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BVSI

2011
18
Jul

© 2011 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de

Finanzämter klären steuerliche Sachverhalte immer häufiger durch Außenprüfungen

Irgendwann trifft es jeden selbständig tätigen Informatiker: das Finanzamt kündigt eine BP an. Was ist zu tun und ist es möglich dieses Ereignis sogar  positiv zu nutzen? Peter Brenner, Existenzgründungsberater und Coach sowie Sachverständiger im Bereich der Informatik, berichtet aus eigener Erfahrung und nach inzwischen zwei überstandenen Prüfungen..
Der Auslöser einer Betriebsprüfung ist vielfältig. Der Steuerpflichtig wird zufällig ausgewählt und ist einfach an der Reihe. Aber es kann auch Auslöser geben wie stark schwankende Gewinne, Auslandsgeschäfte, Klärung der bis dahin vorliegenden Freiberuflichkeit oder andere steuerlich strittige Sachverhalte. Auch wenn die Betriebsprüfung mit unveränderten Bescheiden enden sollte, kostet sie Zeit und Geld. Zeit die der Steuerpflichtige und sein Steuerberater investieren. Letzterer wird sich dafür honorieren lassen. Wichtig ist die Ruhe zu bewahren und selbstbewußt mit der Situation umzugehen. Buchprüfer erledigen ihre Aufgabe normalerweise auf faire Art und Weise.

Die Ankündigung  einer  Betriebsprüfung  erfolgt  in  der  Regel  zwei  bis  vier Wochen vor deren vom Finanzamt geplantem Beginn. Geprüft  werden häufig  die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer  und  die
Gewerbesteuer für drei Jahre. Also nicht erschrecken: Wurde ein Steuerpflichtiger bis dahin als Freiberufler behandelt, wird sein Status innerhalb einer BP mit hoher Sicherheit überprüft.

Eine erfolgsversprechende Strategie könnte nach folgendem Szenario verlaufen:

1.    Aufbereitung der für die Prüfung relevanten Unterlagen

Die buchhalterischen Belege: Ausgangsrechnungen, Betriebsausgaben, Kontoauszüge des Geschäfts-kontos, Gewinnermittlung, Fahrtenbuch, etc. werden für die Prüfung zusammen gestellt.

Achtung: Die Unterlagen sind vor Abgabe nochmals auf ihre Ordnungsmäßigkeit und erkennbare betriebliche Veranlassung zu prüfen. Ansonsten droht deren Aberkennung.

 

Lesen Sie hier weiter und nehmen Sie die Chance einer kostenlosen Beratung von Herrn Brenner in Anspruch.
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2011
15
Jul

Interview mit den IT-Beratern und Leitern des Projektmanagement Arbeitskreises im BVSI
Norbert Zumbruch und Michael Grüne   

IT-Freiberufler arbeiten in wechselnden Teams und nicht immer stimmt die Chemie zwischen den Kollegen auf Zeit. Was können IT-Freiberufler Ihrer Meinung nach tun, um bestmöglich mit ihren Kollegen klarzukommen?

Norbert Zumbruch: Meist merkt man es selbst ja schnell, wenn einem der eine oder andere nicht so  sympathisch  erscheint, was schnell zu Problemen im Projekt führen kann. Der professionelle Berater sollte deshalb in der Lage sein, solche selbsteinschränkende Einstellungen durch nützliche, dem Projekt zutragende, Einstellungen zu ersetzen.

Michael Grüne: Spezielle Kommunikations-Workshops für IT-Freiberufler wie das NLP-Training am 23. Juli in Düsseldorf  helfen dabei, die Kommunikationsfähigkeit zu schärfen und einen positiven Kontakt zu den Kollegen herzustellen. Wichtig ist weiterhin, die eigene Motivation und seine Stärken besser zu erkennen, um zu wissen, was einen selbst antreibt.

Wenn die Zusammenarbeit nicht klappt, liegt das Ihrer Erfahrung nach eher an fachlichen oder an persönlichen Unstimmigkeiten?

