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2009
30
Apr

Die volkswirtschaftliche Bedeutung des geistigen Eigentums und seines Schutzes wird immer größer. Das zeigt eine neue Studie.

Wie das Gründerportal gruender-mv.de berichtet, wurde die Studie "Die volkswirtschaftliche Bedeutung des geistigen Eigentums" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Auftrag gegeben.

Mehr Geist als Stoff
Ein Ergebnis der Studie: Die Bedeutung immaterieller Güter wie geistiges Eigentum habe bei den mittelständischen Unternehmen stark an Bedeutung gewonnen.

So seien die Investitionen in immaterielle Güter von 2000 bis 2006 in deutlich größerem Umfang gestiegen, als die in materielle Güter (Ausrüstungsinvestitionen). Gesamt betrachtet blieben die Investitionen in materielle Anlagegüter aber größer: in 2005 wurden beispielsweise 220 Milliarden Euro in materielle Güter investiert, in immaterielle dagegen "nur" 160 Milliarden.

Patente immer wichtiger
Auch der Schutz geistigen Eigentums wird laut gruender-mv.de immer wichtiger.

Zwar sei das Patent- und Rechtssystem in Deutschland gut entwickelt. Doch überfordere das Recht in der Praxis häufig kleine und mittlere Unternehmen (KMU) häufig.

Hier setze das so genannte SIGNO-Förderprogramm des BMWi an. Darüber erhielten KMU Hilfe bei der Sicherung ihrer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung – und Beratung zum Management geistigen Eigentums.

Der große wirtschaftliche Schaden durch Schutzrechtsverletzungen zeige, dass geistiges Eigentum geschützt werden muss. So werde der Schaden allein für die deutsche Wirtschaft auf bis zu 50 Milliarden Euro pro Jahr beziffert.

Die Studie kann kostenlos auf den Seiten des BMWi herunter geladen werden.

Direktdownload: Studie als PDF (578 KB)

Zur Originalmeldung auf gruender-mv.de

Veröffentlicht in Zusammenarbeit mit biz-AWARDS.

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