklungsaufwand mit sich bringen, werden im Moment gestoppt. Dass diese aber mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz eines Unternehmens erhöhen, wird dabei häufig völlig außer Acht gelassen. Auch werden vielfach Aufgaben an interne Kräfte übertragen, die diese dann irgendwie, aber sicher nicht wie ein versierter SAP-Mann lösen. Nice to Have-Projekte werden ganz gestrichen.“

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2009
11
Mrz

Trotz Krise höherer Bedarf an Oracle-Experten als vor einem Jahr

Marktmonitor von projektwerk reflektiert aktuelle Entwicklungen im IT-Markt

HAMBURG (02.03.2009) – Eine Kurve sticht heraus, denn sie verläuft gegen den allgemeinen Trend nach oben. Im Februar dieses Jahres wurden Oracle-Experten stärker nachgefragt als in demselben Monat in 2008. Das zeigt der aktuelle Marktmonitor von projektwerk, der heute zum 11. Mal von der internetbasierten Projektbörse veröffentlicht wird. Seit Ende des letzten Jahres verzeichnen die bei projektwerk veröffentlichten IT-Projekte einen Rückgang, worin Experten die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sehen. Umso interessanter ist darum, dass die Nachfrage nach Oracle-Experten im Vergleich zu Februar des letzten Jahres um 60 Prozent gestiegen ist, seit Jahresbeginn sogar um etwa 85 Prozent.

Damit zeigen Oracle-Projekte als einzige eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr. Ludwin Poertzgen, Geschäftsführer der auf IT-Modernisierung spezialisierten Unternehmensberatung Poertzgen GmbH aus Düsseldorf sagt dazu: „Ein wenig wundert mich diese Entwicklung schon. Auch bei Oracle-Projekten haben wir in der letzten Zeit Einbrüche gehabt und die Auswirkungen der Krise deutlich zu spüren bekommen.“ Die positive Entwicklung führt der ehemalige Oracle-Projektmanager auf die neue Markt-Position von Oracle zurück und erklärt: „Wahrscheinlich wird Oracle nach dem Kauf von Bea im letzten Jahr strategischer gesehen. Zum Beispiel setzt die Deutsche Telekom seit einiger Zeit wieder mehr neue Oracle-Technologien (z.B. BPEL) ein. Die Marktposition von Oracle in der Middleware, also im Bereich der Application Server, ist durch Bea wesentlich stärker geworden. Es werden mehr Projekte im Umfeld der SOA-Suite gemacht. Auch wird Oracle jetzt verstärkt im Zusammenspiel mit neuen Java-Anwendungen eingesetzt.“

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