SUCHE   
  

Experten

2011
20
Okt

Selbstmarketing für Freiberufler

Beitrag von Maike / Kategorie: Experten

von Melanie Lammers, Inhaberin Bamboo Consulting - Marketingberatung für Business Development & Kommunikation - Ihr Wachstum ist unsere Aufgabe -
bambooconsulting.de

Von Jägern und Gärtnern

Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Menschen in Unternehmen: die Jäger und die Gärtner. Die Einen gehen raus in den Wald und jagen die Beute, die Anderen gehen täglich aufs Feld und bringen die Saat durch ihre kontinuierliche Pflege zum gedeihen. Beide tragen maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei. Wer sich zur Selbständigkeit entschließt, stellt sich auf die Seite der Jäger und hier sollte man genau wissen, wer seine Beute ist. Denn eines ist klar: Aus der Sicht Ihrer Kunden sieht der Wald an Dienstleistern meistens ziemlich gleich aus, und Ihre Kunden können es sich auf vielen anderen Bäumen bequem machen. Wann also wird Ihnen jemand sein hart verdientes Geld geben? Wenn Sie ihm dafür einen echten Mehrwert liefern. Klingt einleuchtend. Sicher wissen Sie, welchen Mehrwert Sie für Ihre Kunden schaffen. Die Frage ist: Vermarkten Sie sich auch darüber oder sprechen Sie eher davon, was Sie alles machen? Während meiner Beratertätigkeit habe ich Geschäftsführer getroffen, die zum Beispiel in einem Interview sehr ausführlich darüber reden, was ihr Unternehmen macht aber nicht in der Lage sind, in einem Satz zu erklären, welchen Nutzen es stiftet.

Elevator Pitch

Um hier einen Schritt weiter zu kommen, stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie betreten einen Fahrstuhl und neben Ihnen steht Ihr Wunschkunde, den sie schon immer haben wollten. Sie haben 30 Sekunden Zeit, ihn davon zu überzeugen, dass Sie - und nur Sie - ihm weiterhelfen können. Dieser so genannte Elevator Pitch – das Aufzugs-Verkaufsgespräch – wurde in den 80iger Jahren von Vertrieblern genutzt, um ihre Vorgesetzten von ihren Ideen zu überzeugen, und ist auch heute noch ein gängiger Begriff im Marketing. Worüber würden Sie in dieser Situation sprechen? Eine Aufzählung Ihrer angebotenen Leistungen wäre hier sicher nicht zielführend.

Selbstbetrachtung vor Selbstvermarktung: die Positionierung

Bevor Sie also den nächsten Fahrstuhl betreten – es könnte ja Ihr Wunschkunde darin stehen – lohnt sich eine eingehende Selbstbetrachtung, um sich über die eigene Positionierung und den geleisteten Mehrwert klar zu werden. Und erst dann macht es Sinn, über die geeigneten Maßnahmen zur Selbstvermarktung nachzudenken. Denn was nutzt die schönste Website, der tollste Messeauftritt und der Wunschkunde im Fahrstuhl, wenn man seine Arbeit nicht auf den Punkt bringen kann und somit austauschbar bleibt?

Wer in seinem Leben einen Businessplan verfasst hat, ist bereits mit selbstreflektorischen Fragenstellungen auf dem Weg zum Unternehmerdasein vertraut: Kundennutzen, Alleinstellungsmerkmale, Wettbewerbssituation und vieles mehr. Wer all dies noch komprimierter auf den Punkt bringen will, kann ein Mittel aus der klassischen Unternehmenskommunikation zu Hilfe ziehen: Die Unternehmenspositionierung in einem Satz (siehe Chart). Hierbei formulieren Sie Ihre Zielgruppen, Ihre Unternehmenstätigkeit und Ihren Mehrwert, etwas erweitert auch noch eine Differenzierung zum Wettbewerb.

