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IT Freelancer

2011
30
Nov

IT-Freelancer des Jahres gekürt

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein

Jedes zweite Jahr kürt das IT Freelancer Magazin den IT-Freelancer des Jahres. Die Jury (auch dieses Jahr wieder dabei: projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse) bewertete das Profil, die Internetpräsenz und die unternehmerische Haltung der Freiberufler.

"Die Teilnahme an Wettbewerben bietet nicht nur eine Chance, die eigene Position am Markt durch die Öffentlichkeit zu stärken, die eine Auszeichnung mit sich führt. Auch fügt eine Auszeichnung dem Lebenslauf einen sehr interessanten Aspekt hinzu, der potentielle Kunden überzeugen dürfte", so Dr. Christiane Strasse zu den Gründen, weshalb es für Freiberufler so empfehlenswert ist, an Wettbewerben teilzunehmen.

Besonders die IT-Branche zeichnet sich durch einen großen Anteil an Freiberuflern aus. Und obwohl der Markt keine Krisenzeichen aufweist, ist es als Freiberufler besonders wichtig, aus der Masse heraus zu stechen und so den eigenen Erfolg auch für die Zukunft zu sichern.

Besonders vorbildlich tun dies die drei Gewinner:

1. Platz: Christian Moser
Der IT-Consultant zeichnet sich durch ein professionelles und hochwertiges Erscheinungsbild aus. Sein fachliches Können kombiniert er stilsicher mit Corporate Identity und Kreativität und seine Referenzen belegen, dass diese Mischung ankommt.
cmoser.de

2. Platz: Hartmut Goebel
Der Experte für IT-Sicherheit präsentiert einen stimmigen und konsequenten Gesamteindruck seiner Leistungen und Erfahrungen. Neben mehreren Auszeichnungen findet man eine eigene Kolumne sowie zahlreiche Gastartikel für namhafte Magazine auf seinem Portfolio.
goebel-consult.de

3. Platz: Thomas Heinecke
Mit einer laut Jury perfekten und professionellen Homepage gewann Thomas Heinecke den Sonderpreis für die beste Homepage. Auch die Darstellung seiner Leistungen und Referenzen folgen dem Prinzip der Klarheit.
thswt.de

2011
15
Sep

Dissertationsprojekt von Johannes Becker: Im Zuge der dynamischen Wirtschaftsentwicklung und immer kürzer werdenden Innovationszyklen gewinnt die Sicherstellung der Employability (Beschäftigungsfähigkeit) verstärkt an Aufmerksamkeit. Dies gilt insbesondere für die steigende Anzahl von Freelancern im IT-Umfeld, die durch eine hohe Employability einen kontinuierlichen Projekterfolg sicherstellen.

Die Doktorarbeit von Johannes Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, setzt bei den Kompetenzen an, die für die Employabilitysicherung von IT-Freelancern von Bedeutung sind. Dabei wird insbesondere untersucht, inwieweit Fach-, Sozial- und Netzwerkkompetenz die Employability beeinflussen.

Um diesbezüglich die Forschung zu intensivieren, ist eine Umfrage gestartet, in der IT-Freelancer über ihre Employability befragt werden. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, wo die IT-Freelancer die Schwerpunkte bei der Employability setzen, und darüber hinaus können Maßnahmen identifiziert werden, die sie im Rahmen der Projekttätigkeit unterstützen.

Um eine möglichst hohe Teilnehmerzahl und damit repräsentative Ergebnisse zu gewährleisten, wird um Ihre Teilnahme an der Umfrage gebeten. Sie erreichen den Fragenbogen unter: www.hhu-managementforschung.de

Die Ergebnisse der Umfrage werden für Sie in einer Zusammenfassung nach Abschluss der Auswertung unter www.flink-projekt.de veröffentlich.

Haben Sie vielen Dank für die Unterstützung der Forschung!

2011
15
Jul

Interview mit den IT-Beratern und Leitern des Projektmanagement Arbeitskreises im BVSI
Norbert Zumbruch und Michael Grüne   

IT-Freiberufler arbeiten in wechselnden Teams und nicht immer stimmt die Chemie zwischen den Kollegen auf Zeit. Was können IT-Freiberufler Ihrer Meinung nach tun, um bestmöglich mit ihren Kollegen klarzukommen?

Norbert Zumbruch: Meist merkt man es selbst ja schnell, wenn einem der eine oder andere nicht so  sympathisch  erscheint, was schnell zu Problemen im Projekt führen kann. Der professionelle Berater sollte deshalb in der Lage sein, solche selbsteinschränkende Einstellungen durch nützliche, dem Projekt zutragende, Einstellungen zu ersetzen.