Norbert Zumbruch: Eine schlechte Stimmung im Projekt kann zum einen natürlich von fachlichen Unstimmigkeiten herrühren, liegt aber auch häufig im Bereich der persönlichen Wahrnehmung. Oft werden in der persönlichen  Wahrnehmung wichtige Signale der Kommunikation nicht erkannt. Um Signale, die durch Körpersprache und andere  nonverbale Gesten übermittelt werden, richtig zu erkennen und zu bewerten, ist ein professionelles Training sehr zu empfehlen. Dann kann der IT-Freiberufler im beruflichen Kontakt leichter entsprechende Gegenmaßnahem einleiten, um solche Probleme proaktiv zu vermeiden und eine positive Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Michael Grüne: Freiberufler sind in aller Regel Experten auf Ihrem Gebiet und verfügen über großes fachliches Knowhow. Wenn also Probleme bei der Zusammenarbeit entstehen, sind diese daher meist persönlicher Natur. Sei es, dass der Freiberufler sein Expertenwissen nicht richtig „rüber bringt“ oder Probleme bei der Zusammenarbeit mit einzelnen Personen im Team hat. Nicht ohne Grund findet seit den 90er Jahren das T-shaped Karriere Model immer mehr Anklang bei den Unternehmen. Nach diesem Modell entwickelt der Experte sein Wissen nicht nur in die Tiefe, sondern auch in die Breite. Neben seinem Expertenwissen benötigt ein Mitarbeiter für den Erfolg in heutigen Projekten  z. B. Kenntnisse über Geschäftsprozesse, Branchenspezifika und Projektmanagement und verfügt auch über ausgeprägte Soft-Skills wie Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit.

Früher galten Informatiker eher als introvertiert und wenig teamfähig. Inzwischen wird bei IT-Freiberuflern viel Wert auf Social Skills gelegt. Wie erleben Sie die Teamarbeit in Projekten? Haben die Kollegen dazu gelernt?

Michael Grüne: Wir sind alle Individuen und jeder ist anders. Natürlich gibt es immer positive und negative Beispiele in allen Teams, sowohl bei internen als auch externen Teammitgliedern. Auch können nicht nur die Projektmitarbeiter, sondern auch die Projektmanager Defizite bei ihren Soft Skills haben. Oft wird die Analogie des Ruder-Achters bemüht, „Es gibt nur einen Steuermann“. Eine Ruder-Regatta findet aber im Vergleich zu einem komplexen Projekt auf einer Geraden steht, wogegen man bei einem Projekt auch oft die eine oder andere Klippe umschiffen muss. Der bekannte Unternehmensberater und Experte für Organisationspsychologie Professor Peter Kruse schildert dies plastisch und sehr unterhaltsam in seinem kurzen Vortrag „8 Regeln für den Stillstand im Unternehmen“, den ich jedem nur ans Herz legen kann. „Wenn ein Vorgesetzter versucht, immer alles im Griff zu haben, ist die Firma nur so intelligent wie die Führung, also notgedrungen auch begrenzt“  Wir müssen uns alle vor Augen halten, das ein autoritärer Führungsstil Motivation und Kreativität der Mitarbeiter brachliegen lässt. Hier gilt es den richtigen Mittelweg zu finden in einem kooperativen Führungsstil oder einem enzymischen Management.

Norbert Zumbruch: Im  Bereich  des Projektmanagements ist es besonders wichtig, eher  unerlässlich, kommunikative Fähigkeiten zu besitzen. Ohne kommunikative Fähigkeiten und  Social Skills  ist es heute nicht mehr möglich, Projekte professionell und erfolgreich durchzuführen.

BVSI-Workshop: „Zielgerichtete Kommunikation für IT-Freiberufler!
Umgang mit problematischen Situationen im beruflichen Alltag“ am 23.7.11  in Düsseldorf

Die Projektmanagement-Arbeitskreisleiter Michael Grüne und Norbert Zumbruch initiieren am 23. Juli 2011 einen Kommunikations-Workshop speziell für IT-Freiberufler. Anhand von Beispielen und problematischen Situationen im Beruf üben die Teilnehmer mit der Trainerin Melanie Jansen neue Kommunikationsformen ein. Ein lebendiger Workshop und ein hoher Praxistransfer sind gewährleistet. In diesem NLP-Workshop arbeiten Sie an folgenden Themen:

•    einen tragfähigen Kontakt und damit eine gute Gesprächsatmosphäre aufzubauen
•    Ihre Botschaft so senden, dass sie ankommt
•    mögliche Einwände vorwegzunehmen und so zielgerichteter zu argumentieren
•    Macht über den eigenen Zustand zu gewinnen, um optimal mit bereits existierenden problematischen Situationen umzugehen

Die Kosten betragen für BVSI-Mitglieder 84 Euro und für Nicht-Mitglieder 114 Euro. Bitte melden Sie sich bei Interesse umgehend in der BVSI-Geschäftsstelle unter office@bvsi.de an, die Plätze werden nach Zeitpunkt der Anmeldung vergeben.