Wer sich die Zeit nimmt, die Positionierung für sich so komprimiert auszuarbeiten, hat einen soliden Grundstein für die gesamte Selbstvermarktung. Dabei geht es nicht darum, diesen einen Satz wortwörtlich in der gesamten Eigenvermarktung zu übernehmen. Die Positionierung ist gedanklicher Anker bei der Selbstvermarktung und kann auch dazu dienen, über passende Wort/Bildmarken, Unternehmensslogans oder ein Corporate Design nachzudenken, die im Kern Sie, Ihre Arbeit und Ihre Positionierung widerspiegeln. Und sie hilft Ihnen dabei, beim nächsten Elevator Pitch das Wesentliche im Kopf zu haben, um mit Ihren Argumenten, Ihrer Persönlichkeit und einer Prise Glück Ihren Wunschkunden im entscheidenden Moment von sich zu begeistern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und viel Erfolg beim Jagen.

2011
17
Okt

Die Diplom-Psychologin und Prozess- und Software-Expertin Helga Trölenberg-Buchholz arbeitet seit 1992 in Vertrieb und Marketing von Versandhandels- und E-Commerce-Unternehmen. 2011 gründete sie die Branchen-Projektbörse Vimen für Experten und Unternehmen im E-Commerce- und Versandhandel.

Das Interview ist der Startschuss für eine Artikelreihe, in der Helga Trölenberg-Buchholz ihr Fachwissen rund um die Themen E-Commerce und Versandhandel teilt.

Welches war das interessanteste Projekt, das Sie umgesetzt haben?

Da kann ich mich nicht entscheiden, weil ich gerade zwei Projekte habe, die beide sehr gute Chancen auf den Titel „Mein interessantestes Projekt“ haben.

Das ist zum einen eine Produktentwicklungsstrategie für ein Softwarehaus, die die Entwicklung des E-Commerce als Geschäftsmodell in den nächsten 10 Jahren berücksichtigt. Ich stoße da ständig auf neue Ideen und meine ganze Kreativität ist dabei gefordert.

Das zweite Projekt ist der Aufbau der Projektplattform Vimen, die wie projektwerk arbeitet und wo projektwerk mein Partner ist. Vimen ist spezialisiert auf Versandhandel und E-Commerce. Darin finden sich für alle Themengebiete der Branche Fachexperten und Berater.

Welches war bisher die größte Herausforderung, mit der Sie konfrontiert wurden?

Die größte Herausforderung bisher gab es im privaten Bereich. Das ist und war die Vereinbarung von Beruf und Familie. Ich habe zwei Kinder, die jetzt 9 und 13 Jahre sind. Ich habe nach den Geburten immer gleich wieder angefangen, Vollzeit zu arbeiten. In meiner Branche verliert man sonst schnell den Anschluss. Glücklicherweise hat mein Mann das immer unterstützt. Da wir in Ostdeutschland leben, profitieren wir von den flexiblen und vollständigen Angeboten für Kinderbetreuung in allen Altersklassen. Zusätzlich gibt es bei uns noch eine angestellte Kinderfrau und Haushaltshilfe. All das bedeutet bei meinen zahlreichen Geschäftsreisen einen großen Aufwand an Organisation, Abstimmung, Disziplin und auch finanziellen Aufwand.

Welche Eigenschaften zeichnen Ihr Traumteam aus? read-more

2011
10
Okt

Bereits im Juli sorgte das Steuervereinfachungsgesetz für Aufregung. Nach dem Gesetzesentwurf war ursprünglich bereits im Juli die neue Regelung zur digitalen Signatur beim Rechnungsversand erwartet worden. Nach eine Ablehnung des Bundesrates am 8. Juli ist es jetzt, knapp 3 Monate später dann doch soweit. Am 23. September 2011 hat der Bundesrat dem Gesetzesentwurf zugestimmt und damit eine erhebliche Erleichterung für den online Rechnungsversand beschlossen.

