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Freelancer

2013
18
Mai

VerfasserBuchhaltung, Abrechnung und Steuererklärung sind auch bei Freelancern und Kleinunternehmern unbeliebte Pflichten. Für diese Zielgruppe gibt es jetzt Unterstützung: verschiedene Online-Anbieter stellen Softwarelösungen zur Verfügung. Eine kleine Auswahl von Online-Buchhaltungstools stellen wir hier vor.

E-Conomic

Für wen: Kleine und mittelständische Unternehmen

Monatliche Kosten: 10 Euro Einsteiger, 20 Euro Small-Business, 40 Euro Professional

Testversion: 14 Tage kostenfrei testen

Service: Erstellen von Rechnungen, Bilanzen, Budgets und Statistiken, Verwaltung der Daten von Kunden, Lieferanten und Produkten, Import und Export von Buchungen zu DATEV etc., automatische Bankenabstimmung, mobile Apps und vieles mehr

Special: die Software ist in Deutschland und 9 weiteren europäischen Ländern verfügbar, kostenlose Onlineschulungen

 

Collmex

Für wen: keine spezielle Zielgruppe – „Buchhaltung für Nichtbuchhalter“

Monatliche Kosten: einige Dienste sind kostenfrei, 5,95 Euro Light-Version, 8,95 Euro Basic-Version

Testversion: 30 Tage kostenfrei testen

Service: Buchhaltung, G-u-V-Rechnung, Bilanzen, Dokumentenverwaltung, Kassenbuch, Onlinebanking, Reisekosten-Tool, Lohnabrechnung, Import und Export von Daten (DATEV u.a.) usw.

Special: kostenloser Lesezugriff für 10 Jahre

 

Lexoffice

Für wen: für alle Unternehmer und Freelancer

Monatliche Kosten: ein Tarif von 4,90 Euro (die ersten drei Monate sind kostenfrei)

Testversion: 90 Tage kostenlos testen

Service: Buchhaltungs- und Rechnungsprogramm, Unternehmensplanung (Umsätze/Kosten), Erstellung von Rechnungen, Überblick über Bankkonten, kostenlose Vorlagen für Angebote, Reisekosten u.a., Finanzplanung usw.

Special: Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Steuerberater, Informationen zur Existenzgründung

 

Fastbill

Für wen: kleine Unternehmen, Agenturen, Selbständige

Monatliche Kosten: 5 Euro Complete-Version, 19 Euro Plus-Version, 49 Euro Plus10-Version

Testversion: 30 Tage kostenfrei testen

Service: Kunden-und Kontaktverwaltung, Angebote und Rechungsstellung, Mahnwesen, Finanzkontrolle, Projektverwaltung, Steuerberater-Report, Arbeitszeiterfassung und und und

Special: Erstellung von eigenem Firmenbriefpapier und Logo

 

Billomat

Für wen: kleinere Gewerbetreibende und Freiberufler

Monatliche Kosten: verschiedene Tarife zwischen 0 Euro und 48 Euro

Testversion: keine, dafür eine kostenfreie, zeitlich unbegrenzte Einsteiger-Version (Tarif S)

Service: Erstellen von Rechnungen und Angeboten, Kundenverwaltung, Preiserstellung, Vorlagen für Briefpapier, Formulare etc., Zeiterfassung, Finanzbuchhaltung, Projektmanagement, Newsletter- und Email-Marketing und vieles mehr

Special: keine Buchhaltungssoftware - Anwendung ist web-basiert, in fünf Sprachen verfügbar

 

tagwerk

Für wen: von Freelancern für Freelancer

Monatliche Kosten: 9 Euro für das Basis-Paket, 18 Euro für die Erweiterung "Steuern", 27 Euro für das Projektteam-Paket

Testversion: 14 Tage kostenfrei testen

Service: Projekt- und Kundenverwaltung, Zeit- und Kostenerfassung, Reisetool, Mahnwesen, Rechnungen, Statistik, Schnittstelle zu DATEV und Addison, Hilfe bei der Erstellung der Steuererklärung, wirtschaftliche Überprüfung von Projekten usw.

