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Krise

2010
07
Jan

Fachkräftemangel oder wahlweise Krise - wenn man mal die Presse verfolgt, findet man je nach Konjunkturlage fast immer etwas über Jobabbau oder Fachkräftemangel oder beides gleichzeitig. Immer betrifft das unsere alten Arbeitsstrukturen, die ohnehin immer weniger Menschen betreffen.

Aber das wird von der Öffentlichkeit entweder nicht bemerkt oder nicht diskutiert. Mir scheint, als ob alle Welt das System sozialversicherungspflichtiger (was für ein deutsches Wort) Beschäftigung, möglichst in einem DAX Unternehmen, für den Normalfall hält und innovative Arbeitsformen eher für exotische Randerscheinungen.

Dabei sind die exotischen Randerscheinungen in vielen Branchen längst üblich, vor allem in solchen, die Forschungs- und Entwicklungsintensiv sind, also den zukunftsgerichteten Branchen und häufig in Kleinunternehmen. Großunternehmen bauen tatsächlich Arbeitsplätze ab, aber viele Kleinunternehmen bauen Arbeitsplätze auf oder brauftragen andere Kleinunternehmen mit projektbezogenen Aufgaben.

Dass Kleinunternehmen (mit bis zu 20 Mitarbeitern) sogar die Gewinner der aktuellen Krise sind, und somit auch deren Mitarbeiter und Auftragnehmer, zeigt eine Studie der IfW. In der rheinischen Post wird IfM-Präsident Johann Eekhoff zitiert: "Vor allem die kleinen Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern haben die Krise überraschend gut überstanden" und sieht die Ursachen vor allem in der größeren Flexibilität bei den Arbeitszeiten und beim Personaleinsatz.

Da fragt man sich schon: Warum haben sich diese Chancen noch nicht bis in die Chefetagen der Großunternehmen herumgesprochen?

Übrigens: Kleinunternehmen in Deutschland erwirtschaften 40% der Umsätze und stellen 70% aller Arbeitsplätze.

2009
13
Aug

SEM ist der Gewinner in der Werbekrise

Beitrag von Simone / Kategorie: Markt

Die Zahl der SEM-Werbetreibenden steigt und steigt, gut für die Online Werbung. In den heutigen wirtschaftlich schlechten Zeiten, suchen Nutzer mehr denn je im Netz vermehrt nach Produkten und vergleichen dort die Preise. Das läßt die Zahl der Werbetreibenden ansteigen. Doch es gibt noch andere interessante Bewegungen im Markt, wie aus den aktuellen Zahlen des Search Advertising Indexes (SAX) hervorgeht.

stat

"Jeden Monat veröffentlicht iBusiness den Search Advertising Index (SAX) für Deutschland. Er zeigt der Branche, wie sich die Zahl der Suchwort-Anzeigen und die Zahl der SEM-aktiven Unternehmen über die Monate hinweg verändert. Ausgangsbasis ist der Durchschnitt des Jahres 2008. Produziert wird der SAX vom Analytic-Unternehmen Xamine."

Quelle: iBusiness.de

2009
08
Jul

Projektmarkt atmet langsam wieder auf

Beitrag von Maike / Kategorie: Presse

Der Projektmarkt erholt sich langsam trotz Krise.

Hamburg, 08. Juli 2009. Nach einem Tiefpunkt im Mai hat sich im Juni die Zahl der Projekte auf projektwerk.de nach einem markanten Abschwung seit Anfang des Jahres deutlich erholt. Während Oracle im ersten und zweiten Quartal 2009 die einzigen Lichtpunkte setzte, gesellten sich im Juni die Zahlen von u.a. SAP-, J2EE/Java- sowie SQL-Projekten dazu.

projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse zu den aktuellen Entwicklungen auf der projektwerk–Plattform: “ Wir gehen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist – nachdem zu Beginn der Krise oft zuerst an externen Ressourcen gespart wurde, sind es jetzt auch die Freiberufler, die als die ersten den Trend zum Aufschwung erleben.“

Dieser Trend wird auch von den aktuellen Daten einer Reihe Konjunkturindikatoren unterstützt, die zumindest eine Tendenz zur Aufhellung der Stimmung in Deutschland aufzeigen.

