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Freiberufler

2012
21
Jan

projektwerk betreibt mittlerweile sechs Plattformen für die Bereiche IT, Consulting, Creative, Engineering, Fashion und Medical. Zwar stellt die Trennung der Branchen vor allem Freelancer vor eine Herausforderung, wenn es um Skills geht, die z.B. sowohl der IT als auch dem Consulting zugeordnet werden können. Allerdings ist projektwerk seit der Spezialisierung  der Projektbörsen nicht mehr "nur" eine IT-Projektbörse und bietet so nun auch vielen Ingenieuren, Kreativen, Modedesignern und freiberuflichen Ärzten die Möglichkeit Projekte zu finden und zu besetzen.

Monatlich werden ca. 1.500 Projekte veröffentlicht auf die sich registrierte Freelancer bewerben können. Umgekehrt veröffentlichen die Freelancer ihr Profil, um ihre Verfügbarkeit für Projekte zu zeigen und ihre Dienstleistungen zu vermarkten.

Einen Überblick über die projektwerk Plattformen und wann es sinnvoll ist, Projekte über eine Projektbörse zu veröffentlichen, können Sie hier erfahren.

 

 

2012
19
Jan

Sollen Freiberufler künftig zur Altersversorgung verpflichtet werden?  Diese Frage beschäftigt derzeit die Koalition in Berlin. Hintergrund der Debatte ist eine Studie des Mannheimer Forschungsinstituts für Ökonomie und Demographischer Wandel, der zufolge jeder zehnte Freiberufler von Arbeitsarmut bedroht sei. "Die Einsicht hat sich überall durchgesetzt, dass wir gegen die drohende Altersarmut vieler Selbstständiger etwas tun müssen", sagt der Vorsitzende der Arbeitnehmer der Unionsfraktion, Peter Weiß.

Die Pläne für eine Pflichtversicherung stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe. “Den Selbstständigen sollte es offen stehen, selbst zu entscheiden, wie sie vorsorgen und in welchem Umfang sie vorsorgen können”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), Arno Metzler.
Seiner Meinung nach seien  weitere Anreize zur privaten Vorsorge, wie die Öffnung der Riester-Rente für Selbstständige, wesentlich sinnvoller. Ebenso der Vorschlag der Liberalen, dass Freiberufler in Zukunft zwischen staatlicher und privater Altersvorsorge wählen können sollen – dies sei, so Metzler, zumindest "das geringere Übel".

Eigenverantwortung oder Pflichtversicherung – was halten Sie von den Plänen der Bundesregierung?

2011
08
Dez

Hamburg, 08. Dezember 2011. Rund 32 Prozent der Freiberufler auf projektwerk fordern ein Honorar zwischen 60 und 80 Euro pro Stunde. Das ergab die Umfrage der Projektbörse unter rund 25.000 Mitgliedern.
Mit 26 Prozent gab ein verhältnismäßig großer Anteil der Befragten an, in dem Stundensatzintervall 80 bis 100 Euro und somit deutlich über dem Durchschnitt zu liegen.

Damit sind die Stundensätze im laufenden Jahr gestiegen. Dies entspricht auch den Erwartungen der Freiberufler – in einer SOLCOM-Studie sagten 50 Prozent der Befragten, sie erwarteten steigende Stundensätze für das Jahr 2011. Für Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der projektwerk GmbH, ist dies eine logisch Folge des Fachkräftemangels: „Während der Fachkräftemangel die Unternehmen besonders in einer Phase steigender Konjunktur und positiver Prognosen unter Druck setzt, wirkt sich die Situation positiv auf die Auslastung und somit auch auf die Stundensätze der Freiberufler aus. Besonders IT-Freiberufler, aber auch Berater und Ingenieure profitieren von der aktuellen Lage auf dem Markt.“

Anmerkung: Die Zahlen sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln lediglich eine Tendenz auf projektwerk.com wider. Sie wurden im Rahmen einer Mitgliederbefragung im November 2011 erhoben. 7 Prozent der Befragten machten zu diesem Punkt keine Angabe.

