
Als Freelancer kommuniziert man naturgemäß viel mit Auftraggebern. Ein Großteil dieser Kommunikation findet schriftlich statt.
Dabei ist es wichtig, als professionell eingeschätzt zu werden – denn nur ein professioneller Freelancer bekommt Aufträge. Manchmal jedoch wird die Außenwirkung des professionellen Freiberuflers durch kleine Fehler in der Kommunikation sabotiert, die so einfach zu vermeiden wären. Ein Beispiel sind Rechtschreibfehler. Vielen Menschen (und hierzu zähle ich mich selbst) stechen kleinste Schreibfehler oder Vertipper sofort ins Auge und hinterlassen keinen guten Eindruck. Aber auch bei Form und Inhalt ist Sorgfalt gefordert.
Achten Sie also unbedingt auf Folgendes:
Dos
1.   Schreiben Sie Namen richtig (und zwar den Ihres Auftraggebers, seinem Unternehmen, und Ihren) – das scheint selbstverständlich, und genau deshalb ist es so wichtig - es könnte sonst als mangelnder Respekt verstanden werden
2.   Setzen Sie Dezimaltrennzeichen richtig – denn es ist ein Unterschied, ob Sie 10,00 oder 1000€ berechnen möchten
3.   Begrenzen Sie die Zahl an Adjektiven – besonders bei positiven, da dies leicht unseriös wirkt
4.   Teilen Sie längere Mails in Abschnitte auf – so wirkt die Mail übersichtlicher, und Sie strukturiert
5.   Begrenzen Sie die Zahl der komplizierten Fremdwörter – benutzen Sie zu viele, durchschaut der Auftraggeber sofort, dass Sie ihn beeindrucken möchten
Don´ts
6.   Vergessene Wörter – es kann ganze Sätze verändern oder unverständlich machen
7.   Hoher Fehlerquotient – nutzen Sie (nicht nur) die Rechtschreibkontrolle. Zu viele Fehler erwecken den Eindruck der Gleichgültigkeit und fehlender Bildung
8.   Slang – Slang ist auf Gruppen begrenzt und kann so zu Missverständnissen führen. Außerdem wirkt es unseriös statt locker
9.   Abkürzungen und Steno-Stil – bei privaten SMS oder Mails okay, aber in Businessmails ebenso verwirrend wie Slang
10.   Redundanz – in Form und Inhalt
Also - so selbstverständlich eine korrekte Rechtschreibung auch sein mag, lassen Sie sich nicht unter den Tisch fallen. Haben Sie Erfahrungen mit diesem Thema gemacht? Dann teilen Sie sie mit uns!
Bildquelle: www.neuland.eu/














7 Antworten zu "Keine Schreibfehler, bitte"
Daniela Weiher
17. März 2010 - 21:16
Ist das ein Test oder was soll das? Sie schreiben einen Beitrag über Schreibfehler und würzen diesen mit eben diesen. Zwei Beispiele:
>>> Schreiben Sie Namen richtig (und zwar den Ihres Auftraggebers, seinem Unternehmen, und Ihren) –
>>> Teilen Sie längere Mails in Abschnitte auf – so wirkt die Mail übersichtlicher, und Sie strukturiert
>>> Also – so selbstverständlich eine korrekte Rechtschreibung auch sein mag, lassen Sie sich nicht unter den Tisch fallen.
Ich würde sagen, dass hier der Schuss deutlich nach hinten losgegangen ist. Hätte ich so einen Beitrag abgesetzt, hätte ich ihn von einem Lektor gegenlesen lassen, um mich nicht der Häme auszusetzen. Die ist Ihnen jetzt garantiert.
AW
18. März 2010 - 10:37
Habe mich sehr amüsiert. Da war wohl der Bock der Gärtner?
hjk
18. März 2010 - 10:46
Hi, hi, hi
CM
18. März 2010 - 11:15
>>> Dabei ist es wichtig, als professionell eingeschätzt zu werden
- verloren!
Egon Kisch
18. März 2010 - 11:17
Die Autorin mahnt, die Rechtschreibung nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Ich denke, sie ist durchgefallen. Neben den bereits dargelegten Orthografie-Fehlern sind zwei Kommata falsch gesetzt. Da heißt es weiter üben. Oder, um in der Sprache des Beitrags zu bleiben: “Strukturieren Sie sich.” Und vorerst Finger weg von solch Beiträgen.
Maike Feddersen
18. März 2010 - 11:31
Hallo Zusammen,
das nennt man dann wohl Probe aufs Exempel – und schön zu sehen, dass auch anderen Rechtschreibfehler sofort ins Auge stechen…
Also, hier ist der Beweis: Egal, was man schreibt (und wie schnell es geht), man sollte es Korrektur lesen
Liebe Grüße, Maike (“der gärtnernde Bock”)
MA
24. März 2010 - 00:11
Ich bin mir sicher, die Autorin hat ihre Lektion gelernt. Und ja, ich hätte vielleicht auch ein Lektorat beauftragt. (Nicht zuletzt, weil ich mir selbst keinen Rechtschreibfehler verzeihen kann.)
Aber hätte, wäre, könnte … Wir sind hier nicht beim Duden. Außerdem hat die Autorin dann irgendwie doch genau das erreicht, was sie mit ihrem Artikel bezwecken wollte – auch wenn sie dabei wohl eher ungewollt zum Anschauungsbeispiel wurde.
Meiner Meinung nach ist das aber trotzdem kein Grund oberlehrerhaft zu werden oder gar von Häme zu sprechen. Ich musste herzlich lachen. Und ich hoffe, Frau Feddersen dann irgendwann auch …
Aus Solidarität poste ich dieses Kommentar übrigens ausnahmsweise mal ohne es vorher auf Fehler zu durchsuchen. Ich hoffe, es ist mindestens einer dabei.