Norbert Zumbruch ist tätig als Senior Consultant / Project Manager / Interim – Manager

norbert.zumbruch@zumbruch.de

Michael Grüne ist international tätig als Senior Consultant im Bereich Projektmanagement / IT-Servicemanagement/  Prozessmanagement

michael.gruene@gbcn.de

Kontakt
Berufsverband Selbständige in der Informatik (BVSI) e. V.
Hallingstraße 10, 25348 Glückstadt
Fon: 040 180 474 24   01525 4089031
office@bvsi.de   www.bvsi.de

2011
08
Jun

Das Seminar „Erfolgreich als IT-Gründer“ des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V. traf in München auf großes Interesse bei jungen Gründern und angehenden Selbständigen aus der Informatik.

Einen Einblick in die praktische Freiberuflichkeit eines „Einzelkämpfers“ gab Xenofon Grigoriadis. Der seit 2005 selbständige Oracle-Experte firmiert unter „TreeLogics Consulting“ in Bonn. Projekte führte er u. a. bei T-Mobile, ThyssenKrupp Eisenbahnen-und-Hafenlogistik GmbH oder auch der Daimler AG durch.

„Selbständig als Softwareentwickler“ heißt nicht allein Technik-Know-how zu besitzen. Vielmehr gehören Marktkenntnis, Marketing, Strategie und Networking ebenso dazu. Xenofon Grigoriadis meinte, derzeit bestünde eine sehr gute Marktlage mit vielen Projekten und einer hohen Expertennachfrage. Allerdings sei ohne Berufserfahrung der Start manchmal schwierig, Projekt-/Joberfahrung während des Studiums seien für den Eintritt in den Markt hilfreich. Angehende Freiberufler sollten ebenfalls bedenken, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit die Anforderungen an Zeit und Mobilität sehr hoch seien.

Menschenkenntnis und Machtkonstellationen

„Beschreibe Dein Angebot im Markt mit wenigen Worten“, postulierte Xenofon Grigoriadis zur Freelancer-Strategie. Sich thematisch nicht zu verzetteln, sei besonders wichtig. „Der Kunde ist interessiert an Ihrer Top 1- und 2 -Kompetenz“, betonte Xenofon Grigoriadis gegenüber den hochinteressierten Seminarteilnehmern. Hier ist am Ball zu bleiben, empfahl der Freiberufler: „Antizyklisch in Weiterbildung investieren und durch kontinuierliche Weiterbildung verwandte Bereiche erschließen.“ Sein Tipp: „Kenntnisse und Zertifizierungen im Projektmanagement kommen immer gut an“. Oft seien kundeninterne Projektmanager nämlich recht unerfahren, umso wichtiger sei es, ihn als Teammitglied zu unterstützen.
Soft Skills bestimmen das gesamte Projektleben. Aus Erfahrung weiß Xenofon Grigoriadis zu berichten: „Oft beherrschen Vorurteile und Missgunst der internen gegen externe IT-Experten das Projektverhältnis“. Also sei es wichtig, Menschenkenntnis zu entwickeln sowie Machtkonstellationen zu erfassen. read-more

2010
08
Nov

© 2010 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de

Welcher Steuerpflichtige träumt nicht davon, seine an das Finanzamt gezahlte Steuer erstattet zu bekommen. Diese Möglichkeit gibt es neuerdings für Informatiker, die bisher Gewerbesteuer entrichteten und es schaffen, das Finanzamt von ihrer Freiberuflichkeit zu überzeugen. Es winken nicht nur die Rückzahlung, sondern zusätzlich steuerfreie 6 % Zinsen p.A..

