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Finanzkrise

2009
26
Jun

Zocken mit der Finanzkrise

Beitrag von Simone / Kategorie: Kooperationen

Die Finanzkrise ist kein Spiel. Vier Studenten der Freien Universität Berlin sehen das anders und mischen kräftig mit – mit einem Kartenspiel zur Finanzkrise.

Julia Löffler (Germanistik), Dorothée Zombronner (Archäologie), Arndt Leininger (Politikwissenschaft) und Fabian Renk (Wirtschaftswissenschaften) haben sich im Rahmen des diesjährigen Funpreneur-Wettbewerbs der FU Berlin zu einer GbR zusammengeschlossen und das Kartenspiel zur derzeitigen Finanzkrise entwickelt.


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2009
02
Jun

Einer nach dem Anderen fällt um: Die Finanzkrise erreicht nun auch erfolgreiche Gründungen und zwingt sie in die Knie.

Nach dem unrühmlichen Aus des – zumindest bei Wettbewerben – sehr erfolgreichen Unternehmens Dacapo (Oliver Enderlein) trifft es nun weitere Gründungen.

So steht der (noch junge) Fotoservice Picabee vor einem Insolvenzverfahren, wie deutsche-startups.de berichtet. Grund: Ein Investor sei abgesprungen und jetzt fehle dem Start-up schlichtweg das Geld.

Ganz vorbei sei es aber noch nicht: Die Suche nach einem strategischen Investor laufe weiter. Momentan ruhe Picabee aber.

Nicht bedeutet besser geht es weblin mit seinen virtuellen Charakteren. weblin wurde Ende 2006 gegründet und gewann unter anderem bei CyberOne und dem Gründerwettbewerb des BMWi. Der weblin-Betreiber Zweitgeist hat nach deutsche-startups.de ebenfalls Insolvenz angemeldet.

Grund hier: eine geplatzte Finanzierungsrunde. Darauf sei zunächst mit Einsparungen reagiert worden, unter anderem mit Entlassungen. Das reiche aber nicht.

Ebenfalls sehr erfolgreich bei Business-Wettbewerben war die Schnäppchen-Community Luupo. Auch sie hat aber längerfristig daraus keinen Erfolg schlagen können und musste Insolvenz anmelden. Inzwischen steht das Unternehmen zum Verkauf. Auch hier ist der Grund eine gescheiterte Finanzierungsrunde.

Fazit: Der Gewinn bei einem Gründer-Wettbewerb ist keine Garantie für ein dauerhaftes, erfolgreiches Fortbestehen der eigenen Firma. Ohne gesicherte Finanzierung werden es auch in Zukunft viele Start-ups schwer haben, zu bestehen.

Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit biz-AWARDS.

2009
02
Feb

 

"Arbeit mit Zukunft - Chancen trotz Krise" war das Thema der Diskussion, zu der die Handelskammer Hamburg am 28. Januar geladen hatte.
Angesichts der Finanzkrise tritt Flexibilität bei personellen Entscheidungen für Unternehmer immer mehr in den Vordergrund. Das führt zu der Frage, welche Anforderungen das zunehmend globale Wirtschaftssystem dabei an den Einzelnen stellt, und wo die Chancen in der Krise liegen.

Als Mitglied der Expertenrunde hielt projektwerk-Geschäftsführerin Christiane Strasse eine Präsentation mit dem Titel "Human Resources 2.0". In diesem Post sollen die Kernpunkte kurz zusammengefasst werden - für alle, die sich für das Thema interessieren und nicht dabei sein konnten.
Obwohl die Flexibilität in den letzten Jahren immer weiter zugenommen hat, ist der Status Quo nach wie vor die Arbeit in einem klassischen Anstellungsverhältnis. Dies wird sich jedoch voraussichtlich in den nächsten Jahren ändern, so Strasse. Die klassische Personalarbeit - Unternehmen orientieren sich vorwiegend an festen Arbeitsverträgen - werde schon bald von der "Lösung Human Resources 2.0" abgelöst. Dieser Trend zeichnet sich dadurch aus, dass marktbedingte Schwankungen sowohl in wirtschaftlich stabilen Zeiten wie auch in Krisenzeiten aufgefangen werden können.
Auch in Krisenzeiten stehe nämlich ausreichend Arbeit zur Verfügung, sie müsse nur anders organisiert werden - Leistung statt Loyalität, Flexibilität statt Kontinuität. Auch seien besonders in Krisenzeiten andere Eigenschaften gefragt, wie hohe Frustrationstoleranz, Mut, Kreativität und Veränderungsbereitschaft.

Alle weiteren Präsentationen finden Sie hier.

2008
21
Nov

Diese und andere Fragen stellt sich Christiane Strasse, Geschäftsführerin von projektwerk, in ihrem Artikel "Krise" im Fischmarkt-Blog. Was aber können wir aus der Finanzkrise lernen? Das lesen Sie hier!

2008
14
Nov

Das zeigt zumindest der projektwerk Marktmonitor für Oktober 2008. Zwar sieht es auf den ersten Blick so aus, als würde die Zahl der IT-Ausschreibungen sinken, vergleicht man jedoch die Zahlen aus dem letzten Monat beispielsweise mit denen aus dem Juni, wird deutlich, dass es sich hier um die üblichen Schwankungen handelt. Von einem Abwärtstrend kann also bei den IT-Projektausschreibungen nicht gesprochen werden.
Besonders deutlich wird dies durch die Zahl der ausgeschriebenen c# und .net-Projekte, die seit dem September von 38 auf 52 gestiegen ist.
Die Ursache für die Stabilität des IT-Projektgeschäftes liegt laut Christiane Strasse daran, dass Unternehmen, die mit Freelancern arbeiten, flexibler auf Schwankungen des Marktes reagieren können als Unternehmen, die in schwierigen Zeiten auch unbeschäftigte Mitarbeiter bezahlen müssen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

2008
29
Okt

KMUs punkten in der Krise

Beitrag von Simone / Kategorie: Presse

Wer projektbezogen Experten einsetzt schont seine Ressourcen und sichert Qualität

HAMBURG (29.10.2008) - Größere Unternehmen verschenken viel Potenzial durch unflexible Personalplanung. Die meisten Firmen bauen nach wie vor zu sehr auf Festanstellungen, anstatt sich das benötigte Know-how externer Experten für definierte Aufgaben und Projekte einzukaufen. Genau dadurch würden sie die Flexibilität gewinnen, die sie in Krisenzeiten brauchen.

„Wer stärker projektbezogen arbeitet, kann Bedarfsschwankungen, wie sie die aktuelle Finanzmarktkrise mit sich bringt, besser begegnen. So können Ressourcen geschont und gleichzeitig die Qualität gesichert werden“ rät Dr. Christiane Strasse, Geschäftsführerin der Hamburger Projektbörse projektwerk und ergänzt: „Das machen die kleinen Unternehmen schon seit Jahren vor und stehen deshalb in Krisenzeiten häufig besser da.“

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