SUCHE   
  

Keywords

2009
08
Okt

„Der Teufel steckt im Detail“, so beschreibt ein Artikel der Internet World Business, die neuen Tools zur Suchmaschinenoptimierung (SEO). Hat man bisher stundenlang Analysen über die Mitbewerber erstellt und die Keyword-Dichte und Backlink-Struktur errechnet, so geht der Trend immer mehr in Richtung SEO-Tools, die automatisiert diese Prozesse übernehmen und auswerten. War man anfangs noch skeptisch, so sind diese Tools mittlerweile en vogue, denn sie liefern wichtige Erkenntnisse beim Reporting und vereinfachen die Optimierungsarbeit.

Man kann SEO-Software entweder „monatlich mieten, als SaaS-Variante („Software as a Service“) oder zum Einmalpreis als fest-installierte Version kaufen. Der Teufel steckt deshalb im Detail, da man beim Kauf darauf achten sollte, dass nicht nur, weil die Software z.B. mit vier Millionen Keywords wirbt, auch genau die Keywords enthalten sind, die für die eigene Branche wichtig sind. Auch stellt sich die Frage, ob das Tool die Analyse anderer Suchmaschinen (also nicht nur Google) umfasst, ob es Informationen im Bereich der Social-Media-Optimization liefert und wie häufig die Datenbanken aktualisiert werden (entstehen durch die Updates weitere Kosten und auf welcher Höhe belaufen diese sich möglicherweise?).

Zu guter Letzt sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es trotz der Optimierung durch SEO-Tools keinen Verzicht auf einen Fachmann gibt. Denn schließlich sollte er es sein, der die „Fäden“ in der Hand hält und darüber entscheidet, was mit den erhobenen Daten anzufangen ist. Eine aufschlussreiche Auswertung allein liefern die Daten, zum Beispiel über die Keyword-Dichte und der Backlink-Struktur, nicht. Hilfreich kann hier beispielsweise die Verknüpfung der Software mit den Webanalyse-Daten sein, die anzeigen können, welches Potenzial ungenutzt bleibt und welche Suchbegriffe wirklich etwas einbringen.

2009
01
Okt

Mit dem Semantischen Web per Du

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Im 3. Teil unserer kleinen Serie über den erfolgreichen Umgang mit Suchmaschinen stellen  wir einen kleinen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Internet vor: Das Semantische Web, oft auch Web 3.0 genannt.

Was ist das Semantische Web?

Sucht man heute einen Begriff im Internet, wie zum Beispiel „italienisches Restaurant“, wird man eine textbasierte Ergebnisliste erhalten. Man wird eine Liste italienischer Restaurants bekommen, die man dann weiter verfeinern kann – nach Standort, Bewertungen auf Portalen etc. Genau darin unterscheidet sich das Semantische Web vom Web 2.0, denn es arbeitet mit Bedeutungen, Gruppen und Beziehungen innerhalb dieser Bedeutungs-Gruppen. Um beim Restaurant-Beispiel zu bleiben, wird das Web - sucht man nach einem „guten italienischen Restaurant in der Nähe“ - wie ein Reiseführer reagieren. Sie erhalten eine Liste über gut bewertete Restaurants in Ihrer Nähe. Und Sie müssen nicht gesondert zusätzlich nach z.B. „Pizzeria“ suchen – denn dieser Begriff steht in semantischer Beziehung zu dem Begriff „italienisches Restaurant“.

Experten rechnen damit, dass diese Zukunftsvision die logische Entwicklung des Internet sein wird – es gilt also, sich schon mit dem Konzept vertraut zu machen.  Um ein semantisches Ergebnis generieren zu können, braucht das Web semantische, also bedeutungstragende, Datenquellen. Fügt man jedoch bereits existierenden Inhalten Metadaten in Form von Tags im Quellcode der Seite hinzu, macht man den Inhalt auch für die semantische Lesart zugänglich. Das wichtigste Format ist RDF (Resource Description Framework), das den Crawlern und Robots der Suchmaschinen quasi erklärt, welche Bedeutungen der Inhalt hat und in welcher Beziehung er zu anderen Inhalten steht. Die Beziehungen zwischen Inhalten sind kennzeichnend für das semantische Web, nicht umsonst wird es von einigen Korifäen „Linked Data“ genannt.