Über projektwerk

projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

2011
20
Okt

Selbstmarketing für Freiberufler

Beitrag von Maike / Kategorie: Experten

von Melanie Lammers, Inhaberin Bamboo Consulting - Marketingberatung für Business Development & Kommunikation - Ihr Wachstum ist unsere Aufgabe -
bambooconsulting.de

Von Jägern und Gärtnern

Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Menschen in Unternehmen: die Jäger und die Gärtner. Die Einen gehen raus in den Wald und jagen die Beute, die Anderen gehen täglich aufs Feld und bringen die Saat durch ihre kontinuierliche Pflege zum gedeihen. Beide tragen maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Wer sich zur Selbständigkeit entschließt, stellt sich auf die Seite der Jäger und hier sollte man genau wissen, wer seine Beute ist. Denn eines ist klar: Aus der Sicht Ihrer Kunden sieht der Wald an Dienstleistern meistens ziemlich gleich aus, und Ihre Kunden können es sich auf vielen anderen Bäumen bequem machen. Wann also wird Ihnen jemand sein hart verdientes Geld geben? Wenn Sie ihm dafür einen echten Mehrwert liefern. Klingt einleuchtend. Sicher wissen Sie, welchen Mehrwert Sie für Ihre Kunden schaffen. Die Frage ist: Vermarkten Sie sich auch darüber oder sprechen Sie eher davon, was Sie alles machen? Während meiner Beratertätigkeit habe ich Geschäftsführer getroffen, die zum Beispiel in einem Interview sehr ausführlich darüber reden, was ihr Unternehmen macht aber nicht in der Lage sind, in einem Satz zu erklären, welchen Nutzen es stiftet.

Elevator Pitch

Um hier einen Schritt weiter zu kommen, stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie betreten einen Fahrstuhl und neben Ihnen steht Ihr Wunschkunde, den sie schon immer haben wollten. Sie haben 30 Sekunden Zeit, ihn davon zu überzeugen, dass Sie - und nur Sie - ihm weiterhelfen können. Dieser so genannte Elevator Pitch – das Aufzugs-Verkaufsgespräch – wurde in den 80iger Jahren von Vertrieblern genutzt, um ihre Vorgesetzten von ihren Ideen zu überzeugen, und ist auch heute noch ein gängiger Begriff im Marketing. Worüber würden Sie in dieser Situation sprechen? Eine Aufzählung Ihrer angebotenen Leistungen wäre hier sicher nicht zielführend.

Selbstbetrachtung vor Selbstvermarktung: die Positionierung

Bevor Sie also den nächsten Fahrstuhl betreten – es könnte ja Ihr Wunschkunde darin stehen – lohnt sich eine eingehende Selbstbetrachtung, um sich über die eigene Positionierung und den geleisteten Mehrwert klar zu werden. Und erst dann macht es Sinn, über die geeigneten Maßnahmen zur Selbstvermarktung nachzudenken. Denn was nutzt die schönste Website, der tollste Messeauftritt und der Wunschkunde im Fahrstuhl, wenn man seine Arbeit nicht auf den Punkt bringen kann und somit austauschbar bleibt?

Wer in seinem Leben einen Businessplan verfasst hat, ist bereits mit selbstreflektorischen Fragenstellungen auf dem Weg zum Unternehmerdasein vertraut: Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbssituation und vieles mehr. Wer all dies noch komprimierter auf den Punkt bringen will, kann ein Mittel aus der klassischen Unternehmenskommunikation zu Hilfe ziehen: Die Unternehmenspositionierung in einem Satz (siehe Chart). Hierbei formulieren Sie Ihre Zielgruppen, Ihre Unternehmenstätigkeit und Ihren Mehrwert, etwas erweitert auch noch eine Differenzierung zum Wettbewerb.

