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Freiberufler

2012
06
Feb

Vor ein paar Tagen hatten wir schon einmal berichtet, dass in der Politik eine neue Diskussion um das Thema „Altersvorsorge für Selbstständige“ entfacht ist.

Frau von der Leyen stellt hierbei die Forderung nach entweder einer Pflichtversicherung oder einer Versicherungspflicht. Dass sie mit ihren Forderungen allerdings etwas an der Realität vorbeischießt, scheint bei den Koalitionsgesprächen (noch) nicht erkannt worden zu sein. Wenn sichergestellt werden soll, dass Altersarmut zukünftig nicht mehr so eine große Herausforderung darstellt, sollte auch die Seite der Festangestellten, also der bereits gesetzlich Versicherten, betrachtet werden:

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) verdienen über ein Drittel (35%) der Festangestellten weniger als 1.100 EUR netto im Monat; bei Selbstständigen sind es dagegen nur 27%. Für viele Freiberufler ist es zudem selbstverständlich, bereits für das Alter vorzusorgen bzw. eine finanzielle Rücklage zu haben, um auch eventuelle Krisen abfedern zu können. Dass die Altersvorsorge nicht von Anfang an für jeden Selbstständigen realisierbar ist, hängt mit dem finanziellen Engpass zusammen, den fast jeder Gründer zu Beginn der Selbstständigkeit durchlaufen muss. Diesen Umstand beispielsweise würde aber sowohl eine Pflichtversicherung als auch eine Versicherungspflicht nicht berücksichtigen. Für viele Selbstständige würden diese Beiträge daher eher eine zusätzliche, nicht unerhebliche finanzielle Belastung  darstellen.

Sicherlich scheint eine ausreichende Versicherungspflicht auf den ersten Blick sinnvoll zu sein. In welcher Form man sich als Selbstständiger versichert, um für das Alter vorzusorgen, sollte aber doch frei wählbar sein. Oder?

2012
19
Jan

Sollen Freiberufler künftig zur Altersversorgung verpflichtet werden?  Diese Frage beschäftigt derzeit die Koalition in Berlin. Hintergrund der Debatte ist eine Studie des Mannheimer Forschungsinstituts für Ökonomie und Demographischer Wandel, der zufolge jeder zehnte Freiberufler von Arbeitsarmut bedroht sei. "Die Einsicht hat sich überall durchgesetzt, dass wir gegen die drohende Altersarmut vieler Selbstständiger etwas tun müssen", sagt der Vorsitzende der Arbeitnehmer der Unionsfraktion, Peter Weiß.

Die Pläne für eine Pflichtversicherung stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe. “Den Selbstständigen sollte es offen stehen, selbst zu entscheiden, wie sie vorsorgen und in welchem Umfang sie vorsorgen können”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), Arno Metzler.
Seiner Meinung nach seien  weitere Anreize zur privaten Vorsorge, wie die Öffnung der Riester-Rente für Selbstständige, wesentlich sinnvoller. Ebenso der Vorschlag der Liberalen, dass Freiberufler in Zukunft zwischen staatlicher und privater Altersvorsorge wählen können sollen – dies sei, so Metzler, zumindest "das geringere Übel".

Eigenverantwortung oder Pflichtversicherung – was halten Sie von den Plänen der Bundesregierung?

2011
22
Sep

Wer sich Selbstständig machen möchte, der stößt schnell auf die Frage der Unternehmensform. Meist starten Freelancer nicht als Gesellschaft mit riesigen Umsätzen, sondern als Einzelunternehmer mit eher kleineren Aufträgen. Um den Einstieg in die Selbstständigkeit so einfach wie möglich zu gestalten, bietet der Gesetzgeber die sogenannte Kleinunternehmerregelung an. Was genau dahinter steckt, wer davon profitiert und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, zeigt der §19 UStG:

Wer die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der wird gänzlich von der Umsatzsteuer befreit. Die Erleichterung betrifft also nur die Umsatzsteuer. Die eigenen Rechnungen werden ohne Umsatzsteuer ausgestellt, die monatlichen, bzw. vierteljährlichen Umsatzsteuer-Voranmeldungen entfallen damit komplett. Gerade für Berufsanfänger ist der Steuerwald ein nur schwer zu durchschauendes Hindernis. Allerdings bietet die Kleinunternehmerregelung nicht nur Vorteile. So können z.B. bezahlte Steuern bei eigenen Ausgaben nicht geltend gemacht werden. Was bezahlt ist, ist also bezahlt.