Wie stellen Sie schon jetzt sicher, dass Ihr Content auch im Semantischen Web gefunden und weiterhin gut gerankt wird?

1. Semantische Räume

Schaffen Sie semantische Räume, indem Sie in Ihrem Text Worte benutzen, die in inhaltlicher Beziehung zueinander stehen. Benutzen Sie Synonyme für Ihr Keyword und analysieren Sie, welche dieser Begriffe am sinnvollsten sind für das Suchverhalten Ihrer Zielgruppe. Kurz: Ausnahmsweise ist Schubladendenken erwünscht – indem Sie Cluster bilden.

2. Hinterlassen Sie Spuren

Schauen Sie über Ihren Tellerrand und kommentieren und verlinken Sie Seiten, die für Ihr Themengebiet bzw. Ihre Zielgruppe relevant sind. Das hat auch den Vorteil, dass Sie sehen können, welche Keywords und Tags ähnliche Seiten nutzen.

google_wonder_wheel

Das Google Wonder Wheel gibt bereits seit Mai 2009 einen Eindruck, wie die Suche des Semantischen Web aussehen wird.

(Quelle: Internet World Business, 17.08.2009. internetworld.de)

2009
15
Sep

Im ersten Teil unserer dreiteiligen Serie zum Thema Suchmaschinenoptimierung lernen Sie, wie Sie Ihre SEO schon beim Schreiben optimieren können. Mit optimaler SEO können Sie den Traffic auf Ihrer Webseite deutlich erhöhen - besonders für Freiberufler ein wichtiger Faktor.

Das Wichtigste zuerst: Der Inhalt zählt. Bei allen Tipps und Tricks sollten Sie nicht vergessen, dass relevanter und interessanter Content Ihr Ziel sein sollte. Den würdigen nicht nur alle großen Suchmaschinen – auch Ihre Leser werden es Ihnen danken, indem sie auf Ihre Webseite zurückkehren.

Was können Sie darüber hinaus noch tun?

1. Vermeiden Sie Duplicate Content
Schreiben Sie Ihre Texte selbst, statt sie einfach zu übernehmen. Denn Inhalte werden von Suchmaschinen nur einmal gelistet, da eine Wiederholung der Textinhalte im Suchmaschinenindex nicht user-freundlich ist.

2. Finden Sie die richtige Länge
Viele Suchmaschinen, unter ihnen Google, indexieren Webseiten in ihrer Ganzheit. Je mehr Text, desto mehr Effekt. Achten Sie also darauf, dass Ihre Texte eine Mindestlänge von 250-400 Wörtern hat.

3. Die Keywords – eine Frage der Häufigkeit
Die Keywords sind ein wichtiges Element in der SEO. Bei der Keyword-Dichte (oder density) gilt Folgendes: Überfrachten Sie Ihren Text nicht mit Keywords – weil es eine zeitlang gang und gäbe war, seine Texte mit einem wahren Keyword-Stuffing zu optimieren, haben sich die Suchmaschinen auf diesen Trick eingestellt und ranken überoptimierte Texte inzwischen schlechter als andere.
Halten Sie sich an folgende Faustregel: Die Keyword-Dichte sollte 2-4% Ihres Gesamttextes, inklusive Bild- und Titel-Tags, nicht übersteigen.
Ein Beispiel: Sie haben einen Text mit 400 Wörtern geschrieben.

read-more

 
 

projektmagazin

Hier könnte Ihre Anzeige stehen.
Kontaktieren
Sie uns!