Neu ist, dass vorsteuerabzugsberechtigte Rechnungen jetzt auch ohne digitale Signatur verschickt werden können, und zwar rückwirkend für alle Umsätze nach dem 1. Juli 2011.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Regelung rund um die digitale Signatur nicht die Gültigkeit einer Rechnung betrifft, sondern lediglich, ob die Rechnung zum Vorsteuerabzug berechtigt. Bei elektronisch verschickten Rechnungen muss (wie auch bei Papierrechnungen) die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts einer Rechnung nachgewiesen werden. Bislang war für diesen Nachweis ausschließlich die sog. qualifizierte elektronische Signatur (nach §2 SigG) durch Gesetzgeber zugelassen. Ab sofort ist die diese Anforderung technologieneutral formuliert, d.h. der Nachweis eines sog. innerbtrieblichen Prüfpfads durch den Rechnungssteller reicht aus. Natürlich darf die digitale Signatur weiterhin genutzt werden. Sie wird weiterhin als verlässliche Methode anerkannt und ist schnell und einfach zu erstellen.

Diese Vereinfachung ist eine Einladung an alle, die an alten Methoden zum Rechnungsversand festhalten. Die hohen technischen Anforderungen (elektronische Signatur oder EDI Verfahren) entfallen, bzw. können durch ein einfacheres Verfahren ersetzt werden. Ganz gleich, ob Papier- oder elektronische Rechnung, gilt, dass der Vorsteuerabzug geltend gemacht werden kann, wenn die Rechnungsherkunft und –unversehrtheit sichergestellt sind.

Was bedeutet „innerbetrieblicher Prüfpfad“?

Der Unternehmer ist selbst dafür verantwortlich Echtheit und Unversehrtheit nachzuweisen. Auch ohne Vorgabe einer bestimmten Technologie muss ein verlässlicher Prüfpfad zwischen der Rechnung und einer Leistung nachgewiesen werden.

read-more

2011
20
Sep

Hallo Herr Sauer, erklären Sie uns kurz worum es bei Seedmatch geht.

Seedmatch ist eine Online-Plattform, auf der jeder bereits ab 250 Euro in zukunftsweisende, junge Unternehmen investieren und somit langfristig von deren Wachstum profitieren kann. Startups erhalten neben dem benötigten Kapital eine Vielzahl an Unterstützer – Menschen, die von der Geschäftsidee überzeugt sind und zu Multiplikatoren werden, wenn sie in ihrem sozialen Umfeld darüber berichten.

Wie ist die Idee hinter Seedmatch entstanden?

Innovationen sind der Grundbaustein einer erfolgreichen Wirtschaft. Als Gründungberater musste ich aber viel zu oft miterleben, wie engagierte Gründer mit guten Geschäftsideen keine passenden Kapitalgeber finden und somit ihr Innovationspotential nicht ausnutzen konnten. Leider gab es zu dieser Zeit auch keine Möglichkeit mich selbst mit einem kleinen Betrag an den aufstrebenden Unternehmen zu beteiligen.

Auf dieses Finanzierungs-Problem stieß ich immer häufiger und lernte im Gegenzug viele Menschen kennen, die guten Ideen gern durch ein kleines Investment ihrerseits unterstützt hätten. So entstand schließlich die Idee zu Seedmatch: Vielen Personen die Möglichkeit geben, in zukunftsweisende Idee zu investieren und von deren Wachstum zu profitieren. Und alles schon ab kleinen Beträgen. Startups wollte ich eine größere Bühne bieten und die Möglichkeit, ihre Ideen einer Masse zu präsentieren und durch viele kleinere Investments finanzieren zu lassen.

Warum sollte man in Startups investieren?

Dafür gibt es viele Gründe: Für den einen ist es spannend, ein Gründerteam bei der Entwicklung eines Produkts zu unterstützen, was man selbst gern in Zukunft nutzen möchte, weil es ein eigenes Bedürfnis löst. Andere wollen mehr mit ihrem Geld bewirken und sehen sich in der gesellschaftlichen Verantwortung, Entrepreneurship hierzulande zu fördern, damit auch in Zukunft eine bunte Vielfalt an jungen Unternehmen in Deutschland prosperieren kann. Und wieder andere schätzen die Möglichkeit selektiv in einzelne Projekte zu investieren und individuell auswählen zu können, um genau zu sehen, was mit ihrem Geld beim Startup passiert. Darüber ist man als Startup-Investor an möglichen Gewinnausschüttungen und langfristig am Wachstum des Unternehmenswertes beteiligt. Somit profitiert man in doppelter Hinsicht. Letztlich kommen aber alle Investoren auf einen Nenner: Alle teilen die Begeisterung für gute Ideen und haben Spaß daran, engagierte Gründer zu unterstützen.