Special: Tipps für Freelancer und Unternehmensgründer in der Bibliothek, tagwerk ist u. a. Preisträger des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

2013
12
Mai

Gerade Freelancer sind beruflich viel unterwegs und bleiben für Projekte länger vor Ort. Statt bisher in Hotels zu wohnen gibt es einen neuen Trend zu Boardinghäusern oder Teilzeitwohnungen.

Trend zu Langzeitaufenthalten

Die Anzahl der Langzeitgäste wächst, insbesondere in Großstädten. Zehn Prozent der Übernachtungen hier verbucht das Reservierungsportal HRS bereits unter Langzeitgäste. Jeder dritte Langzeitgast bleibt für einen Monat und länger.

Anbieter, wie das Kölner Hotel Savoy, die amerikanische Hotelkette Hyatt oder die Gruppe Adina reagieren bereits auf diesen Trend und bieten neue Wohnkonzepte für Geschäftsreisende, die länger vor Ort bleiben. Im internationalen Vergleich steht Deutschland hier aber noch in den Startlöchern.

Was unterscheidet das Boardinghaus vom Hotel? Fotolia_8778040_XS-225x225

Meist bieten Boardinghäuser oder Apartment-Hotels weniger Service, dafür aber mehr Platz. „Wir können die Differenz aus größerem Platzangebot in den Zimmern und niedrigen Preisen nur ausgleichen, weil ein Boardinghaus mit deutlich weniger Personal auskommt“, so Jost Dietmar, Initiator eines Boardinghauses in Hamburg. Wichtiger als Personal und Service ist vor allem eine gute Lage in der Nähe zu den Arbeitgebern.

Viele Boardinghäuser bieten ihren Kunden neben größeren Räumlichkeiten außerdem eine Küche und Aufenthaltsräume. Ein weiterer Service: Gäste, die übers Wochenende nachhause fahren, müssen nicht mehr ihr gesamtes Gepäck mitnehmen, sondern können Kleidung und private Gegenstände vor Ort deponieren. Ein Angebot, das Boardinghäuser in Zukunft bieten wollen: die Möglichkeit über eine App einzuchecken und das Smartphone wie einen Boardingpass als Zimmerschlüssel zu nutzen. Viele Geschäftsreisende schätzen außerdem die private Atmosphäre von Boardinghäusern im Vergleich zu Hotels.

Quelle: zeit.de

Bildquelle: unternehmer.de

2013
06
Mai

So ticken Freelancer

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Freiberufler

Was macht den Freelancer aus? Ist er mit seinem Berufsleben glücklich? Antworten darauf sind in der Infografik zu finden, die sich auf Daten aus den USA stützt.

infografikfreelancerViele Freelancer sind demnach zwischen 25 und 34 Jahre alt (44 Prozent), haben mehrheitlich einen Universitätsabschluss (67 Prozent) und sind mit 92 Prozent Zustimmung überwiegend glücklich mit ihrer Entscheidung als freier Mitarbeiter tätig zu sein. Trotzdem gibt es einen Wehrmutstropfen: mehr als die Hälfte der befragten Freelancer klagen über das unsichere Einkommen.

In welchen Bereichen arbeiten Freelancer? Die meisten Freelancer sind in kreativen Berufen, wie Grafikdesign oder Fotographie beschäftigt, auf Platz zwei und drei folgen die Datenverarbeitungs- und die Support-Branche.

Mehr als 80 Prozent der Freelancer arbeitet von zuhause aus und ist mehrheitlich (66 Prozent) in Teilzeit beschäftigt. Das ganze Berufsleben lang als freier Mitarbeiter zu arbeiten, können sich wenige vorstellen: weniger als die Hälfte sieht sich für immer als Freelancer.