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2009
10
Jun

In Zeiten wie diesen scheint es nicht einfach zu sein, sich für oder gegen die Selbständigkeit zu entscheiden, vor allem nicht zu Zeiten der Rezession. Überall brechen die Arbeitsplätze weg und man ist verunsichert, was die Zukunft einem bringen mag. Hierbei spielt natürlich auch eine Rolle, ob man sich komplett selbständig machen möchte, oder ob es eine Nebenbeschäftigung zum eigentlichen Job sein sollte. Wichtig hierbei erscheint mir auch die Frage, ob man schon Erfahrung als Freelancer gemacht hat, oder ob es völliges Neuland ist.

Um etwas strukturierter an die Fragestellung der Selbständigkeit heranzugehen, habe ich vor Wochen einen Beitrag gelesen, indem einige Fragen aufgeworfen wurden, die ich zum Thema Selbständigkeit sehr ratsam finde.

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2009
19
Mai

In Krisenzeiten sind Manager und Mitarbeiter größerem Stress ausgesetzt als sonst. Was sagt man aber den Mitarbeitern, wenn es kritisch wird – und was nicht?

Susanne Rausch, Geschäftsführerin act value management consult aus Berlin, hat auf computerwoche.de Tipps aufgeführt, wie Sie Ihre Mitarbeiter in Krisenzeiten wieder motivieren.

Verhindern Sie Flurgerüchte
Betreiben Sie eine offene Kommunikationspolitik, um Flurgerüchte zu vermeiden – zum Beispiel über den Abbau von Personal.

Nur wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie jederzeit bestens von der Geschäftsleitung und vom Teamleiter informiert werden, lassen Sie sich zu einer guten Arbeitsleistung motivieren.

Gerade bei Umstrukturierungsprozessen ist dies besonders wichtig. Hier müssen Mitarbeiter re-motiviert werden. Drei Dinge sind hierbei zu empfehlen:

• Fokussieren Sie sich selbst zunächst auf das Positive – also auf die Frage: Was ist gut gelaufen?
• Betonen Sie Leistungen und Erfolge. Zollen Sie ihnen explizit Anerkennung.
• Setzen Sie das Erreichte in ein Verhältnis zur negativen Alternative, den Konsequenzen einer Nicht-Veränderung: Was haben wir erreicht und was hätte passieren können, wenn wir an dieser Stelle nicht gehandelt hätten?

Zuhören und überzeugen
Führungskräfte sollten ihre Mitarbeiter in Krisen vom Nutzen für das Unternehmen überzeugen.

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2009
20
Apr

Der erfolgreiche Unternehmer von heute ist in Krisenzeiten hoch motiviert. Schnelles Handeln in der Produktion und Anspornen seiner Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg.
Das ist ein Ergebnis einer Umfrage unter 65 Finalisten des Wettbewerbs "Entrepreneur des Jahres 2008", berichtet das Handelsblatt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hatte die Inhaber der Unternehmen zu den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf ihr Geschäft befragt.
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2009
14
Apr

bvsi_logo

Im Interview gibt Dieter Brencher, Leiter des SAP-Arbeitskreises im BVSI , eine Einschätzung dazu ab, wie sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt auswirkt und hat ein paar Tipps parat, wie es sich mit der Krise umgehen lässt.

Wie wirkt sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt aus?
Genauso wie in den Jahren nach dem 11. September 2001 beobachten wir, dass
mehr Freiberufler auf der Suche nach Projekten sind und gleichzeitig weniger
Projekte angeboten werden. Dabei trifft es den SAP Bereich generell nicht so hart
wie zum Beispiel den doch überbesetzten Mark der reinen Java-Programmierung.
Dennoch bewegen sich auch bei der SAP-Beratung die Preise nach unten. Daher ist
jeder sicher gut beraten, ein Projekt mit niedrigerem Salär anzunehmen, als kein
Projekt zu haben. Die Zeiten, die Preise nach oben zu schrauben, sind momentan
nicht gegeben.