Welche Voraussetzungen erfordert die Kleinunternehmerregelung?

Die Bedingungen sind recht klar geregelt und abhängig vom Umsatz. Wer im vorausgegangenen Jahr einen Umsatz von 17.500 € nicht überstiegen hat und im aktuellen Jahr planmäßig nicht mehr als 50.000 € Umsatz macht, der erfüllt die Voraussetzungen. Bei der Gewerbeanmeldung erhält man als angehender Freelancer einen Fragebogen vom Finanzamt und kann die Zahlen entsprechend angeben, bzw. schätzen. Wichtig ist dabei, dass die Schätzungen auf das ganze Jahr gemacht werden. Wer also mitten im Jahr gründet, der muss den erwarteten Umsatz auf das ganze Jahr hochrechnen. Ein Rechenbeispiel: Wer am 01. Juli gründet und bis Ende des Jahres einen Umsatz von 10.000 Euro schätzt, der muss einen hochgerechneten Umsatz von 20.000 Euro für das ganze Jahr angeben und käme damit über die Grenze von 17.500€. Die Inanspruchnahme der Regelung wäre also nicht mehr möglich. Die Prüfung muss jedes Jahr auf´s neue erfolgen.

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2011
19
Sep

7 häufige Fehler auf Webseiten

Beitrag von Maike / Kategorie: Freiberufler, Tipps

Der Freelancer-Blog Freelanceswitch hat die häufigsten Fehler, die auf Webseiten von Freiberuflern erscheinen können, aufgelistet. Obwohl vieles davon recht offensichtlich ist, ist es doch immer wieder eine gute Idee, sich vor Augen zu führen, welche Fehler sich einschleichen können. Daher hier eine kurze Zusammenfassung:

Vergessen Sie nie, dass Ihre Webseite oft der erste Eindruck ist. Fast jeder kennt die alte Werberweisheit “You never get a second chance to make a first impression”. Schon hier entscheidet sich, ob aus einem potentiellen Kunden ein tatsächlicher wird.

1. Sie im Mittelpunkt

Potentielle Kunden interessieren sich für Ihre Leistung bzw. Ihr Produkt. Textlich können Sie den Fokus leicht von sich auf Ihr Produkt verlagern. Formulieren Sie „ich“ in „Sie“ um – nicht, was Sie können, sondern das, was Sie für den Kunden tun können, ist relevant.

2. Typos

Rechtschreibfehler oder Vertipper machen keinen seriösen Eindruck und können potentielle Kunden blitzschnell abschrecken. Dabei sind sie so leicht zu vermeiden: Nutzen Sie die Rechtschreibhilfe, kontrollieren Sie nach, und lesen Sie sich den Text abschließend laut vor, um auch die Syntax zu kontrollieren.

3. (Fach-)Jargon

Egal, wer Ihre Zielgruppe ist – CEOs, Hochschulprofessoren oder der Tante Emma Laden um die Ecke – klare, charmante und direkte Formulierungen sprechen jeden an. Zu viel Fachjargon oder eine erschlagende Menge Fremdwörter hat zwei Nachteile: Entweder weiß der Leser (und potentielle Kunde) nicht, wovon Sie sprechen. Oder er bekommt den Eindruck, Sie würden ihn beeindrucken wollen. Beide Fälle tragen nicht dazu bei, einen potentiellen Kunden zu überzeugen.

4. Kenntnisse statt Vorteile

Jeder, der schon mal werbliche Texte geschrieben hat, kennt das Problem: Was stelle ich in den Vordergrund – das, was ich kann, oder wie der Kunde von diesen Kenntnissen profitiert?