 

Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Quelle: unternehmer.de, creditdonkey.com

2013
04
Mai

Gründe für den Einsatz von Freelancern, Risiken der Projektarbeit und die Bewertung der eigenen Arbeit in den Projekten

Zu diesen Themen haben wir 2012 rund 160 ausgewählte Freelancer befragt. Auf heise.de wurde bereits darüber berichtet.

Der Einsatz von Freiberuflern wird für Unternehmen zunehmend attraktiv: Fehlende Kapazitäten können durch ihren Einsatz flexibel ausgeglichen werden, fehlendes Know-how für die Dauer eines Projekts in Unternehmen eingebracht werden. Aus Sicht der Freelancer sind das auch die Hauptgründe für ihren Einsatz.

Freelancer-Befragung_Gründe für Einsatz

Gerade der Know-how-Transfer an interne Mitarbeiter birgt für Freelancer aber auch ein großes Risiko – denn dadurch machen sie sich ersetzbar(er). Die Unverbindlichkeit der Unternehmen, die Freelancer beauftragen, wird ebenfalls als großer Risikofaktor genannt.

Freelancer-Befragung_Risiken der Projektarbeit

Trotz der Risiken sind weit mehr als die Hälfte der Befragten (62 Prozent) mit ihrer Situation als Freelancer zufrieden und sehen auch die Chancen, die Projektarbeit mit sich bringt, z.B. eine laufende Weiterentwicklung durch zusätzlich gewonnene Kompetenzen. Erfahrungen, wie fehlende Zahlungsmoral des Auftraggebers, mangelnde Kompetenz auf Seiten der Verantwortlichen in den Unternehmen, wodurch einerseits schlechte Briefings erstellt werden oder andererseits der Freelancer mit anderen Aufgaben als ausgeschrieben konfrontiert ist, haben nur wenige der Befragten gemacht.

Die Ergebnisse geben einen Querschnitt unterschiedlicher Fachbereiche aller Branchen wieder.

 

2013
01
Mai

business dealErfolgreiche Unternehmen setzen auf Experten von außen - diese Strategie empfehlen Berater von Accenture mit Blick auf den Fachkräftemangel. Darüber hinaus bringen Freelancer und externe Berater neuen Schwung und Fachwissen in das Unternehmen ein und tragen dadurch zur Wettbewerbsfähigkeit bei.

Innovation von außen

Die Studie von Accenture belegt, dass Innovationen und neue Ideen häufig in Kooperation mit externen Mitarbeitern entstehen. Ein Beispiel dafür: Der Konsumgüterkonzern P&G (Procter & Gamble) verdankt über 50 Prozent seiner Produktinitiativen der Zusammenarbeit mit Externen. Zusätzlich bringen freie Mitarbeiter eine neue Perspektive auf eingefahrene Strukturen und Prozesse in den Unternehmen mit und können diese mit neuen Ideen verbessern.

Experten gesucht

In vielen Projekten und Teams sind Experten gefragt. Fehlt eine Spezialqualifikation unter den regulären Mitarbeitern, greifen viele Unternehmen auf externe Fachkräfte zurück. Damit können sie auch flexibler auf die Anforderungen des Marktes reagieren. Es ist darum für Personalabteilungen wichtig, einen Pool von Experten aufzubauen, die dann in Projekte eingebunden werden können und dort ihr Expertenwissen einbringen. Von dem Wissen der „erweiterten Workforce“ kann das ganze Unternehmen profitieren.

Externe Mitarbeiter pflegen

Ein gutes Management im Bereich HR ist unerlässlich, um die Experten von außen den Anforderungen entsprechend möglichst zeitnah einsetzen zu können. Dafür müssen Personalabteilungen sinnvolle Organisationsstrukturen und Analysetools entwickeln. Außerdem können Unternehmen Freelancer mit Angeboten zu Weiterbildungsmaßnahmen oder mit besonders flexiblen Arbeitsmodellen an sich binden.