Von Peter Brenner

Viele Steuerpflichtige sind der Auffassung, dass Steuerbescheide, gegen die nicht fristgemäß Einspruch eingelegt worden ist, nicht mehr geändert werden können. Diese Ansicht ist falsch! Es gibt unter bestimmten Umständen sehr wohl rechtliche Mittel auch einen an sich bestandskräftigen Bescheid anzugreifen und das Finanzamt zu veranlassen, diesen zu ändern oder aufzuheben. Voraussetzung dafür ist, dass gegenüber dem Finanzamt „neue Tatsachen” vorgetragen werden können. Zur Zeit erhöhen die Gemeinden deutschlandweit die Gewerbesteuer.

Wie ist das Finanzamt zu überzeugen?

Es geht dabei um den Nachweis einer den Anforderungen entsprechenden Ausbildung, einer Tätigkeit im Bereich der Softwareentwicklung und der ingenieurvergleichbaren und ingenieurgemässen Vorgehensweise. Häufig sind Informatiker der Ansicht sie erfüllen diese hohen Anforderungen nicht und zahlen ärgerlich die Gewerbesteuer. Ergibt eine erneute Überprüfung des Status, das es sich doch um eine freiberufliche Tätigkeit handelt, dann sind diese Tatsachen dem Finanzamt strategisch glaubhaft zu machen. read-more

2010
02
Mrz

Arbeitslose Existenzgründer erhalten Zuschuss von 90 Prozent

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Februar 2010. Bisher standen nur vor einer Existenzgründung und in den ersten zwei Jahren nach einer Gründung staatliche Fördergelder zur Verfügung. Diese Möglichkeiten sind erheblich erweitert worden, weiß Peter Brenner, Existenzgründungsberater und Coach sowie Sachverständiger im Bereich der Informatik. Er empfiehlt  mit Hilfe einer geförderten Beratung nicht nur die Freiberuflichkeit zu erzielen und die Scheinselbständigkeit zu verhindern, sondern durch Ausschöpfung der Gestaltungsspielräume eine optimale strategische Position zu sichern.

Welche neuen Fördermöglichkeiten gibt es?

Zukünftig führt die KfW die Förderung von Existenzgründern mit Mitteln des  Europäischen Sozialfonds (ESF) aus. Sie erteilt Zuschüsse von 50% des Honorars bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 6.000 EUR. Die besondere Förderung von Existenzgründern aus der Arbeitslosigkeit heraus ermöglicht sogar die Übernahme von 90 % des Beraterhonorars. Die restlichen Kosten sind als Betriebsausgabe absetzbar, so dass ein Eigenanteil von etwa 6 % übrigbleibt.

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2010
17
Feb

Rechtsanwalt Dr. Benno Grunewald und Sachverständiger Peter Brenner beraten IT-Freiberufler auf der CeBIT

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Rechtsanwalt Dr. Benno Grunewald und Peter Brenner führen am 6. März (Samstag) individuelle Beratungsgespräche mit IT-Freiberuflern - zu Fragen der  Existenzgründung, Freiberuflichkeit / Gewerblichkeit, dem Vertragsrecht und der Rentenversicherungspflicht.

Die beiden ausgewiesenen Experten für IT-Recht und Steuerrecht führen eine etwa 20minütige Beratung durch. Das kostenfreie Beratungsgespräch ist an einen Beitritt zum Berufsverband Selbständige in der Informatik gekoppelt. Für die Beratung wird um Voranmeldung in der BVSI-Geschäftsstelle gebeten.

Im Rahmen der Beratung können Sie Dr. Benno Grunewald und Peter Brenner insbesondere zu diesen Aspekten befragen:

* Existenzgründung  / Fördermöglichkeiten
* Einstufung als Freiberufler  oder Gewerbetreibender / erfolgreiche Anerkennungsstrategie
* Neue BFH-Urteile zu Freiberuflichkeit / Auswirkung auf IT-Freiberufler
* Scheinselbstständigkeit
* Rentenversicherungspflicht
* Vertragsrecht
* Sowie individuelle Fragen

Infos zu Dr. Benno Grunewald, Fachanwalt für Steuerrecht unter www.dr-grunewald.de/

Infos zum Sachverständigen Peter Brenner unter www.svkanzlei.de/

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter office@bvsi.de oder telefonisch unter 04124 605087 in der BVSI-Geschäftsstelle an.