Wer sich die Zeit nimmt, die Positionierung für sich so komprimiert auszuarbeiten, hat einen soliden Grundstein für die gesamte Selbstvermarktung. Dabei geht es nicht darum, diesen einen Satz wortwörtlich in der gesamten Eigenvermarktung zu übernehmen. Die Positionierung ist gedanklicher Anker bei der Selbstvermarktung und kann auch dazu dienen, über passende Wort/Bildmarken, Unternehmensslogans oder ein Corporate Design nachzudenken, die im Kern Sie, Ihre Arbeit und Ihre Positionierung widerspiegeln. Und sie hilft Ihnen dabei, beim nächsten Elevator Pitch das Wesentliche im Kopf zu haben, um mit Ihren Argumenten, Ihrer Persönlichkeit und einer Prise Glück Ihren Wunschkunden im entscheidenden Moment von sich zu begeistern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viel Erfolg beim Jagen.

2011
19
Sep

7 häufige Fehler auf Webseiten

Beitrag von Maike / Kategorie: Freiberufler, Tipps

Der Freelancer-Blog Freelanceswitch hat die häufigsten Fehler, die auf Webseiten von Freiberuflern erscheinen können, aufgelistet. Obwohl vieles davon recht offensichtlich ist, ist es doch immer wieder eine gute Idee, sich vor Augen zu führen, welche Fehler sich einschleichen können. Daher hier eine kurze Zusammenfassung:

Vergessen Sie nie, dass Ihre Webseite oft der erste Eindruck ist. Fast jeder kennt die alte Werberweisheit “You never get a second chance to make a first impression”. Schon hier entscheidet sich, ob aus einem potentiellen Kunden ein tatsächlicher wird.

1. Sie im Mittelpunkt

Potentielle Kunden interessieren sich für Ihre Leistung bzw. Ihr Produkt. Textlich können Sie den Fokus leicht von sich auf Ihr Produkt verlagern. Formulieren Sie „ich“ in „Sie“ um – nicht, was Sie können, sondern das, was Sie für den Kunden tun können, ist relevant.

2. Typos

Rechtschreibfehler oder Vertipper machen keinen seriösen Eindruck und können potentielle Kunden blitzschnell abschrecken. Dabei sind sie so leicht zu vermeiden: Nutzen Sie die Rechtschreibhilfe, kontrollieren Sie nach, und lesen Sie sich den Text abschließend laut vor, um auch die Syntax zu kontrollieren.

3. (Fach-)Jargon

Egal, wer Ihre Zielgruppe ist – CEOs, Hochschulprofessoren oder der Tante Emma Laden um die Ecke – klare, charmante und direkte Formulierungen sprechen jeden an. Zu viel Fachjargon oder eine erschlagende Menge Fremdwörter hat zwei Nachteile: Entweder weiß der Leser (und potentielle Kunde) nicht, wovon Sie sprechen. Oder er bekommt den Eindruck, Sie würden ihn beeindrucken wollen. Beide Fälle tragen nicht dazu bei, einen potentiellen Kunden zu überzeugen.

4. Kenntnisse statt Vorteile

Jeder, der schon mal werbliche Texte geschrieben hat, kennt das Problem: Was stelle ich in den Vordergrund – das, was ich kann, oder wie der Kunde von diesen Kenntnissen profitiert?

Auch wenn die Unterscheidung haarspalterisch wirken mag – sie ist wichtig. Dass Sie 12 Jahre Erfahrung als Webdesigner haben, ist sicher eine relevante Information. Dem Kunden ist aber wichtiger zu erfahren, wie er von dieser Erfahrung profitieren kann. Ist das nicht ein rhetorisches Stilmittel? Vielleicht – aber es funktioniert.

5. Unklarheit

Stellen Sie sich vor, Sie lesen folgende Sätze auf unterschiedlichen Webseiten:

“Ich bin der beste Grafikdesigner der Welt”

“Sind Sie bereit, Ihre Conversion Rate um 50% zu verbessern?”

Mal abgesehen davon, dass die erste Aussage vermutlich eine schamlose Übertreibung ist und die meisten Menschen eher abstößt – selbst, wenn sie der Wahrheit entspräche, wäre sie zu vage. Einen deutlich formulierten Vorteil für den Kunden in den Vordergrund zu stellen, ist immer die bessere Alternative. Natürlich muss auch die zweite Aussage belegbar sein.

6. Die falsche Zielgruppe ansprechen

Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist. Und dann formulieren Sie die Texte auf Ihrer Webseite so, dass sie eben diese Zielgruppe anspricht. Und bedenken Sie, dass eine direkte Ansprache persönlicher und daher vorzuziehen ist.