Quelle: cio.de

2013
29
Apr

Hintergründe der Reutax-Insolvenz

Beitrag von margarete / Kategorie: Freiberufler

Der Markt für Personalvermittlung ist hart umkämpft. Zahlreiche Dienstleister, die zwischen Kunden und Freelancern vermitteln, setzen auf geringe Gewinnspannen, um sich auf diesem Markt zu positionieren und Kunden zu gewinnen. Diese Rechnung ging bei der Reutax-Gruppe offensichtlich nicht auf.

Rückblick

Am 22.März meldet die Reutax-Gruppe Insolvenz an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Insolvenzverschleppung und Betrug, denn es gibt Hinweise darauf, dass das Unternehmen weiterhin Verträge mit Lieferanten abgeschlossen hat, obwohl die Zahlungsunfähigkeit bereits bekannt war. Die Reutax-Tochter Lenroxx ist von der Insolvenz besonders betroffen. Der Insolvenzverwalter geht mittlerweile nicht mehr davon aus, die Firma mit ihren rund 600 Freelancern retten zu können. Viele freie Mitarbeiter sind bereits zu anderen Personalvermittlern gewechselt.

Im Preiskampf um neue Kunden

Mit der Lenroxx GmbH versuchte die Reutax-Gruppe neue Kunden zu gewinnen. Mit einer Marge von gerade einmal einem Prozent und der geringsten Eigenkapitalquote innerhalb der Reutax-Gruppe war Lenroxx allein nicht überlebensfähig. „Man hat es als Türöffner benutzt, um Zugang zu Großkunden zu gewinnen“, so Insolvenzverwalter Karl-Heinrich Lorenz. Die Reutax AG steht besser da. Der Insolvenzverwalter spricht von zahlreichen seriösen Kaufinteressenten für den Personaldienstleister. Trotzdem stehen Honorare von Freelancern der Reutax AG in Höhe von rund 10 Millionen Euro weiterhin aus. Ob und wann diese Forderungen beglichen werden, ist noch nicht bekannt.

Sparpolitik auf Kundenseite

Unternehmen profitieren von der Konkurrenz zwischen den Personalvermittlern und drücken die Preise. Abteilungen in Unternehmen, die Freelancer für Projekte suchen, stehen unter Druck den günstigsten Anbieter zu finden. Diese Sparpolitik setzt den Personaldienstleistern zu und kann, wie im Fall der Lenroxx GmbH, bis zur Insolvenz führen.

Quelle: computerwoche.de

2013
26
Mrz

Smiling man working at home on laptop computerSie wollen als freelancer arbeiten? Dann sollten Sie die typischen Risiken und Fallstricke der Selbständigkeit unbedingt kennen. Zwei besonders häufige Fallen, in die man leicht geraten kann, stellen wir hier vor.

Neben vielen Vorteilen als freelancer – der eigene Chef sein, flexible Arbeits- und Zeiteinteilung, abwechslungsreiche Tätigkeiten u. a. – sind auch Risiken mit der Selbständigkeit verbunden. Die Risiken zu kennen und sich vor ihnen rechtzeitig abzusichern ist deshalb wichtig.

1. Risiko Krankenkasse

Die Einzahlung von Beiträgen in die Krankenversicherung ist in Deutschland seit 2007 Pflicht. Wer diese Beiträge nicht aufbringen kann, weil Aufträge ausbleiben oder Kunden mit Zahlungen in Verzug sind (s. u.), gerät schnell in die Schuldenfalle. Denn: wer die Krankenkassenbeiträge nicht rechtzeitig bezahlt, muss laut Verdi mit einem „Säumniszuschlag“ i. H. v. 5 Prozent pro Monat rechnen. Das Risiko der Verschuldung wegen nicht gezahlter Beiträge ist hoch. Das ist auch Thema eines WDR-Beitrags „Schuldenfalle Krankenversicherung“ (05.03.2013).