2009
16
Dez

Der BVSI lädt Sie ein, am 23. Januar 2010 am Arbeitskreis zum Thema Risikomanagement in Köln teilzunehmen.

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Norbert Zumbruch und Michael Grüne laden zum nächsten Projektmanagement Arbeitskreis nach Köln ein. Die beiden Projektmanagement-Experten und Leiter des Arbeitskreises möchten diesmal das brisante Thema Risikomanagement beleuchten. Interessierte Freiberufler sind bei dieser Veranstaltung willkommen.

"Risikomanagement bekommt in Zeiten immer knapperer IT-Budgets eine ganz zentrale Bedeutung, um Projekte besser und erfolgreicher zum Ziel zu führen“, so der langjährige Projektmanagement Coach Norbert Zumbruch. read-more

2009
21
Okt

logo_bvsiVortrag Rechtsanwalt Dr. Grunewald am 14.11.09 in Wuppertal
Der BVSI möchte auf eine für IT-Freiberufler spannende Veranstaltung hinweisen. Am 14.11.09 referiert Rechtsanwalt Dr. Benno Grunewald zu den heißen Eisen VERTRAGSVERHANDLUNG und SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT und beantwortet die Fragen von IT-Freiberuflern. Die Großrechnerspezialisten im BVSI haben den Fachanwalt für Steuerrecht  und IT-Rechtsexperten eingeladen. Die Veranstaltung steht allen IT-Freiberuflern offen und ist kostenfrei.

Vertragsverhandlungen
Gerade bei Vertragsverhandlungen (Rahmenvertrag, Einzelvertrag, Letter of Intent, Voraberklärungen, -verpflichtungen) gibt es immer wieder juristische Spitzfindigkeiten, auf die man vorbereitet sein sollte. Wie umschifft man diese Gefahren, wie geht man damit um? Wichtig ist vor allem, diese zu erkennen, denn die angewendeten Tricks werden immer raffinierter.

Scheinselbständigkeit
Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat das Thema Scheinselbständigkeit wieder entdeckt! Damit entstehen neue, längst vergessene Risiken für die Auftraggeber der Selbständigen. Und damit verbunden sind auch erhöhte Risiken der Selbständigen in Sachen Rentenversicherungs-pflicht! Hier gilt es rechtzeitig zu handeln!

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2009
11
Jun

BI Arbeitskreis-Tagung des BVSI

Beitrag von Maike / Kategorie: Kooperationen

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Die zweite Tagung des Business Intelligence Arbeitskreises findet am Samstag, den 27.6. in Köln statt. Im Zentrum der Tagung, die vom BVSI angeboten wird, stehen Vorträge zu den Themen Business Object und Microstrategy.

Agenda:
- Vorstellung Business Object - Marktstrategie und Technische Umsetzung
- Vorstellung Microstrategy - Marktstrategie und Integration zu SAP
- Geplant SAP-Roadmap

IT-Freiberufler, die diesen Arbeitskreis kennenlernen und an der kostenfreien Veranstaltung teilnehmen möchten, werden um Anmeldung unter office@bvsi.de in der BVSI-Geschäftsstelle gebeten.

Anlässlich der Tagung können Sie hier ein Interview über die jetzige Situation sowie die Zukunft des BI Projektmarktes mit Norbert Eckelmann,  SAP-Spezialist und Leiter des neu gegründeten BI-Arbeitskreises, lesen.

1. Dem neuen BI Arbeitskreis gehören sowohl SAP-Berater als auch IT-Freiberufler aus anderen Bereichen an. Wie werden Sie den Arbeitskreis inhaltlich ausrichten?

Das Spannende an diesem Arbeitskreis ist, dass hier SAPBerater und Non-SAP-Berater zusammen kommen. Beide Gruppen wollen bewusst nicht nur das eigene Schwerpunktthema vertiefen, sondern über den Tellerrand ihres begrenzten Arbeitsumfeldes schauen. Für die einen ist SAP Neuland und für die anderen die Non SAP-Welt der Business Intelligence. Jeder lernt vom anderen und Themen wie z.B. SQL sind schließlich für alle interessant. Mein persönliches Ziel als Arbeitskreisleiter ist, dass die BIBeratung wieder näher an die Geschäftsprozesse heran gebracht wird.

