Diese Frage beantwortete Regina Kern, Produktmanagerin für Projektmanagement von der Haufe Akademie, in einem interessanten Interview, und gibt auch einige Tipps und Tricks.
Hier sind ein paar Auszüge, denen wir uns ebenfalls anschließen können
Optimale Voraussetzungen für den Projektstart
- Chefetage und Topmanagement sollten hundertprozentig hinter der Projektarbeit stehen
- Jeder Mitarbeiter sollte wissen, worum es bei einer Projektarbeit wirklich geht
- Projekte müssen mit den notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet sein
- Der Projektleiter sollte zum frühsten möglichen Zeitpunkt benannt werden
- Externe Projektmanager haben Vorteile, aber auch Nachteile, Vorteil: Sie haben den Blick von außen und müssen weniger „politische“ Rücksichten nehmen. Nachteil: Die Integration in das Team muss gelingen
- Teammitglieder sollten immer die Mitarbeiter sein, die über eine hohe Fachkompetenz verfügen, eigenverantwortlich arbeiten können und die Spielregeln der Kommunikation beherrschen
- Teamfähigkeit steht an erster Stelle
- Schon zu Beginn des Projektes sollten Ziele klar definiert werden. Man sollte sich immer im Klaren sein, was man erreichen will und kann
So laufen Projekte rund
- Ein Projekt sollte Vorrang vor dem Alltagsgeschäft genießen
- Projektleiter sind Manager. Entsprechend müssen sie über Kompetenzen verfügen - sowohl soziale als auch fachliche
- Jedes Mitglied der Projektarbeit ist gleichberechtigt und untersteht nur dem Projektleiter
- Sollten Konflikte im Projekt entstehen, sollten sie auch hier wieder gelöst werden
- Man sollte sich an einer Projektmanagementmethode orientieren und Projektprozesse standardisieren. Sie sollten individuell angepasst sein und schriftlich festgehalten werden.
- Nicht zu vernachlässigen sind Dokumentation, ein kontinuierliches Projektcontrolling (Soll-Ist-Analyse) inklusive Risiko- und Changemanagement
- Der Projektleiter sollte stets über Aktuelles informieren