7. Distanz zum Leser

Phrasen, Fachjargon, viele Fremdwörter – solche Texte liest man immer wieder. Und nie fühlt man sich von ihnen angesprochen. Bleiben Sie natürlich, konkret und verständlich, statt sich in vornehmen Formulierungen zu verlieren.

2011
08
Jul

Den Zielen, auf der einen Seite den Gemeinden langfristig eine verlässliche Finanzierung zu gewährleisten und auf der anderen Seite das Steuerrecht zu mondernisieren, ist die Politik in letzter Zeit wieder nicht näher gekommen.

Nachdem die Pläne zur Abschaffung der Gewerbesteuer nun erstmal vom Tisch sind, atmen Politik und Kommunen kräftig auf. Alternativen, die die Kommunen beispielsweise direkt an der Einkommenssteuer beteiligt hätten, waren scheinbar nicht attraktiv genug. Allerdings ist auch klar, dass die Finanztöpfe der Kommunen nicht üppiger gefüllt werden. Damit sich dieses ändert, fordern Sie neuen "Einnahmequellen", wie z.B. Freiberufler. Würden Freiberufler ebenfalls der Gewerbesteuerpflicht unterliegen, hätte das geschätzte Mehreinnahmen von bis zu sechs Millarden Euro für die Kommunen zur Folge.

Grundsätzlich spricht ja auch nichts dagegen, dass neue Wege von den Kommunen gesucht werden, um ihren Haushalt aufrecht zu erhalten (und im besten Fall auszubauen). Auch der Wirtschaft und den Freiberuflern geht es steuerpolitisch weniger um Entlastungen. Für sie wäre allerdings die Vereinfachung und Modernisierung des Steuerrechts, insbesondere des Gewerbesteuerrechts, ein erster wichtiger Schritt. Der Sprecher der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) meint: "Wenn ein Ersatz der Gewerbesteuer derzeit nicht realisierbar ist, müssen als Minimalziel zumindest die systemwidrigen, ertragsunabhängigen Elemente der Gewerbesteuer ersetzt werden. Das Industrieland Deutschland kann sich den Sonderweg der Gewerbesteuer nicht länger leisten." (Quelle: zeit.de)

 

2011
22
Jun

Der Marktmonitor der Projektbörse projektwerk zeigt, dass die wirtschaftsstarken Regionen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch in Sachen Freiberuflichkeit die Nase vorne haben

Hamburg, 23. Juni 2011. Hamburg, Berlin oder München sind die Städte, in denen man klassischerweise eine hohe Zahl an Freiberuflern erwartet. Doch wie sehen die Zahlen aus, wenn man sich die Verteilung der Freiberufler auf die Bundesländer genauer ansieht?

Für ihre aktuelle Auswertung ist die Projektbörse projektwerk dieser Frage nachgegangen. Es zeigt sich, dass in den wirtschaftsstarken Regionen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auch die höchste Dichte an Freiberuflern vorherrscht. Während die einwohnerschwächeren Länder wie Schleswig-Holstein, das Saarland und Bremen erwartungsgemäß die letzten Positionen belegen, erreichen Hamburg und Berlin den 4. und 6. Platz im Vergleich der Bundesländer bezüglich der Anzahl der Freiberufler.

Ein anderes Bild ergibt sich, betrachtet man das Ranking der kreativen Freiberufler auf projektwerk creative und der selbstständigen Berater auf projektwerk consulting. Hier kann sich zumindest die Hansestadt Hamburg mit den großen Drei messen und unterstreicht so ihren Ruf als Stadt der Berater und Kreativen.

