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Anfragen

2011
31
Aug

Feedback – Geben und Nehmen

Beitrag von Christiane / Kategorie: projektwerk

Immer wieder bekommen wir Anrufe oder Mails von Usern, die kein Feedback auf Anfragen erhalten. Meistens sind es die größeren Projektanbieter, die "sparsam" damit umgehen, manchmal sind es aber auch die Freelancer, die das Thema nicht so ernst nehmen.

Nun gibt es im Geschäftsleben ja von jeher ein paar Regeln: Wenn man sich irgendwo bewirbt, kann man mit einem Feedback rechnen. Sich auf eine Bewerbung nicht zu melden ist ganz schlechter Stil. Nun hat eine Projekt"bewerbung" einen etwas anderen Charakter, aber man kann dennoch mit einer Rückmeldung rechnen. Genauso umgekehrt.

Allerdings gibt es auch Anfragen, bei denen ich gut verstehen kann, dass man keine Lust hat, sich  zurück zu melden. Zum Beispiel, wenn das eigene Profil so gar nicht zum Projekt passt, à la "das Thema hat mich schon immer interessiert" oder "ich erfülle zwar die Voraussetzungen nicht, kenne aber jemanden... ". Bei solch unpassender Kommunikation muss man damit rechnen, keine Antwort zu bekommen.

Genauso umgekehrt: Projektanbieter, die wahllos Freelancer anschreiben, ohne ein konkretes Projekt oder gar mit der Aufforderung, sich in der eigenen Datenbank zu registrieren, falls mal ein geeignetes Projekt vorbeikommt, brauchen keine Antwort.

Beides verstößt auch gegen unsere Nutzungsregeln. Aber da wir nicht in die Kommunikation der Nutzer untereinander eingebunden sind, erfahren wir nur davon, wenn Nutzer uns darüber informieren. Dann werden wir auch aktiv und haken nach. Interessant ist, dass es prinzipiell ein großes Verständnis für die Regeln gibt, es aber im hektischen Alltag nicht so bewusst ist. Meistens wird dann auch Besserung gelobt. Leider können wir nicht mit allen unseren Mitgliedern persönlich darüber sprechen...

Fazit? Einfach: Kommuniziere so mit anderen, wie Du es von ihnen erwartest. Hilft auch an anderer Stelle ;-)

2009
02
Sep

Die Infopark AG hat mehr als 100 deutsche Großunternehmen online kontaktiert unter der Vorgabe, potentieller Kunde zu sein. Dannach würde Schnelligkeit und Qualität der Reaktion gemessen. Ähnlich wie in der Studie aus dem Frühjahr zeigte sich, dass über 30% der kontaktierten Großunternehmen überhaupt nicht reagierten, allerdings im Vergleich zum Frühjahr immerhin 13% weniger.

Vergleicht man die Studien miteinander, zeigt sich weiterhin, dass während ein Teil der Unternehmen mit den Anfragen, die Online reinkommen gar nicht umgehen kann, es immer mehr schaffen, die Anfragen in kürzester Zeit zu beantworten. In der ersten Studie aus dem Frühjahr schafften es 8%, die Anfrage noch am selben Tag zu beantworten. In dieser Studie waren es bereits 17%. Im Frühjahr wurden 100 zufällig ausgewählte Firmen der 500 umsatzstärksten deutschen Unternehmen per E-Mail gebeten, Produktinformationen und einen Geschäftsbericht zu zusenden.

Nur 57 Firmen antworteten und nur 47 erfüllten die Aufgabe komplett. 38 Unternehmen benötigten 6 Tage zur bearbeitung. 43 reagierten gar nicht auf diese E-Mail. Somit kann von einer schnellen und kundenfreundlichen Reaktion nicht gesprochen werden. "Wir sehen das Ergebnis der Studie für diejenigen Unternehmen als Warnung und Handlungsaufforderung, die noch nicht reagieren. Das Ergebnis zeigt mehr als deutlich, dass die Kluft zwischen Unternehmen, die sich an den neuen Anforderungen der Kunden orientieren und denen, die dies nicht tun, immer größer wird. Die neuen Anforderungen an das Web-Response-Handling zu ignorieren, ist riskant, da sich der Dialog mit den Kunden zunehmend über das Internet vollzieht", so Daniel Kreklau Daniel Kreklau, Web-Strategie-Consultant bei Infopark, der die Studie leitete.

Quelle: ibusiness.de

 
 

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