2. Wie sieht der Projektmarkt für BI-Experten aus Ihrer Sicht aus?

Die Krise geht auch am Projektmarkt des BI nicht spurlos vorüber. Trotzdem kann die Projektlage für BI-Spezialisten insgesamt als gut eingeschätzt werden. Große Konzerne investieren schon länger in Business Intelligence, wie die neueste RAAD Research Studie belegt. Jetzt ziehen auch die mittelständischen Unternehmen nach. Das liegt zum einen daran, dass die BI-Werkzeuge günstiger geworden sind. Zum anderen erkennen jetzt auch mittelständische Unternehmen, dass sie es ohne präzise Instrumente zur Geschäftsanalyse zukünftig schwer haben werden, auf einem globalisierten Markt zu bestehen. Gefragt sind zurzeit vor allem Spezialisten mit Erfahrung. Sie sollten nicht nur die entsprechenden BI-Tools kennen, sondern auch die richtigen Methoden verwenden und wissen: was sind die passenden Tools, um die vom Unternehmen gewünschten Informationen herauszufiltern und passend aufzubereiten.

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2009
14
Apr

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Im Interview gibt Dieter Brencher, Leiter des SAP-Arbeitskreises im BVSI , eine Einschätzung dazu ab, wie sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt auswirkt und hat ein paar Tipps parat, wie es sich mit der Krise umgehen lässt.

Wie wirkt sich die gegenwärtige Krise auf den SAP-Freiberuflermarkt aus?
Genauso wie in den Jahren nach dem 11. September 2001 beobachten wir, dass
mehr Freiberufler auf der Suche nach Projekten sind und gleichzeitig weniger
Projekte angeboten werden. Dabei trifft es den SAP Bereich generell nicht so hart
wie zum Beispiel den doch überbesetzten Mark der reinen Java-Programmierung.
Dennoch bewegen sich auch bei der SAP-Beratung die Preise nach unten. Daher ist
jeder sicher gut beraten, ein Projekt mit niedrigerem Salär anzunehmen, als kein
Projekt zu haben. Die Zeiten, die Preise nach oben zu schrauben, sind momentan
nicht gegeben.

Der SAP-Markt ist stark diversifiziert. Wie ist die Nachfrage nach den
verschiedenen SAP-Modulen?

Die Nachfrage nach verschiedenen SAP-Modulen ist wie immer unterschiedlich.
Weiterhin ist der Markt im Umfeld von SAP Business
Warehouse, Business Objects, den klassischen Finanzmodulen
und der SAP Basis nur bedingt rückläufig. Hier zählen jedoch
nicht nur das technische Wissen, sondern neben dem Preis
auch die so genannten „Soft Skills“, die in Fortbildungen
erworben werden müssen.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Projektlage? Haben SAPBerater
noch Verhandlungsspielraum bei den Honoraren?

Auch in den vergangenen (guten) Jahren war es so, dass Projekte oft erst nach
Ostern vergeben wurden und so besteht Hoffnung, dass die Lage nicht so schlecht
ist, wie sie dem einen oder anderen Berater, der momentan ohne Projekt ist,
erscheint. Zudem handeln manche Vermittlungsagenturen sicher genauso wie einige
große Hersteller, die heftig über die Finanzkrise jammern, um Subventionen und gute
Margen zu bekommen, jedoch eigentlich noch gut verdienen und die Situation sicher
für sich ausnutzen. Daher lohnt es sich in jeder Verhandlung für den Freiberufler,
auch noch um die letzte Mark, bzw. natürlich um den letzten Euro, hart zu
verhandeln.

Sehen Sie Chancen in der Krise?
Ja, auf jeden Fall. So setzen manche Unternehmen nicht nur rigoros ganze
Heerscharen von Freiberuflern vor die Tür, sondern sie stellen vor allem teure, große
Beratungshäuser auf den Prüfstand und erneuern die Verträge nicht. Da das
Geschäft jedoch weiter läuft und man diese Beratungsgiganten nun wirklich für zu
teuer ansieht, versucht man günstigere kleinere Firmen oder eben Freiberufler direkt
zu akquirieren. Nun haben jedoch Vermittler selten Verträge mit kleineren Firmen
und so besteht die Chance, sich über eben diese Häuser oder direkt neue Aufträge
zu sichern. read-more