Auch wenn die Unterscheidung haarspalterisch wirken mag – sie ist wichtig. Dass Sie 12 Jahre Erfahrung als Webdesigner haben, ist sicher eine relevante Information. Dem Kunden ist aber wichtiger zu erfahren, wie er von dieser Erfahrung profitieren kann. Ist das nicht ein rhetorisches Stilmittel? Vielleicht – aber es funktioniert.

5. Unklarheit

Stellen Sie sich vor, Sie lesen folgende Sätze auf unterschiedlichen Webseiten:

“Ich bin der beste Grafikdesigner der Welt”

“Sind Sie bereit, Ihre Conversion Rate um 50% zu verbessern?”

Mal abgesehen davon, dass die erste Aussage vermutlich eine schamlose Übertreibung ist und die meisten Menschen eher abstößt – selbst, wenn sie der Wahrheit entspräche, wäre sie zu vage. Einen deutlich formulierten Vorteil für den Kunden in den Vordergrund zu stellen, ist immer die bessere Alternative. Natürlich muss auch die zweite Aussage belegbar sein.

6. Die falsche Zielgruppe ansprechen

Finden Sie heraus, wer Ihre Zielgruppe ist. Und dann formulieren Sie die Texte auf Ihrer Webseite so, dass sie eben diese Zielgruppe anspricht. Und bedenken Sie, dass eine direkte Ansprache persönlicher und daher vorzuziehen ist.

7. Distanz zum Leser

Phrasen, Fachjargon, viele Fremdwörter – solche Texte liest man immer wieder. Und nie fühlt man sich von ihnen angesprochen. Bleiben Sie natürlich, konkret und verständlich, statt sich in vornehmen Formulierungen zu verlieren.

2011
15
Sep

Dissertationsprojekt von Johannes Becker: Im Zuge der dynamischen Wirtschaftsentwicklung und immer kürzer werdenden Innovationszyklen gewinnt die Sicherstellung der Employability (Beschäftigungsfähigkeit) verstärkt an Aufmerksamkeit. Dies gilt insbesondere für die steigende Anzahl von Freelancern im IT-Umfeld, die durch eine hohe Employability einen kontinuierlichen Projekterfolg sicherstellen.

Die Doktorarbeit von Johannes Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, setzt bei den Kompetenzen an, die für die Employabilitysicherung von IT-Freelancern von Bedeutung sind. Dabei wird insbesondere untersucht, inwieweit Fach-, Sozial- und Netzwerkkompetenz die Employability beeinflussen.

Um diesbezüglich die Forschung zu intensivieren, ist eine Umfrage gestartet, in der IT-Freelancer über ihre Employability befragt werden. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, wo die IT-Freelancer die Schwerpunkte bei der Employability setzen, und darüber hinaus können Maßnahmen identifiziert werden, die sie im Rahmen der Projekttätigkeit unterstützen.

Um eine möglichst hohe Teilnehmerzahl und damit repräsentative Ergebnisse zu gewährleisten, wird um Ihre Teilnahme an der Umfrage gebeten. Sie erreichen den Fragenbogen unter: www.hhu-managementforschung.de

Die Ergebnisse der Umfrage werden für Sie in einer Zusammenfassung nach Abschluss der Auswertung unter www.flink-projekt.de veröffentlich.

Haben Sie vielen Dank für die Unterstützung der Forschung!

2011
08
Aug

"Es gibt doch das Internet, da kann ich überall arbeiten" - das war lange Zeit ein geflügelter Satz und eine mehr oder weniger schöne Illusion. Denn manchmal oder in manchen Projekten funktioniert es nicht so einfach, da ist zumindest zuweilen persönliche Abstimmung notwendig. Der heutige Beitrag gibt Euch einen kleinen Überblick, wann wie viel Nähe zu den Projektkollegen oder Auftraggebern notwendig ist.

Anbahnung: Die groben Anforderungen und Aufgaben sowie die "Papierform inkl. Referenzen" eines Freelancers werden noch über projektwerk (manchmal auch andere Projektbörsen ;-) ), E-Mail, Skype oder Telefon geklärt. Wenn Anforderungen und Kenntnisse zu passen scheinen, trifft man sich aber doch mal - in der Regel um zu schauen, ob die Chemie stimmt und wie generell der persönliche Eindruck ist.

