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2009
24
Jun

Bei focus.de gefunden: ein paar Regeln, die man beachten sollte, um sich nicht selbst unglücklich zu machen:

Todsünde 1: Der Job ist alles. Die einzigen Kontakte sind Geschäftsfreunde. Das Wochenende dient vor allem dazu, die neue Arbeitswoche vorzubereiten. Hobbys? Fehlanzeige. Ist der Beruf Sinn des Lebens, führt jeder Misserfolg zu wochenlanger Grübelei und Selbstzweifel.

Todsünde 2: Kritik nicht persönlich nehmen - ich weiß, das ist schwer.

Todsünde 3: Wer sensibel jedes negative Detail wahrnimmt, bringt sich selbst um das zufriedene Gefühl, wenn es einmal einfach nur gut läuft. Selbst wenn der Chef begeistert einen gelungenen Einsatz lobt, ärgert man sich noch darüber, dass der Dank erst einen Tag nach dem Abschluss des Projekts kommt.

Todsünde 4: Schuld sind immer die anderen. Ob verpatzter Termin oder verschlampte Kundenanfrage – es liegt am nachlässigen Teamkollegen oder der alles lähmenden Bürokratie. Beim Lamentieren verliert man Zeit und Energie, die bei der eigentlichen Arbeit fehlt. Aber schuld sind immer ...

Todsünde 5: Keine Kompromisse! Unbeugsame Typen glauben sich zu verbiegen, wenn sie von ihren Maximalansprüchen auch nur einen Deut abweichen. So lehnen sie lieber einen attraktiven Teamleiterposten ab, wenn ihre Gruppe statt der ursprünglich zugesagten acht Mitarbeiter erst einmal nur sieben umfasst.

Todsünde 6: Alles muss bleiben, wie es ist. Jede neue Idee, jedes innovative Projekt mit einem „aber ...“ auszubremsen führt jedoch zu Stillstand, Langeweile – und schließlich zum Karriereknick. Ebenso gefährliche Killerphrasen: „Das geht nicht.“ „Das haben wir noch nie so gemacht.“

Todsünde 7: „Alles wird teurer. Ich brauche mehr Geld.“ Dieser Satz beendet garantiert sofort jede Honorarverhandlung. Frust bleibt auf beiden Seiten: Der Projektanbieter will herausragende Arbeit honorieren und nicht persönliche Lebensprobleme lösen.

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