Der SAP-Markt ist stark diversifiziert. Wie ist die Nachfrage nach den
verschiedenen SAP-Modulen?

Die Nachfrage nach verschiedenen SAP-Modulen ist wie immer unterschiedlich.
Weiterhin ist der Markt im Umfeld von SAP Business
Warehouse, Business Objects, den klassischen Finanzmodulen
und der SAP Basis nur bedingt rückläufig. Hier zählen jedoch
nicht nur das technische Wissen, sondern neben dem Preis
auch die so genannten „Soft Skills“, die in Fortbildungen
erworben werden müssen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Projektlage? Haben SAPBerater
noch Verhandlungsspielraum bei den Honoraren?

Auch in den vergangenen (guten) Jahren war es so, dass Projekte oft erst nach
Ostern vergeben wurden und so besteht Hoffnung, dass die Lage nicht so schlecht
ist, wie sie dem einen oder anderen Berater, der momentan ohne Projekt ist,
erscheint. Zudem handeln manche Vermittlungsagenturen sicher genauso wie einige
große Hersteller, die heftig über die Finanzkrise jammern, um Subventionen und gute
Margen zu bekommen, jedoch eigentlich noch gut verdienen und die Situation sicher
für sich ausnutzen. Daher lohnt es sich in jeder Verhandlung für den Freiberufler,
auch noch um die letzte Mark, bzw. natürlich um den letzten Euro, hart zu
verhandeln.

Sehen Sie Chancen in der Krise?
Ja, auf jeden Fall. So setzen manche Unternehmen nicht nur rigoros ganze
Heerscharen von Freiberuflern vor die Tür, sondern sie stellen vor allem teure, große
Beratungshäuser auf den Prüfstand und erneuern die Verträge nicht. Da das
Geschäft jedoch weiter läuft und man diese Beratungsgiganten nun wirklich für zu
teuer ansieht, versucht man günstigere kleinere Firmen oder eben Freiberufler direkt
zu akquirieren. Nun haben jedoch Vermittler selten Verträge mit kleineren Firmen
und so besteht die Chance, sich über eben diese Häuser oder direkt neue Aufträge
zu sichern. read-more

2009
02
Apr

projektwerk im Mittagsmagazin

Beitrag von Maike / Kategorie: projektwerk

Das Mittagsmagazin der ARD war kürzlich bei uns und zwei weiteren erfolgreichen kleinen Unternehmen zu Gast. Thema war, wie kleine Unternehmen die Krise als Chance nutzen können.

Klein sein, das hat Vorteile, findet projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse: "Ein kleines Unternehmen kann schneller und flexibler agieren."

(Quelle: ARD Mittagsmagazin, 18.03.09)

2009
25
Feb

Wie in der heutigen Welt Online beschrieben, trifft die Krise besonders die Freiberufler, weil Auftraggeber zurückrudern und den Geldhahn zu drehen. Während große Konzerne wie Opel und HSH Nordbank ganz öffentlich mit diesen Problemen fertig werden müssen, versuchen die Freien im stillen damit zurecht zu kommen. Denn sie haben niemanden, der mal eben unterstützend eingreifen könnte. Auch Christiane Strasse meldet sich in dem Artikel zu Wort:

„Die meisten Freiberufler werden auf Basis von Projekt- und Beraterverträgen engagiert; die Verträge sind in der Regel unkompliziert kündbar. Deshalb fällt es Unternehmen auch leicht, zuerst an externen Ressourcen zu sparen.“

Mehr zu dem Artikel hier: Welt Online - Freiberufler trifft die Krise besonders hart.