„Eine stabile Wirtschaft scheint auf Freiberufler eine ebenso große Anziehungskraft zu haben wie ein kreatives Umfeld. Das zeigt sich deutlich anhand der neuesten Zahlen“, so projektwerk-Geschäftsführerin Dr. Christiane Strasse. „Selbstverständlich muss hier auch in Betracht gezogen werden, dass die Zahl der Freiberufler in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg besonders hoch ist, da es sich um die einwohnerstärksten Bundesländer handelt. Niedersachsen jedoch, das von der Einwohnerzahl den vierten Platz belegt, findet sich in dem Ranking der regionalen Dichte der Freiberufler lediglich im Mittelfeld wieder.“

Über projektwerk
projektwerk ist die einfachste Projektbörse im Web. Mit zwölfjähriger Expertise vernetzt projektwerk Freelancer und Unternehmen und bietet allen Teilnehmern des flexiblen Arbeitsmarktes eine Plattform für die schnelle und effiziente Rekrutierung von Spezialisten für Projekte sowie zur Vermarktung der eigenen Dienstleistung. Dafür wurde eine innovative Matching-Technologie entwickelt, die auf den neuen Plattformen projektwerk IT, projektwerk consulting, projektwerk creative, projektwerk engineering, projektwerk medical und projektwerk fashion zum Einsatz kommt.

2011
20
Jun

Als Freiberufler ist man ständig im „multitasking-Modus“, denn man hat oftmals mehrere Sachen gleichzeitig auf dem Tisch: Für Kunde A muss noch Z entwickelt werden, Kunde B hätte gern noch einen weiteren Layoutvorschlag, für Kunde C muss noch eine Rechnung geschrieben werden und zwischendurch ruft Kunde D an und bittet um ein Angebot.

Bei diesen ganzen Dingen im Berufsalltag eines Freiberuflers bleibt nur selten Zeit, auch einmal einen Schritt zurückzutreten und die Perspektive zu wechseln. Aber genau das ist von Zeit zu Zeit ratsam, um nicht nur in seinem Unternehmen zu arbeiten, sondern auch an ihm. Denn nur auf diese Weise kann man Schwachstellen identifizieren, ebenso wie Dinge die man unbedingt stärker verfolgen oder eventuell komplett einstellen sollte, um seiner Vision für das eigene Unternehmen immer ein Stückchen näher zu kommen.

Ziele, sind dazu da, um sie zu erreichen. Und um große Ziele zu erreichen, hilft es, sich kleinere Teilziele zu setzen.

Sie wollen beispielsweise wachsen, ohne sich personell zu vergrößern: Suchen Sie sich Spezialisten auf anderen Gebieten und schließen sich mit ihnen zu Projektteams zusammen. So können Sie an Projekten mitarbeiten, die Sie alleine nie angenommen hätten.

Oder: Sie haben Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen: Fehlt Ihnen vielleicht eine Spezialisierung Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Zielgruppe?

Gönnen Sie sich also ab und zu einen kleine „Ausbruch aus der Routine“ und werfen Sie einen objektiven Blick auf das, was Sie geleistet und erreicht haben und überlegen Sie, was Sie tun können und Dinge Sie noch besser oder auch anders machen können, um ihr Business weiter voran zu bringen.

Oder wie schaffen Sie den Spagat zwischen Projektmanager und Business Developer?

2011
08
Jun

Das Seminar „Erfolgreich als IT-Gründer“ des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V. traf in München auf großes Interesse bei jungen Gründern und angehenden Selbständigen aus der Informatik.

Einen Einblick in die praktische Freiberuflichkeit eines „Einzelkämpfers“ gab Xenofon Grigoriadis. Der seit 2005 selbständige Oracle-Experte firmiert unter „TreeLogics Consulting“ in Bonn. Projekte führte er u. a. bei T-Mobile, ThyssenKrupp Eisenbahnen-und-Hafenlogistik GmbH oder auch der Daimler AG durch.

„Selbständig als Softwareentwickler“ heißt nicht allein Technik-Know-how zu besitzen. Vielmehr gehören Marktkenntnis, Marketing, Strategie und Networking ebenso dazu. Xenofon Grigoriadis meinte, derzeit bestünde eine sehr gute Marktlage mit vielen Projekten und einer hohen Expertennachfrage. Allerdings sei ohne Berufserfahrung der Start manchmal schwierig, Projekt-/Joberfahrung während des Studiums seien für den Eintritt in den Markt hilfreich. Angehende Freiberufler sollten ebenfalls bedenken, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit die Anforderungen an Zeit und Mobilität sehr hoch seien.