Was waren die größten Hürden bei der Umsetzung der Idee von Seedmatch?

Das Modell für die Finanzierung der Startups war relativ schnell entworfen, da wir an keiner Stelle das Rad neu erfanden. Die konkrete rechtliche Ausgestaltung war dann schon aufwändiger. Schließlich wollten wir eine Regelung finden, die sowohl für die Investoren als auch für die Gründer bestmögliche Konditionen enthält und gleichzeitig allen gesetzlichen Anforderungen in Deutschland entspricht. Das war die zeitaufwendigste Hürde.

Welche Anforderungen müssen Startups für ein Crowdfunding bei Seedmatch mitbringen?

Die Startups sollten vor allem eine Geschäftsidee im Gepäck haben, die es schafft, eine Vielzahl von Menschen zu begeistern. Die Idee sollte eine Lösung kleinerer und größerer Alltagsprobleme beinhalten, so dass ein hoher Kundennutzen erkennbar ist. Das Produkt oder die Dienstleistung muss darüber hinaus neuartig sein und sollte idealerweise bereits am Markt erhältlich sein bzw. kurz vor der Einführung stehen.

Die Gründer sollten ihr Konzept einfach erklären können und eine dialogorientierte, offene Kommunikation mit vielen interessierten Investoren anstreben. Zudem ist es von Vorteil, wenn sich die Gründungsmitglieder im Know-how ergänzen und kompetent in allen Kanälen auftreten.

Gibt es Startups, die Sie trotz Erfüllung aller Anforderungen ausschließen würden?

read-more

2011
19
Sep

Was müssen Paare beachten, wenn beide Karriere wollen – und auch Kinder? Im Job wird heute eine hohe Flexibilität und Mobilität erwartet. Konflikte sind da vorprogrammiert, etwa wenn ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden ist.

Hier ein Interview mit Dr. Elisabeth Bröschen von Paarundprofession. Sie ist Expertin im Netzwerk der www.karriereexperten.com

Mit welchen Schwierigkeiten haben die Paare zu kämpfen, die sich bei Ihnen beraten lassen?
Ein Beispiel: ein junges Paar um die 30 Jahre kommt mit seiner Fernbeziehung nicht mehr klar: er ist Trainee in München, sie in einem anspruchsvollen Job in Hamburg. Das gemeinsame Abendessen findet via Skype vor der Webcam statt: Er soll demnächst eine mehrmonatige berufliche Ausbildungsstation in Asien absolvieren, sie denkt langsam an Kinder, eine gemeinsame Lebensbasis ist nicht in Sicht.

Zweites Beispiel:  Ein Paar Mitte 40 mit einem achtjährigen Sohn, beide sind mit einem eigenem Unternehmen selbständig, beide arbeiten sehr viel. Verhaltensauffälligkeiten des Sohnes wie auch eine Beziehungskrise, in der sie meine Hilfe suchen, lässt beide verstehen, dass sie nach einer neuen Balance zwischen Familie und Beruf suchen müssen, wenn sie wieder zueinander finden wollen.

Ein drittes Beispiel:  Ein Paar Ende 30, er ist freiberuflich in der Werbebranche tätig. Sie möchte nach der Elternzeit mit dem zweiten Kind zurück in ihren alten Job in die Marketingabteilung  eines großen Unternehmens. Für beide bieten sich neue berufliche Chancen, für jeden in einer je anderen Stadt. Beide wollen eigentlich in Hamburg bleiben, auch weil sie hier auf ein gutes Betreuungsnetz für die beiden Kinder zurückgreifen können.
In all diesen und vielen anderen Fällen sind Konflikte zwischen der beruflichen und familiären Situation Ausgangspunkt des Coachingprozesses. read-more

2011
14
Sep

Doppelkarriere: Was Experten raten, wenn es gilt, zwei Karrieren zu vereinbaren.