Michael Grüne: Spezielle Kommunikations-Workshops für IT-Freiberufler wie das NLP-Training am 23. Juli in Düsseldorf  helfen dabei, die Kommunikationsfähigkeit zu schärfen und einen positiven Kontakt zu den Kollegen herzustellen. Wichtig ist weiterhin, die eigene Motivation und seine Stärken besser zu erkennen, um zu wissen, was einen selbst antreibt.

Wenn die Zusammenarbeit nicht klappt, liegt das Ihrer Erfahrung nach eher an fachlichen oder an persönlichen Unstimmigkeiten?

Norbert Zumbruch: Eine schlechte Stimmung im Projekt kann zum einen natürlich von fachlichen Unstimmigkeiten herrühren, liegt aber auch häufig im Bereich der persönlichen Wahrnehmung. Oft werden in der persönlichen  Wahrnehmung wichtige Signale der Kommunikation nicht erkannt. Um Signale, die durch Körpersprache und andere  nonverbale Gesten übermittelt werden, richtig zu erkennen und zu bewerten, ist ein professionelles Training sehr zu empfehlen. Dann kann der IT-Freiberufler im beruflichen Kontakt leichter entsprechende Gegenmaßnahem einleiten, um solche Probleme proaktiv zu vermeiden und eine positive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Michael Grüne: Freiberufler sind in aller Regel Experten auf Ihrem Gebiet und verfügen über großes fachliches Knowhow. Wenn also Probleme bei der Zusammenarbeit entstehen, sind diese daher meist persönlicher Natur. Sei es, dass der Freiberufler sein Expertenwissen nicht richtig „rüber bringt“ oder Probleme bei der Zusammenarbeit mit einzelnen Personen im Team hat. Nicht ohne Grund findet seit den 90er Jahren das T-shaped Karriere Model immer mehr Anklang bei den Unternehmen. Nach diesem Modell entwickelt der Experte sein Wissen nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Breite. Neben seinem Expertenwissen benötigt ein Mitarbeiter für den Erfolg in heutigen Projekten  z. B. Kenntnisse über Geschäftsprozesse, Branchenspezifika und Projektmanagement und verfügt auch über ausgeprägte Soft-Skills wie Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit.

Früher galten Informatiker eher als introvertiert und wenig teamfähig. Inzwischen wird bei IT-Freiberuflern viel Wert auf Social Skills gelegt. Wie erleben Sie die Teamarbeit in Projekten? Haben die Kollegen dazu gelernt?

Michael Grüne: Wir sind alle Individuen und jeder ist anders. Natürlich gibt es immer positive und negative Beispiele in allen Teams, sowohl bei internen als auch externen Teammitgliedern. Auch können nicht nur die Projektmitarbeiter, sondern auch die Projektmanager Defizite bei ihren Soft Skills haben. Oft wird die Analogie des Ruder-Achters bemüht, „Es gibt nur einen Steuermann“. Eine Ruder-Regatta findet aber im Vergleich zu einem komplexen Projekt auf einer Geraden steht, wogegen man bei einem Projekt auch oft die eine oder andere Klippe umschiffen muss. Der bekannte Unternehmensberater und Experte für Organisationspsychologie Professor Peter Kruse schildert dies plastisch und sehr unterhaltsam in seinem kurzen Vortrag „8 Regeln für den Stillstand im Unternehmen“, den ich jedem nur ans Herz legen kann. „Wenn ein Vorgesetzter versucht, immer alles im Griff zu haben, ist die Firma nur so intelligent wie die Führung, also notgedrungen auch begrenzt“  Wir müssen uns alle vor Augen halten, das ein autoritärer Führungsstil Motivation und Kreativität der Mitarbeiter brachliegen lässt. Hier gilt es den richtigen Mittelweg zu finden in einem kooperativen Führungsstil oder einem enzymischen Management.

Norbert Zumbruch: Im  Bereich  des Projektmanagements ist es besonders wichtig, eher  unerlässlich, kommunikative Fähigkeiten zu besitzen. Ohne kommunikative Fähigkeiten und  Social Skills  ist es heute nicht mehr möglich, Projekte professionell und erfolgreich durchzuführen.

BVSI-Workshop: „Zielgerichtete Kommunikation für IT-Freiberufler!
Umgang mit problematischen Situationen im beruflichen Alltag“ am 23.7.11  in Düsseldorf

Die Projektmanagement-Arbeitskreisleiter Michael Grüne und Norbert Zumbruch initiieren am 23. Juli 2011 einen Kommunikations-Workshop speziell für IT-Freiberufler. Anhand von Beispielen und problematischen Situationen im Beruf üben die Teilnehmer mit der Trainerin Melanie Jansen neue Kommunikationsformen ein. Ein lebendiger Workshop und ein hoher Praxistransfer sind gewährleistet. In diesem NLP-Workshop arbeiten Sie an folgenden Themen:

•    einen tragfähigen Kontakt und damit eine gute Gesprächsatmosphäre aufzubauen
•    Ihre Botschaft so senden, dass sie ankommt
•    mögliche Einwände vorwegzunehmen und so zielgerichteter zu argumentieren
•    Macht über den eigenen Zustand zu gewinnen, um optimal mit bereits existierenden problematischen Situationen umzugehen

Die Kosten betragen für BVSI-Mitglieder 84 Euro und für Nicht-Mitglieder 114 Euro. Bitte melden Sie sich bei Interesse umgehend in der BVSI-Geschäftsstelle unter office@bvsi.de an, die Plätze werden nach Zeitpunkt der Anmeldung vergeben.