Verhandeln: Geht auch am besten persönlich, besonders wenn es nicht um Standard-Stundensätze geht, z.B. weil ein Projekt mit langfristiger Perspektive ansteht oder Skills und Anforderungen doch nicht so perfekt zusammenpassen. Die formale Vereinbarung ist dann in der Regel gut remote zu machen, schließlich unterschreibt man keinen Staatsvertrag mit Pressevertretern.

Projektbeginn: Egal ob ein Freelancer in ein bestehendes Projektteam kommt oder ein Team neu zusammengestellt wird: Ein Kickoff-Meeting geht eigentlich nur persönlich. Nun gibt es Projekte, die aufgrund großer räumlicher Entfernungen remote laufen müssen; wenn nearshore oder offshore gearbeitet wird, erst recht. Hier ist die Erfahrung: Wenn Aufgaben nicht sonnenklar (ohne die Möglichkeit von Missverständnissen aus kulturellen oder sonstigen Gründen) definiert sind, wird´s schwierig. Die meisten Unternehmen, die so arbeiten, schicken daher Projektmanager vor Ort.

Arbeitsphasen: Wenn alle wissen, was zu tun ist, wann Zwischenergebnisse geliefert werden sollen, kann man auch von überall arbeiten - ausser in Projekten mit extrem viel Abstimmungsbedarf und kreativen Anteilen. Am besten funktioniert unserer Erfahrung nach eine gute Mischung aus persönlicher Zusammenarbeit und remote mit Meetings zwischendurch.

Abschluss: Erfolge soll man feiern! Auch wenn das häufig zu kurz kommt (auch in unseren Projekten): Das macht allein vor dem Rechner keinen Spaß ;-) .

2011
08
Jul

Den Zielen, auf der einen Seite den Gemeinden langfristig eine verlässliche Finanzierung zu gewährleisten und auf der anderen Seite das Steuerrecht zu mondernisieren, ist die Politik in letzter Zeit wieder nicht näher gekommen.

Nachdem die Pläne zur Abschaffung der Gewerbesteuer nun erstmal vom Tisch sind, atmen Politik und Kommunen kräftig auf. Alternativen, die die Kommunen beispielsweise direkt an der Einkommenssteuer beteiligt hätten, waren scheinbar nicht attraktiv genug. Allerdings ist auch klar, dass die Finanztöpfe der Kommunen nicht üppiger gefüllt werden. Damit sich dieses ändert, fordern Sie neuen "Einnahmequellen", wie z.B. Freiberufler. Würden Freiberufler ebenfalls der Gewerbesteuerpflicht unterliegen, hätte das geschätzte Mehreinnahmen von bis zu sechs Millarden Euro für die Kommunen zur Folge.

Grundsätzlich spricht ja auch nichts dagegen, dass neue Wege von den Kommunen gesucht werden, um ihren Haushalt aufrecht zu erhalten (und im besten Fall auszubauen). Auch der Wirtschaft und den Freiberuflern geht es steuerpolitisch weniger um Entlastungen. Für sie wäre allerdings die Vereinfachung und Modernisierung des Steuerrechts, insbesondere des Gewerbesteuerrechts, ein erster wichtiger Schritt. Der Sprecher der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) meint: "Wenn ein Ersatz der Gewerbesteuer derzeit nicht realisierbar ist, müssen als Minimalziel zumindest die systemwidrigen, ertragsunabhängigen Elemente der Gewerbesteuer ersetzt werden. Das Industrieland Deutschland kann sich den Sonderweg der Gewerbesteuer nicht länger leisten." (Quelle: zeit.de)

 

2011
04
Jul

Freiberufler und die Marke

Beitrag von Maike / Kategorie: Allgemein, Freiberufler

Eine Marke zu etablieren ist für große Unternehmen von großer Bedeutung. Dasselbe gilt auch für Freiberufler, die sich ebenso in ihrem Markt positionieren und behaupten müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.

Es gibt genug Gründe, um als Freiberufler am Branding der eigenen Marke zu arbeiten. Hier sind einige Tipps und Anregungen, die Ihnen dabei helfen können.