Menschenkenntnis und Machtkonstellationen

„Beschreibe Dein Angebot im Markt mit wenigen Worten“, postulierte Xenofon Grigoriadis zur Freelancer-Strategie. Sich thematisch nicht zu verzetteln, sei besonders wichtig. „Der Kunde ist interessiert an Ihrer Top 1- und 2 -Kompetenz“, betonte Xenofon Grigoriadis gegenüber den hochinteressierten Seminarteilnehmern. Hier ist am Ball zu bleiben, empfahl der Freiberufler: „Antizyklisch in Weiterbildung investieren und durch kontinuierliche Weiterbildung verwandte Bereiche erschließen.“ Sein Tipp: „Kenntnisse und Zertifizierungen im Projektmanagement kommen immer gut an“. Oft seien kundeninterne Projektmanager nämlich recht unerfahren, umso wichtiger sei es, ihn als Teammitglied zu unterstützen.
Soft Skills bestimmen das gesamte Projektleben. Aus Erfahrung weiß Xenofon Grigoriadis zu berichten: „Oft beherrschen Vorurteile und Missgunst der internen gegen externe IT-Experten das Projektverhältnis“. Also sei es wichtig, Menschenkenntnis zu entwickeln sowie Machtkonstellationen zu erfassen. read-more

2011
07
Jun

Gastbeitrag von Jürgen Busch von lektorat.de

Die Frage, ob sich ein Freiberufler eher privat oder gesetzlich versichern soll, kann nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr hängt es von den persönlichen Gegebenheiten ab, welche Variante der Krankenversicherung die bessere Wahl ist. Beides hat Vor- und Nachteile und die Entscheidung will gut überlegt sein, denn in der Regel ist sie bindend auf Lebenszeit.

Die Möglichkeiten, aus der privaten Krankenversicherung wieder auszusteigen, sind gering und nicht von Vornherein als Ausweg zu betrachten. Sie kommen nicht für jeden in Frage und im schlimmsten Fall ist der Freiberufler sein ganzes Leben lang in der privaten Krankenversicherung zahlendes Mitglied, auch wenn ihn die Beiträge immer stärker belasten, je älter er wird.

Die gesetzliche Krankenversicherung bringt durchaus einige Vorteile mit, auch wenn sie immer wieder gern so dargestellt wird, als wäre das nicht der Fall. Wer zum Beispiel Kinder hat oder bei wem die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, ist mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der dort vorhandenen Möglichkeit zur Familienversicherung besser beraten. Denn hier können Kinder und unter bestimmten Bedingungen auch der Ehepartner kostenfrei mit versichert werden und können dennoch die gesamten Leistungen der Kasse in Anspruch nehmen.

Die Leistungen, die die private Krankenversicherung - bei der sich übrigens jeder selbst versichern muss und daher auch eigene Beiträge abführt - sind in dem Basistarif vergleichbar mit den Leistungen der gesetzlichen Kasse. Je nach Bedarf können weitere Leistungen hinzu gebucht werden, die dann aber die Beiträge erhöhen. Vor der Absicherung in der privaten Kasse steht eine Gesundheitsprüfung an, die ausschlaggebend für den Tarif und die Höhe der Beiträge ist. Lediglich im Basistarif muss jeder versichert werden, hier kann die Versicherung niemanden ablehnen.

Je älter ein Versicherungswilliger ist und je schlechter sein gesundheitlicher Zustand ist, desto höher fallen die Beiträge aus. Dies ist in der gesetzlichen Versicherung nicht der Fall, hier werden die Beiträge abhängig vom Einkommen berechnet. Wer als Freiberufler eher wenig verdient und nicht an den Mindestverdienst heranreicht, kann auf Antrag hin geringere Beiträge zahlen. Dies ist mit der betreffenden Versicherung selbst zu klären.

Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung können Sie als Freiberufler private Zusatztarife in Anspruch genommen werden, so dass am Ende eine adäquate Versicherung entsteht und der gesetzlich Versicherte nicht mehr schlechter dasteht, als der privat Abgesicherte.

 

projektmagazin

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