Hamburg. Er Arzt, sie seine Assistentin? Die Zeiten sind lange vorbei. In immer mehr Partnerschaften sind beide hochqualifiziert und wollen Karriere machen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Mobilität und Flexibilität. Wie bringen Paare Partnerschaft und später auch Familie mit der Karriere in Einklang? Das Karriereexperten.com-Team, das Netzwerk für professionelle Job-Coachs, hat seine Mitglieder dazu befragt.

Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) ermittelte 2010 zwei Varianten für die Doppelkarriere der Zukunft. Die eine lautete „Dopplung des männlichen Karrieremodells“. Hier starten einfach zwei Karrieristen voll durch und geben die Kindererziehung mehr oder weniger komplett an Dritte ab. Bei „Dual Career – dual care“ stellen sich beide Partner auf die Bedürfnisse der Kinder ein.

Wie wichtig eine gute Vereinbarkeit ist, haben mittlerweile auch Deutschlands Universitäten erkannt und sich auf die neuen Doppelkarrieristen eingestellt. So genannte Dual Career Center, die auf die Vermittlung von Wissenschaftlern im Doppelpack spezialisiert sind, gehören bei vielen Hochschulen fast schon  zum Standard Service.

Schwieriger gestaltet sich die Situation für Karrierepaare in Unternehmen. Flexibilität und globale Mobilität werden in der freien Wirtschaft heute vorausgesetzt. Viele Paare leben deshalb in Fernbeziehungen. Sind Kinder im Spiel, wird das Zeitmanagement oft zu einem echten Stressfaktor, wie viele Eltern aus eigener Erfahrung wissen. Denn auch die familiären Netzwerke sind  oft nicht mehr vorhanden, weil die Großeltern, die sich oft gern um Kinder kümmern würden,  nicht vor Ort wohnen. Ohne Kindermädchen oder Babysitter ist es da gar nicht möglich, dass sich beide zur gleichen Zeit im gleichen Maß beruflich engagieren.

read-more

2011
18
Jul

© 2011 Sachverständiger Peter Brenner Köln www.svkanzlei.de

Finanzämter klären steuerliche Sachverhalte immer häufiger durch Außenprüfungen

Irgendwann trifft es jeden selbständig tätigen Informatiker: das Finanzamt kündigt eine BP an. Was ist zu tun und ist es möglich dieses Ereignis sogar  positiv zu nutzen? Peter Brenner, Existenzgründungsberater und Coach sowie Sachverständiger im Bereich der Informatik, berichtet aus eigener Erfahrung und nach inzwischen zwei überstandenen Prüfungen..
Der Auslöser einer Betriebsprüfung ist vielfältig. Der Steuerpflichtig wird zufällig ausgewählt und ist einfach an der Reihe. Aber es kann auch Auslöser geben wie stark schwankende Gewinne, Auslandsgeschäfte, Klärung der bis dahin vorliegenden Freiberuflichkeit oder andere steuerlich strittige Sachverhalte. Auch wenn die Betriebsprüfung mit unveränderten Bescheiden enden sollte, kostet sie Zeit und Geld. Zeit die der Steuerpflichtige und sein Steuerberater investieren. Letzterer wird sich dafür honorieren lassen. Wichtig ist die Ruhe zu bewahren und selbstbewußt mit der Situation umzugehen. Buchprüfer erledigen ihre Aufgabe normalerweise auf faire Art und Weise.

Die Ankündigung  einer  Betriebsprüfung  erfolgt  in  der  Regel  zwei  bis  vier Wochen vor deren vom Finanzamt geplantem Beginn. Geprüft  werden häufig  die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer  und  die
Gewerbesteuer für drei Jahre. Also nicht erschrecken: Wurde ein Steuerpflichtiger bis dahin als Freiberufler behandelt, wird sein Status innerhalb einer BP mit hoher Sicherheit überprüft.