Warum?

1.    Sie bleiben im Gedächtnis. Eine Marke ist (auch) visuell. Sie bleibt im Gedächtnis – das kennen Sie selbst aus Ihrem Alltag – war ein Branding erfolgreich, reicht dem Betrachter häufig eine bestimmte Farbe oder ein Teil eines Logos, um die Marke zu erkennen. Der visuelle Aspekt spielt sich hier größtenteils unbewusst ab. Das können Sie nutzen, indem Sie ein Bild erschaffen, das sich aus der Masse heraushebt und Ihren bereits bestehenden und potentiellen Kunden im Gedächtnis bleibt.
2.    Sie erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Steht ein potentieller Kunde vor der Wahl, einen Freiberufler für ein Projekt auszuwählen, überzeugt Seriosität. Nicht nur erscheinen Sie seriöser und verlässlicher, wenn Sie diesem Kunden ein in sich schlüssiges Portfolio präsentieren können. Auch zeigen Sie Ihr Können als Freiberufler schon auf den ersten Blick.
3.    Sie erreichen die richtigen Kunden. Eine Marke ist aussagekräftig. Sie sagt etwas darüber aus, was die Kunden von Ihnen erwarten können, und sie zeigt dem Kunden, ob er bei Ihnen richtig ist.

Wie?

Eine Marke zu etablieren ist wesentlich unkomplizierter, als der Fachbegriff „Branding“ nahe legt – Sie brauchen keine Ausbildung zum Marken-Strategen dafür. Hier sind ein paar einfache Tipps:

1.    Ziele. Denken Sie strategisch und zukunftsorientiert: Welches Ziel möchten Sie idealerweise erreichen? Das hilft Ihnen, sich nicht im Alltagsgeschäft zu verzetteln. Sicher wird es immer kleinere Aufgaben und Ziele geben, die Sie von Woche zu Woche oder von Monat zu Monat erreichen können. Ein übergeordnetes Ziel hält Sie nicht nur auf Kurs, es ist auch entscheidend für die Entstehung Ihrer Marke.
2.    Zielgruppen-Recherche. Kennen Sie Ihre Zielgruppe, können Sie sich nach ihren Wünschen und Bedürfnissen richten. Dies gilt auch für das Branding Ihrer Marke – mit einem zielgruppenspezifischen Branding sind Sie in der Lage, die Aufmerksamkeit und das Interesse Ihrer Zielgruppe zu wecken.
3.    Das Logo. Sie kennen Ihre Ziele. Sie kennen Ihre Zielgruppe. Jetzt müssten Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe wecken können. Das Logo als Teil eines homogenen Gesamtbildes ist hierbei nicht zu unterschätzen, wie oben bereits erwähnt. Denn das Gedächtnis kann visuell hervorragend unterstützt werden. Und in Erinnerung zu bleiben – das ist Ihr Ziel.
4.    Corporate Design. Ein Begriff, der sich, ähnlich wie “Branding”, vielleicht zu groß anfühlt für Ihr freiberufliches Unternehmen. Sie können es auch ersetzen mit Einheitlichkeit oder Konsistenz. Die Hauptsache ist, dass Ihr Unternehmen optisch einheitlich und wiedererkennbar ist.
5.    Sie selbst. Sie bieten eine Leistung, einen Service. Vergessen Sie vor lauter Arbeit am Branding nicht, dass Sie der Kern des Unternehmens sind. Ihre Persönlichkeit, Ihr Auftreten und Ihre Arbeit entscheiden nicht nur über Ihren Erfolg – sie sollten im Branding erkennbar sein und ihm nicht untergeordnet sein.

2011
20
Jun

Als Freiberufler ist man ständig im „multitasking-Modus“, denn man hat oftmals mehrere Sachen gleichzeitig auf dem Tisch: Für Kunde A muss noch Z entwickelt werden, Kunde B hätte gern noch einen weiteren Layoutvorschlag, für Kunde C muss noch eine Rechnung geschrieben werden und zwischendurch ruft Kunde D an und bittet um ein Angebot.