So sichern Sie sich ab

Als freelancer sollten Sie finanzielle Rücklagen einplanen. So können Sie auch in schwierigen Situationen die Beiträge rechtzeitig einzahlen und vermeiden hohe Zinsen. Es lohnt sich außerdem die Konditionen privater Krankenversicherer zu vergleichen und günstige Angebote zu nutzen.

2. Risiko Zahlungsrückstand

Selbst bei bester Auftragslage müssen Selbständige mit einer schlechten Zahlungsmoral ihrer Kunden rechnen. Gerade Handwerksbetriebe sind von säumigen Kunden oder gar Zahlungsausfällen und damit eigenen Liquiditätsproblemen betroffen.

Zahlungsfähigkeit sichern

Sie sichern ihre Liquidität, indem Sie einige Regeln beachten. Zunächst gilt es den Überblick über alle Zahlungsströme zu behalten. Die Liquiditätsplanung spielt für die Zahlungsfähigkeit eine wichtige Rolle. Eine weitere Maßnahme: setzten Sie in Rechnungen klare Fristen. Und mahnen Sie Kunden, die in Verzug geraten. Bereits einen Tag nach der angegebenen Frist können Mahngebühren erhoben werden. Falls die Zahlungen weiterhin ausbleiben, ist die Expertise eines Rechtsanwalts hilfreich. Viele Berufsverbände bieten ihren Mitgliedern eine kostenlose Rechtsberatung.

Quelle: business-netz.com, mediafon.net

2013
14
Mrz

Die Stecknadel im Heuhaufen oder der geeignete Mitarbeiter im Online-Portal – für beides gilt: die Suche ist alles andere als einfach.

Das Versprechen sozialer Netzwerke wie Xing klang verlockend: Unternehmen würden in Zukunft unkompliziert passendes Personal über Online-Portale finden. Das Schalten teurer Stellenanzeigen oder die Inanspruchnahme eines professionellen Vermittlungsunternehmens könnten sie sich dann sparen.

In der Praxis ist es jedoch schwieriger, als es Online-Portale versprechen. Unternehmen, die beispielsweise Freelancer über das Internet suchen und finden gehen rechtliche und wirtschaftliche Risiken ein. Außerdem ist die Suche nach einem Kandidaten im Netz oft mit mehr zeitlichen Aufwand verbunden als gedacht. Es empfiehlt sich daher für viele Unternehmen auf einen Berater für die Freiberuflerakquise zurückzugreifen.business deal

Die Vorteile: ein erfahrener Berater nimmt eine Auswahl vor und filtert wenige geeignete Fachkräfte aus der Masse des Online-Angebots heraus. Idealerweise kennt sich der Berater in der jeweiligen Branche des Unternehmens aus und findet schnell den gesuchten Mitarbeiter. Anbieter dieser Beratungs-Dienstleistung wie die emagine GmbH garantieren dank festgelegter Service-Level-Agreements die Vermittlung eines passenden Kandidaten sogar innerhalb weniger Stunden. Darüber hinaus haben Berater Erfahrung mit juristisch korrekten Verträgen, sodass die Gefahr der Scheinselbständigkeit ausgeschlossen und arbeitsrechtliche Klagen vermieden werden können. Andernfalls übernimmt der Berater die Haftung.

Das Fazit: Die Vermittlung durch einen Berater nimmt den Unternehmen viel Aufwand und Risiko bei der Suche nach geeigneten Freelancern ab. Bei einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Berater ist eine schnelle und den Bedürfnissen des Unternehmens angepasste Akquise von freien Mitarbeitern möglich.

Quelle: themenportal.de

2013
13
Feb

Warum freelancer?

Beitrag von margarete / Kategorie: Allgemein, Freiberufler

 

Eine Studie von Infografik ist den Motiven sich selbständig zu machen auf den Grund gegangen.

