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BVSI

2009
20
Feb

Krise und Aufbruch

Beitrag von Maike / Kategorie: Freiberufler, Markt

Der BVSI (Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V.) beschäftigt sich in der aktuellen Pressemitteilung mit den Auswirkungen, die die Wirtschaftskrise für IT-Freelancer hat und gibt Tipps zum Umgang mit der Krise.

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Die Wirtschaftslage ist Anfang des Jahres 2009 äußerst kritisch. Vor Mitte 2010 wird sich der Markt wohl nicht erholen, lauten die Prognosen. „Schon Mitte 2008 gab es Einbrüche im Börsenhandel, der stets ein verlässlicher Indikator für die Entwicklung am Projektmarkt ist. Mit einem guten halben Jahr Zeitverzug hat der Abwärtstrend den Beratermarkt erreicht“, sagt BVSI-Vorstand Dr. Dirk Bisping.

Wie sollten sich nun IT-Freiberufler angesichts der Krise verhalten? Viele selbständige IT-Berater sind auch weiterhin im Projekt tätig. Wer beim Kunden in den IT-Produktionsprozess eingebunden ist, merkt oft nichts von der Krise. Manchem Mainframe-Fachmann wurde sogar eine mehrjährige Verlängerung angeboten. Doch nicht wenige Kollegen stehen Anfang 2009 ohne Projekt da. Plötzlich verfügen sie über die kostbare Ressource Zeit, die sie für die Qualifizierung und für die Profiloptimierung nutzen sollten.

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2009
04
Feb

Der Berufsverband Selbständige in der Informatik e.V. lädt im Februar zu zwei interessanten Tagungen, die auch Nicht-Mitgliedern offen stehen. Die Tagung des Mainframe Arbeitskreises findet am 07.02. in Mainz statt, die Tagung des Java Arbeitskreises am 15.02. in Köln.

Interessierte können sich unter office@bvsi.de anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mainframe Arbeitskreis Tagung am 07.02.09 in Mainz
Zu seiner nächsten Tagung lädt der Mainframe Arbeitskreis am 7. Februar 2009 nach Mainz ein. Alle interessierten Großrechner-Spezialisten haben hier Gelegenheit, einmal unverbindlich in diesen aktiven Arbeitskreis hinein zu schnuppern und den Kontakt zu Kollegen aus dem Fachbereich aufzunehmen. Diese spannenden Themen stehen auf dem Programm:

1. Begrüßung
2. Die Geschichte des Mainframe - Peter Kawa
3. Diskussion: Betrifft uns die Zockerkrise?
4. Anwendungen auf z/VSE – schnell und einfach erstellt
„Der Mainframe ist keine Insel“  Peter Maassen
5. SOA – SOAP – Webservices und z/VSE – Peter Maassen

Termin: 07.02., 11.00 bis 16.00 Uhr

Java-Arbeitskreis am 15. Februar 2009 in Köln
Der Java-AK-Leiter Frank Dolibois lädt am 15.02.09 zur ersten Java AK Tagung des Jahres 2009 ein. Freiberuflichen Java Spezialisten bietet sich im Arbeitskreis ein Forum zum Austausch und zur Qualifizierung im Kreise von Kollegen. An der Tagung in Köln können auch Java Experten teilnehmen, die keine BVSI-Mitglieder sind.

Die Tagung steht unter dem Motto "Java Projektstruktur - Aufbau von Standard Projekten". Gerade im Opensource Bereich wandelt sich die technologische Plattform ständig. Neue Build Verfahren wie Maven lösen Ant ab, Eclipse dient nun nicht nur alleine als IDE sondern ist selbst Plattform für RichClient Entwicklungen. Projekte für Webservices, Web Ajax oder RichClient mit Webstart haben jeweils ihre "best practice" Lösungen. Unter anderem steht ein Vortrag des Kollegen Werner Giove zu Maven auf der Agenda.

Termin: 15.02., 11.00 bis 16.30 Uhr

2008
18
Dez

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1. Totgesagte leben länger: In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass der Mainframe Zukunft hat. Hat man den Mainframe unterschätzt?