Eine erfolgsversprechende Strategie könnte nach folgendem Szenario verlaufen:

1.    Aufbereitung der für die Prüfung relevanten Unterlagen

Die buchhalterischen Belege: Ausgangsrechnungen, Betriebsausgaben, Kontoauszüge des Geschäfts-kontos, Gewinnermittlung, Fahrtenbuch, etc. werden für die Prüfung zusammen gestellt.

Achtung: Die Unterlagen sind vor Abgabe nochmals auf ihre Ordnungsmäßigkeit und erkennbare betriebliche Veranlassung zu prüfen. Ansonsten droht deren Aberkennung.

 

Lesen Sie hier weiter und nehmen Sie die Chance einer kostenlosen Beratung von Herrn Brenner in Anspruch.
read-more

2011
08
Jun

Das Seminar „Erfolgreich als IT-Gründer“ des BVSI - Berufsverband Selbständige in der Informatik e. V. traf in München auf großes Interesse bei jungen Gründern und angehenden Selbständigen aus der Informatik.

Einen Einblick in die praktische Freiberuflichkeit eines „Einzelkämpfers“ gab Xenofon Grigoriadis. Der seit 2005 selbständige Oracle-Experte firmiert unter „TreeLogics Consulting“ in Bonn. Projekte führte er u. a. bei T-Mobile, ThyssenKrupp Eisenbahnen-und-Hafenlogistik GmbH oder auch der Daimler AG durch.

„Selbständig als Softwareentwickler“ heißt nicht allein Technik-Know-how zu besitzen. Vielmehr gehören Marktkenntnis, Marketing, Strategie und Networking ebenso dazu. Xenofon Grigoriadis meinte, derzeit bestünde eine sehr gute Marktlage mit vielen Projekten und einer hohen Expertennachfrage. Allerdings sei ohne Berufserfahrung der Start manchmal schwierig, Projekt-/Joberfahrung während des Studiums seien für den Eintritt in den Markt hilfreich. Angehende Freiberufler sollten ebenfalls bedenken, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit die Anforderungen an Zeit und Mobilität sehr hoch seien.

Menschenkenntnis und Machtkonstellationen

„Beschreibe Dein Angebot im Markt mit wenigen Worten“, postulierte Xenofon Grigoriadis zur Freelancer-Strategie. Sich thematisch nicht zu verzetteln, sei besonders wichtig. „Der Kunde ist interessiert an Ihrer Top 1- und 2 -Kompetenz“, betonte Xenofon Grigoriadis gegenüber den hochinteressierten Seminarteilnehmern. Hier ist am Ball zu bleiben, empfahl der Freiberufler: „Antizyklisch in Weiterbildung investieren und durch kontinuierliche Weiterbildung verwandte Bereiche erschließen.“ Sein Tipp: „Kenntnisse und Zertifizierungen im Projektmanagement kommen immer gut an“. Oft seien kundeninterne Projektmanager nämlich recht unerfahren, umso wichtiger sei es, ihn als Teammitglied zu unterstützen.
Soft Skills bestimmen das gesamte Projektleben. Aus Erfahrung weiß Xenofon Grigoriadis zu berichten: „Oft beherrschen Vorurteile und Missgunst der internen gegen externe IT-Experten das Projektverhältnis“. Also sei es wichtig, Menschenkenntnis zu entwickeln sowie Machtkonstellationen zu erfassen. read-more

2011
07
Jun

Gastbeitrag von Jürgen Busch von lektorat.de

Die Frage, ob sich ein Freiberufler eher privat oder gesetzlich versichern soll, kann nicht pauschal beantwortet werden. Vielmehr hängt es von den persönlichen Gegebenheiten ab, welche Variante der Krankenversicherung die bessere Wahl ist. Beides hat Vor- und Nachteile und die Entscheidung will gut überlegt sein, denn in der Regel ist sie bindend auf Lebenszeit.