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Allen voran lässt die Hoffnung auf eine flexiblere und freiere Zeiteinteilung viele Arbeitnehmer den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Ihr Ziel: ein besserer Ausgleich zwischen Arbeits- und Privatleben.

Viele, die eine berufliche Zukunft als Freelancer anstreben, treibt auch die Aussicht auf weniger Kontrolle durch den Chef an. Der eigene Herr sein, das klingt verlockend! Ein weiterer Grund für die Selbständigkeit: neuer Schwung für die Karriere und die Aussicht auf ein besseres Einkommen.

Neben diesen vielversprechenden Perspektiven entscheiden sich manche Erwerbstätige aber auch aufgrund von unsicheren Beschäftigungsverhältnissen für die selbständige Karriere. Ein weiteres Ergebnis der Studie: je länger man als Freelancer arbeitet, desto weniger wahrscheinlich kehrt man in ein Angestelltenverhältnis zurück.

Quelle: unternehmer.de, 24seventalent.com

 

2012
05
Nov

In einem Positionspapier warnt die Gewerkschaft Verdi vor möglichen Konsequenzen, die Crowdsourcing für deutsche IT-Experten haben könnte.

Verdi warnt in dem Papier ausdrücklich vor den Gefahren dieser neuen Art der Arbeitsorganisation: Sie könne die "massenhafte Vernichtung guter, sicherer und hochqualifizierter Arbeitsplätze" zur Folge haben und den Großteil der 900.000 IT-Beschäftigten betreffen. Auch werde „durch eine Konkurrenz aller mit allen ein Preisdumping bisher ungekannten Ausmaßes angetrieben“ und die Arbeitsbedingungen kannibalisiert.

Mit großen Worten zeichnet Verdi in dem Positionspapier ein düsteres Bild. Und bestimmt hat Crowdsourcing nicht für Jeden ausschließlich positive Auswirkungen. Tatsache ist aber, dass Crowdsourcing in der IT-Branche längst kein Novum ist – und dass die in dem Papier so dramatisch beschriebenen Auswirkungen wie die Vernichtung fester Arbeitsplätze bisher auf sich warten lassen. Stefan Pfisterer vom Branchenverband BITKOM sagte dem manager magazin: "Wir sehen nicht, dass die Branche deutlich zu verschlanken versucht" – zwar sei die Zahl der Selbstständigen in den letzten 5 Jahren um etwa 15.000 gewachsen, im selben Zeitraum entstanden jedoch 28.000 neue, feste Stellen. Auch sei nicht zu beobachten, dass IT-Abteilungen in Unternehmen durch den Einsatz von Crowdsourcing schrumpfen würden, so Pfisterer weiter. Ein anderer Aspekt ist der, dass der Großteil der freiberuflichen IT-Spezialisten sich nicht aus Not oder äußerem Zwang selbstständig gemacht hat – sondern um von den Vorteilen des Freelancer-Daseins profitieren zu können.

Was genau ist Crowdsourcing eigentlich?

Crowdsourcing setzt sich aus ‘Crowd’ und ‘Outsourcing’ zusammen und beschreibt die Auslagerung von Arbeits- und Kreativprozessen an die Masse der Internetnutzer. Crowdsourcing hat verschiedene Varianten.

Die bekanntesten sind Crowdfunding (eine Community finanziert gemeinsam ein Projekt), Co-Creation (die Community erschafft gemeinsam ein kreatives Werk) und die Kategorie, um die es im Positionspapier von Verdi geht: Microworking (die Community erfüllt kleinere (Teil-)Aufgaben, die final wieder zu einem Gesamtergebnis zusammengesetzt werden).

Der Begriff wurde erstmals 2006 von Jeff Howe definiert: “Crowdsourcing is the act of taking a job traditionally performed by a designated agent (usually an employee) and outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the form of an open call" (mediaculture-online.de, Seite 2).

Das Positionspapier zum Download: https://tk-it.verdi.de/archiv/2012_1/12-10-31-cloudworking