Es soll doch tatsächlich einige Selbständige geben, die völlig ohne Akquise auskommen. Wie ist so etwas möglich, werden Sie sich vielleicht fragen. Das Zauberwort heißt: „Empfehlung“.
Diese Selbständigen haben so zufriedene Kunden, dass diese sie nur zu gern weiterempfehlen, nach dem Motto: "Neue Empfehlungen braucht das Land". Um zufriedene Kunden zu bekommen, bieten einige Freelancer ihre Leistungen anfangs teilweise sogar unentgeltlich an und halten z.B. kostenlos Workshops oder überzeugen durch ihre ganz persönliche Art, sodass über sie gesprochen wird.
Wichtig ist, dass der Kunde Spaß hat mit ihnen zu arbeiten, positiv überrascht ist und einen Nutzen aus der gemeinsamen Zeit ziehen kann, sodass er sie gern weiterempfiehlt. Denn von Erlebnissen, die positiv im Gedächtnis bleiben, berichtet man natürlich im Freundes- , Bekannten-, und Kollegenkreis besonders gern.
Mein Mann ist zum Beispiel selbständiger Texter und hat gerade für diverse Personen aus der Marketingleitung eines großen Unternehmens sechs Textworkshops gegeben und hierdurch eine weitere Zusammenarbeit vorangebracht, da diese sechs Workshops so gut ankamen, dass dieses Unternehmen weiterhin mit ihm zusammenarbeiten möchte - und zwar nicht nur auf "Workshops-Ebene", sondern auch in anderen Bereichen.
Um weiterempfohlen zu werden kann man u.a. Aktionen anbieten. So zum Beispiel in einem bestimmten Aktionszeitraum besonders günstig Websites zu erstellen oder möglichen Auftraggebern mit Rabatten entgegenzukommen. Man kann, wie einige im Netz empfehlen, auch Gutscheine verteilen oder mehrere Visitenkarten den schon bestehenden Kunden mitgeben, sodass diese die Karten möglicherweise weiterverteilen. Dies ist meiner Meinung nach jedoch etwas zu hoch gegriffen, da es relativ unwahrscheinlich ist, dass Kunden die eigenen Visitenkarten im passenden Moment immer bei sich tragen.
Vielleicht ist es aber auch sinnvoll, wenn Sie einfach etwas mehr machen, als der Kunde von Ihnen erwartet. Ich kenne das aus der Werbebranche sehr gut: Wenn man dem Kunden eine Kampagnenidee versprochen hat, so hat man bis zum Vorstelltermin mindestens noch eine Alternativkampagne entwickelt und kann so punkten, falls die ursprüngliche Idee doch nicht so gut ankommen sollte. Das bedeutet im Zweifelsfall mehr Arbeit, aber es lohnt sich.
So hinterlässt man einen guten Eindruck, hat mitgedacht und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht des Kunden.
Und ist es nicht genau das, was wir wollen, um weiterempfohlen zu werden?













