Einer nach dem Anderen fällt um: Die Finanzkrise erreicht nun auch erfolgreiche Gründungen und zwingt sie in die Knie.
Nach dem unrühmlichen Aus des – zumindest bei Wettbewerben – sehr erfolgreichen Unternehmens Dacapo (Oliver Enderlein) trifft es nun weitere Gründungen.
So steht der (noch junge) Fotoservice Picabee vor einem Insolvenzverfahren, wie deutsche-startups.de berichtet. Grund: Ein Investor sei abgesprungen und jetzt fehle dem Start-up schlichtweg das Geld.
Ganz vorbei sei es aber noch nicht: Die Suche nach einem strategischen Investor laufe weiter. Momentan ruhe Picabee aber.
Nicht bedeutet besser geht es weblin mit seinen virtuellen Charakteren. weblin wurde Ende 2006 gegründet und gewann unter anderem bei CyberOne und dem Gründerwettbewerb des BMWi. Der weblin-Betreiber Zweitgeist hat nach deutsche-startups.de ebenfalls Insolvenz angemeldet.
Grund hier: eine geplatzte Finanzierungsrunde. Darauf sei zunächst mit Einsparungen reagiert worden, unter anderem mit Entlassungen. Das reiche aber nicht.
Ebenfalls sehr erfolgreich bei Business-Wettbewerben war die Schnäppchen-Community Luupo. Auch sie hat aber längerfristig daraus keinen Erfolg schlagen können und musste Insolvenz anmelden. Inzwischen steht das Unternehmen zum Verkauf. Auch hier ist der Grund eine gescheiterte Finanzierungsrunde.
Fazit: Der Gewinn bei einem Gründer-Wettbewerb ist keine Garantie für ein dauerhaftes, erfolgreiches Fortbestehen der eigenen Firma. Ohne gesicherte Finanzierung werden es auch in Zukunft viele Start-ups schwer haben, zu bestehen.
Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit biz-AWARDS.