Durch stark angesteigende Anforderungen an Führungskräfte und Unternehmer, blockieren sich diese häufig selbst und haben keine guten Zugriffsmöglichkeiten mehr zu ihren eigenen Ressourcen. Nicht nur, dass Just-in-Time-Problemlösungen gefordert werden, sondern es steigt parallel auch der Zeit- und Erfolgsdruck.
Um Führungskräfte und Unternehmer aus diesem Teufelkreislauf zu verhelfen gibt es wirkungsvolle Methoden, die sich in den Business-Alltag gut integrieren lassen.
Wie Christoph Trinkl auf der Seite www.Unternehmer.de meint, gehören u.a. Methoden, wie die Prozessorientierte Energetische Psychologie (PEP) und Emotional Freedom Techniques (EFT) dazu.
Gerade in Zeiten der zunehmenden Burnout-Diagnosen, hilft die PEP besonders gegen Angst und Wut und unterstützt so die Klienten, wieder aktiv zu werden und auf die eigenen Ressourcen zugreifen zu können.
Wie funktioniert das genau?
Zu Beginn klopft man mit dem Zeigefinger ganz locker auf sein eigenes Kinn. Dabei ist es sehr wichtig, dass man die Emotionen, die man nicht haben und die man sich nicht zugestehen möchte, doch bewusst erlebt und sich ihnen stellt. Dazu spricht man, laut Trinkl, folgenden Satz: „Auch wenn ich gerade (Emotion benennen, z.B. "ängstlich bin"), akzeptiere ich mich voll und ganz und gebe mir die Chance hier und jetzt das Beste daraus zu machen.“
Als nächste Punkt klopft man dann mit den Fingern der Hand auf Höhe der Rippen. Zudem sollte man vor Beginn der Übung auf einer Skala von 1-10 die Belastung der Emotion bewerten.
Nach dem Klopfen überprüft man, inwiefern man sich besser fühlt und möglicherweise neue Kräfte verspürt und bewertet auf dieser Skala die Belastung durch die Emotionen neu.
Ein weiterer Schritt ist die Lösungsfokkusierung. Nicht immer nur negativ denken („ Das kann ich nicht“), sondern Positives sehen lernen („Das kann eine Chance sein“).
Hierzu gilt es, sich zu hinterfragen, wofür man selbst verantwortlich ist und was man zu einer Änderung der Situation beitragen kann.
Hierbei wird natürlich auch gefragt, inwiefern sich Veränderungen nur auf sich selbst oder möglicherweise auch auf die Abteilung beziehen (sollten).
Wer hat Vor- bzw- Nachteile durch die Veränderungen? Was könnte es für Probleme geben? Was würde sich dann für mich verändern?
Christoph Trinkl empfiehlt zudem das „Meister-Prinzip“. Will heißen, dass man als Führungskraft mit gutem Beispiel vorangehen sollte. „Ein Meister geht voraus, zeigt wie es geht, gesteht Schwächen ein. Er sagt klar, was ihm wichtig ist und welche Ergebnisse erreicht werden müssen. Und er macht mit!“
Viel Erfolg!