Die Möglichkeiten, aus der privaten Krankenversicherung wieder auszusteigen, sind gering und nicht von Vornherein als Ausweg zu betrachten. Sie kommen nicht für jeden in Frage und im schlimmsten Fall ist der Freiberufler sein ganzes Leben lang in der privaten Krankenversicherung zahlendes Mitglied, auch wenn ihn die Beiträge immer stärker belasten, je älter er wird.

Die gesetzliche Krankenversicherung bringt durchaus einige Vorteile mit, auch wenn sie immer wieder gern so dargestellt wird, als wäre das nicht der Fall. Wer zum Beispiel Kinder hat oder bei wem die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, ist mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der dort vorhandenen Möglichkeit zur Familienversicherung besser beraten. Denn hier können Kinder und unter bestimmten Bedingungen auch der Ehepartner kostenfrei mit versichert werden und können dennoch die gesamten Leistungen der Kasse in Anspruch nehmen.

Die Leistungen, die die private Krankenversicherung - bei der sich übrigens jeder selbst versichern muss und daher auch eigene Beiträge abführt - sind in dem Basistarif vergleichbar mit den Leistungen der gesetzlichen Kasse. Je nach Bedarf können weitere Leistungen hinzu gebucht werden, die dann aber die Beiträge erhöhen. Vor der Absicherung in der privaten Kasse steht eine Gesundheitsprüfung an, die ausschlaggebend für den Tarif und die Höhe der Beiträge ist. Lediglich im Basistarif muss jeder versichert werden, hier kann die Versicherung niemanden ablehnen.

Je älter ein Versicherungswilliger ist und je schlechter sein gesundheitlicher Zustand ist, desto höher fallen die Beiträge aus. Dies ist in der gesetzlichen Versicherung nicht der Fall, hier werden die Beiträge abhängig vom Einkommen berechnet. Wer als Freiberufler eher wenig verdient und nicht an den Mindestverdienst heranreicht, kann auf Antrag hin geringere Beiträge zahlen. Dies ist mit der betreffenden Versicherung selbst zu klären.

Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung können Sie als Freiberufler private Zusatztarife in Anspruch genommen werden, so dass am Ende eine adäquate Versicherung entsteht und der gesetzlich Versicherte nicht mehr schlechter dasteht, als der privat Abgesicherte.

2011
11
Mrz

Deine Aufgaben

•    Aktive Neu- und Weiterentwicklung der Internet-Plattform in agilem Umfeld
•    eigenständiges Arbeiten im Team mit Freelancern
•    Domain- und Klassenmodellierung in Java
•    Persistenzschicht, Schnittstelle zur Datenbank, Erstellung und Optimierung von Datenbank-Abfragen
•    Anbindung externer APIs (Zahlungsdienstleister, etc.)
•    Wartung und Weiterentwicklung der projektwerk-API
•    Enge Kooperation mit der Produktentwicklung

Deine Qualifikation
•    Abgeschlossenes Hoch-/Fachhochschulstudium als Medieninformatiker/in oder Informatiker/in oder vergleichbare Ausbildung
•    Sehr gutes Abstraktionsvermögen
•    Gute analytische, konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten
•    Interesse für aktuelle Entwicklungen und Technologien
•    Teamfähig, kreativ und selbstständig
•    Erfahrung in der Entwicklung komplexer Webapplikationen wünschenswert

Must have
•    Java
•    Spring / Spring-MVC
•    JPA / Hibernate
•    SQL / MySQL
•    Shell
•    Subversion
•    JUnit
•    Continuos Integration

Nice to have
•    Lucene
•    Maven
•    Selenium
•    SEO / Apache
•    Versionsverwaltung/-kontrolle/-management
•    Linux-Kenntnisse

Über uns
Die projektwerk GmbH betreibt seit zwölf Jahren einen erfolgreichen Marktplatz für zeitlich befristete Projekte. Über diese Plattform vernetzt projektwerk Freelancer mit Unternehmen aus IT, Consulting, Engineering und Medien zur schnellen und effizienten Projektbesetzung. Gerade in Engpassmärkten liefert projektwerk eine wertvolle Unterstützung für Firmen aller  Größen.

Kontakt
projektwerk GmbH
Joana Ruppel