Als Freiberufler ist man ständig im „multitasking-Modus“, denn man hat oftmals mehrere Sachen gleichzeitig auf dem Tisch: Für Kunde A muss noch Z entwickelt werden, Kunde B hätte gern noch einen weiteren Layoutvorschlag, für Kunde C muss noch eine Rechnung geschrieben werden und zwischendurch ruft Kunde D an und bittet um ein Angebot.
Bei diesen ganzen Dingen im Berufsalltag eines Freiberuflers bleibt nur selten Zeit, auch einmal einen Schritt zurückzutreten und die Perspektive zu wechseln. Aber genau das ist von Zeit zu Zeit ratsam, um nicht nur in seinem Unternehmen zu arbeiten, sondern auch an ihm. Denn nur auf diese Weise kann man Schwachstellen identifizieren, ebenso wie Dinge die man unbedingt stärker verfolgen oder eventuell komplett einstellen sollte, um seiner Vision für das eigene Unternehmen immer ein Stückchen näher zu kommen.
Ziele, sind dazu da, um sie zu erreichen. Und um große Ziele zu erreichen, hilft es, sich kleinere Teilziele zu setzen.
Sie wollen beispielsweise wachsen, ohne sich personell zu vergrößern: Suchen Sie sich Spezialisten auf anderen Gebieten und schließen sich mit ihnen zu Projektteams zusammen. So können Sie an Projekten mitarbeiten, die Sie alleine nie angenommen hätten.
Oder: Sie haben Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen: Fehlt Ihnen vielleicht eine Spezialisierung Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Zielgruppe?
Gönnen Sie sich also ab und zu einen kleine „Ausbruch aus der Routine“ und werfen Sie einen objektiven Blick auf das, was Sie geleistet und erreicht haben und überlegen Sie, was Sie tun können und Dinge Sie noch besser oder auch anders machen können, um ihr Business weiter voran zu bringen.
Oder wie schaffen Sie den Spagat zwischen Projektmanager und Business Developer?













1 Antwort zu "Arbeite an deinem Unternehmen, nicht nur in ihm"
Peter
21. Juni 2011 - 09:33
Ein sehr interessanter Beitrag, der auch in meinem Unternehmen sich wiederspiegelt. Gerade die vielen Stör-Faktoren wie E-Mail Geräusche und Instant-Manager wie Skype lenken einen immer wieder von der Arbeit ab.
Ich schalte mittlerweile mein E-Mail Programm nur noch ein paar mal am Tag an und während der restlichen Arbeitszeit lasse ich mich nicht mehr vom “Neue-E-Mail-Geräusch” stören.
Seitdem arbeite ich wesentlich effektiver und kann somit mein unternehmen weiter voranbringen und die Ziele schneller und vor Allem “leichtr” erreichen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?