Bei diesen ganzen Dingen im Berufsalltag eines Freiberuflers bleibt nur selten Zeit, auch einmal einen Schritt zurückzutreten und die Perspektive zu wechseln. Aber genau das ist von Zeit zu Zeit ratsam, um nicht nur in seinem Unternehmen zu arbeiten, sondern auch an ihm. Denn nur auf diese Weise kann man Schwachstellen identifizieren, ebenso wie Dinge die man unbedingt stärker verfolgen oder eventuell komplett einstellen sollte, um seiner Vision für das eigene Unternehmen immer ein Stückchen näher zu kommen.

Ziele, sind dazu da, um sie zu erreichen. Und um große Ziele zu erreichen, hilft es, sich kleinere Teilziele zu setzen.

Sie wollen beispielsweise wachsen, ohne sich personell zu vergrößern: Suchen Sie sich Spezialisten auf anderen Gebieten und schließen sich mit ihnen zu Projektteams zusammen. So können Sie an Projekten mitarbeiten, die Sie alleine nie angenommen hätten.

Oder: Sie haben Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen: Fehlt Ihnen vielleicht eine Spezialisierung Ihrer Dienstleistung oder Ihrer Zielgruppe?

Gönnen Sie sich also ab und zu einen kleine „Ausbruch aus der Routine“ und werfen Sie einen objektiven Blick auf das, was Sie geleistet und erreicht haben und überlegen Sie, was Sie tun können und Dinge Sie noch besser oder auch anders machen können, um ihr Business weiter voran zu bringen.

Oder wie schaffen Sie den Spagat zwischen Projektmanager und Business Developer?

2011
08
Jun

Das Seminar „Erfolgreich als IT-Gründer“ des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V. traf in München auf großes Interesse bei jungen Gründern und angehenden Selbständigen aus der Informatik.

Einen Einblick in die praktische Freiberuflichkeit eines „Einzelkämpfers“ gab Xenofon Grigoriadis. Der seit 2005 selbständige Oracle-Experte firmiert unter „TreeLogics Consulting“ in Bonn. Projekte führte er u. a. bei T-Mobile, ThyssenKrupp Eisenbahnen-und-Hafenlogistik GmbH oder auch der Daimler AG durch.

„Selbständig als Softwareentwickler“ heißt nicht allein Technik-Know-how zu besitzen. Vielmehr gehören Marktkenntnis, Marketing, Strategie und Networking ebenso dazu. Xenofon Grigoriadis meinte, derzeit bestünde eine sehr gute Marktlage mit vielen Projekten und einer hohen Expertennachfrage. Allerdings sei ohne Berufserfahrung der Start manchmal schwierig, Projekt-/Joberfahrung während des Studiums seien für den Eintritt in den Markt hilfreich. Angehende Freiberufler sollten ebenfalls bedenken, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit die Anforderungen an Zeit und Mobilität sehr hoch seien.

Menschenkenntnis und Machtkonstellationen

„Beschreibe Dein Angebot im Markt mit wenigen Worten“, postulierte Xenofon Grigoriadis zur Freelancer-Strategie. Sich thematisch nicht zu verzetteln, sei besonders wichtig. „Der Kunde ist interessiert an Ihrer Top 1- und 2 -Kompetenz“, betonte Xenofon Grigoriadis gegenüber den hochinteressierten Seminarteilnehmern. Hier ist am Ball zu bleiben, empfahl der Freiberufler: „Antizyklisch in Weiterbildung investieren und durch kontinuierliche Weiterbildung verwandte Bereiche erschließen.“ Sein Tipp: „Kenntnisse und Zertifizierungen im Projektmanagement kommen immer gut an“. Oft seien kundeninterne Projektmanager nämlich recht unerfahren, umso wichtiger sei es, ihn als Teammitglied zu unterstützen.
Soft Skills bestimmen das gesamte Projektleben. Aus Erfahrung weiß Xenofon Grigoriadis zu berichten: „Oft beherrschen Vorurteile und Missgunst der internen gegen externe IT-Experten das Projektverhältnis“. Also sei es wichtig, Menschenkenntnis zu entwickeln sowie Machtkonstellationen zu erfassen. read-more

 

projektmagazin

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