Als Geschäftsführer eines Unternehmens ist man immer auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Businessziele zu erreichen und dabei kosten zu sparen. Eine Strategie, die Ihnen hilft, Geld, Zeit und Nerven zu sparen, ist, so viele Aufgaben wie möglich an externe Experten, also Freiberufler, auszulagern – Outsourcing, mit anderen Worten. elance.com hat die besten Tipps zusammengetragen, basierend auf Kunden-Interviews:
1. Definieren Sie den Umfang und Zeitplan Ihres Projektes
Es mag Ihnen selbstverständlich vorkommen, aber jedes erfolgreiche Projekt, bei dem Sie mit Outsourcing arbeiten, fängt mit einer genauen Planung und Formulierung Ihrer Ziele an. Freelancer sind angewiesen auf genaue, vollständige Informationen, um Ihnen ein realistisches Angebot zu machen und Ihnen eine genaue Preisvorstellung zu geben.
2. Beurteilen Sie einen Freelancer, wie Sie einen potentiellen Festangestellten beurteilen würden.
Haben Sie keine Angst, Fragen zu stellen, wenn Sie mit einem Freelancer verhandeln. Einen Freelancer für ein Projekt auszuwählen erfordert ebenso viel Fingerspitzengefühl wie die Auswahl eines Angestellten. Auch ein Freelancer sollte in Ihr Team passen und verlässlich sein.
3. Suchen Sie nach spezifischem Können und Erfahrung in dem gewünschten Bereich
Im Idealfall verfügt der Freelancer, den Sie engagieren, über Erfahrung in dem Bereich, in dem er bei Ihnen eingesetzt werden soll. Oder wollen Sie die Versuchsperson sein? Im Fall von komplexen technischen Projekten wie Softwareentwicklung ist Erfahrung besonders wichtig. Versichern Sie sich, dass der Freelancer bereits in diesem Bereich gearbeitet hat und zufriedene Kunden vorweisen kann.
4. Das erste Auswahlkriterium sollte nicht der Preis sein
Obwohl es verlockend ist, wählen Sie einen Freelancer nie ausschließlich anhand der Kostenspekte aus. Erfahrene Outsourcer empfehlen fast immer, das günstigste und das teuerste Angebot auszuschließen. Ihrer Erfahrung nach seien die erfolgreichsten Projekte die, bei denen das Angebot ausgewogen war.
5. Sehen Sie sich das Portfolio und Arbeitsproben genau an
Gucken Sie sich die bisherige Arbeit des Freelancers genau an und versichern seien sie sicher, dass Sie Ihre Erwartungen erfüllt. Wenn Sie noch unsicher sind, nachdem Sie alle Informationen wie Lebenslauf, Arbeitsproben, Referenzen gesichtet haben, bitten Sie den Freelancer, eine Outline zu skizzieren, wie er sich die Vorgehensweise und Zusammenarbeit vorstellt. Ein Freelancer, der das Projekt gewinnen will, wird Verständnis zeigen für Ihren Wunsch nach Sicherheit.
6. Legen Sie die Bezahlung anhand klar definierter Rahmenbedingungen fest
Genau wie Sie den Umfang des Projektes definieren sollten, legen Sie die finanziellen Bedingungen fest und kommunizieren Sie diese. Richten Sie sogenannte Checkpoints ein, also Zeitpunkte, an denen Sie die Fortschritte der Arbeit kontrollieren. Das wird Ihnen dabei helfen, Deadlines einzuhalten und sicher zu gehen, dass Ihre Erwartungen erfüllt werden – bevor es zu spät ist.
7. Vergessen Sie nicht, Support einzukalkulieren
Besonders bei IT-Projekten ist es eine gute Idee, eine Garantie festzulegen. Das sichert Ihnen fortlaufenden Support durch den Freelancer, nachdem das Projekt abgeschlossen ist. Nehmen Sie zum Beispiel an, das Kundenfeedback macht Modifikationen notwendig, oder Anpassungen im Laufe der Zeit. Legen Sie also von Anfang an Support fest oder verhandeln Sie schon im Voraus Preise für eventuelle Modifikationen oder Support. Das wird Ihnen später viel Zeit, Kosten und Kopfschmerzen ersparen.
8. Nur Schriftliches zählt
Während eines Projektes können sich die Rahmenbedingungen wie Zeitplan, Kosten oder das Endprodukt ändern. Passiert dies, achten Sie darauf, die Änderungen klar und deutlich zu kommunizieren und bestehen Sie auf eine schriftliche Bestätigung durch den Freelancer, dass er die geänderten Bedingungen akzeptiert.
9. Zweifel? Fangen Sie klein an
Wenn Sie zum ersten mal mit einem bestimmten Freelancer arbeiten, ist es eine Überlegung wert, mit einem Projekt anzufangen, das klein und relativ simpel ist. Dies wird Ihnen einen guten Eindruck von der Arbeit des Freelancers verschaffen, bevor Sie ihm wirklich wichtige Projekte anvertrauen. Beauftragen Sie zum Beispiel einen Ihnen noch unbekannten Freelancer lieber mit dem Entwerfen eines Logos, bevor Sie ihm Ihre gesamte Website anvertrauen.