Die Mainframe-Technologie nimmt in der IT eine Spitzenstellung ein. Massendatenverarbeitung mit hohem Datendurchsatz und einer unschlagbaren Zuverlässigkeit und Sicherheit (Mainframe Viren gibt es nicht) ist ohne die Mainframetechnologie gar nicht in dieser Präzision durchführbar. Es ist bedauerlich, dass selbst renommierte Computerzeitungen IT-Gurus zitieren, die die Mainframetechnologie als veraltet darstellen, ohne diese Meinung weiter zu hinterfragen. Fakt ist: die Mainframetechnologie hat immer eine Vorreiterrolle gespielt und hat sie bis heute inne. Nehmen wir die Virtualisierung, die im Moment in der Kleinrechnerwelt Fuß fasst und dort von der Fachwelt als neues Technologieparadigma verkauft wird. Der Mainframe nutzt diese Technik schon seit über 30 Jahren.

2. Es gibt zu wenige Mainframe-Experten geben und viele Mainframe-Fachleute haben bald das Rentenalter erreicht. Wirkt sich das auf die Marktlage aus?

Zurzeit ist noch kein Fachkräftemangel im Mainframebereich spürbar. Da an deutschen Universitäten aber leider die Ausbildungsmöglichkeiten fehlen - nach meiner Kenntnis wird nur an der Leipziger und Tübinger Universität Mainframe Knowhow gelehrt - ist ein Engpass in Zukunft durchaus vorstellbar. Einige deutsche Unternehmen werden möglicherweise Schwierigkeiten haben, Mainframe-Fachkräfte zu ersetzen. Innerhalb des Mainframe Arbeitskreises bemerken wir keinen Einbruch im Projektmarkt. Die Auftragsbücher für 2009 sind gut gefüllt. Es scheint sich teilweise eine Tendenz anzudeuten, dass die Kunden Mainframe-Experten über einen möglichst langen Zeitraum verpflichten möchten.

3. Wo spielt die Zukunftsmusik des Mainframe?

Der Mainframe wird zumindest in der Enterprise Class (EC) weiter die Nase vorn haben. Dort, wo sichere Massendatenverarbeitung notwendig ist, wird er sogar seine Führungsrolle ausbauen. Er wird noch leistungsfähiger und noch schneller. Parallel dazu nehmen die Datenmengen, die zu verarbeiten sind, in Zukunft weiter zu. Auch für Unternehmen mittlerer Größe dürfte es überlegenswert sein, sich ein Mainframe anzuschaffen, zumal jetzt auch kleinere und preiswerte Mainframevarianten aus der Business Class (BC) angeboten werden.

4. Was sind die Ziele des Mainframe Arbeitskreises?

Der Mainframe Arbeitskreis ist deutschlandweit aktiv und kommt vier Mal im Jahr in verschiedenen Städten zusammen. Im Zentrum steht der Erfahrungsaustausch fachlicher und technologischer Art und die Qualifizierung. Das Netzwerk ist eng und die Kollegen reichen Projektangebote, die sie nicht bedienen können, an die AKMitglieder weiter.

Mainframe AK Tagung am 07.02.09

Die nächste Mainframe AK Tagung findet am 7. Februar 2009 in Mainz statt. Diese Vorträge stehen auf dem Programm:

1. The Mainframe History
2. Anwendungen auf z/VSE – schnell und einfach erstellt „Der Mainframe ist keine Insel“
3. SOA – SOAP – Webservices und z/VSE

Auch Nicht-Mitglieder können teilnehmen. Um Anmeldung unter office@bvsi.de in
der BVSI-Geschäftsstelle wird gebeten.

Zu Peter Kawa
Seit 11 Jahren im Banken-Consulting-Geschäft tätig. Schwerpunkt: Beratung bei
Mainframe-Anwendungssystemen (DB2, IMS/DB, IMS/DC, CICS, COBOL, JCL, MQ)
Basel-II-Experte, Erfahrung bei Wertpapieren, Kontokorrent, Meldesystem, u.a..
Momentan: Projekt Kartenverwaltung im eBanking/Änderung TAN-Verfahren.

Zum Berufsverband Selbständige in der Informatik
Der BVSI e. V. www.bvsi.de ist bundesweit der einzige Berufsverband für ITFreiberufler.
Er bietet seinen Mitgliedern neben einem hochklassigen und
kostengünstigen Schulungsprogramm ein engmaschiges Netzwerk mit Arbeitskreisen
(SAP, Mainframe, Projektmanagement, Java, Oracle) und Events.

Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) e. V.
Kontakt BVSI: Pressereferentin Uta Nommensen Tel. 040 39109489
BVSI-Geschäftsstelle Hallingstraße 10, 25348 Glückstadt Tel. 04124-60 50 87
office@bvsi.de www.bvsi.de

2008
17
Nov

Der Deutsche SAP® Arbeitskreis (DSAK) hat sich innerhalb des BVSI zu einem
spezialisierten Team zusammengeschlossen, um die Herausforderungen der SAPFreiberuflerschaft
in einem zunehmend schwierigeren Marktumfeld gemeinsam besser zu meistern.

1. Was sind die aktuellen Ziele des DSAK?
Im Focus des DSAK stehen vor allem gemeinsame Fortbildungen sowie das Eigenstudium der Mitglieder mit den angebotenen SAP-Trainingssystemen. Wichtig ist uns der Austausch unter gleichgesinnten, freiberuflichen Kollegen: das schließt auch die kollegiale Vermittlung von Projekten mit ein.

2. Welche Systeme stehen zurzeit im Zentrum des DSAK?
Im Moment beschäftigen wir uns besonders mit ERP 6.0, BI 7.0, dem Solution Manager, dem Portal und XI und den Möglichkeiten, auf diesen Systemen zu entwickeln.

3. Eine Wirtschaftskrise steht bevor, wird auch der SAP-Markt davon betroffen sein?
Gerade Krisen schaffen neue Herausforderungen für Unternehmensberater. Fusionen fördern die Konsolidierung von Systemen, die Änderung von Prozessen und erhöhen damit den Einsatz von Beratern. Die weitere Zukunft von SAP ist im Umfeld der technischen Probleme und Instabilitäten der JAVA-Implementierungen jedoch brisant: Denn die SAP hat mit vielfältigen Ansätzen die Stabilität zu gewährleisten, zu der Freiberufler beim Kunden vor Ort mehr und mehr beitragen müssen. Wenn die SAP-Berater die nötige Erfahrung mit den Systemen mitbringen, wird dies von den Kunden bereitwillig honoriert. Jedoch werden wahrscheinlich nur Berater mit Erfahrung auch in Zukunft gute Chancen haben.

4. Würden Sie IT-Freiberuflern zum jetzigen Zeitpunkt noch zum Quereinstieg in die SAP-Branche raten?
Im Moment spricht nichts dagegen, dass die SAP auch über die nächsten Jahre eine Gewinnmarge hält. Somit kann der Quereinstieg eines IT-Freiberuflers in die SAPWelt durchaus sinnvoll sein. Allerdings sollte der IT-Experte in diesem Fall seine Motivation hinterfragen und sich folgende Fragen stellen: Wo liegt meine Leidenschaft? Welche Technologien begeistern mich? Bin ich mir sicher, im Rahmen von Standardsoftware arbeiten zu wollen oder bevorzuge ich Individualsoftware? Bin ich bereit, eventuell über Jahre außerhalb meiner Heimatstadt zu arbeiten? Würde ich gegebenenfalls auch ein Projekt im Ausland übernehmen? Bringe ich die entsprechenden Sprachkenntnisse mit oder sollte ich mir diese noch aneignen? Was langfristig am Markt gefragt ist, wird durch den Bedarf der Kunden bestimmt. Diese werden sicherlich auch in Zukunft Lösungen von SAP einsetzen. Daher kann der Einstieg denjenigen IT-Freiberuflern nahegelegt werden, die sich mit den gestellten Fragen positiv auseinandergesetzt haben. Es ist aber sicher ein längerer Weg, sich in Richtung eines SAP-Beraters zu entwickeln. Zukunftsträchtig erscheint mir das Thema „Integration von SAP in anderenSysteme“ zu sein. In nächster Zeit wird sich die IT meines Erachtens mehr und mehr damit beschäftigen, wie unterschiedlichste Systeme effizient miteinander arbeiten.

Dieter Brencher

Der DSAK http://www.dsak.info/cms/ besteht seit 1999 und hat rund 90 aktive Mitglieder.

Wenn Sie Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an per Mail office@bvsi.de an die Geschäftsstelle des BVSI www.bvsi.de .

Im Rahmen des BVSI-Seminarprogramms bietet der BVSI auch 2009 eine ITILâ„¢ v3
Foundation Schulung mit anschließender Zertifizierung an. Mehr Infos finden Sie hier:
BVSI-Schulung - ITILâ„¢

Termine für BVSI-Stammtische und Arbeitskreis-Treffen finden sie hier: Stammtische

 

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