Norbert Zumbruch ist tätig als Senior Consultant / Project Manager / Interim – Manager

norbert.zumbruch@zumbruch.de

Michael Grüne ist international tätig als Senior Consultant im Bereich Projektmanagement / IT-Servicemanagement/  Prozessmanagement

michael.gruene@gbcn.de

Kontakt
Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) e. V.
Hallingstraße 10, 25348 Glückstadt
Fon: 040 180 474 24   01525 4089031
office@bvsi.de   www.bvsi.de

2010
18
Mrz

Ich bin derzeit in einem Projekt bei einer großen Versicherung. Ein bekannter Künstler hat dort seine Bilder ausgestellt. Mit Vorliebe malt er auf großen Leinwänden. Die von ihm gemalten Bilder sind denn auch alle mindestens einen Meter breit und einen Meter hoch. Drunter macht er’s nicht. Und wie soll es anders sein, können diese Kunstwerke auch käuflich erworben werden.

In der Mittagspause betrachten mein Auftraggeber und ich gemeinsam die Bilder. Er schaut mich von der Seite an und fragt:

„Und, welches Bild haben Sie sich ausgesucht?“

„Leider keins. Denn für mein kleines Wohnzimmer sind diese Bilder einfach eine Nummer zu groß.“

Erstaunt und etwas ungläubig hakt er gleich nach:

„Wieso das denn? Berater wohnen doch alle in einer riesigen Penthouse-Wohnung. Da passt so ein Bildchen doch locker rein.“

Dieser kleine Dialog hat mich etwas nachdenklich gestimmt. Einerseits zeigt er mir, dass im Allgemeinen davon ausgegangen wird dass Freiberufler sehr gut verdienen. Andererseits zeigen Gespräche mit Kollegen, dass die Auftraggeber in Preisverhandlungen starken Druck auf die Freiberufler ausüben. Das wiederum wirkt sich auf die Höhe der Tagessätze aus.

Die Lehre, die ich daraus ziehe ist:

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2009
25
Aug

IT-Freelancer sind aus dem beruflichen Alltag der Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Jede zweite Firma setzt regelmäßig Freiberufler ein und bei weiteren 25 Prozent sind sie fest in die IT-Planung integriert. Das haben der Personaldienstleister Hays und die Berlecon Research in der jüngst veröffentlichten Studie "Management und Sourcing externer IT-Spezialisten in Deutschland 2009" herausgefunden. Die Markforscher haben 70 Unternehmen mit mindestens 200 Mitarbeiter befragt, die in den letzten zwölf Monaten externe IT-Spezialisten im Einsatz hatten. Bevorzugt werden laut Andreas Stiehler, Direktor bei Berlecon Research, externe IT-Spezialisten für kleine, überschaubare Projekte mit geringerem Einfluss auf das Kerngeschäft.

Nachholbedarf bei Standardisierung

Beim Management der externen IT-Spezialisten spielen die IT-Leitung und die Fachbereiche die zentrale Rolle. Stiehler: "Für die Verantwortlichen ist es wichtig, die Prozesse - von der Auswahl bis hin zur Teameinbindung und der Abrechnung - in den Griff zu bekommen." Dass in puncto Management der Externen standardisierte Prozesse und feste Regelungen noch verbessert werden können, ist ein weiteres Ergebnis der Untersuchung.
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2008
07
Apr

Projektausschreibungen über die Auftragsbörse projektwerk.de zeigen Markt-Trends auf

HAMBURG (07.04.2008) – Der von der Hamburger Auftragsbörse projektwerk heute veröffentlichte Marktmonitor spiegelt Angebot und Nachfrage im Markt für IT Freelancer in Deutschland wider. Seit dem 1. Januar 2007 erhebt projektwerk die Daten aller auf der Plattform ausgeschriebenen Projekte, für die der Auftraggeber die Spezialisierung in einer der führenden Applikationen und Programmiersprachen SAP, Oracle, J2EE/Java, C++, C#/.net und SQL verlangt. Die Daten geben einen Überblick über die aktuelle Markt-Situation: Sie zeigen, dass trotz des insgesamt kontinuierlich wachsenden Bedarfs an IT-Freelancern, längst nicht alle Qualifikationen konstant nachgefragt werden.

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